Mittwoch, 26. Januar 2022

IKK Südwest warnt vor Cannabis-Legalisierung


Die saarländische Krankenkasse IKK Südwest spricht sich gegen eine Cannabis-Freigabe


Saarbrücken – Die saarländische gesetzliche Krankenkasse IKK Südwest hat sich gegen eine Cannabis-Legalisiert geäußert. Die IKK Südwest steht kritisch gegenüber den Plänen der neuen Bundesregierung und ist über die möglichen gesundheitlichen Folgen besorgt, die die Legalisierung mit sich bringen könnte. Der Vorstand der Krankenkasse Professor Jörg Loth erklärte den Standpunkt wie folgt: „Die bekannten schlimmen gesundheitlichen Folgen eines Alkohol- oder Nikotinmissbrauchs sollten uns aufhorchen lassen. Auch dort haben wir über Jahre gesehen, dass eine Zunahme des Konsums zwangsläufig auch bei Kindern und Jugendlichen ankommen kann. Diese Gefahr sehe ich jetzt auch.“ Eine regulierte Abgabe soll daher streng überwacht werden und nur mit Aufklärungsgesprächen für den Konsumenten durchgeführt werden. Auch sei die Anzahl der Cannabis-Konsumenten im Saarland, in Hessen und in Rheinland-Pfalz gestiegen. Die meisten seien in ärztlicher Behandlung wegen depressiven Zuständen, Angst- und Verhaltensstörung oder auch teils wegen psychischer Erkrankung. Die IKK Südwest fordert im Falle einer Legalisierung eine gesetzliche Vorgeschriebene strenge Regelung der Cannabis-Abgabe. Mit Schulungsmaßnahmen auch für Verkäufer. Dies wird auch von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) geplant.

9 Antworten auf „IKK Südwest warnt vor Cannabis-Legalisierung

  1. Substi

    Die haben nicht mal eine Ahnung von der Materie, aber eine konsequente asoziale Meinung!
    Was soll einem User von Cannabisprodukten denn so schlimmes passieren!? Und nicht jeder 100.000ste mit Präposition eine psychische Störung zu entwickeln, das hat man schlimmer bei Alkohol, Medikamenten und sogar Zucker…
    womit sonst; außer dem was alle asozialen Unkenntnis Verbreitender für einen Müll von sich geben!? Ihr habt doch 0 Ahnung… Cannabis ist z.B. wesentlich ungefährlicher als Medikamente, ja sogar ungefährlicher als Iboprofen! Aber Krankenkassen scheinen mehr Kasse als Kranken zu sein, denn es geht ihnen nicht um den Menschen, sondern um ihre mehr als üppige Brieftasche! Wie viele Opiate und sonstigende schädigende Chemie damit ausrangiert wäre…und genau das ist das Problem der KK’s, die stinken schon von Geld und wie sie es mit legalem Gesundheitscannabis (Rezept) halten, haben wir ja erlebt! Asozialer geht es nun wirklich nicht, in einer Reihe mit Versicherungen und Banken, die den Bürger abzocken wo es nur geht!
    Echt asozial!

  2. Haschberg

    Die Mitarbeiter der kurzsichtigen Saarländer Krankenkasse scheinen nicht viel von Cannabis zu verstehen, sonst würden sie erkennen, dass gerade weil Cannabis illegal ist, die Konsumenten gar nicht wissen, was für eine Ware in welcher Stärke sie da auf den Schwarzmärkten erwerben und zu welchen gesundheitlichen Problemen Verunreinigungen wie auch Überdosierungen führen können.
    Das alles ließe sich durch eine legale Abgabe mit geschultem Personal in Fachgeschäften an volljährige Personen weitgehend vermeiden.
    Beim „legalen“ Alkohol funktioniert dies zwar auch nicht, weil es weder eine umfassende Aufklärung, noch einen vernünftigen Jugendschutz für dieses tödliche Zellgift gibt und man es in jedem Supermarkt fast ohne Alterskontrolle kaufen kann.
    Auch dieser eklatante Missstand einer sehr risikoreichen Rauschsubstanz, die noch nicht mal als gefährliche Droge aufgelistet ist, wäre eine zu lösende Aufgabe unseres neuen Drogenbeauftragten.

  3. buri_see_käo

    Die gesundheitlichen Folgen:
    Cannabis-Konsum-Vorfall
    Meldung an FE-Stelle > Lappen weg -> Job weg
    H4ler leben kürzer, weil schlechtere Ernährung
    minimale Zahlungsmittelverfügbarkeit -> Bildungs-Chancen der Kinder = „Thumb down“

    Und was mich am meisten ankotzt:
    Die Befürworter einer Legalisierung haben Argumente. Ja, Plural! und Belege.
    Die Prohibitionisten haben „würde“, „könnte“, müsstete (double-feature-konjunktiv) und z.Zt. den Auftrag, zur LT-Wahl im Saarland Propaganda für Schwarz-braun zu verbreiten.
    Die Prohibitionisten haben wirklich ALLES was es braucht, Menschen (plus Sippen-Effekt wg. Kinder) nachhaltig das Leben zu zerstören.
    Danke, danke, danke, weiter so!
    mfG  fE

  4. Rainer

    Besser wäre warnen ohne Begründungsversuche.Die Krankenkasse paßt die Legalisierung nicht,und fertig.Dann regt man sich nicht auf.

