Mittwoch, 4. Mai 2022

Wegen Cannabis-Anbau vor Gericht

Drei Männer wegen Cannabis-Anbau vor Gericht


In Hannover stehen drei Männer wegen Cannabis-Anbau vor Gericht. Ihnen wird der Anbau einer großen Plantage und das Verkaufen von Marihuana vorgeworfen. Im Nachbarkreis Hameln-Pyrmont sollen die mutmaßlichen Dealer in größeren Mengen angebaut haben. Auch sollen sie an mehreren Orten große Cannabis-Plantagen aufgezogen haben. Die Angeklagten sollen für die Plantagen Häuser und Wohnungen angemietet haben. In Groß Berkel und in Hessisch Oldendorf soll dies der Fall gewesen sein.

Die Polizei bekam einen geheimen Hinweis, weshalb sie das angemietete Haus in Hessisch Oldendorf oberservierten. Den Männern fiel die Observierung auf, weshalb sie die Plantage vernichteten und die Überreste auf einem Feld entsorgten. Jedoch stellte die Polizei die Überreste sicher. Nun wurden vergangene Woche in Ostwestfalen Lippe von Seiten der Fahnder weitere vier große Cannabis-Plantagen ausgehoben. Und zwei Verdächtige aus Bad Salzuflen wurden festgenommen.

6 Antworten auf „Wegen Cannabis-Anbau vor Gericht

  1. Daniela Blomeyer,

    Dass war kein Eigenanbau, der ja auch immer noch strafbar ist. 🙁
    Für den Verkauf und Anbau, zZt nur medizinisch, sind viele juristische und behördliche Hürden zu überwinden. >:(
    P.S. Es nervt mich auch, dass Cannabis immernoch als altbekannte Heilpflanze verboten ist.

  2. Rainer

    Es ändert sich nicht,aber die Strafverfolgung und die Hetzjagt verschärfen sich.Die Prohibition wird langsam erfolgreich.

  3. Ramon Dark

    Bei solchen Meldungen muss ich immer wieder den Vergleich mit grossen Weinbergsflächen ziehen. Winzer, die die härtere Drogensucht des Alkohols miterzeugen bekommen keinerlei Schwierigkeiten. Das jetzige BtmG ist nicht nur repressiv und menschenfeindlich sondern auch diskriminierend. Besser wäre es endlich gebrochene Wahlversprechen als schweren Straftatbestand des Betrugs ins Strafgesetzbuch aufzunehmen.. Straferleichterung gibts dann dabei nur noch als Ausnahme bei einem ohne Fahrlässigkeit unverschuldet gescheiterten systematischen Versuch der Umsetzung.

  4. Haschberg

    Ja Ramon Dark, die Winzer haben es da ungleich besser.
    Die dürfen nicht nur ihren gefährlichen Wein anbauen, dessen Mißbrauch zu unzähligen Todesfällen führt, sie dürfen sogar völlig straffrei schon seit vielen Jahrzehnten ihre Weinbergsböden mit permanentem Pestizideinsatz kontaminieren.
    Dadurch sorgen sie dafür, dass die Insektenwelt stark darunter leidet und das Grundwasser mehr und mehr belastet wird.
    Ach ja, auch mit den vielen Plastikteilen ihrer Monokulturen haben sie kein Problem.
    Die werden einfach untergepflügt, da sie ja angeblich im Boden verrotten. Und das alles ganz legal.
    Dass auf den Weinflaschen endlich mal Gefahrenhinweise (besonders für Schwangere) angebracht werden, ist auch noch in weiter Ferne.
    Aus all diesen schwerwiedenden Gründen trinke ich schon seit Jahren keinen Wein mehr, um diesen legalen Drogenwahnsinn nicht auch noch zu unterstützen.

  5. Otto Normal

    Das Verbrechen Prohibition geht unvermindert weiter.
    Die Wahlversprechen waren Lügen, aber warum beschweren wir uns darüber?
    Das hat doch jeder gewußt oder hat tatsächlich jemand den Lügen dieser Politclowns, die in den meisten Fällen nicht mal einen anständigen Beruf gelernt, geschweige den ausgeübt haben, wie z.b: die Bärlauch von den Grünen tatsächlich geglaubt?

    Von einer Regierung die aus einer Praktikantin als Außenministerin, einem Irren als Gesundheitsminister und einer Schlaftablette als Chef besteht erwarte ich auch nix anderes. Das Erbe Willy Brandts verspielen, den 3. WK provozieren, unseren Wohlstand und damit den sozialen Frieden opfern und harmlose Kiffer verfolgen, das ist es was die können, sonst nix.

    Achja, sich die Taschen bis oben hin vollstopfen lassen von den Kapitalisten mit den sie unter einer Decke stecken da war doch noch etwas was die gut können.

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