Freitag, 2. Juli 2021

Das Bündnis in Moers fordert ein wissenschaftlich begleitetes Cannabis-Modellprojekt


In Moers wird ein wissenschaftliches Modellprojekt zu einer kontrollierten Abgabe von Cannabis gefordert


News von Derya Türkmen

Das Bündnis, bestehend aus den Fraktionen von SPD, Grünen, Linken und der Partei, haben am Mittwoch mehrheitlich für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis gestimmt. Somit fordern sie ein wissenschaftliches Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe von Cannabis in Moers. „Die Stadt Moers bewirbt sich um die Teilnahme am Modellprojekt Cannabis-Freigabe zur Erstellung einer Studie…“, heißt es in der Kooperationsvereinbarung des Bündnisses aus dem Frühjahr. Hierbei gehe es um die Prüfung, ob ein Modellprojekt durch eine kontrollierte Abgabe bzw. den Verkauf von qualitätsgeprüften Cannabisprodukten Risiken minimieren würde. Und deshalb sei ein solcher wissenschaftlicher Beitrag notwendig, vor allem für den Gesundheitsschutz von Konsumierenden.

12 Antworten auf „Das Bündnis in Moers fordert ein wissenschaftlich begleitetes Cannabis-Modellprojekt

  1. buri_see_käo

    …die Möglichkeiten für ein wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt zu einer kontrollierten Abgabe von Cannabis zu prüfen …, aha, dann kommt in ferner Zukunft noch eine Entscheidung, ob überhaupt… und die SPD wird aber dann an die Koalition mit der C[D/S]U (& Afd) gebunden sein und sich ihrer Arschkriecherei besinnen. Jahre, Jahre, Jahre, dann senielt das BfArM Jahre³ und sacht: „Nee, doch nich, bla, bla, bla“. Mit der BTW-Verdummung muss aber auch mal Schluss sein, scheiß ’s zu!
    mfG  fE

  2. buri_see_käo

    …und das ganze ist so dermaßen lächerlich, dass die CDU-Schrulle die „ganz ganz kleinen Kinder“-Keule noch nicht einmal aus’m Sack geholt hat. Übrigens von Moers aus sind die NL bequem per Rad erreichbar.
    mfG  fE

  3. Rainer

    Erstmal probieren ob es mit Brennesseltee klappt,bevor wir uns mit Marihuana befassen können.Ein Club zieht Brennesseln und verteilt die Blätter an Mitglieder die zugelassen sind.So wird die Abgabe gefahrenfrei geprüft.Geht auch mit Butterblumen.Wenn dann die Polizei dazwischen fährt ist das völlig risikofrei.Dann heißt es Irreführung von Beamten.

  4. Hans Dampf

    Das haben bereits andere beantragt und alle sind sie gescheitert.
    Nach Meinung der CDU-Experten ist ein solches Vorhaben nicht mit dem BtmG vereinbar und dank Jens Spahn soll das auch so bleiben.

  5. DIE HANFINITIATIVE

    Die entscheidende Frage wird sein: Kommt der Stein ins Rollen?

    Fragen an die JuristInnen und Menschenrechtler: „https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/34-rolling-stone-teil-4“

    ***Eigentlich ist das, soltte das, der Hebel sein, mit dem @WIR die Prohibition aus den Angeln heben können.

    Leider ist das mit – „dieser“ – Community (also mit manchen der hier Schreibenden) nicht machbar, da oft kontraproduktiv und oft nur Verbalinjurien und Hasskommentare rausgehauen werden, seit Jahren, Jahrzehnten, immer das gleiche – in Endlosschleifen, die sich wiederholen – und das Hanfjournal oft schon mal seine Aufsichtspflichten verletzt, aber das nur am Rande. Einige Äußerungen sprengen hier regelmäßig den Rahmen des Grundgesetzes und des Strafgesetzbuches. Wahrscheinlich sind hier auch mancher „Reichsbürger, AfDler und andere demokratiefeindlichen Gesinnungen“ unterwegs, um ihre Agitationen loszuwerden. Nur eine Vermutung. Ansonsten ist ja jeder Kommentar, auch unsere Beiträge – (die HANFINITIATIVE ist ein Team) – im Rahmen der Kunstfreiheit und des Rechtes auf freie Meinungsäußerung erlaubt und gedeckt und @WIR nicht mehr auf feedback eingehen.

