Montag, 9. August 2021

Cannabis und Kokain auf Friedhof

Razzia auf einem Friedhof in Sizilien fördert Marihuana, Haschisch und Kokain zutage

Cannabis

Eine tageaktuelle Glosse von Sadhu van Hemp

Friedhöfe sind Orte der Stille und Ruhe; die Toten wollen von den Lebenden nicht gestört werden. Die Pietät verbietet es, auf Friedhöfen illegale Raves zu feiern und auf den Gräbern der Ahnen herumzutanzen, obwohl die Location – insbesondere in Coronazeiten – für Sport, Spiel und Spannung wie geschaffen ist. Es gehört sich einfach nicht, die Ruhestätte der Verstorbenen für weltliche Zwecke zu missbrauchen.

Und doch – eine Ausnahme von der Regel sollte zulässig sein: Friedhöfe können nämlich auch die letzte Zuflucht für Lebende sein. Zum Beispiel, wenn sie Verfolgte der Cannabis-Prohibition sind. Es gibt keinen besseren Ort, um etwas zu verstecken, für das man in den Knast kommt, wenn man damit geschnappt wird. Wer mit nicht geringen Mengen Haschisch und Marihuana hantiert, der weiß, wie wertvoll ein einigermaßen sicherer Ort zur Zwischenlagerung der heißen Ware sein kann. Und Friedhöfe bieten diesen Service obendrein auch noch kostenfrei an.

(Wer auf Nummer sicher gehen und ein eigenen „Bunker“ für was auch immer anlegen will, kauft sich einfach eine Friedhofsscholle: In Berlin kostet ein Urnengrab mit einer Laufzeit von 20 Jahren freundliche 572 Euro. Das entspricht einer Monatsmiete von 2,38 Euro pro Quadratmeter.)

Dass Friedhöfe Oasen für Leute sind, die etwas zu verstecken haben, dachten sich auch zwei Männer in Sizilien, die auf einem Friedhof von Giarre nahe der Stadt Catania rund 71 Kilogramm Marihuana, Haschisch und Kokain lagerten. Nach längerer Observierung konnten die Carabinieri die beiden Btm-Grossisten auf frischer Tat ertappen und ohne große Umstände festnehmen.

20 Kilogramm Marihuana führten sie bei sich, als die Handschellen klickten. Bei der Durchsuchung des Friedhofgeländes entdeckten die Beamten in einer nicht belegten Grabnische in etwa drei Metern Höhe weitere 20 Kilogramm Marihuana und ein Kilogramm Haschisch. Da einer der Festgenommenden als ehrenamtlicher Friedhofswärter beschäftigt war, nahmen die „Grabräuber in Uniform“ noch einen Lagerraum des Friedhofes in Augenschein. Dort konnten weitere 30 Kilogramm Cannabis und 300 Gramm Kokain beschlagnahmt werden.

Auf die Spur der beiden Dealer kam die Polizei durch den Hinweis, dass auf dem Friedhof ein unergründlich reger Besucherverkehr herrsche, der offensichtlich nichts mit dem Gedenken an die Verstorbenen zu tun hat.

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2 Kommentare
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DIE HANFINITIATIVE
1 Monat zuvor

Das ist schon eine Schande wohin Anslingers Zeitgeist – mit dem „Einheitsabkommen“ und dem CHRYSTAL-METH süchtigen deutschen Bundeskanzler Adenauer – die Prohibition, diesen faschistisch rassistischen Masterplan – in die Gehirne der Menschen einzubläuen – geführt hat. Welche Absurditäten das treibt und welche selektive Blindheit in der Wissenschaft das reisst! Stichwort Fehlende !!! Kentnisse der Schulmedizin zum Endocannabinoidsystem des Menschen! Was Jahrzehntausende heilte und schützte wurde von einem Nazifreund, einem Ultra-Rechten, einem Lügner und Betrüger, mit Hilfe von Erpressung [Nachrichtendienste, drogensüchtiger deutscher Bundeskanzler] zum Gift erklärt, während gleichzeitig die Pharmaindustrie groß einstieg – durch Patente. https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/34-rolling-stone-teil-4 […] Zitat: „Auf die Spur der beiden Dealer kam die Polizei durch den Hinweis, dass auf dem Friedhof ein unergründlich reger Besucherverkehr herrsche, der offensichtlich… Weiterlesen »

Urfreak `68
1 Monat zuvor

Für meine letzte Reise, etwas von beidem, in Reinster Qualität, wer will mir das Verwehren ? Kein Weltlicher, mein Leben gehört nur mir!
Und wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte wäre ich sehr froh über mir erstmal Hanf und Coca,beides Schöpfungspflanzen, finden würde.
Wer Tausende Jahre alte Kulturen zerstört gehört selbst zerstört!
Alle Pflanzen haben einen Sinn und Zweck, es gibt kein Unkraut!!!
Gewisse Konzerne wollen Pflanzenpatente…