Donnerstag, 31. Dezember 2020

Cannabis-Legalisierung muss doch nicht sein

(P)Review 2020/2021 – Was war, was kommt

sadhu-hafen-feuerwerk
Bild:Freeimages/aila

Ein Beitrag von Sadhu van Hemp

2020 war wieder einmal mehr ein schönes Jahr für jene Zeitgenossen, die vom Krieg gegen den Hanf profitieren. Und damit sind nicht die gemeint, die aus welchem Antrieb auch immer Leben und Freiheit riskieren, um die Verfemten und Verfolgten der Cannabis-Prohibition zu versorgen. Diesen wackeren Menschen sei der Lohn der Angst gegönnt, und der Herr Himmel möge auch im neuen Jahr schützend seine Hand über unsere mutigen Brüder und Schwestern halten.

Nein, gemeint sind andere Kriegsgewinnler, und zwar jene charakterlosen Subjekte, die gesellschaftliche Anerkennung genießen, weil sie im menschenverachtenden Krieg gegen den Hanf entscheidend mitwirken und für diese unanständige Tätigkeit auch noch fürstlich entlohnt werden. Stellvertretend für diese Gattung Mensch steht die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, die es wie keine andere im letzten Jahr verstand, das Hanfverbot dafür zu nutzen, um ihren Bekanntheitsgrad und den eigenen Marktwert im politischen Geschäft zu steigern. Finanziert wird die Eigenpromotion der CSU-Parteisoldatin durch das Budget, das das Bundesministerium für Gesundheit dem Geschäftsbereich der Drogenbeauftragten zur Verfügung stellt. Ludwig schöpft aus dem Vollen, um sich als Hardcore-Prohibitionistin auf Staatskosten ins rechte Licht zu rücken. Ja, die Ludwigsche blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Niemals zuvor konnte sie sich besser in der Öffentlichkeit selbstdarstellen, und es war nicht zu übersehen, dass sie sich darin gefiel, mit dem Thema Cannabis so viel Aufmerksamkeit zu erhaschen – und das bundesweit. Mit dem Hochmut eines Popstars bekleidet sie nun unter inflationärer Anwendung des Personalpronomens „ich“ das Amt der Drogenbeauftragten, und niemand ihrer Vorgesetzten und Untergebenen wagt es, den selbstinszenierten Personenkult der Dame zu stoppen. Ludwig darf alles – selbst wenn es noch so peinlich und kostspielig ist. Bestes Beispiel für die Hybris der Ludwig ist die geradezu narzisstische Eigenlobhudelei, die sie im „Jahresbericht 2020“ betreiben darf: Die aus Steuermitteln finanzierte Hochglanzbroschüre des drogenpolitischen Versagens ist mit 30 Photographien von Daniela Ludwig garniert und erinnert an eine Bewerbungsmappe für eine Misswahl. 

Keine Frage, das Hanfverbot fördert Ludwigs Karriere als Politikerin – und auch Lobbyisten. Sie ist die Schutzpatronin der Profiteure der Cannabis-Prohibition; sie gibt die ideologische Richtung vor und zieht die Fäden für jene Seilschaften aus Nichtsnutzen, deren Existenz vom Unrecht gegen die Hänflinge abhängt. Sie alle haben gut gelebt im letzten Jahr, die vielen Helfershelfer, die sich beruflich mit dem politisch gewollten Elend der Kiffer beschäftigen und dafür üppig honoriert werden. Und das Schöne ist, dass alle Anstrengungen der Prohibitionisten nichts nutzen und die kostenintensiv zu betreuende Drogenklientel wie Unkraut nachwächst. Daniela Ludwig ist die Koordinatorin dieses perversen Wirtschaftskreislaufes und zugleich die Hüterin darüber, dass alles so hübsch hässlich bleibt – auch 2021. Das abgelaufene Jahr war also alles andere als wegweisend, was einen Paradigmenwechsel in der deutschen Drogenpolitik betrifft. Bis auf ein paar Scheindebatten im Bundestag war kaum etwas zu hören von den Stimmen, die dazu aufrufen, Deutschland endlich mal zu Potte kommen zu lassen. Großes Schweigen herrschte auch in der drangsalierten Hanf-Community. Fast kam es einem so vor, als hätte sich das Thema Cannabis-Legalisierung von einem Tag auf den anderen erledigt.

