Montag, 31. Mai 2021

„Kampf um Blüten, die Heilung versprechen“


Der Kampf von Dennis um medizinisches Cannabis


Ein Beitrag von Derya Türkmen

Seit dem 10. März 2017 ist medizinisches Cannabis legal in Deutschland erhältlich. Der Patient geht mit seinen Beschwerden zum Arzt. Dort wird seine Krankheit untersucht und dementsprechend wird das Cannabis auf Rezept vergeben. Bei der Einführung des Cannabis als Medizin hat der Gesetzgeber bewusst auf festgelegte Indikationen verzichtet, da es Studien zu Cannabis als Medizin einfach noch nicht ausreichend und im klaren Umfang gibt. Zunächst gilt der Anspruch auf Versorgung mit Cannabis, wenn eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung nicht zur Verfügung steht oder im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung des Arztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes des Patienten nicht angewendet werden kann. Oder aber auch eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome. Gesetzliche Grundlage für diese Regelungen ist §31 Absatz 6 SGB V. Jedoch benennt der Gesetzgeber keine konkreten Indikationen, die als “schwerwiegend definiert werden können.


Cannabis als Medizin verschrieben zu bekommen ist die eine Sache, die andere Frage ist immer: Wird die Krankenkasse die Krankheit als schwerwiegend anerkennen und die Kosten übernehmen?


Bevor der Patient eine erstmalige Verordnung eines Cannabispräparats bekommen kann, muss dieser die Genehmigung seiner Krankenkasse einholen. Die Krankenkasse prüft die Diagnose, ohne den Patienten und seine Beschwerden genauer zu kennen und gibt die Fälle an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) weiter. Diese prüfen die Unterlagen und entscheiden anhand von Studien, ob die Kosten für den jeweiligen Patienten übernommen werden können oder nicht. Selten jedoch ist dies der Fall.


Sowie am Fall von Dennis. Dennis leidet seit seiner Kindheit an ADHS, einer sozialen Phobie und Depressionen. Als Kind war er bereits in Therapie und wurde mit Ritalin behandelt: Das Resultat war unzufrieden stellend. Von 2008 – 2015 bekam er Psychopharmaka verschrieben. Diese haben keine bis minimale Wirkung gezeigt, manchmal haben die Symptome sogar zugenommen. Dann 2017, wurde Medizinalcannabis in Deutschland endlich legalisiert und dies hat im Leben von Dennis dazu beigetragen, dass er mit seinen Erkrankungen besser zurechtkam. Die Bewältigung des Alltags fiel Dennis viel leichter und er war weniger eingeschränkt. Mit der Cannabinoid-Therapie ging es ihm so gut, dass er auch wieder seinen Beruf – als Alltagsbegleiter bei der Caritas – ausüben konnte. Und obwohl die Therapie mit medizinischem Cannabis positive Resultate erzielte, übernmmt die Krankenkasse die Kosten bis heute nicht.


Dennis geht vor Gericht. Der Fall landet vor dem Sozialgericht. Der Richter bestätigt, dass die Genehmigungsfiktion eingetreten ist: Denn die Krankenkasse konnte nicht überzeugend darstellen, dass tatsächlich ein Gespräch stattgefunden hat, in dem der Antrag auf Cannabis-Therapie abgelehnt wurde. Darüber hinaus hatte die mündliche Absage der Krankenkasse vor Gericht keinen Bestandteil. Letztendlich wird Dennis ein Vergleich angeboten – und zwar wird die Krankenkasse zwar die Kosten übernehmen, aber nur zeitlich befristet. Für rund eineinhalb Jahre.


Nach Ablauf der Kostenübernahme im März 2019 wusste Dennis sich nicht mehr weiterzuhelfen und nahm einen Privatkredit in Höhe von über 5.000 Euro auf, um weiterhin seine Medikamente finanzieren zu können und um Arbeitsfähig zu bleiben. Anfang April stellt der junge Mann einen neuen Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse. Es kam wie erwartet:   Nach sechs Wochen kam die Ablehnung über die MDK. „Leider sieht das die Krankenkasse anders und folgt lieber der Empfehlung von Menschen, die mich nie persönlich kennen gelernt haben, als mehrere Ärzte die mich im Gegensatz dazu sowohl mit Cannabis als Medizin und auch ohne Cannabis als Medizin begleitet haben und mich dessen Behandlungserfolg persönlich bewerten können und ihn auch persönlich miterleben“, erklärt Dennis.


