Sonntag, 14. Februar 2021

Mitarbeiter des Klinikums Fulda verkauft Cannabis an Schmerzpatienten


Mitarbeiter des Klinikums Fulda wurde mit einer Geldstrafe verurteilt



News von Derya Türkmen

Fulda – Ein Mitarbeiter des Klinikums Fulda baute selbst Hanfpflanzen an, um diese dann an Schmerzpatienten zu verkaufen. Die Beamten wurden zufällig auf ihn aufmerksam, als der 45-Jährige bei einer Verkehrskontrolle keinen Führerschein vorzeigen konnte. Sie begleiteten ihn deshalb nach Hause und nahmen Drogengeruch wahr. Die Polizei fand bei dem 45-Jährigen Haschisch und mehrere hundert Gramm Cannabis. Die Pflanzen baute er in einem Gewächshaus an. Laut Anklage soll er die Rauschmittel gewinnbringend verkauft haben. Der Angeklagte gestand und erwähnte auch, dass er zwei seinen Freunden helfen wollte, die unter starken Schmerzen litten. Er wurde zu einer Geldstrafe verurteilt.

9 Antworten auf „Mitarbeiter des Klinikums Fulda verkauft Cannabis an Schmerzpatienten

  1. Anne

    Warum nehmen die Leute die Strafe einfach so hin, anstatt zu sagen, sie haben nichts Unrechtes getan und lesen die „Mustervorlage“ vom Hanfverband vor, damit das Verfassungsgericht ihre Rechte prüfen kann.. Ich verstehe das nicht. So sind sie vorbestraft – mit Pech, ihren Arbeitsplatz los. Wenn das mal nicht blöd ist.

  2. H'79

    #Anne
    Ich glaube, du hast dir richtige Einstellung – aber extrem wenige von und sind mutig genug.
    Die allermeisten Juristen sind nicht konsequent oder schlichtweg nicht kompetent genug, gegen offensichtlich korrupte Politik an Menschenrechte zu verteidigen.

  3. smile Indica

    Die Herrschaften von der Justiz wissen doch ganz genau, dass sie mit einer Verurteilung, gegen die verfassungsgemäßen Grundrechte verstoßen, aber es sind nun mal charakterlose und willfährige Speichellecker einer kriminellen und korrupten Politik. Das sind die Grundmerkmale von Faschismus und das wiederum hat mit dem vielzitierten Rechtsstaat nicht das Geringste zu tun.

  4. Innocent Plant

    So kann man zu einer Strafe tun, obwohl man Gutes tut. Das wäre tatsächlich ein perfekter Fall für die Nutzung der Richtervorlage von Richter Müller (der DHV hat das beauftragt und durch Spenden finanziert). Wenn auch noch die Presse den Fall begleiten hätte dürfen, wäre das insgesamt ein probates Mittel die Öffentlichkeit für das Thema Cannabis und seinen Nutzen zu sensibilisieren.

  5. H'79

    Den Richtern und Staatsanwälten, die sich gezwungen sehen, ein Strafurteil zu fällen und dabei relativ milde vorgehen, kann ich moralisch keinen Vorwurf machen. Richter Müller ist so couragiert wie fast niemand und gegen ihn läuft ein Befangenheitsantrag. Die Union durchseucht den Rechtsapparat einschließlich BVerfG und erfreut sich im Wahlvolk großen Zuspruchs. Dass Menschen, die sich für die Gesundheit einsetzen, bestraft werden, ist ein unsägliches Dilemma und unsere Gesellschaft ist nicht bereit, diesen grausamen Missstand zu überwinden weil wir keine klaren Mehrheiten auf unserer Seite haben und Konsumenten in aller Regel darauf aus sind, nicht erwischt zu werden, statt ihre Freiheit einzufordern. Wer erwischt wird, begnügt sich stets mit den juristischen Konsequenzen bzgl. Eintrag ins Führungszeugnis, (Geld-/Bewährungs-)Strafe und ggf. Fahr- wie Berufsverbot.

  6. smile Indica

    @ H`79
    Auch Richter und Staatsanwälte sind an die Verfassung gebunden und sie wissen genau, dass sie Unrecht sprechen und wenn sie das wideres besseres Wissen tun, dann ist das Faschismus und dafür gibt es keine Entschuldigung. Zu Adolfs Zeiten waren sie auch alle unschuldig und konnten nicht anders. Ergo ist die Justiz die gleiche wie bei den Nazis, Speichellecker und Mitläufer ohne eigenes Gewissen und wenn dass nicht zutreffen sollte agiert die Union/CSU wie die Nazis. Eines von beiden ist richtig, in meinen Augen beides. Richter Müller ist der einzige von diesen Schwarzkitteln mit Gewissen, Mut und Anstand und die die solche Urteile sprechen, wie Gefängnisstrafen für Cannabis, sind feiger Abschaum, ohne jeglichen Charakter und sollten nicht auf einem Richterstuhl sitzen.

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