Auslöser der plötzlichen Stille war die Corona-Pandemie, die im März mit einem Schlag all die verstummen ließ, die jahrzehntelang für die Hanffreigabe die Trommeln gerührt haben. Wie von selbst zeigten die von der Gesellschaft ausgegrenzten, unterdrückten und verfolgten Haschgiftverbrecher Solidarität mit Vater Staat im Kampf zur Eindämmung der Corona-Seuche. Obwohl die Hanf-Community allen Grund hätte, sich der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu widersetzen und als öffentlich angeprangerte Outlaws erst recht von der Versammlungsfreiheit Gebrauch zu machen, fügte sie sich der Staatsgewalt. Die Global-Marihuana-Märsche wurden fast alle abgesagt, wie auch die Hanfparade, die ersatzweise und gänzlich unbeachtet per Videokonferenz stattfand. Die Einsicht der Hänflinge, auf zivilen Ungehorsam zu verzichten und sich in der Pandemie verantwortungsbewusst gegenüber den Mitmenschen zu verhalten, ist löblich – nur leider wird es niemand von denen danken, die die Kiffer als unterbemitteltes Pennervolk verhöhnen und bis aufs Messer bekämpfen. Zudem schenkt die SARS-CoV-2-Verordnung den Strafverfolgungsbehörden alle Freiheiten, Kiffern und anderen Staatsfeinden mal so richtig auf den Zahn zu fühlen. Was bislang in der Demokratie der Bundesrepublik Deutschland nicht für möglich gehalten wurde, ist jetzt zulässig. In der Berliner Corona-Verordnung vom 14. Dezember steht klipp und klar:

Durch diese Verordnung werden die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Absatz 1 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) eingeschränkt.

Im Klartext heißt das, dass die Polizei legitimiert durch die Corona-Notverordnungen die Grundrechte der Bürger verletzten kann, indem sie beispielsweise einfach so in Wohnungen eindringt, nur weil ein wachsamer Nachbar einen Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen gemeldet hat. Doch nicht nur für die Strafverfolgungsbehörden sind 2020 paradiesische Zustände angebrochen. Schreien vor Glück können auch die Angst- und Spießbürger, die sich nach einer Welt von gestern sehnen, in der das linksgrün verkiffte Hedonistenpack keinen Platz hat. Endlich kann wieder auf andersdenkende und anderslebende Menschen eingedroschen werden. Die Meinungshoheit nehmen sich plötzlich die heraus, die die Bürgerrechte nur für sich selbst gelten lassen und kein Pardon kennen, wenn es um Ruhe und Ordnung geht. Auf einmal ist der Denunziant nicht mehr der größte Lump im ganzen Land, sondern der vorbildliche Bürger, der gehorcht und untertänig seiner Bürgerpflicht nachkommt. Der Ausbruch der Corona-Seuche hat die Konflikte des ohnehin schwierigen gesellschaftlichen Zusammenlebens noch einmal verschärft, mit der unübersehbaren Folge, dass die guten alten Ressentiments gegen die Killerdroge Hanf eine Renaissance erfahren.

Das Erbe des alten Jahres wird das neue Jahr schwer belasten. Die Chancen sind gering, dass die Hanf-Community an die Zeit vor Corona anknüpfen und sich schon bald wieder lautstark zurückmelden kann. Die politische Forderung der Cannabis-Freigabe hat kein Gewicht angesichts der vielen anderen Baustellen, die die Corona-Dauerlangzeitkrise nach sich zieht. Und was ist schon das Elend der kriminalisierten, stigmatisierten und diskriminierten Hänflinge gegen den drohenden wirtschaftlichen Ruin vieler Millionen Bundesbürger, die das Hanfverbot gutheißen und dulden? Nein, Priorität hat die Mehrheit der Bevölkerung, die ordentlich schubbern und stets konform geht. Der Fokus der Polit-Elite wird sich auf die systemrelevanten Gesellschaftsgruppen richten, denn die sind es, die die Schornsteine rauchen und den Rubel rollen lassen. Die Herkulesaufgabe der Politik anno 2021 wird es nicht sein, die Hänflinge von ihrem Stigma zu befreien. 