Doch unter welchen Voraussetzungen übernimmt die Krankenkasse denn die Kosten für Cannabishaltige Arzneimittel? Und warum wurde der Therapieerfolg im Fall von Dennis nicht wahrgenommen?


Die AOK definiert dies wie folgt: „Schwerkranke wie zum Beispiel Schmerz- oder Krebspatienten können Arzneimittel auf Cannabis-Basis verordnet bekommen – allerdings nur in eng begrenzten Ausnahmefällen. Der Arzt prüft Nutzen und Risiko des Arzneimittels für den Patienten. Die AOK muss dem Einsatz von Cannabis vor Therapiebeginn zustimmen. In der Regel wird der Medizinische Dienst, ehemals Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK), bei der Beurteilung des Leistungsanspruches und der Prüfung der Anträge zugezogen.“ Jedoch besteht die Frage weiterhin: Was bedeutet „schwerkrank“? Für die Krankenkassen zählen zu den schwerkranken Menschen, die unter Multiple Sklerose oder Krebs leiden. Da es zu diesen Krankheiten positive Begleitstudien gibt. Doch ADHS, soziale Phobie und Depressionen, sowie im Fall von Dennis, zählen anscheinend noch nicht dazu. Weshalb die MDK Dennis’ Antrag auf Kostenübernahme ablehnte. Der Fall Dennis ist kein Einzelfall. Viele ADHS-Patienten klagen über die Therapie mit Ritalin, da sie als Nebenwirkung Appetit-und Kraftlosigkeit verursacht, dennoch wird die Cannabinoid-Therapie bei ADHS und auch bei Depression abgelehnt. Der Grund: Diese gehören nicht zu einer schwerwiegenden Erkrankung und die Verwendung von Cannabis als Medizin bei ADHS-Patienten sei medizinisch zweifelhaft. Außerdem erläutert die AOK, dass es unzureichende wissenschaftliche Erkenntnisse über den medizinischen Einsatz von Cannabis vorliege, weshalb der Patient verpflichtet ist an einer fünfjährigen Begleitstudie teilzunehmen. „Diagnose, Dosis, Wirkung, Nebenwirkung und weitere Angaben werden dabei anonymisiert an die zuständige Bundesoberbehörde übermittelt. Im Anschluss wird der Gemeinsame Bundesausschuss die Ergebnisse der Studie nutzen, um festzulegen, wann eine Therapie mit Cannabis sinnvoll ist.“  So stellt sich doch weiterhin die Frage, warum der Antrag von Dennis denn nun abgelehnt wurde? Auch für Dennis ist das nicht klar: „Eine Krankenkasse muss zudem auch immer im Sinne der Gemeinschaft unter dem Prinzip des Wirschaftlichkeitsfaktors agieren. Dass die Kosten für die AOK dabei auf Dauer wesentlich höher ausfallen werden als bei einer deutlich günstigeren Therapie, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Aus meiner Sicht kämpft die Krankenkasse hier für höhere Kosten für die Gemeinschaft, bei gleichzeitig erwiesenem fehlenden Therapieerfolg.“


Nach der Ablehnung der MDK wartete Dennis nicht lange und schaltete einen Anwalt ein, der einen Eilantrag beim Gericht einreichte. Auch dieser wurde abgelehnt. Doch Dennis ließ nicht nach und nahm persönlich Kontakt zum Richter auf. Er und seine Bewo Betreuerin wurden zu einem persönlichen Treffen eingeladen, dieser verlief leider alles andere als gut. Der Richter argumentierte damit, dass der Hausarzt und die Anästhesistin, nicht fachlich kompetent seien, um Dennis’ Krankheit professionell zu Diagnostizieren. Weshalb Dennis keine Chance vor Gericht hätte. Dennis fühlte sich vom Richter unter Druck gesetzt und bekam eine Panikattacke: „Ich habe damals, wie heute noch den Eindruck, dass der Richter diese Situation genutzt hat und mir empfahl den Druck zu nehmen in dem ich meine Klage zurückziehe. Dieses habe ich auch getan…“  Jedoch wurde Dennis erst nach der Panikattacke klar, was er getan hatte. Er rief den Richter an, um die Klage wieder aufzunehmen. Doch dies war nicht mehr möglich.


