Mittwoch, 27. Januar 2021

Gastwirt gesteht Drogenverkauf


Ein Gastwirt aus Wiesental gesteht Verkauf von Drogen


News von Derya Türkmen



Wiesental – Ein Gastwirt verkaufte seit dem Jahr 2017 Haschisch. Unter anderem aber auch an eine verdeckte Ermittlerin, er gestand vor Gericht den Verkauf von Haschisch. Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hat nun das Amtsgericht Bad Säckingen den Gastwirt zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt.

4 Antworten auf „Gastwirt gesteht Drogenverkauf

  1. Grüner

    Was für ein schmieriger Vorgang. Ein verdeckter Ermittler für Haschisch. Dieses Gesindel ist sich für nichts zu schade. Was für ein niederträchtiges Vorgehen.
    Bei Clans etc. haben sie allerdings volgeschissene Hosen, das Pack.

  2. Otto Normal

    Der Gastwirt hat geliefert was unter massiven Drohungen verlangt wurde:
    Ein volles Geständnis und absolute Unterwerfung damit das System ihn dafür halbwegs ungeschoren davonkommen läßt.
    Hat es ja auch getan!

    Damit ist für den deutschen Michel alles in Ordnung, ein auf Abwegen befindliches Lamm hat seinen Pfad zurück zur alkoholisierten Herde gefunden. Die Saufparty kann nun weitergehen.

    Nunja geht ja auch nicht sowas! Als Gastwirt gehört er doch der Gilde der Alkoholdealer an und – Schuster bleib bei Deinen Leisten – geht es nunmal gar nicht daß er dann so ganz nebenbei ein gesundheitlich unbedenklicheres (Konkurrenz-) Rauschmittel unters Volk bringt. Böser Mensch!

    Nach dem Maulkorbversuch gegen Richter Müller (HaJo berichtete darüber) wird wohl auch kein Amtsrichter es so schnell wagen die Richtervorlage (runterladbar beim DHV) zu benutzen um den Fall vors BVG oder gar vor das Gericht für Menschenrechte in Straßburg zu bringen. Er müßte fürchten sofort als befangen zu gelten und damit eine Menge Scherereien auf sich zu ziehen.

    Gleichzeitig wurde damit praktisch schonmal ein Blankopersilschein für spätere Prozeße gegen die Täter des Prohibitionsverbrechens ausgestellt – so denn die Cannabis-Prohibition tatsächlich einmal strafrechtlich aufgearbeitet würde – damit man sich darauf berufen kann, daß es ja starke Zwänge gegeben hatte die unschuldigen, nicht kriminellen Opfer in den Knast ab zu urteilen.

    Wie man am aktuellen Fall sieht funktioniert die Einschüchterungsmethode – im Übrigen auch bei den Opfern, denn der Verurteilte hätte kein umfassendes Geständnis (eine bedingungslose Kapitulation) ablegen müßen – sehr gut.

    Warum also (siehe HaJo Artikel über den neuen Vorstoß aus Bonn) sollte die Regierung etwas ändern was gut funktioniert?

    never touch a running system!

  3. M. A. Haschberg

    Einem Wirt , der statt dem heimtückischen und tödlichen Zellgift Alkohol zur Abwechslung mal eine Heilpflanze mit hohem medizinischen Nutzen verkauft, gehört eigentlich das Bundesverdienstkreuz.
    Aber in unserem Staat scheint die Gesundheit des Menschen leider noch immer eine völlig untergeordnete Rolle zu spielen.
    Das ist eine Schande ohnegleichen für einen angeblichen Rechtsstaat.

  4. Rainer

    Der „anständige“Deutsche denkt:Wenn etwas verboten ist,egal ob richtig oder verkehrt,hat man sich daran zu halten und die Klappe auch.

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