Die Hanf-Community wird 2021 also wieder einmal mehr in die Röhre gucken und sich in Geduld üben müssen – wegen pandemiebedingter Systemüberlastung. 

8 Antworten auf „Cannabis-Legalisierung muss doch nicht sein

  1. DIE HANFINITIATIVE

    Zitat „Hajo“:
    […] Die Hanf-Community wird 2021 also wieder einmal mehr in die Röhre gucken und sich in Geduld üben müssen – wegen pandemiebedingter Systemüberlastung. […] „https://hanfjournal.de/2020/12/31/cannabis-legalisierung-muss-doch-nicht-sein/“

    Ja… O.K. … nicht gut. 🙁 ABER deshalb kann ich doch trotzdem meine Neujahrsansprache an Frau Dr. Merkel halten? Oder lieber nicht? 😀

    Wegen BND und NSA und so… ?! Nicht das die mir böse sind, wegen Geheimnisverrat und so… ? 🙁

    An Frau Dr, Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Stand 31.12.2020:
    Irgendwann 2012… … keine Antwort – bis heute… […] Hanffreunde! es ist soweit.
    Apell aus Bayern – Kommentar #41: „http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1887-acm-oberverwaltungsgericht-muenster-patienten-duerfen-cannabis-zur-selbsttherapie-anbauen#comment-11509“

    Liebe Frau Dr. Angela Merkel,

    bitte erklären Sie uns Hanffreunden Ihre Politik. Viele von uns verstehen nicht, warum es immer nur um “Milliarden” und “Euros” geht?

    Das ist sicher existenziell wichtig. Wir Warmblüter möchten gerne unsere “Chefin” verstehen und nicht das Gefühl haben “von oben herab” kalt regiert zu werden, sondern wir wollen mitgenommen und gebraucht werden.

    Wir sind gute, starke, schlaue, hübsche und sehr interessierte Menschenkinder – jeden Alters 🙂

    Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege gehen in Europa und der Welt. Nehmen Sie uns mit! Begeistern Sie uns …

    Zeigen SIE uns, dass sie UNS brauchen und das wir stolz auf das sein können, wo wir hingehen und was wir schaffen und bewegen, für uns und unsere Kinder.

    Wenn es schwer wird, helfen wir gerne. Sagen sie uns schonungslos die Wahrheit.

    Wir helfen nur nicht den Kartellen und Konzernen, die Reptilienpolitik betreiben. Das ist uns zu fremd und kalt und ängstigt uns. Das mögen wir gar nicht.

    Natürlich müssen wir auch stark sein und uns durchsetzen, aber das mit Respekt und Achtung.

    Bitte sagen Sie uns wie Sie denken und fühlen, aber bitte ehrlich und nicht instrumentalisiert, wir sind sehr feinfühlig aufmerksam und überaus klug. Eben die tollen, schlauen und liebenswerten Kinder unserer stolzen (nicht nur bayerischen) 🙂 Eltern. 🙂

    Wir Menschen-Kinder (jeden Alters) wollen geschützt werden.

    Bitte lassen Sie uns nicht im Stich. […] Hausarbeit, – die auch dem Bundeskanzleramt [„https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975196/773044/965a4d1b633cb6529246be5f4b016d8d/druckversion-organigramm-bkamt-data.pdf?download=1“] vorliegt – Seite 106 von 240 – „Gedanken über die Zukunft unserer Kinder und Enkel“ – Hausaufgabe zur Hanfprohibition.