Dennis versuchte sich einigermaßen mit Gehalt und Kredit seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, er verfiel in eine tiefe depressive Phase und konnte seit dem 4. Oktober 2019 nicht mehr arbeiten gehen und suchte sich eine gesetzliche Betreuung. Am 1. Dezember 2019 musste Dennis aus seiner Wohnung raus und in eine kleine Wohnung ziehen, da er Kosten minimieren musste. Doch Dennis versuchte es erneut und reichte am 23. Dezember 2019 einen erneuten Antrag mit seiner Ärztin ein, auch dieser wurde abgelehnt. Ein weiterer Eilantrag wurde von einem Berliner Anwalt gestellt: Abgelehnt! Die Begründung des Richters war: „Falsche Ärztin!“ Und Dennis sei drogenabhängig. Dennis musste seitdem seine Medikamente um 70 Prozent reduzieren, wodurch sich die soziale Phobie, Schlaflosigkeit und Panikattacken wieder vermehrt entwickelten. Seitdem 20. Januar 2020 hat er den Pflegegrad zwei bekommen. Nach Absprache mit den Ärzten, Jobcenter, Caritas (seinem Arbeitsgeber) und seiner Betreuerin ist er arbeitslos, da er in diesem Zustand keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hat. Seitdem 7. April 2021 hat Dennis eine Schwerbehinderung von 70 Prozent bewilligt bekommen, weshalb er in der Behindertenwerkstatt arbeiten kann. Zudem hat Dennis eine Petition unter dem Titel „Kampf um Blüten, die Heilung versprechen“: „Der Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen bei medizinischem Cannabis gehört abgeschafft! Wenn ein Arzt eine Therapie mit Cannabis für sinnvoll hält, dann dürfen ihm und dem Patienten keine Steine in den Weg gelegt werden“, resümiert Dennis aus seiner Erfahrung.

 

 

10 Antworten auf „„Kampf um Blüten, die Heilung versprechen“

  1. Qi San

    Der Bundestag hat das folgendes Gesetz beschlossen:
    Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften.

    Artikel 3
    Änderung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung

    § 2 Absatz 1
    eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome besteht.

    Die Leistung bedarf bei der ersten Verordnung für eine Versicherte oder einen Versicherten der NUR in begründeten AUSNAHMEFÄLLEN abzulehnenden Genehmigung der Krankenkasse, die vor Beginn der Leistung zu erteilen ist.

    Verordnet die Vertragsärztin oder der Vertragsarzt die Leistung nach Satz 1 im Rahmen der Versorgung nach § 37b, ist über den Antrag auf Genehmigung nach Satz 2 abweichend von § 13 Absatz 3a Satz 1 innerhalb von DREI Tagen nach Antragseingang zu entscheiden.

    Ich selbst habe 25 Ärzte erfolglos angefragt und 7 persönlich aufgesucht – darunter meinen langjährigen Hausarzt, Spezialfacharzt und die Schmerzambulanz (die mich Opiatsüchtig machen wollte).

    Ein verabschiedetes Gesetz mit klar definierten Inhalt wird von Richtern, Ärzten, Krankenkassen wissentlich missachtet, torpediert, NICHT umgesetzt und falsch ausgelegt. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

    Das die von Jugendrichter Andreas Müller beantragte Normenkontrolle zum Cannabisverbot beim Bundesverfassungsgericht noch nicht verhandelt wurde, ist ein weiterer Skandal.

    118 Tage bis zur Bundestagswahl 2021 – wehrt Euch!

  2. Qi San

    Die AOK definiert dies wie folgt: …

    Die AOK hat nichts zu definieren – sie MUSS nach geltendem Gesetz handeln.
    Tut sie das NICHT besteht offensichtlich eine Einflussnahme mächtiger Stellen im Staat.

    GLEICHSCHALTUNG bezeichnet die erzwungene Eingliederung aller sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kräfte in die einheitliche Organisation einer Diktatur, die sie ideologisch vereinnahmt und kontrolliert.

    Seit den 1930er Jahren bezeichnet das Wort den Prozess der Abschaffung des Föderalismus und der Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens in der Machteroberungsphase der Zeit des Nationalsozialismus. Ziel war es, bis 1934 den als Zerrissenheit verstandenen Pluralismus in Staat und Gesellschaft aufzuheben.

