Mittwoch, 17. Februar 2021

Cannabis wird von der Liste der gefährlichsten Drogen gestrichen



Die World Health Organisation stuft Cannabis als nicht gefährliche Droge ein




News von Derya Türkmen

Bislang wurde Cannabis und Haschisch als Substanz ohne medizinischen Nutzen eingestuft und mit Drogen wie Heroin, Kokain oder Chrystal Meth gleichgesetzt. Dem setzt die World Health Organisation (WHO) ein Ende. Die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen geht dieser Empfehlung nach und streicht Cannabis und Haschisch aus der Liste der gefährlichsten Drogen. Diese neue Klassifizierung könnte bedeuten, dass Hanf nicht nur als Heilmittel, sondern auch als Genussmittel freigegeben wird.

9 Antworten auf „Cannabis wird von der Liste der gefährlichsten Drogen gestrichen

  1. DIE HANFINITIATIVE

    Echter „Change“ ist wirklich schwierig. Anslinger-Nixon-Ehrlichmann (und ihre Prohibitionisten-Helfers-Helfer-Erben) haben Jahrzehnte gebraucht, das „System Prohibition“ aufzubauen. Der sogenannte „Drogenkrieg“ war und ist „die“ globale strategische Gelddruckmachine und ein geopolitisches Machtinstrument. Ein wahnsinniges Perpetuum Mobile von Tod, Leid, Unrecht und, Riesenprofiten der Prohibitionsnutznieser…

    @WIR hier müssen uns in den „Niederungen“ der künstlich erschaffenen Kriminalisierung herumärgern, während Pharmariesen und Geldwäscher (also die Besitzernetzwerke der Strukturen weltweit) wie „Dagobert Ducks“ im Goldstaub schwimmen gehen – und wir von der Justiz und der „ULTIMA RATIO“ den Arsch versohlt kriegen! Während die Polizei hilft (ohne es zu ahnen?) der sogenannten „OK“ (TOO BIG TO FAIL/JAIL) die Profite des damit erschaffenen Schwarzmarktes zu maximieren.

    „https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition/13-banken-und-oder-kriege“

    Und der sogenannte „Kiffer“ oder die „Kifferin“, wie sie sich auch noch selbst nennen, ist 70 Jahre epigenetisch auf „Kopf runter und sillhalten“ programmiert? Zumindest erscheint es mir manchmal so. 😀 Deshalb ist Aktion – parteiübergreifend – angesagt.

    Die Konservativen dürfen das wichtige Zukunftsthema der Wieder-Legalisierung von Hanf (und seine Möglichkeiten) für die Zukunft unserer Kinder und Enkel – „Hanf auf die Felder – Rettet die Wälder“ – nicht den Linken, den Grünen oder der FDP und schon gar nicht der AFD (alleine) überlassen. Dazu braucht es AnführerInnen mit sehr viel Rückgrad. 😀

    Wenn sie sich auf Jahre die absolute Mehrheit sichern wollen, müssen sie nur „legalisieren“, also das Prohibitionsverbrechen und den Unrechtsvertrag „Einheitsabkommen“ kündigen. Wie man Verträge ganz easy kündigt, zeigte erst kürzlich ein US-Präsident. Es geht also! Warum tut man sich in Deutschland bei „Unrechtsverträgen“ so schwer?
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    Wer geht da hin, macht Aktionen, demonstriert, schreibt Abgeordnete an, läd die Presse ein… ?

    Öffentliche Anhörung zu dem Antrag der Fraktion DIE LINKE.

    „Gleichstellung von cannabis- und alkoholkonsumierenden Führerscheininhaberinnen und Führerscheininhabern“ (BT-Drs. 19/17612)

    Bild: Pflanzen wachsen in einem Gewächshaus.
    „https://www.bundestag.de/resource/blob/451030/23aeaa0485a3e37bcf167e1a25adc481/Image16x9_big-data.png“

    Zeit: Mittwoch, 24. Februar 2021, 11 Uhr bis 13 Uhr
    Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 600

    Die Linke will Autofahrer, die Alkohol getrunken haben, und solche, die Cannabis konsumiert haben, künftig gleichstellen. Ihr Antrag (19/17612) ist am Mittwoch, 24. Februar 2021, Gegenstand einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die Sitzung unter Leitung von Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) beginnt um 11 Uhr im Sitzungssaal E 600 des Paul-Löbe-Hauses in Berlin und dauert etwa zweieinhalb Stunden.