    Weitere Infos:
    „https://hanfjournal.de/2020/12/23/verwarnungen-fuer-cannabis-in-irland/#comment-26693“
    „https://hanfjournal.de/2020/12/21/dana-beal-u-s-canna-history-legend-inventor-of-the-global-marijuana-march/#comment-26692“
    „https://hanfjournal.de/2020/12/21/cannabis-und-der-islam/#comment-26684“
    „https://hanfjournal.de/2020/12/19/dana-beal-im-talk-bei-hanf-journal-live/#comment-26680“

    Liebe Frau Merkel… kennen SIE die FinC€N-File$? Nein?! Das hab ich mir gedacht, dann teile ich es Ihnen hiermit mit. Liebe Grüße und guten Rutsch, liebe Frau Bundeskanzlerin. 🙂 🙂 🙂
    […]
    Das sind die FinCEN-Files – SZ.de
    projekte.sueddeutsche.de/artikel/wirtschaft/das-sind-die-fincen-files-e977559/

    Die FinC€N-File$ enthalten zahlreiche Dokumente zu hoch problematischen Geschäften der Deutschen Bank. Sie offenbaren die mutmaßlichen Versäumnisse… […]

  2. Snowflake

    Es werden jährlich Milliarden ausgegeben um unschuldige Menschen zu verfolgen, zu kriminalisieren, beauftragt von korrupten und gekauften Politikern, die wissentlich und ohne jegliches Gewissen tausende von Existenzen zerstören, obwohl sie es, wenn sie denn wirklich wollten diesen Zustand jederzeit beenden könnten. Die Ordnungshüter, in weiten Teilen unfähig, polieren mit diesen unschuldigen Opfern ihre ansonsten miserable Arbeit und Statistik auf und terrorisren auf unerträgliche Weise und höchst illegal einen guten Teil unserer Gesellschaft
    Ein ganz mieses Pack in diesem Zusammenhang sind die Grünen, die so tun als ob und wenn es darauf ankommt ziehen sie den Schwanz ein. Pauschal kann man sagen auch im Jahr 2020 hat die Korruption gesiegt. Führend im Bereich der Korruption sind allerdings CDU/CSU. Wenn man bedenkt das einer Stammväter Franz Josef Strauß schon korrupt war bis auf die Konochen und an Wochenenden immer große Sauf(Sex) Gelage abgehalten hat mit „bewährten Unternehmern“ und Freunden, hat sich an der Gewissenlosigkeit dieser „Christen“ bis heute nichts geändert. Sie bescheißen und betrügen und geben sich den Anstrich der „anständigen Christen“. Dreckisgeres Gesindel findet man nur noch in kleinen Bananenrepupliken und diese „Kriminellen“ wollen über und bestimmen. Was für ein mieses Gesindel. Es sitzen in den Fällen von Cannabis die falschen im Gefängnis. Die Faschisten, die sich Christen nennen machen unbehelligt weiter und unsere Gesellschaft schaut tatenlios zu. Die Korruption der „anständigen Christen“ hat Deutschland überzogenwie ein Spinnennetz in allen Bereichen. Scheuer und Vorgänger (Verkehr und Autoindustrie- Dieselskandal) , Klöckner, (Landwirtschaft, Glyphosat und andere tödliche Substanzen, sowie Lebensmittelampel) , Laschert mit Sohnemann (Coronamasken) , Jungwichser Amthor mit Gutenberg spezielle „Sicherheitssoftware, Merkel, Merz (Wirecard) Merkel als Umweltminiterin (Asse) und so weiter und so weiter. Das sind keine Volksvertreter, keine Christen, sondern miese kleine Verbrecher in den falschen Positionen. Na dann Prosit 2021!!!!!!!!

  3. M. A. Haschberg

    Ein weiteres Jahr der hässlichen Drogenprohibition geht zu Ende und ein neues bricht an.
    Dennoch läßt sich die Legalisierung von Cannabis nicht aufhalten. In ganz Nordamerika werden zur Zeit Fakten geschaffen, die eine solche auf weitere Sicht unumgänglich machen.
    Die wirtschaftlichen Interessen werden letztlich, wie in allen anderen Bereichen auch, den entscheidenden Impuls geben. Ich jedenfalls sehe Licht am Ende des Tunnels.
    Eine so wunderbare Pflanze, die sogar bei Corona hilfreich ist und alten Menschen wie mir eine deutlich bessere Lebensqualität garantiert, läßt sich im aufgeklärten 21. Jahrhundert nicht auf Dauer verhindern.