    Mit der Gleichschaltung strebte man an, alle Bereiche von Politik, Gesellschaft und Kultur gemäß den nationalsozialistischen Vorstellungen zu reorganisieren.
    (Wikipedia)

  3. Lotus

    Das Gesetz Cannabis als Medizin ist in meinen Augen so eine verarsche und ein reines Scheingesetz,
    klar wer es sich leisten kann und einen Privat Arzt der Cannabis verschreibt findet,
    für den ist es kein Problem…
    wer aber wirklich Krank ist und ein geringes Einkommen hat,bekommt einfach nicht sein Recht auf eine vernünftige
    bezahlbare Behandlung…
    wenn es von den Krankenkassen übernommen wird ,
    dann nur in ganz seltenen Fällen.
    jetzt wissen wir warum das Gesetz so gedreht wurde,
    das man in solchen Fällen nicht selber anbauen darf… 🙁
    Ich wünsche Dennis und allen in einer ähnlichen Lage alles Gute
    und hoffe das sich die Lage für alle Betroffenen in naher Zukunft verbessert…

  4. Otto Normal

    „Ein verabschiedetes Gesetz mit klar definierten Inhalt wird von Richtern, Ärzten, Krankenkassen wissentlich missachtet, torpediert, NICHT umgesetzt und falsch ausgelegt. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.“

    NEIN! Ist er nicht!
    Mittlerweile ist aus dem durch die Politik ruiniertem Rechts- und Sozialstaat eine Diktatur geworden mit einem Parteienkartell was an Scheinheiligkeit und Kriminalität nicht mehr zu überbieten ist.
    Gesetze werden in Deutschland TAGTÄGLICH durch den Staat gebrochen, verbogen und mißbraucht (z.B. Straßenverkehrsrecht und MPU-Industrie). Deshalb ist dies KEIN EINMALIGER Vorgang sondern man kann schon mit Fug und Recht sagen das es Methode hat, ohne sofort in Verschwörungstheorien zu versinken.

    Die zuständigen Kontrollinstanzen z.B. Verfassungsgericht schlafen vorsätzlich oder machen dabei sogar aktiv mit, indem sie die Verfassungsgebote vorsätzlich mißachten oder diesbezügliche Klagen gar nicht erst bearbeiten sondern auf den „Sankt Nimmerleinstag“ verschieben – ganz so wie der Vogel Strauß der der Sage nach den Kopf in den Sand steckt. Vor 70 Jahren war die Situation genauso. Das hat millionen Menschen das Leben gekostet. Rechtsstaatlichkeit ade!

    Die Krankenkassen machen auch mit. Wieso?
    Warum leckt sich der Hund die Eier?
    Ganz einfach: weil er es kann!
    Die Kassen haben nichts zu befürchten die Nazis sind auf ihrer Seite!

    Schutz der Verfassung ist erste Bürgerpflicht!
    Artikel 20 Abs. 4 ist längst eingetreten! Leider rechneten die Väter unserer Verfassung nicht damit, daß das deutsche Volk wieder einmal zu feige und zu faul sein wird, seine Verfassung und die Grundrechte, im Falle einer feindlichen Übernahme (genau darum handelt es sich hier), auch zu verteidigen. Artikel 20 Abs. 4 ist nicht etwa eine Option die einer „Kann-Regelung“ gleicht. NEIN! Es ist eine Handlungsanweisung der Folge zu leisten ist. Aber das beste Grundgesetz ist nichts wert wenn es nicht vom Volk gegen Angriffe durch kriminelle Regierungen und andere politische Verbrecher verteidigt wird.

    Wir lassen zu das unsere Wehrmacht (neudeutsch „Bundeswehr“) an Völkerrechtswidrigen Kriegseinsätzen teilnimmt, von denen uns von der Bundesregierung in Berlin vorgelogen wird, es wären „humanistische, friedensschaffende Einsätze“. Die Zerstörungen und die unzähligen Toten in der Zivilbevölkerung – „Kollateralschäden“ genannt – sprechen dagegen eine völlig andere Sprache. Da ist vom Humanismus nicht mehr viel übrig und Frieden rückt dann meist in noch weitere Ferne wenn sich ausländische Invasoren einmischen. Die Deutschen haben wieder einmal- nach NUR 70 Jahren – Blut an den Händen. Angriffskriege und sogar nur die Beteiligung an der Vorbereitung eines solchen sind per Grundgesetz unter Strafe zu stellen (Art.26 Abs.1 GG i.V.m. § 80 StGB). Ermöglicht haben das übrigens die grünen zusammen mit den Spezialdemokraten im Yugoslawienkrieg.
    Was?
    Wißt Ihr nicht mehr?
    Ist ja auch schon eine Weile her. Aber denkt immer daran das es Menschen wie mich gibt, viele sogar, die so etwas nicht vergessen.

