Mittwoch, 2. Juni 2021

Cannabis-Modellprojekt in Frankfurt


Die hessische Landesregierung würde gerne ein Cannabis-Modellprojekt unterstützen


Die vier Parteien, bestehend aus Grünen, SPD, FDP und Volt, wollen gerne ein Cannabis-Modellprojekt in Frankfurt mit den Umlandgemeinden anfangen. In ihrem Koalitionsvertrag haben sie sich auf Folgendes geeinigt: „Zur regulierten Abgabe hätte das Potenzial, die Verbraucher: innen zu schützen, die Justiz zu entlasten und den illegalen Drogenhandel zu reduzieren.“ Ob die Koalition letztendlich entstehen wird, ist noch unklar. Denn die Basis der FDP hat ihre Zustimmung verweigert. Das Cannabis-Modellprojekt müsste aber auch vom Bundesgesundheitsminister genehmigt werden. Und die schwarz-grüne Landesregierung zeigte sich bereit, ein solches Vorhaben zu unterstützen.

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Egal
Egal
3 Monate zuvor

Schon traurig das eine Legalisierung Partei einen Rückzieher macht.

Labern können die alle gut, nur wenn es um die Wurst geht dann machen die alle einen Rückzieher!

Rainer
Rainer
3 Monate zuvor

Diese zögerlichen Gesprächsansätze deuten auf langfristige Versuche hin,der Gesellschaft die Pflanze näher zu bringen.Wenn man sich frei über Pilot-oder Modellprojekte unterhalten kann,könnte in ein par Jahren vorsichtig vielleicht ein Joint in einem kleinen Kreis ausgesuchter Probanten geraucht werden.So ein waghalsiges Unterfangen muß natürlich gründlich überlegt sein.Wenn so ein Joint runterfällt und ein Loch in die Hose brennt,scheidet der ungeschickte Probant natürlich aus.

Lotus
Lotus
3 Monate zuvor

FDP Pfui…ansonsten drücke ich den Frankfurtern die Daumen…
es scheint sich ja solangsam wenigsten etwas in die richtige Richtung zu bewegen…
die Hoffnung stirbt zuletzt 😉

Sebastian
Sebastian
3 Monate zuvor

Unser föderales System hat zwar in der Corona-Krise seine Macht gezeigt, jedoch wirkt diese nicht bei dem Thema Cannabis. In den USA setzen sich einzelne Bundesstaaten über die übergeordnete Bundesverordnung hinweg und legalisieren in ihren Staaten. Das ist in Deutschland undenkbar. Zwar versuchen die Landesparteien Entschlossenheit zu demonstrieren, indem sie die Höchstgrenze für straffreien Besitz zum Leidwesen der Drogenbeauftragten eigenhändig anheben aber da hört der Widerstand auch schon auf. Immer wieder melden sich Städte und Regionen, die sich für Modellprojekte anbieten. Unser Problem liegt aber nicht darin, Freiwillige für Modellprojekte zu finden sondern in der fest verankerten Gegenwehr der CDU/CSU. Daher bringt uns nur ein Regierungsumschwung weiter oder wir müssen darauf warten, dass die Christdemokraten sich in dem gleichen Tempo… Weiterlesen »

H'79
H'79
3 Monate zuvor

Dieses ewige Geschachere um symbolische Fortschritte. Wir wollen nur, dass im befreiten Deutschland nicht (jeden Tag 500!) Menschen entrechtet werden weil sie mit ’nem anderen Rauschmittel als Alkohol umgehen.

buri_see_käo
buri_see_käo
3 Monate zuvor

zweiter Versuch Das durch andere ekelhafte Vorkommnisse (Sterbehilfe YT   SRmNorou028   )berüchtigte BfArM wird mit solchen Anträgen schon umzugehen wissen. Der Berliner Senat hat gegen eine Negativ-Entscheidung zu Cannabis-Modellprojekten Berufung/Widerspruch eingelegt. Für diese Frechheit mussten dann 200 K€ abgedrückt werden, weiter geht’s in deren Sache frühestens am Sanktnimmerleinstag. Viel Spaß und einen üppigen Lottogewinn an Frankfurt. Hr. Amthor, und die Legalisierung. Von 2 C[D/S]U-lern hatte ich in Radio-Interviews gehört, es wäre die modernste Partei Europas. Das war ganz grob um die Jahreswende; schon damals ahnte ich, dass das Palantir des Unternehmens „augustusai.com“ (dort mal die Job-Offers ansehen und verstehen) nun zum Einsatz kommt. Daher bitte „Hanf-Legalisierung“ auf allen Social-Media-Channels erwähnen. Wäre doch gelacht, wenn das Augustus-Palantir sowas übersähe, und… Weiterlesen »

Haschberg
Haschberg
3 Monate zuvor

Ich bin sehr gespannt, ob wenigstens bei diesem „herumeiern“ mal was Konkretes entsteht, oder ob das ganze Vorhaben abermals im Keim erstickt wird.
Deutschen Politikern traue ich in dieser Sache – zumindest vor der Bundestagswahl – keine reformwürdige Entscheidung mehr zu.

Ralf
Ralf
3 Monate zuvor

Die sollen sich ihre „Modellprojekte“ in ihren verlogenen Arsch schieben. Wir wollen Gleichbehandlung, ein Menschenrecht und nicht ihre Nazialmosen.

spinnmilbe
spinnmilbe
3 Monate zuvor

Hallo,

ich finde es echt schade, daß Lukas Lamlas Rede auf youtube so wenige Klicks hat. Ich finde er fasst es sehr schön zusammen, was los ist. Die Rede ist fast 6 Jahre alt und es hat sich rein gar nichts geändert. Die Grünen reden nur großmäulig von Legalisierung, wenn ’s drauf ankommt stimmen sie mit CDU und AfD. (Hier: https://hessischer-landtag.de/sites/default/files/scald/files/SIA-BP-54.pdf)

spinnmilbe
spinnmilbe
3 Monate zuvor

Hoffentlich keine Wiederholung von vorherigen Kommentar (Forum fressen Kommentar auf).

Ich finde diese Rede von Lukas Lamla hat mehr Aufmerksamkeit verdient. Immer noch genauso aktuell wie 2015.

H'79
H'79
3 Monate zuvor

Die Rede gefällt mir!!

Greenkeeper
Greenkeeper
3 Monate zuvor

„Das Cannabis-Modellprojekt müsste aber auch vom Bundesgesundheitsminister genehmigt werden.“
Damit ist alles gesagt. Herr Spahn (CDU) wird dem nicht zustimmen. So wie die zuständige Bundesbehörde BfArM bisher immer alle Modellversuche abgelehnt hat. Was wir brauchen, das ist kein Modellprojekt, sondern ein Gesetzentwurf im Bundestag über die Legalisierung von Cannabis, der die nötige Mehrheit bekommt.