  4. gein

    die werden nie zu Potte kommen weil -warum auch ? Unsere Politikerkaste guckt auf den Kontostand nicht darauf was der Pöbel will.
    Wer beim Thema Klimawandel raushaut ‚das hat sich der christlichen Ideologie unterzuordnen‘ -ein weltweites Problem das auf den Schultern der Jugend abgelegt wird von Leuten die sich eine Immobilie nach der anderen unter den Nagel reißen und damit nochmal nachtreten, der wird nicht Cannabis legalisieren. Kein Progressivismus mit GroKo.
    Diese Leute handeln so wie es für ihre Zukunft das beste ist, leider sitzen sie in Berufen die verantwortungsvolles Handeln vorraussetzen. Schaut euch die letzten Entscheidungen unserer Regierung (allem vorran von Horst Seehofer) an, dagegen ist Cannabis Legalisierung ein Vogelschiss -as we say it in german.
    Wir werden in einer Angststarre gehalten von Leuten die lieber die Sterne befragen bevor sie sich mit der Zukunft ärmerer Menschen befassen. Und das obwohl ihre Politik maßgeblich an den Lebensumständen anderer teil hat.

  5. Greg

    Auch wenn sich in Deutschland nichts bewegt hat, war dieses Jahr gar nicht so schlecht, wie ich finde. Die Diskussion ist am Köcheln geblieben, Medien haben das Thema immer wieder aufgegriffen. So ziemlich jeder öffentlich-rechtliche Funk-Kanal hat wohl inzwischen mal was pro Legalisierung gebracht. Der DHV konnte seine Kampagnen weiter voranbringen. Alle konnten sich über Ludwigs Brokkoli lustig machen. Und international hat sich noch viel mehr bewegt, weil von langer Hand geplante Gesetzesänderungen und Neuklassifizierungen umgesetzt wurden. Der Druck von außen erhöht sich und der Prohibitionsapparat in Deutschland ist ein Dampfkessel, der kurz vorm Überkochen ist.

    Vielmehr sollten wir aufhören, uns an der Drogenbeauftragten abzuarbeiten, die – wie sich wieder mal ganz klar gezeigt hat – von ihrer Partei auf diesen Posten gehoben wird, um wider Wissen und Verstand ausschließlich die Parteilinie zu vertreten, unabhängig davon, wie unwissenschaftlich und ideologisch die Position ihrer Partei ist. Eher sollten wir anprangern, dass es möglich ist, dass eine/r Bundebeauftrage/r weder der Wissenschaft noch einem gesellschaftlichen Konsens verpflichtet ist.

    Unsere politischen Forderungen müssen daher an der Drogenbeauftragten vorbei geschleust werden, die wie ein Schutzschild gegen Argumente und Informationen vor den übrigen Figuren im Bundestag und im Bundesministerium für Gesundheit steht, die uns zuzuhören verpflichtet sind und unsere Adressaten sein sollten.

  6. DIE HANFINITIATIVE

    To Greta (and all children worldwide) with LOVE 😀 +++ 6630507 +++

    Tagebucheintrag +++ 6630507 +++ 01.01.2021 – 07:02 – Scriptgekritzel – Gedanken zur Quantenphysik der Liebe…

    {In meinen Träumen sehnt sich meine Liebe, sucht meine Liebe; sie sucht Geborgenheit – wie einen schützenden Mantel – sich zu entfalten und auszubreiten, – in diesem Moment, so wie das Magnetfeld die Erde umschließt. Dieser zarte „Schutzschirm des Lebens“ der „Großen Mutter“, deren Kind auch ich bin. Ein Kind das leben will, inmitten von Leben das leben will … 🙂

    … Denn, weil wir leben, lebt das Universum. Weil wir lieben, liebt das Universum. … Weil wir das Universum sind. Nicht außen vor, sondern mitten drin und Teil davon. Die Natur. Vom Ganzen. Vom Anfang und bis zum Ende. Teil dieses großartigen Wunders! 😀