    Die „remaining Question“ ist nun: Wer geht hin und verhaftet die Bundesregierung und auch die Kriegsverbrecher der Rot/Grünen Vorgänger Regierung nun (Beteiligung an dem Völkerrechtswidrigen Angriff auf Serbien durch die Bundeswehr) um diese Kriegsverbrecher vor ein ordentliches Tribunal (z.B. den Haag) zu bringen?

    Antwort: niemand natürlich, von den Dummdeutschen kann man das wohl nicht erwarten, ganz gleich welch wundervolle Verfassung und Rechts- bzw. Sozialstaat man diesem Volke zum Geschenk macht.

    All das mit den Kriegsverbrechen gilt ohnehin nur für die kleinen Diktatoren aus der vom Westen ausgebeuteten 3. Welt. Die Herrscher der 1. Welt haben sich selber die Absolution erteilt, nach dem Motto: „Nein wir machen so was nicht weil wir sind ja die Guten!“

    Dennoch fordert unser Flintenweib AKK unverdrossen noch mehr Steuergelder für noch mehr und noch tödlichere Waffen. Man merkt sofort: diese Generation war nie im Krieg und hat rein gar nichts aus der Geschichte gelernt.

    Ich komme an dieser Stelle zu dem vor kurzem begangenem Mord in Delmenhorst, durch die Delmenhorster Polizei unter Mithilfe/Mitverschulden des zuständigen medizinischen Dienstes, in Verbindung mit „Strafvereitelung im Amt“ durch die zuständige Staatsanwaltschaft, an dem unschuldigen und friedlichen 19-jährigem syrischen Kriegsflüchtling zurück (vorheriger Artikel).

    Trauern wir hier um einen „Genossen“ im Sinne eines Mitkiffers?
    Wenn er nicht gekifft hätte würden wir uns dann mehr oder weniger aufregen?
    Was wenn er schwarzer Hautfarbe gewesen wäre?
    Hätte es dann eine neue „Black Live Matter“ Bewegung/Demos gegeben?
    Ist es nicht so das ein Mord an einem Menschen durch die Polizei grundsätzlich ein Skandal ist, ganz gleich ob derjenige ein Cannabiskonsument, ein bundesdeutscher Bürger, ein Linker war oder nicht?
    Ist es Aufgabe der ohnehin schon politisch- und strafverfolgten Cannabiscommunity als erste Aufzustehen und Rechtsstaatlichkeit einzufordern?
    Wo sind denn die vielen „Refugees Welcome“-Aktivisten, die doch damals so fleißig die ungezählten Butterbrote geschmiert und an die halbverhungerten Flüchtlinge bei der Ankunft auf deutschen Hauptbahnhöfen verteilt haben?
    Alles nur heiße Luft!
    Ja OK war ne geile Party das mit den Syrern auf den Bahnhöfen, und voll geil Medienwirksam, aber nun ist gut und wir sind nun auf einer ganz anderen Hochzeit, „Refugees Welcome“ ist Schnee von gestern. Die Heuchelei in diesem Land stinkt zum Himmel!

    Ich bin damals nicht zum Bahnhof mit Butterbroten gerannt, bin kein RW-Aktivist, fand das schleimige Getue der Grünen damals schon affig und überzogen, aber ich bin strikt dagegen daß Menschen – egal welcher Farbe und Herkunft – von unserer Polizei grundlos getötet (ermordet) werden und die Staatsanwalt dann alles vertuscht.

    Die Verhältnisse in New-Nazi-Deutschland sind mittlerweile was die Rechtsstaatlichkeit betrifft „unerträglich“ (Lieblingswort bei den Grünen wenn sie sich aufregen).

    An die Delmenhorster Polizei, falls Ihr meint hier mitlesen zu müssen:
    Das ist mein Kommentar. Er bildet nur meine persönliche Meinung ab, denn Eure Fascho-Meinung interessiert mich nicht die Bohne. Ja, er wurde mit Hassgefühlen geschrieben, denn gegen Mörder habe ich grundsätzliche solche Gefühle und auch gegen Faschisten wie Ihr es seid. Wenn es in Euren Augen ein Hasskommentar ist erwarte Eure Anzeige in Kürze.