    Die Sitzung wird +++ live +++ im Internet auf http://www.bundestag.de/ übertragen.

    Antrag der Linken

    Wie bei Alkoholkonsum, sollen nach den Vorstellungen der Linken auch bei Cannabiskonsum nur noch Personen sanktioniert werden, die tatsächlich berauscht mit einem Kraftfahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen und so die Verkehrssicherheit gefährden. Das Parlament solle die Bundesregierung daher auffordern, durch Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung sicherzustellen, dass ein Entzug der Fahrerlaubnis nicht allein aufgrund des festgestellten Konsums oder widerrechtlichen Besitzes von illegalen Drogen erfolgen kann, sondern erst bei einer diagnostizierten Abhängigkeitserkrankung, einer durch Drogenkonsum verursachten konkreten Gefährdung des Straßenverkehrs oder wenn wiederholt Verkehrsverstöße nach Paragraf 24a des Straßenverkehrsgesetzes (Promille-Grenze) begangen wurden.

    Anlass des Antrags ist der Fraktion zufolge die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom April 2019, dass bei einem gelegentlichen Cannabis-Konsumierenden „die Fahrerlaubnisbehörde in der Regel nicht ohne weitere Aufklärung von fehlender Fahreignung ausgehen und ihm unmittelbar die Fahrerlaubnis entziehen“ darf (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. April 2019. Aktenzeichen: 3 C 13.17). (hau/08.02.2021)

    Facebookseite Hanfinitiative: „https://www.facebook.com/Die-Hanfinitiative-1643480862600021/posts“

    Wir, als DIE HANFINITIATIVE, wollen, dass wir und unsere Kinder und Enkel eine lebenswerte und gesunde Gegenwart und Zukunft erleben und erwarten dürfen.
    Wir sind deshalb vielseitig aktiv und recherchieren auch Fakten und stellen diese zur Debatte.
    Wir vertreten auch unsere eigenen Wertvorstellungen, Meinungen, Emotionen und Erkenntnisse.
    Bitte prüfen Sie unsere Fakten und Schlußfolgerungen und ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse, wenn Sie sich umfangreich informiert haben.
    Wenn Sie auch zu dem Ergebnis gelangen, dass wir handeln müssen, werden Sie bitte aktiv.
    Unterstützen Sie unsere Sache oder gründen Sie eigene Initiativen und Aktivitäten.
    Tun Sie es für sich und für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel.
    Zeigen Sie Empathie.
    Vielen lieben Dank.
    @EUER Team von DIE HANFINITIATIVE 🙂 🙂 🙂

    #hanf #hemp #nutzhanf #hanfliebe #actnow #fridaysforfuture #kinder #enkel #endprohibition #hempforfuture #haltetzusammen #luisa #greta #thunberg #wirliebenEUCHsehr #bebrave #zukunft #future #climatecrisis #weareone #onelove #survive #children #grandchildren #rebellion #extinctionrebellion #überleben #bundesverfassungsgericht #gerechtigkeit #endlich