    Danke Mutter für mein Leben. 🙂 Ich liebe Dich zärtlich. 🙂 … }
    +++
    Happy New Year! May 2021 be the year of awakening and real bold change. And let’s all continue the never-ending fight for the living planet. #FaceTheClimateEmergency #FightFor1point5
    https://www.facebook.com/gretathunbergsweden/photos/a.733630957004727/1314700558897761/
    +++
    Wenn ich so hineinhöre, dann denke ich: 2020 tat sich „einiges“ und 2021 werden wir nochmal nen Gang zulegen… ODER NICHT? 🙂 🙂 🙂 –> +++ 6630507 +++

    +++ 6630507 +++
    +++ 6630507 +++
    +++ 6630507 +++

    […]

    Talk to the 6630507 Hand!

    Unter dem #6630507 posten Personen Bilder von ihrer Hand mit der Nummer eines US Patents.

    Marihuana ist seit Jahrzehnten eine sogenannte „Schedule I“ Droge. Im Klartext bedeutet das, dass Cannabis auf einer Stufe mit Heroin und anderen gefährlichen Drogen steht und genauso hart verfolgt und bestraft wird. In „Schedule I“ gelistete Substanzen haben per Definition keinen medizinischen Nutzen.

    Ironischerweise ist die US-Regierung jedoch Inhaber des US Patents Nr. 6630507, welches den nicht-psychoaktiven [Anm. auch THC!] Cannabinoiden eine neuroprotektive Wirkung und damit eine medizinische Einsetzbarkeit zuschreibt.

    Richard Nixon und sein War on Drugs haben sich jedoch nicht um die Fakten geschert, die all die medizinischen Verwendungsmöglichkeiten von Cannabis bestätigten.
    Sein Ziel war klar: Er wollte Cannabis verbieten. [Später wurde bekannt, dass Richard Nixon Cannabis als Mittel zum Zweck verwendete, um regierungsfeindliche Personen (Hippies) bestrafen zu können. Aber das ist eine andere Geschichte. [ Anm. siehe auch hier: „https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition“ ]

    Die US-Regierung machte durch die UN Drogen Konvention 1961 Cannabis weltweit zur schädlichen und verfolgten Substanz. Sie förderte die Verfolgung von Hanfbauern und verfolgte eine Strategie wie in einem echten Krieg. Harte Strafen und lebenslange Haft, Helikopter zur Beseitigung von Cannabisplantagen …. Und dennoch: Genau das Land, dass Cannabis in Marihuana umbenannte und der Droge sämtlichen medizinischen Nutzen absprach, besitzt seit 2003 ein Patent zur Nutzung von Cannabinoiden wie CBD in der Medizin. Das Patent ist bis heute ungenutzt.

    Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es beinahe lustig. […] „https://www.facebook.com/culturesativa/photos/a.333319620694811/665885387438231/“

    Tja, warum kann ich nicht lachen? Leute es tut sich was! Macht bitte mit. Werden die „Prohibitionslügen“ bald weitflächig auffliegen? Wird der fortgesetzte Lug und Betrug endlich für viele Menschen sichtbar? Die Zeit ist mehr als reif! Oder nicht?

    […] „http://hanfjournal.de/2016/01/31/cannabis-als-suendenbock/#comment-10853“

    Wie Cannabis [Hanf – pflanzliche Cannabinioide] Gehirntumore verrnichtet (schrumpft)

    ENDOCANNABINOIDSYSTEM

    Zur „Spitze des Eisberges“ – es ist nur ein kleiner Teil über der Wasseroberfläche und somit „sichtbar“. Also müssen wir „tauchen“ (der Sache auf den Grund gehen).

    Ein weiterer kleiner Eiswürfel:

    Warum hört man in Europa, besonders Deutschland, so wenig davon?