    Ich erwäge zur Zeit ebenfalls Strafanzeige wegen es Mordes an dem Syrer gegen Euch zu stellen, dazu eine Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt gegen die zuständige Staatsanwaltschaft. Sollte ich weitere rechtliche Möglichkeiten finden, gibt es ebenfalls eine Anzeige gegen die Bundesregierung. Die Anzeigen kosten mich nichts, ich brauche auch keine Anwälte, aber Ihr werdet dann welche brauchen und zwar gute!

    Außerdem denke ich das die Polizei wohl Langeweile hat und deshalb so viele Kiffer verfolgt. Aber das kann ich ändern, ich beschaffe Euch Arbeit und den Staatsanwaltschaften dazu!

    Nicht das ich glaube damit Erfolg zu haben oder gar das die Klagen durchgehen. Ich möchte so viele von Euch wie möglich in diesen Sumpf mit hinabziehen, damit Ihr später alle in die Geschichtsbücher eingeht – als die Verbrecher des frühen 21. Jhdt. In den Akten wird man später bei der historischen Aufarbeitung Eurer Verbrechen Eure Namen finden, auch wenn die Klagen bis dahin alle unterdrückt wurden.

    Es geht mir nur darum Nazideutschland als handlungsunwilligen, korrumpierten, faschistisch agierenden Staat vorzuführen und darum daß Ihr Verbrecher alle bei Namen genannt werdet!

  5. Haschberg

    Unser gesamtes „Gesundheitssystem“ ist aufgrund seiner paradoxen Unzulänglichkeit ins krasse Gegenteil verkehrt zu dem, wie es eigentlich sein sollte. Es ist somit selbst krank.
    Wie kann es sein, dass ein Patient erst alle herkömmlichen chemischen Präparate ausprobiert haben muss, um endlich die altbewährte Pflanzenmedizin Cannabis zu erhalten. Das ist absurd.
    Es müsste von der Logik her genau umgekehrt sein, dass man zuerst Hanfmedizin ausprobiert, und nur falls diese nicht helfen sollte, auf härtere Chemiepillen mit ihren oft gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen ausweicht.
    Es ist einfach nicht zu fassen, dass sich ein hinreichend gebildetes Volk wie die Deutschen mehrheitlich mit solch einem unzureichenden „Gesundheitssystem“, welches eher ans finstere Mittelalter erinnert, abspeisen lässt und es nicht einmal hinterfragt.
    Die kommenden Jahre nach der Bundestagswahl werden entscheidend sein, wie es in dieser Sache weitergeht. Eine grundlegende Reform jedenfalls ist unausweichlich.

  6. DIE HANFINITIATIVE

    Der Kampf um den Hanfkommt in eine neue Dimension?

    Aktivitäten 2016 – da habe ich das geschrieben. Es ging um wissenschafliche Erkenntnisse, z. B. zur Krebsforschung mit Cannabinoiden und um medizinisches Wissen zum menschlichen Endocannabinoidsystem. Leider hat sich seither nicht viel verändert – aber checkt das bitte selbst [die Debatte mit dem BfArM und der Bundesregierung ist leider so nie in Gang gekommen – informiert sind sie auf jeden Fall seither.]

    […] —
    Gibt es noch andere Beispiele, die dem wissenschaftlichen Rat der Bundesregierung, dem BfArM nicht geläufig sind? Bitte klären Sie uns auf, lieber Herr Cremer-Schaeffer.

    Lieben Dank und liebe Grüße 🙂 🙂 🙂
    ——–
    [„Gegner“ im Sinne von Gegenargumentation. Menschen sind nicht unsere Gegner, nur ihr Verhalten, welches uns schädigt.]

    PS für die Hanfrebell*innen unter EUCH:

    Erstellt Datenbanken mit dem Wissen, so dass ihr auf Mausklick präsentieren könnt! 🙂

    Bombardiert sie mit eurem Fachwissen!

    Erstellt Fragenkataloge, die ihr zur Beantwortung vorlegt!

