Freitag, 15. April 2022

All Things Must Puff-Puff Pass

Nachlass von George Harrison will Cannabis-Produkte auf den Markt bringen.

All things must puff-puff pass
Bild. Creative Commons/ Mike via pexels.com

Zugegeben: Ich war ein wenig ängstlich, als ich diesen famosen Titel schrieb. Meist ist man enttäuscht, weil das Produkt um das es geht, schon längst den Namen benutzt hat und man auf eine schwächere Alternative umsteigen muss. Hier allerdings war es andersrum: Der Nachlass von George Harrisson wird, zusammen mit der Firma Dad Grass, verschiedene Cannabisprodukte unter dem Namen „All Things Must Grass“ herausbringen. Warum hier „All things must puff-puff pass“ umgangen wurde, ist ein Rätsel.

Beide Variationen spielen natürlich auf das Album „All Things Must Pass“ an, eines der großen Post-Beatles Alben. Harrisson, der stille Beatle, war ein Freund des grünen Krauts. Paul McCartney behauptet zwar, dass die Beatles zum ersten Mal mit Bob Dylan Cannabis rauchten – Harrisson selbst erzählte aber eine andere Geschichte: „We first got marijuana from an older drummer with another group in Liverpool,” Harrison is quoted as saying. “We didn’t actually try it until after we’d been to Hamburg. I remember we smoked it in the band room in a gig in Southport and we all learnt to do the Twist that night, which was popular at the time. We were all seeing if we could do it. Everybody was saying, ‘This stuff isn’t doing anything.’ It was like that old joke where a party is going on and two hippies are up floating on the ceiling, and one is saying to the other, ‘This stuff doesn’t work, man.’”

Dad Grass, die Cannabis-Schmiede aus Los Angeles, fühlt sich durchaus geehrt zumindest den grünen Nachlass verwalten zu dürfen: Die Firma hat bereits Bilder veröffentlicht, auf denen Harrisson’s berühmtes Albumcover von „All Things Must Pass“ auf einer Packung vorgerollter Blunts zu sehen ist. Das sieht, ohne Zweifel, schick aus. Besonders die kleinen Gartenzwerge auf dem Album scheinen es Joshua Katz, Mitbegründer von Dad Grass angetan zu haben: “Being able to take the gnomes, which are almost as present on the ‘All Things Must Pass’ album cover as George himself, and bring them to life with the blessing of the estate is one example of how we translated this scary privilege into something fun and lighthearted.“


Ich hoffe währenddessen, dass noch weitere Beatles-meets-Cannabis Kollaborationen entstehen, damit ich auch mit weiteren Titeln nicht hinterm Busch halten muss. Da wo „Give Cheese a Chance“ oder „Strawberry Kush Fields Forever“ herkommen, warten noch eine Menge weiterer schlechter Dad Jokes über Cannabis und eine meiner Lieblingsbands.

Schnelles Login:



Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
1 Kommentar
Ältester
Neuster
Inline Feedbacks
Alle Kommentare zeigen
CaPot
1 Monat zuvor

All Things Must Pass – definitiv eines der absolut schönsten und besten Alben der gesamten Musikgeschichte – zugegeben: My sweet Lord ist etwas abgedroschen, aber abgesehen … der Rest ist einfach nur richtig gut. Bei dem Album hatte George außerdem auch fantastische Musiker die mitgewirkt haben:

Klaus Voormann
Ginger Baker
Dave Mason
Eric Clapton
und nicht vergessen: Bobby Keys und R.I.N.G.O … uvm

George Harrison ist für mich der „beste“‚ Beatle, er war ein echt toller Typ, zudem noch absolute RennsportFan, einfach n richtig cooler Kerl, einer der wenigen Menschen die ich wirklich beeindruckend finde