Mittwoch, 27. April 2022

Sammelklage gegen Amazon

Jobbewerber wurden auf Drogen getestet


Drei Jobbewerber haben letztes Jahr eine Sammelklage gegen Amazon eingereicht, da sie beim Anstellungsgespräch auf Cannabis getestet worden sind. Diese Tests sind positiv ausgefallen, weshalb Amazon die drei Bewerber ablehnte. Im US-Bundesstaat New York dürfen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter eigentlich nicht auf Marihuana testen. Daraufhin fühlten sich die Bewerber in ihren Rechten verletzt. Weshalb sie sich zu einer Sammelklage gegen Amazon entschieden.

Ein Bundesrichter im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn hat sich nun zu diesem Fall geäußert und seine Entscheidung bekannt gegeben. Brian Cogan, der Bezirksrichter hat die Sammelklage nun abgewiesen. Laut seiner Aussage hätte Amazon recht, vor allem sei die teils anspruchsvolle und gefährliche Tätigkeit im Logistikzentrum von Amazon unter Drogeneinfluss nicht richtig. Cogan bestätigte sein Urteil und erwähnte: „Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass ein beeinträchtigter Mitarbeiter vor einem schweren, sich bewegenden Objekt herumläuft oder achtlos zulässt, dass ein Kleidungsstück in einem Förderband hängen bleibt.“ Deshalb gilt in diesem Fall die Ausnahme vom ansonsten geltenden Drogen-Testverbot.

4 Antworten auf „Sammelklage gegen Amazon

  1. Rainer

    Selbst wenn man voll arbeitsfähig wäre,ist man doch charakterlich ungeeignet.Bekifft ist man nicht fähig einen Eimer zu tragen,vor allem wenn er voll Wasser ist.Zumindest ist das seit knapp 30 Jahren so.Davor durfte man sogar bekifft Auto fahren,ohne daß irgendjemand was gesagt hätte,ohne daß es irgendwie Ärger gab,oder daß es auffiel.Heute sage auch ich,daß man niemals unter irgendeinem Rauscheinfluß auch nur in die Nähe eines Autos kommen darf. Bin halt solidarisch,vernünftig und verantwortungsbewußt geworden.

  2. Ramon Dark

    Das ist eindeutig eine vorgeschobene und diskriminierende Ausrede des prohibitionistischen und korrupten Bezirksrichters, da bei härteren und gefährlicheren Drogen offensichtlich nicht getestet zu werden braucht. Zumindest erwähnt er nur das ungefährlichere Cannabis als Ausnahme des allgemeinen Testverbots. Nun, schliesslich verdienen sich in der staatlich geförderten Opiodsucht auch etliche Pharmariesen eine goldene Nase, auch wenn mal ein Vorzeigekonzern Gerichtsverfahren durchmachen muss. Die zahlt der dann aus der Portokasse.

  3. LoboBobo

    Also vor paar Monaten kam noch die Nachricht seitens Amazon,ďaß die ihre Mitarbeiter nicht mehr auf Cannabis testen,was denn nun?

  4. Otto Normal

    „Also vor paar Monaten kam noch die Nachricht seitens Amazon,ďaß die ihre Mitarbeiter nicht mehr auf Cannabis testen,was denn nun?“
    Das war nur das übliche Dementi für die Promotion.
    Lügen die denn?
    Natürlich lügen sie!
    Es wäre sonst nicht Amazon.

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