    Erstellt logische Ketten und lasst sie von den „Gegnern“ auf Evidenz prüfen! 😀

    Fordert immer Evidenz der Aussagen der „Gegner“ ein (Quellen, Hintergrundmaterial, Studien, wer hat die Studien gemacht, bezahlt, beauftragt? … usw.) 🙂 🙂 🙂

    Dokumentiert alles (GANZ WICHTIG) für spätere Strafanzeigen und Gerichtsverhandlungen vor dem europäischen Gerichtshof (und anderen), den Ethikkommissionen, etc. die KOMMEN WERDEN! Dafür sorgen wir 99% alle gemeinsam! [Anm.: auch 100% oder 0,000001%, denn kein Mensch ist unser Feind.]

    Erstattet Strafanzeigen wegen „unterlassener Hilfeleistung“, begründet es mit Argumenten und Paragraphen!

    Strebt Schadensersatzprozesse in nie gekannter Höhe an.

    (Alle Fakten findet IHR auf http://www.diehanfinitiative.de)

    UND DAS BITTE WELTWEIT

    Prüft den Rechtsstaat! DA IST ETWAS SEHR FAUL! Findet es heraus … UND HANDELT BITTE!

    Helft euch gegenseitig und HALTET VOR ALLEM ZUSAMMEN! […] OK, wer kann mir sagen, warum @WIR bisher erfolglos waren und wie @WIR eine erfolgreiche/re Strategie fahren können.

    PS wenn ich nichts mehr hier, oder weniger schreibe, heißt das nicht, dass @WIR nicht im Hintergrund oder anderswo aktiv sind! 😉 z. B. im Garten 😀

  7. buri_see_käo

    @Otto Normal,
    MPU-Industrie,
    kriminelle Regierungen und andere politische Verbrecher,
    Mord in Delmenhorst,
    -> den … agierenden Staat vorführen, diese Verbrechen verdienen mehr Popularität!
    @HI,
    Datenbanken,
    Fragenkataloge,
    -> Popularität durch Interaktivität. Vorführen dieser Verbrecher.
    Sowas wie ein Cannabiseurschlachtungsprognostomat ,
    html, java-script, php, sqlite
    Datengrundlagen & Darstellung:
    Besucher-Beteiligung-Abstimm-Buttons,
    Dutertla Ludwigs Pilgerorte zu Pol.-Präsidien,
    Verbrechensspezifische Ereignis/Zeit-Diagramme,
    google-maps-Embedding

    …Garten?, Unkrautkatastrophe, aber auch endlich Koriander ernten
    mfG  fE

  8. Ralf

    @buri_see_käo
    Bitte versuch dich in vollständigen Sätzen zu artikulieren, denn deinen Telegrammstil finde ich sehr ermüdend und teilweise unverständlich und du willst doch das man dich versteht, oder willst du nur heisse Luft ablassen, dann mach das kenntlich und ich akzeptiere das auch.
    @DIE HANFINITIATIVE
    Kein Mensch ist unser Feind? Das ist ja wohl Wunschdenken, denn sie haben uns den Krieg, den war on drug-(konsumers) erklärt, also sind sie unsere Feinde und jeder der mit ihnen gemeinsame Sache macht sie auch nur schont oder sich als Kriegsgewinnler (Anwälte) btätigt, ist ein Verräter an unserer Sache und Kriegsverbrecher also ein Feind.

  9. Ralf

    Die Schiene über die Medizin war von vorne herein ein Irrweg und ein strategischer Fehlgriff, denn wir sind hier in Nazideutschland und nicht in den USA wo es wie in Kalifornien oder Colorado, Volksabstimmungen in den einzelnen Staaten gibt. Das deutsche Dummvolk hat nichts zu melden, da die ersten Altnazis mit Persilschein in der ersten Bunesregierung dafür gesorgt haben dass es keine Volksabstimmungen gibt, und die Nachfolgenazis dafür, dass es immer so bleiben wird und wir nur die, schon innerhalb der Parteien, von den Konzernen geschmierten Hanswurschte wählen dürfen. Ausserdem haben sie am Beispiel USA gelernt und ihrerseits Strategiern entwickelt wie man Cannabis als Medizin platt machen kann. Und so war es absehbar, dass sie Cannabis nicht als Medizin
    für den alltäglichen Gebrauch zuzulassen brauchen, sondern es schlimmer reglementieren als Opiate. Dadurch konnte man sich an den zehn Fingern abzählen dass das Recht auf Cannabis als Medizin nur einer kleinen Minderheit vorbehalten bleibt die von der Hanfcommunity abgespalten wurde, und nun krakelt dass ihnen die minderwertige Mehrheit der Kiffer nicht hilft. Der DHV der wohl die meisten von uns für dämlich hält und dem ich „danke für nichts“ sage, trägt in vorauseilendem Gehorsam für Bullen und Justiz, seinen Teil dazu bei die edlen Patienten von den Suchtkiffern und bösen Dealern, die man ruhig den Schergen……, ach nein das heißt ja Polizisten, überlassen kann, abzutrennen und damit die Solidarität und die ganze Bewegung damit an die Wand zu fahren. Tragisch, aber so sind halt die Menschen und genau aus diesen Gründen habe ich es aufgegeben, zieh wie die meisten mein Ding durch und das war`s.