    Fragen an die Fachwelt: Stand 2016 aber aktueller denn je!

    […] „http://hanfjournal.de/2016/02/12/krankenkassen-kritisieren-cannabis-gesetzesentwurf/#comment-11048“

    „http://www.bfarm.de/DE/Home/home_node.html“

    BfArM kämpft (in der Tradition von H. J. Anslinger) gegen schwerkranke Menschen?

    Wie verwaltet das BfArM, auf Weisung von Herrn Bundesgesundheitsminister Gröhe und Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel (Richtlinienkompetenz), das Erbe Anslingers?

    Im Juni 2014 hatte das Kölner Verwaltungsgericht in bestimmten Fällen erlaubt, das schwerkranke Patienten Hanf zur Eigentherapie anbauen dürfen.

    In ganz Deutschland gibt es, dank Anslinger und seiner Erben, nur ca. 400 (Stand 2015) legale Hanfmedizin-Nutzer.

    Alle Anderen werden mit der Ultima Ratio, Sondereinsatzkommandos und drastischen Gefängnisstrafen bedroht und verfolgt, wenn sie sich „Anslingers Erben“ widersetzen und die Heilpflanze für ihre Leiden einsetzen.

    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist nun jedoch gegen das Urteil in Revision gegangen.

    „Hanfpatienten“ sind oftmals vielen Schikanen ausgesetzt und müssen sich ihre Medizin häufig vor Gericht erkämpfen.

    Die Drogenbeauftragte der Bundesrepblick Deutschland, sowie der Bundesgesundheitsminster und die Kanzlerin (derzeit Quantenphysikerin Dr. Angela Merkel – ihr Mann, Herr Prof. Sauer, ist Professor für Quantenchemie – ein Schelm wer Böses dabei denkt) verteidigen das System Prohibition vehement.

    Was bewegt diese Menschen dazu, in der Tradition von Harry Jakob Anslinger, so gegen Menschen vorzugehen? … […] https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/34-rolling-stone-teil-4

    Die meisten, die hier schreiben sind nicht fähig die „richtigen“ Fragen zu stellen und aus der sogenannnten „Community“blase heraus von der Allgemeinheit wahrgenommen zu werden. Für das Gemeckere und die ewig wiederkehrenden Hass- oder Jammerkommentare interessiert sich in der „breiten Öffentlichkeit“ niemand!

    +++
    Facebookseite Hanfinitiative: „https://www.facebook.com/Die-Hanfinitiative-1643480862600021/posts“
    +++
    Wir, als DIE HANFINITIATIVE, wollen, dass wir und unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte und gesunde Gegenwart und Zukunft erleben und erwarten dürfen.
    Wir sind deshalb vielseitig aktiv und recherchieren auch Fakten und stellen diese zur Debatte.
    Wir vertreten auch unsere eigenen Wertvorstellungen, Meinungen, Emotionen und Erkenntnisse.
    Bitte prüfen Sie unsere Fakten und Schlußfolgerungen und ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse, wenn Sie sich umfangreich informiert haben.
    Wenn Sie auch zu dem Ergebnis gelangen, dass wir handeln müssen, werden Sie bitte aktiv.
    Unterstützen Sie unsere Sache oder gründen Sie eigene Initiativen und Aktivitäten.
    Tun Sie es für sich und für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel.
    Zeigen Sie Empathie.
    Vielen lieben Dank.
    @EUER Team von DIE HANFINITIATIVE

