Mittwoch, 9. Juni 2021

Medizinisches Cannabis gegen Rückenprobleme durch große Hodenprothese


Gericht gegen Cannabis als Schmerzmittel


News von Derya Türkmen

In Celle ging ein früherer Krebspatient beantragte eine Eilentscheidung, dass ihm dauerhaft Cannabis verschrieben wird. Da er durch die zu großen Hodenprothese Rückenschmerzen entwickelte. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen lehnte den Antrag des Mannes auf eine Eilentscheidung ab. Das Gericht argumentierte, dass Cannabis nicht die einzige mögliche Therapie für eine Schmerzbehandlung sei. Der Patient sei nicht schwer krank und der Fall sei auch nicht eilbedürftig.

6 Antworten auf „Medizinisches Cannabis gegen Rückenprobleme durch große Hodenprothese

  1. Rainer

    Alles Andere ist dem Cannabis als Medizin natürlich vorzuziehen.Cannabis wäre unvernünftig.So die Meinung der Krankenkassen und Konsorten.

  2. Gebetskette

    Naja, ich finde die Entscheidung in diesem Fall durchaus nachvollziehbar.
    1. Man hat ihm das Gras nicht grundsätzlich verwehrt. Es geht hier um die Kostenübernahme der Krankenkasse.
    2. Im referenzierten Artikel steht, dass er seit 6 Jahren mit einer zu großen Prothese rumläuft.
    Die Kasse war der Meinung, er solle diese erst einmal austauschen lassen. Er hat Angst vor Impotenz beim Austausch (Bei der ersten OP scheint er da offenbar nicht solche Probleme gehabt zu haben).

    Ich persönlich bin auch der Meinung, dass es sinnvoll ist, erst mal zu versuchen, das ursächliche Problem zu beheben, anstatt es einfach nur mit Gras zu betäuben. Wenn er das nicht will, aus welchen Gründen auch immer, darf er sein Gras/Medikament gern selbst bezahlen.

    Ich als beitragszahlender Versicherter einer Krankenkasse hätte zumindest keine Lust, ohne Not fremden Graskonsum mitzufinanzieren.

  3. Otto Normal

    @Gebetskette
    Genau damit gehst Du dem Schweinepack der Prohibitionisten auf den Leim. Du forderst zwar zu recht daß die Kasse nicht unnötig belastet werden sollte. Du fragst aber nicht wieso die Blüten einer Pflanze, die wie Unkraut wächst, die ohne jeglichen Dünger auskommt, da sie genug Stickstoff aus der Luft aufnehmen kann (wie Klee) und wo jede Pflanze wenn man sie auswachsen läßt zu einer Höhe von nur 3 Meter (mehr ist möglich) 1 kg dieser Blüten erbringt, wieso diese Blüten dann auf einmal das 3-5 Fache des Schwarzmarktpreises (der ja ebenfalls schon völlig überzogen ist) kosten sollen.

    Denn genau da liegt der Hase im CDU-SPD-FDP-GRÜNE-Korruptionssumpf.

    Ich schreibs jetzt nochmal ganz langsam und deutlich zum mitmeiseln:
    1 Pflanze kann bis zu 1.000 gr. Blüten erzeugen. Produktionspreis pro gramm (wenn man nix macht und die Pflanze einfach an der frischen Luft wachsen läßt und billigsten Baumarktdünger einsetzt) etwa 10 – 50 cent, max 1 Euro aber nur wenn die Erntehelfer dann ordentlich bezahlt werden. Die wollen pro gr. 20-25 Euro haben. Kann gut verstehen das da eine Menge Korruption drin steckt.

    Aber niemand der Deutschen bemerkt die perfiden Methoden dieses Verbrecherpacks bis es knallt.
    Ich hoffe das es bald knallt. Da braut sich was zusammen und die Parteihuren von Deutschland wissen das.

  4. Lotus

    Ich denke mal Gebetskette wird allen Menschen die Krank sind,raten sich mit der Bibel zu heilen XD
    Was bringt bitte so ein Gesetz wie Cannabis als Medizin,wenn man es nicht anwendet ???
    das ist ein Witz wenn man bedenkt wer in Deutschland bereits Cannabis als Medizin per Kostenübernahme erhällt…ich denke da immer an „der Mischa“ der wegene ein bischen Rückenschmerzen und Mikräne die vollen Kosten erstattet bekommt,
    sry und bei allem Respekt vor der Krankheit anderer,doch das wirkt auf mich schon irgendwie ,wie das das messen mit zweierlei Maß…in Amerika wird sogut wie jedem dem Cannabis hilft ohne Probleme verschrieben…und sollte man das in Deutschland nicht wollen ,die Kosten über die Krankenkasse zu übernmehmen,muß man Patienten denen Cannabis hilft halt den Eigenanabau erlauben,so wie es eigentlich mit dem Gerichtsurteil von Günther Weiglein auch passiert wäre…
    der Sinn dahinter war ja offiziel,nein Patienten dürfen nicht selber anbauen,aber dafür übernimmt die Kasse die kosten…oder aber men senkt erheblich den Preis für Blüten für Selbstzahler…
    aber so wie es momentan läuft ist schon grobgesagt reine Verarsche…

  5. Haschberg

    Es ist nicht zu fassen, mit welch einer Überheblichkeit Krankenkassen und Gerichte hier versuchen, in die Gesundheitsprozesse von Patienten einzugreifen.
    Ich halte dies für eine massive Beschneidung von Freiheitsrechten bei Menschen, die sich aus gutem Grund für eine nebenwirkungsarme medizinische Behandlung auf pflanzlicher Basis entschieden haben.
    Hier vermischt sich eine völlig fehlgeleitete Drogenverbotspolitik wieder einmal mit dem Recht, auf eine individuelle medizinische Versorgung.
    Dies ist ein sich ständig wiederholender, nicht hinzunehmender Skandal im aufgeklärten 21. Jahrhundert, der einer dringenden Reform seitens der Politik bedarf.

  6. smile Indica

    Freisler und seine heutigen Kollegen. Ich muß ja nicht zurücktreten.Ich bin nicht beim Fußballbund und gehöre keiner Partei an. Ich kann es mir leisten zu sagen, was ich denke.

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