  10. DIE HANFINITIATIVE

    { AUCH in Deutschland mehren sich die vernünftigen Stimmen? – Anslingers Erbe und das Einheitsabkommen geraten in den Focus der breiten Öffentlichkeit! – Wie weit ist der Weg der Erkenntnis noch?

    Wie wird die €DU/€SU da gesichtswahrend rauskommen?

    UND dann gibt es ja auch noch das ganze Schwarzgeld – Herr Schäuble – Herr Scholz – was mache mer dann den mit dem janzen Jedriss, also die Billionen (german 10¹²) „Phantom-Moneten“ der OK und Eliten? Fin€EN-File$ 😀

    Am Wissen kann es ja nicht liegen… 😀

    […] 4. Juni 2021, 7:28 Uhr
    *Drogenpolitik: „Die Prohibition von Cannabis ist gescheitert“

    Ein junger Mensch dreht sich einen Joint. Die meisten Verfahren wegen des Besitzes von Cannabis werden eingestellt. (Foto: Kike Arnaiz/Imago)

    Viele Staaten rücken inzwischen vom Cannabisverbot ab, in Deutschland gilt es weiterhin.
    Grüne, SPD, FDP und Linke wollen das ändern – und selbst in der Union bewegt sich etwas. [ ?! Anmerkung: „Sie dreht sich doch!“ 😉 „https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition/20-sie-dreht-sich-doch“ ]

    Von Christoph Koopmann, Berlin … […] https://www.sueddeutsche.de/politik/cannabis-freigabe-politik-deutschland-1.5310979?ieditorial=2 – paywall

    Weitere Infos und Blick über den lokalen Tellerrand [auch für die SZ 😉 ]: „https://diehanfinitiative.de/“ 🙂 🙂 🙂

    Ich schau im Moment nur sporadisch mal hier vorbei. Der Garten wird so wunderschön, wie ich mir das vor 3 Jahren gewünscht habe – kleine Pflanzen brauchen ihre Zeit zu gedeihen und man muss sie immerfort pflegen – aber es duftet so köstlich und blüht so bunt und farbenfroh – und nachts im T-shirt auf der Terasse sitzen – ein Brünnlein plätschert leise – und die Mütter (so nenne ich die Sterne bei mir) funkeln zu sehen. So fern und so ur-vertraut – voll der Schwer-kraft, die mich magisch anzieht… 😀 „Leben das leben will, inmitten von Leben das leben will.“ 🙂 @WIR dürfen das [diesen blau-weißen Edelstein in der tiefen Schwärze des unendlichen Raumes] – @UNSER kleines Raum[Zeit]schiff – und damit auch uns selbst – im endlosen ALLes – nicht kaputt gehen lassen…
    … … …
    Perspektivwechsel:

    Ein erhabenes Gefühl… Ein-Klang… Alt und archaisch… Ein-fach da zu sein, wo man [die liebe Seele] hinge-hört. Boah das ist WAS GUTES² 🙂 🙂 🙂 In dem Sinne passt liebevoll [wer das will und kann] auf @EUCH selbst und eure liebsten Menschen-Seelen auf – und danke, dass @IHR an mich denkt und an unsere gute Sache glauben tut. Tun tut. Sie dreht sich doch! ODA nich? 😀 😀 😀 „https://hanfjournal.de/2021/06/04/usa-demokraten-wollen-legalisierung-auf-bundesebene/“ }
    Script CRISPR_Revolution – „Sie dreht sich doch!“ – „DU BIST das UNIVERSUM“

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