Mittwoch, 2. März 2022

Cannabis in Luxemburg mit Mykotoxinen verunreinigt


Ein Drittel des Cannabis in Luxemburg ist verunreinigt

Blienert: Cannabis bleibt wohl noch lange nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich


Laut der Studie des Laboratoire National de Santé (LNS) wurden Proben von Cannabis und Haschisch auf Mykotoxinen untersucht. Das Ergebnis war folgendes: Ein Drittel des illegalen Cannabis in Luxemburg ist tatsächlich mit Mykotoxinen verunreinigt. Bei den Proben handelt sich um Cannabisprodukte „von der Straße“, die von der Polizei zuvor beschlagnahmt worden sind. Insgesamt wurden 142 Proben untersucht, die Konzentration der Kontaminationen lag zwischen 1,0 und 16,2 Mikrogramm pro Kilo. Laut der EU-Kommission liegt der festgelegte zulässige Höchstwert für Ochratoxin in Lebensmitteln für den menschlichen Gebrauch bei 15-20 Mikrogramm pro Kilo.  Ein zu hoher Anteil von Mykotoxinen führt in den meisten Fällen zu Schwächung des Immunsystems und fördert die Entwicklung von Allergien und auch Lungenerkrankungen.

5 Antworten auf „Cannabis in Luxemburg mit Mykotoxinen verunreinigt

  1. Substi

    …und wenn ich sie verbrenne bevor sie im Körper sind, tun sie mir nix!
    Jetzt versuchen sie es so, aber madig machen habt Ihr uns schon gezeigt und es hat nicht gefruchtet! Würde man den Schwarzmarkt in Ruhe lassen und keinen Druck aufbauen, könnten die Grower auch ordentliche Arbeit leisten, aber so ist es nur ein weiterer negativer Prohibitionseffekt…

  2. Haschberg

    Wenn das mal kein schwerwiegender Grund ist, eine weitreichende Legalisierung mit einem vielseitigen Angebot an geprüften Hanfsorten auch in Luxemburg so schnell wie möglich in Angriff zu nehmen.
    Die Bevölkerung muss schnellstens vor so gefährlichen Verunreinigungen dieser völlig dubiosen Schwarzmarktwaren geschützt werden.

  3. buri_see_käo

    Vor dem Konsum verbrennen, ist wahrscheinlich nicht ausreichend wirksam:
    „Die meisten Mykotoxine sind sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze- und Säurebehandlung.“ aus wiki.
    Aber richtig ist, dass die Schwarzmarktbedingungen die eigentliche Ursache sind.
    mfG  fE

  4. MHD

    Es reicht nicht über Legalisierung zu reden. Taten sollten folgen, da kommt aber nichts. Zuerst covid dann die Ukraine morgen ist es das regnerische Wetter. Das wird nie etwas werden

  5. UngeimpftUndFrei

    „…und wenn ich sie verbrenne bevor sie im Körper sind, tun sie mir nix!“

    „Die meisten Mykotoxine sind sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze- und Säurebehandlung.“

    Ja das stimmt. Es gibt welche die sogar kochendes Wasser überleben. Aber die Temperaturen die in der Jointglut entstehen – etwa 1000 Grad Celsius – vernichten alles, auch Mykotoxine, da hat @Substi wohl recht.

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