    #hanf #hemp #nutzhanf #hanfliebe #actnow #fridaysforfuture #kinder #enkel #endprohibition #hempforfuture #haltetzusammen #luisa #greta #thunberg #wirliebenEUCHsehr #bebrave #zukunft #future #climatecrisis #weareone #onelove #survive #children #grandchildren #rebellion #extinctionrebellion #überleben #bundesverfassungsgericht #gerechtigkeit #endlich

    PS:
    Sorry, wenn wir nicht auf eventuelles feedback – oder wie auch immer gemeinte Rat-schläge – reagieren (können). Es ist NICHT persönlich gemeint, auch wenn wir Interesse für den Wunsch nach Aufmerksamkeit und Austausch wahrnehmen. Diese Bedürfnisse können von uns leider nicht mehr befriedigt werden. Lieben Dank für das Verständnis.
    „http://www.diehanfinitiative.de“

  6. Fizi

    @Hans Dampf

    Sollte mal überprüft werden ob unsere Politiker (als Richter Müller) befangen sind….

  7. buri_see_käo

    Gute Idee, @Rainer, das umgeht das aussichtsfreie BfArM-Geblödel. Und, die Sache ließe sich automatisieren: Höchst-Sicherheits-Raubtier-Käfig mit Platz für 2 Personen und Dreh-Tür-Rein-Raus. Darin manipulations-sichere Kameras mit Blickfeld auf die Hände. Weil’s nur Brennnesseln sind reicht Kinder-Post-Geld. Mit dem o.g. Aufbau lassen sich alle wesentlichen Erkenntnisse zur kontrollierten Abgabe von Cannabis innerhalb sehr kurzer Zeit gewinnen; es könnten umgehend die erforderlichen Gesetze erarbeitet werden.
    Natürlich stellt sich dann die Notwendigkeit eines weiteren Modell-Projektes zum Thema „Veränderungen der geographischen Position des bei der kontrollierten Abgabe erworbenen Materials“. Wenn DE nicht sooo rückständig wäre… -> GPS-Tracker an der Verpackung, schon ließe sich erkennen, welchen Weg der Beutel Brennnesseln nach der Abgabe zurücklegt.
    mfG  fE

  8. greenness

    Vorschlag:
    Bevor Modellversuche zur Ergründung der Gefährlichkeit von Hanf gemacht werden, sollte in einer mehrjährigen Testreihe erforscht werden, ob Eis tatsächlich bei 0°C schmilzt.

    Wenn dieses Ergebnis feststeht, kann man sich um die Erforschung von weit schwierigeren Themenkomplexen kümmern. –

    Völlig offtopic: Ich bin wirklich gespannt auf das verbale Rumgeeier unserer Kontrollfetischisten, wenn in Kürze Cannabis in den USA bundesweit legalisiert wird. Ich vermute, daß unsere Konservativen gerade täglich mit den Kapitolserstürmern in Kontakt stehen und betteln, daß dies doch bitte noch verhindert mögen werde.

  9. Haschberg

    Jede Bemühung, diesen idiotischen Anticannabiskrieg zu beenden, oder zumindest zu entschärfen, ist zu begrüßen.
    Es müssten noch viel mehr Kommunen solche Anträge stellen.
    Nur so wachen unsere prohibitionsbesessenen Politiker endlich mal auf und besinnen sich vielleicht eines Besseren.
    Ihre cannabisfeindliche Politik wird ohnehin spätestens dann zum Auslaufmodell, wenn die USA ihre angestrebte bundesweite Legalisierung vollends realisieren und dadurch den globalen Hanfmärkten weiteren Auftrieb verschaffen.

  10. Otto Normal

    Ein klares Urteil des BVG würde genügen um das Verbrechen Prohibition sofort zu beenden.
    In einigen Staaten ist dieser Paukenschlag sogar geschehen.
    Aber das derzeitige deutsche BVG interessiert sich leider nicht sonderlich für die Grundrechte der Cannabiskonsumenten. Ihr seid den Richtern dort egal.

