Sonntag, 4. April 2021

Schüler wird zu einem Jahr Drogenkonsumverbot verurteilt


Wegen Drogenbesitz und -erwerb wurde ein Schüler zu einem Jahr Drogenverbort verurteilt





News von Derya Türkmen

Bad Tölz – Ein Schüler aus Bad Tölz wurde vom Amtsgericht zu einem Drogenkonsumverbot verurteilt. Dies ist die Strafe für unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln und unerlaubtem Erwerb in 16 Fällen. Die Richterin entschied zudem, dass der Schüler an fünf Einzelberatungsgesprächen teilnehmen müsse. Der junge Mann gestand zu seinen Taten, er habe in der Zeit zwischen Anfang Juli 2019 und Ende 2020 bei verschiedenen Dealern jeweils kleinere Mengen Marihuana und Haschisch gekauft. Außerdem fand man bei ihm zu Hause 0,85 Gramm Cannabis.

6 Antworten auf „Schüler wird zu einem Jahr Drogenkonsumverbot verurteilt

  1. dkong

    @Anne Natürlich war und ist er das denn sonst hätter der typisch Dreckslochland Bayern die Todesstrafe bekommen.

  2. Otto Normal

    0,85 Gramm !
    Donnerwetter, da kann man sicher schon gewerbsmäßigen Drogenhandel annehmen.
    Klar das so etwas nicht ohne Strafe abgeht.
    0,85 Gramm sind nunmal 0,85 Gramm zuviel.
    Das verlangt nach einer harten Strafe.
    1 Jahr lang nicht kiffen dürfen oh man oh man oh man, das ist echt hart. Fast schon Folter!
    Nun ja kiffen darf man sowieso nicht auch ohne explizites Verbot durch ein Gericht.
    Was also ändert sich wirklich?
    Vorher illegal…
    …und nach dem Urteil?
    Ebenfalls illegal aber nicht mehr illegaler als vorher, weil illegal ist illegal auch ohne explizites Verbot.
    Was ändert sich für den Verurteilten?
    NIX!
    Und für die Gesellschaft?
    Nunja ebenfalls nix!
    Alles reine Steuergeldverschwendung.
    Gewonnen hat hierbei nur die alte deutsche Naziideologie „vernichte alles was anders ist“ und das wurde durch das Gericht ordentlich klargestellt. Vielen Dank nun sind wir alle wieder gebrieft und auf Linie. Man sieht der „Rechtsstaat“ (LOL) kümmert sich!
    An dieser Stelle wie üblich mein herzlichster Gruß an das blonde f….. ok ich lass es diesmal sein weil Ostern ist und wünsche Allen frohe Ostern nachträglich.

  3. buri_see_käo

    ~Gleichbehandlung, ~Gleichstellung… gleich mal angleichen.
    Es gibt im pdf:
    https://www.bundestag.de/resource/blob/829008/1da77cef84778b8b40b95e9f2c362f13/102-Protokoll-24-02-2021-OeA-data.pdf
    naja, so Stellungnahmen, von Prohibitionisten.
    Juristen vermögen eine Vielzahl §-Korrelationen, §-Abhängigkeiten, §-Beziehungen aufzulisten, aber deren Realitätsbezüge z.T.?… damit besudeln Erwachsene Papieroberflächen?
    Verkehrs- und Unfallforscher liefern Zahlenmaterial, geht doch, im Ausland! Undeutscher Umgang mit Zahlenmaterial! DE ist schon Anfang der 2010-er in der EU aufgetreten: „Zur Bewertung des Spritverbrauches (wg. Entw. einer grün,gelb,rot-Ampel o.ä.) müsse der Verbr. pro 100KM noch durch einen zum Gewicht (des KFZ) linearen Faktor geteilt werden.“ Je schwerer der Panzer, desto günstiger isser, noch Blei reinlegen und bei Zulassungsbehörde stempeln lassen.
    Ein Auf oder Ab von Grenzwerten erübrigt sich allein schon wegen der Tatsache des Cannabis-Konsumes, das halte ich mit Verweis auf Gleichbehandlung, Gleichstellung für interessant. Nicht wenige derer, die final rechts/rassistisch motivierte Anschläge (Erschiessungen) verübt haben, waren zuvor schon in Internet-Foren oder bei (eskalierten) Aufmärschen (der Polizei) sehr auffällig. Man hat’s aber stets versäumt, sich um deren Waffenbesitzschein bzw Waffen zu kümmern, tödliche Unleichbehandlung. Ein Fake-Mitgliedsausweis der AfD, NPD, Wehrsportgruppe Hoffmann?, so käme man evtl. als Kiffer glatt durch’s Leben.
    mfG  fE

  4. Otto Normal

    @buri
    Also eine Gleichstellung der Cannabiskonsumenten ist doch schon längst geschehen. Allerdings gestaltet sich diese „Gleichstellung“ nicht so wie die Cannabiskonsumenten sich das wünschen.
    Cannabiskonsumenten werden gewöhnlich nicht mit Alkoholikern gleichgestellt weil man vermeiden will das die Alkoholiker dadurch einen schlechten Ruf bekommen. Dafür hat man aber die Kiffer mit Mördern, Bankräubern, Terroristen usw. gleichgestellt und deshalb müssen die auch alle beim geringsten Anlaß in den Knast (KZ).
    Irgendwie logisch wenn auch pervers.
    Damals 1933 waren „die Juden unser Unglück“ (stand in einem Schulbuch), heute sind es die Kiffer.

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