Sonntag, 20. März 2022

Rekordfund in Möbelstücken

Dealer lieferten tonnenweise Cannabis aus – mit gewieftem Versteck.

Ach ja, der Elsass – bekannt nicht nur als Geburtsort des mittlerweile weltweit gefeierten Flammkuchens oder auch des Gugelhupfs, nein, im Elsass ist man auch Vorreiter in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit. Fleißig hat hier eine Gruppe von Personen mehrere Tonnen Cannabis in Möbeln verarbeitet und auf weite Wege geschickt. Nur leider ging es der Gruppe hierbei nicht um die Nachhaltigkeit, die Möbelstücke waren auch gar nicht aus Hanf hergestellt: Sie dienten lediglich als Versteck für einen Rekordfund in Sachen Cannabis.

Das Geschäft der drei Personen flog auf, nachdem die polizeilichen Ermittler Wind von einer für Dienstag geplanten Lieferung erhielten. Satte 500 Kilogramm wurden geliefert – Möbelstücke hatten hierbei als Versteckt gedient. Doch das ist noch gar nichts: Nachdem die Straßburger Polizei die Räumlichkeiten der Gruppe untersuchte, wurden weitere 1,2 Tonnen Cannabis gefunden – Rekordfund. Die Ermittler sprachen von einer logistischen Plattform, welche die Verdächtigen ins Leben gerufen haben sollen. Alle drei wurden bei dem Einsatz festgenommen.

Die Polizei hatte die drei Verdächtigen bereits länger im Visier – seit November wurde die Gruppe beobachtet. Der Fund stellt die größte je sichergestellte Menge an Cannabis für Polizisten im Elsass dar. Rezepte für Flammkuchen mit 1,7 Tonnen Cannabis sind bei der Ermittlung allerdings nicht aufgetaucht.

Eine Antwort auf „Rekordfund in Möbelstücken

  1. Rainer

    Ein wirklich sicheres Versteck gibt es leider nicht.Man muß riskieren,wohl oder übel,alles oder noch weniger als nichts.Leider.

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