Freitag, 26. November 2021

Polizei entdeckt kiloweise Hanf

Berliner Zivilpolizisten folgen „verdächtigen“ Männern und finden eine Plantage und weitere Drogen

Transportiert sich dann doch leichter im Umzugskarton: Hanf.

„Umzugskartons voller Drogen“ – so beschreibt die Berliner Zeitung einen fund der Berliner Polizei. In der Huttenstraße in Berlin-Charlottenburg wurden Zivilbeamte auf eine Gruppe von Männern aufmerksam, weil zwei davon sich „verdächtig“ verhielten. Näheres zu diesem Verhalten ist nicht bekannt. Nachdem der Umzugskarton sicher gestellt wurde, durchsuchte die Polizei die Verdächtigen und ihre Autos und fand weitere Kilogramm Betäubungsmittel, sowie Bargeld und mehrere Handys.

Daraufhin brachte einer der Männer die Polizisten auf eine Spur in der Großbeerenstraße in Kreuzberg. Die Beamten erwischten hier zwei Männer, deren Taschen beim verlassen des Hauses mit weiteren Kilogramm Drogen, Bargeld und Handys gefüllt waren. Die Männer wurden festgenommen.

Die Ermittlungen waren damit nicht beendet: Weitere Anhaltspunkte führten zu einer „Bunkerwohnung“ in der selben Straße – hier fand die Polizei eine Cannabis-Plantage mit etwa 100 Pflanzen. Während alle vier Verdächtigen wegen Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in ein Polizeigewahrsam kamen, wurden zwei der Männer kurz darauf wieder entlassen. Die beiden anderen werden einem Haftrichter vorgeführt.

Die Zahl der Plantagen in Deutschland ist in den letzten Jahren gestiegen. Ein Grund hierfür ist einerseits die ‚Normalisierung‘ von Cannabis – auch dass die Zahl der Plantagen steigt, aber die Gesamtzahl der Pflanzen sinkt, deutet auf eine zunehmende Anzahl von kleinen, privaten Züchtern hin. Die Polizei findet, wie auch in diesem Fall, die Plantagen meist per Zufall.

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Harry Anslinger
Harry Anslinger
5 Monate zuvor

Grundsätzliche Frage
Was ist eigentlich von der Ampel bezüglich der Aussetzung aller anhängigen Verfahren oder zumindest in solch lapidarer Fälle als Sofortkabinettsbeschluß geplant?
Jede weitere Strafenbarkeit in diesem Bereich müßte doch auf jedenfall auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden , abgeschlossene und damit ja z.T. inhaftierte Personen, Bewährungsstrafen oder Geldstrafen sind ebenfalls daraufhin zu prüfen, ebenso alle Strafregistereinträge.
Der Kuppeleiparagraf und der $175 wurde doch bis zur erkennbaren Abschaffung auch nicht mehr angewand.

Otto Normal
Otto Normal
5 Monate zuvor

Nunja vllt. sollte man den Bullen noch das Erfolgserlebnis gönnen, denn bald soll es ja damit endgültig vorbei sein denn die müssen dann wirklich hart arbeiten und echte Verbrecher jagen.

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von Otto Normal
buri_see_käo
buri_see_käo
5 Monate zuvor

Naheliegende Antwort: Dahingehend ist i.m.O. nichts geplant. Man könnte sich an Beispielen aus der Vergangenheit orientieren. Nach WW2 sind die Nazis auf die edelsten Posten gehievt worden, sie haben die auf Papier niedergeschriebenen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Pro Tag in unschuldiger Haft gibt es den sensationellen Entschädigungsbetrag von unvorstellbaren 25€ UND einen gehörigen Tritt in den Arsch, von wegen Resozialisierung, noch frech werden, wie? Nach dem Contergan-Debakel hat man einen Fond gegründet, soll heissen, ’ne Bettel-Kasse eingerichtet, verwaltet man auch gerne gegen Cash, bloß nicht dem verantwortlichen Unternehmen zu nahe treten. Radar-Anlagen, den der Röntgenstrahlung ausgesetzt gewesenen Soldaten der NVA kam etwas Entschädigung zu, zur Schulterselbstbeklopfigung; die betrofenen Soldaten der BRD bekamen oft „paplapap“ zu hören. Mal bei Opfern… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von buri_see_kaeo
Haschberg
Haschberg
5 Monate zuvor

Hoffentlich hört dieser irrsinnige Verfolgungskrieg gegen Liebhaber der besten Heilpflanze, der zu allem Übel nicht zu übersehende faschistoide´Züge trägt, mit der neuen Regierung endlich auf.
Der wunderbare Hanf ist in all seiner Beschaffenheit das beste Mittel, neben Impfungen sogar die heftige Coronakrise nebst ihren Lockdowns einigermaßen gut zu bewältigen.
Daran zweifeln höchstens noch ignorante konservative Politiker und Staatsdiener, die sich einen Teil ihrer Hirnzellen bereits mit ihrem allgegenwärtigen Alkohol versoffen haben.

Rainer
Rainer
5 Monate zuvor

Auch wenn das mit den lizensierten Läden klappen sollte,landet jeder,der wie hier beschrieben anbaut,vor einem Strafrichter.

buri_see_käo
buri_see_käo
5 Monate zuvor

Ja, wie war es doch schön, als Anfang der 2000-er vom Aussehen einer Hanfpflanze keiner eine Ahnung hatte. Einfach auf der Rasenfläche an der Südseite des Wohnblockes einen Kaninchenzaun aufgestellt, etwas Koriander und Gelben Senf angebaut (Gewürzkräuter), und außerhalb! des Zaunes (soll nicht meine sein) die Hanf-Pflanze hin. Für Fußgänger und auch aus der niedrigen Position in einem Auto von der ca. 50m entfernten Strasse/Fußgängerweg sichtbar. Die ordnungsgemäße Vernichtung hatte sich 2 jahre hingezogen – ja, ja, ich weiss die Polizei wäre schneller gewesen, aber mit Internet in Kinderschuhen… da war auf deren Unwissenheit noch Verlass.
mfG  fE

Zuletzt bearbeitet 5 Monate zuvor von buri_see_kaeo
buri_see_käo
buri_see_käo
5 Monate zuvor

Neee, als ich das gelesen habe, bei: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2021/11/ampel-cannabis-legalisierung-reaktionen-berlin-brandenburg.html Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin: „…könne man Cannabis nicht immer schnell von anderen Drogen unterscheiden.“ Interessant, und gut zu wissen. Dann werde ich bei den nächsten Out-Door-Grows jeweils eine Flasche Schnaps neben jede Pflanze stellen; nach aller Logik müssten dann die von der Polizei beschlagnahmt werden… Bei solcher Blödheit ist nachvollziehbar, dass manche sich einen Beruf aussuchen, bei dem zumindest während der dienstlichen Tätigkeit eine Waffe am/n Mann/Frau ist – man kann ja nie wissen, manche Deppen werden von Schweinen gebissen. Zitat von Albert Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ mfG… Weiterlesen »