  5. Substi

    @Rainer
    Häääää!?!?
    Was?!
    Nach dem Sögen 10 Minuten warten und dann kommentieren!

    Natürlich regt man sich in einer Zeit der Änderung des Zustandes auf und hält nicht wie Du die Gusche, weil die Kasse ja nicht will…
    Jetzt geht es um Uns und wer außer wir wissen mehr über Cannabis und Konsum, Verkauf, Preise und Streckmittel bescheid? Wir sind die Experten und bei sowas sollte man die Experten zu Rate ziehen, sonst wird der Bürger wieder schön abgeschöpft von den am Armentuch nuckelnden Apothekern! Ich will keine €15,- für 1g Skunk bezahlen…
    Ne, wir sollten JETZT laut und aufdringlich sein, sonst wird es so kommen!

  6. Rainer

    @Subst
    Mich störten die unqualifizierten Gründe der IKK Südwest.Mich ärgerte,daß die keine echte Erklärung haben,aber trotzdem einen gewissen Erfolg damit erreichen könnten.

  7. Ramon Dark

    Wieder einmal nur die klassischen Fehler der prohibitionistischen Pseudoargumente. Demnach scheinen Kinder und Jugendliche auf dem prohibitionistisch erzeugten Schwarzmarkt besser geschützt als durch Legalisierung. In drei Bundesländern ist angeblich die (durch welche genaue Statistik ermittelte?) Zahl der Cannabiskonsumierenden trotz Verbot gestiegen, also liegt wohl ein äusserst wirksames Verbot vor. Bei den genannten Erkrankungen fehlt wie immer der Vergleich mit dem wesentlich gefährlicheren Alkohol, ausserdem bezweifle ich, dass der Anteil NICHT erkrankter Cannabiskonsumierender als Vergleichsmassstab überhaupt bekannt ist. In meinem grösseren Bekanntenkreis liegt er seit 55 Jahren auf jedem Fall bei mindestens 99 %. Weiterhin wäre demnach wider medizinisches Wissen ein Einsatz von Cannabis GEGEN diese genannten Erkrankungen gar nicht möglich, obwohl er u.a. doch auch dafür inzwischen extra gesetzlich ermöglicht wurde. Und – bekomme ich beim Kauf eines Einkaufswagens voller Schnaps gleich ein Suchtberatungsgespräch an der Discounterkasse reingedrückt? Wohl kaum, die sind froh, wenn sie ihren Fusel loswerden. Bei der IKK sollten sie lieber mal einen durchziehen, dann könnten sie wenigstens über ihre eigenen Oberflächlichkeiten und Widersprüche lachen.

  8. Substi

    @Rainer
    Ja, das ärgert mich auch sehr! Vor allem weil es kein Bereich ist, von dem die Entscheidungsträger überhaupt eine Ahnung haben! Die sind alt und mit den horrormäßigsten Fakefakten über Cannabis die die Cotton-Industrie mit Hilfe des FBIs verbreitet hat! Ich erinnere einen kleinen Film in dem eine PoC mit einer WEIßEN Frau auf seine Siffbude geht und im Laufe des Abends wird eine Tüte gerollt….; bis dahin soweit so gut, allerdings bekommt der Mann (ausschließlich der Mann) einen irren Blick und fällt über die arme Frau her um sie zu vergewaltigen. Die Dame kann sich gut wehren da nimmt der total vom Canna betäubte und verwirrte Mann eine Axt und zerstückelt sie; mit einem noch irreren Blick! Danach steht auf der Leinwand in großen Lettern „Cannabis kills“!
    Und mit sowas sind sie Drogensozialisiert worden, also sorry wenn ich denen in diesem Punkt völlig misstraue!

  9. buri_see_käo

    Thematisch ähnlich eine Sendung „Quarks“ des WDR.
    –   µDosis von LSD, die Erfahrungen einer Sich-selbst-[medikamentierenden/optimierenden]
    –   Eine vom Drogen-Vernichtungs-Wahn unterdrückte Forscherin
    Der erforschte Stand liegt hier (DE) bei ca. NULL,
    der jedoch bei geringstem Anlass verbreitete „könnte, würde, müstete, vielleichtestenst…“ liegt bei knapp ∞ , wie auch die sich darauf begründende Staatsgewalt, scheint soweit mathematisch sauber zu sein.
    Und, Frage in die Runde, wer ist schon wegen Cannabis-Konsum behandelt worden?
    Nee, ich habe mein Programm um ’ne halbe Stunde verschoben und mich bei Frischluft hingelegt. Mich deswegen behandeln zu lassen, von anwesenden Bekannten etwa?, käme noch einer auf die Idee „kalte Dusche“ – bloß nicht.
    Auf der Web-Site von Quarks ist aktuell auch „Cannabis – Psychose“, imO keine festen Belege,
    in dem Zusammenhang wäre erlebte Polizei-Gewalt Untersuchungen wert; ich denke, da sieht man was.
    mfG  fE

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