    PS lieber @dkong verzeih mir 🙂

  2. buri_see_käo

    Da wird der Peter Haacke von der SZ ja schon ganz euphorisch: „Nach Empfehlung der World Health Organisation könnten Cannabis und Haschisch womöglich auch hierzulande bald als Genussmittel freigegeben werden“. Solange ich mir nicht denken kann, unter welchem Vorwand die politische Verfolgung der nicht rechts Tickenden dann betrieben wird, tut sich hier auch nichts.   Amen
    Und sollte es jemals zu einer Legalisierung in DE kommen, werde ich mal Bilanz ziehen: Seit 45 Jahren arrangiere ich mich erfolgreich mit der Verfolgung. Sollte die Hatz hier jemals zu Ende sein, gilt ab dann eine Wartezeit von verfolgungsfreien 45 Jahren. Danach nehme ich dann auch ehrenamtliche Aufgaben wahr, z.B. Wahlauszählungshelfer im Alter von 106 Jahren…, es scheint mir aber so, als hat für mich die BRD hat für alle Zeiten ausgeschissen. sry, aber für ein Dankeschön reicht es nicht.
    mfG  fE

  3. gein

    die WHO ist der Wirtschaft Deutschlands aber ein Dorn im Auge, also auf absehbare Zeit keine Referenzgröße für unsere Politker.

  4. Otto Normal

    @buri_see-käo
    “ …gilt ab dann eine Wartezeit von verfolgungsfreien 45 Jahren. Danach nehme ich dann auch ehrenamtliche Aufgaben wahr…“

    Also ich würde für Nazideutschland auch nach 10.000 Jahren verfolgungsfreie Zeit kein Ehrenamt ausführen.

    Auf die „Ehre“ eines solchen Amtes kann ich gerne verzichten, auf den warmen Händedruck oder gar Applaus den es als „Lohn“ dafür gibt scheiße ich ebenfalls.
    Ein Staat der darauf angewiesen ist das Leute etwas – was eigentlich Staatsaufgabe wäre – ohne Entlohnung tun ist nix wert.
    Je mehr Leute etwas ehrenamtlich machen desto fauler werden alle anderen und die Politiker lehnen sich selbstgefällig zurück.
    Der Kapitalismus kennt kein Ehrenamt. Alles hat seinen Preis.

    Übrigens ist die Meldung glaub gar nicht neu. HaJo berichtete schon mal über die Herabstufung. Trotzdem auch von mir ein Lob an Dery Türkmen für den Fleiß.

  5. Anne

    Ist ja jetzt die UN – dann wirds rucken.

    Wahlkampf ist eröffent.

    Nie wieder CDU – Wegen morgen.

  6. M. A. Haschberg

    Alles in allem ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Legalisierung.
    Ich bin zuversichtlich, dass dies der Anfang vom Ende der bisherigen strikten Cannabisprohibition ist.
    Wenn nun auch noch die neue US – Regierung ihre bereits angekündigte bundesweite Legalisierung auf den Weg bringt, schafft dies völlig neue Perspektiven im internationalen Wirtschaftshandel, dem sich Deutschland auf Dauer nur schwer entziehen kann.
    Also bleibt gesund und zuversichtlich! Der Siegeszug des Cannabis ist nicht mehr aufzuhalten.

  7. Rainer

    Vor ungefähr einem halben Jahr stand hier ein ähnlicher Beitrag,den ich seitdem im Hinterkopf habe und mich die ganze Zeit immer gefragt habe,warum fließt diese Entscheidung, die Gefährlichkeit von Cannabis herabzustufen, nicht in die Berichte über Polizeiaktionen gegen Cannabis ein.Ich dachte mir Merkelland macht da halt einfach nicht mit und das gilt nur für den Rest der Welt.Dann ist diese Entscheidung also erst ab jetzt gültig und vorsichtige Hoffnung leuchtet schwach in weiter Ferne?Eigentlich müßte sowas wie Hoffnung erst eine Wiederbelebung erfahren,denn davon ist seit langem nichts mehr übrig.

  8. Ralf

    @buri_see_käo
    Dem kann ich mich nur rückhaltlos anschließen. Und so lange die Juristen, Politiker und ihre Schergen die Pensionen bekommen, die sie uns gestohlen haben, geht bei mir garnichts mit Solidarität zu diesem Staat.
    Der hat es 50 Jahre lang vermasselt, jetzt ist es für Menschen wie uns zu spät, um ihnen noch verzeihen zu können. Ohne umfangreiche Wiedergutmachung geht garnichts.

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