    Deshalb wurde die Klage des Richter Müller auch gleich zur Seite gelegt anstatt sie, aufgrund der Dringlichkeit (millionen direkt Betroffene), Wichtigkeit (erhebliche Verletzung von vielen Grundrechten), sowie politischer Tragweite (bei genügend Anstand müssten etliche Politclowns zurücktreten), einfach vorzuziehen. Das BVG hat, genauso wie die CDU Fraktionsvorsitzende in Moers, wichtigere Dinge zu tun und darüber hinaus gibt es auch noch die Parteibücher in den Westentaschen unter den Talaren der Richter.

    Im Übrigen sind die Richter am BVG aus dem gleichen Holz geschnitzt wie die Politiker, Staatsanwälte, Polizei- und Zollbeamten die das Verbrechen Prohibition zwar gemeinschaftlich aber arbeitsteilig begehen. Die Verantwortung wird dabei durch das arbeitsteilige Vorgehen solange zerhackt bis die einzelnen Beteiligten so gut wie keine Verantwortung mehr übernehmen müssen, da jeder „nur seinen Job“ gemacht hat. Z.B. die Drogenbeauftragte kann dann sagen das sie zwar nur Lügen erzählt hat, aber gar nicht wußte daß es welche waren, da sie bei Jobbeginn alles was die Partei ihr diktiert hat auswendig lernen mußte, außerdem daß sie es nur gut gemeint hat und nur die Kinder schützen wollte. Auch die Detmolder Polizisten die den 19-Jährigen getötet haben werden sagen daß sie nur ihren Job gemacht haben.

    Durch den jahrzehnte-langen Zeitraum , in dem alle Richter des BVG das Verbrechen geduldet, ja sogar juristisch abgesichert haben (z.B. „Kein Recht auf Rausch“ Urteil), wurden sie alle auch zu Mittätern. Wenn das BVG tatsächlich das Verbrechen Prohibition als ein solches und damit als verfassungswidrig verurteilen würde, müßte es sich gleichzeitig damit selber zum Mittäter in der Vergangenheit abstempeln.

    Wer begeht schon freiwillig politischen Selbstmord?
    Oder riskiert eine Staatskrise da die Prohibitionisten zu allem bereit sind?
    Niemand!
    Nicht für ein paar millionen Kiffer!

  11. buri_see_käo

    Ein schöner 3. Absatz des Otto Normal, die Parallelen mit der großen Nazi-Reinwaschung ab 48 sind bestimmt auch nicht gewollt aber leider gegeben.
    Aber nochmal @Otto Normal, Delmenhorst und nicht Detmold. Von Hans Cousto gibt es in der taz vom 10.06.2021 dazu einen Artikel mit dem Thema „Repressionskoeffizient“. Mir ist seit 40 Jahren schon aufgefallen, dass in „nicht von Konservativen regierten Bundesländern“ die Polizei bemerkenswert aggressiv gegen Umweltschützer, Freiheitsrechtler u.s.w. vorgeht. Sie fühlen sich berufen, gegen die „kommunistische Unterwanderung“ hart vorzugehen. In diesem Zusammenhang werde ich (wenn endlich Zeit dazu, geht echt nicht in 5 Minuten) eine interaktive Web-Site entwickeln, in der man, nach Bundesländern, seine Erwartung der nächsten „Cannabis-Konsumenten-Denaturierung durch die Polizei“ eintragen kann.
    mfG  fE

  12. Haschberg

    Hallo Otto Normal! Mit deinem guten Kommentar über das BVG hast du meines Erachtens wirklich ins Schwarze getroffen. Ich sehe es genauso.
    Es ist wirklich eine Schande, dass man sich mit dieser Klage so viel Zeit läßt, obwohl es um die seit Jahrzehnten ignorierten Grundrechte von Millionen von Bürgern geht.
    Mehr staatliches Desinteresse am Wohle von so vielen Menschen geht eigentlich gar nicht mehr.
    Die Deutschen scheinen sich wohl endgültig damit abgefunden zu haben, vom Gesetzgeber verdummt zu werden.

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