    Falls Du mehr dazu erfahren willst, klicke auf den link neben dem Avatar! Ich geh schon mal Schnorchel und Flossen holen

    [… Newly published studies suggest that cannabis 2 key ingredients tetrohydrocannabinol and cannabidiol shrink brain tumors. This boom coincides with greater research into the ways in which cannabis acts on the brain’s cannabinoid receptors, alleviating pain, restoring appetite, and, now, shrinking tumors. Senior author of the new study, Dr. Wai Liu, of the University of London, says the one-two punch of THC and CBD is really what makes cannabis yield such impressive effects. …]

    LG

    PS Ich bin sehr begeistert von diesen (investigativen) Hanffreundinnen und Hanffreunden. Was für eine Expertise und tatkräftiges und intelligentes Handeln sich hier zeigt! Respekt!

    „http://hanfjournal.de/2016/01/31/cannabis-als-suendenbock/#comment-10874“

    Use of a combination of delta-9-tetrahydrocannbinol and cannabidiol in the treatment of brain cancer CA 2726258 A1

    Werden wir verarscht? Die Meldungen tun oftmals so, als wäre das etwas unglaublich Super-Duper-Neues. DIE PATENTE SIND VON … 1998 bis 2008 und … ? Behaupte ich. Wer hat bessere Infos? Kleine Aufgabe: Wie viele Patente gibt es zu Cannabis [Cannabinoiden], seit wann genau? Wann wurde das letzte vergeben? An wen?

    LG

    PS für die Forscher unter uns:

    Publication number CA2726258 A1
    Publication type Application
    Application number CA 2726258
    PCT number PCT/GB2009/050621
    Publication date Dec 10, 2009
    Filing date Jun 4, 2009
    Priority date Jun 4, 2008
    Also published as CN102083430A, 7 More »
    Inventors Diez Guillermo Velasco, 4 More »
    Applicant Gw Pharma Limited, 6 More »
    Export Citation BiBTeX, EndNote, RefMan
    Classifications (11), Legal Events (1)
    External Links: CIPO, Espacenet
    +++

    Das Hanf-Verbot beruht auf Lügen, Betrug, Rassismus und Faschismus. Bösartigkeit²!

    Man bekommt den Zugang zum „System Prohibition“ nicht auf dem Silbertablett serviert. Man muß offen und bereit sein ihn sich zu erarbeiten (Gesamtsystem – Teilsystem) und Geduld haben. Es dauert etwa 3 Wochen, bis die Informationen verarbeitet sind. Neuroprotektive Substanzen können dabei hilfreich sein, die Muster zu erkennen, die Vernetzung der Informationen zu bewältigen (Gesamtbild), die Zusammenhänge zu erfassen und die kognitive Dissonanz zu durchbrechen.

    Wie schafft es unsere Regierung, trotz der Aufklärung und des bekannt werdens all der Fakten, das Verbot weiterhin aufrecht zu erhalten?

    Wir beleuchten die Fakten, stellen kritische Fragen und erwarten Antworten.

    Warum gibt es in Deutschland nur ca. 400 Personen [Stand 2015] die Hanf als Medizin nutzen dürfen?

    Wie hat man es geschafft eine Heilpflanze, die bei Krebs hilft, zu verbieten?

    Warum ist das Zellgift Alkohol, das Gehirnzellen abtötet, erlaubt?

    Warum ist die Heilpflanze Hanf, deren Wirkstoffe die Nervenzellen schützen und regenerieren, verboten? […]
    Quellen:
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/31-rolling-stone-teil-1“
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/32-rolling-stone-teil-2“
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/33-rolling-stone-teil-3“
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/34-rolling-stone-teil-4“
    „https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/35-rolling-stone-teil-5“

    Noch Fragen? 🙂 🙂 🙂 […] Aus „Die Quantenphysik der Liebe“ Kapitel „Das Jahrhundert der Pandemien – Der Anfang vom Ende?“

  7. DIE HANFINITIATIVE

    Liebe Neujahrsgrüße auch in die Schweiz und nach Österreich 😀 und lieben Dank, liebe Franziska Quadri für die stests vielen guten Infos und für Deine Kunst. 🙂 Deine Beiträge zu lesen erfreut mein Herz immer wieder. Liebste Grüße unbekannterweise. 🙂

    […] Rückblick und Ausblick
    2019 – ein ereignisreiches Jahr
    Veröffentlicht: Mittwoch, 25. Dezember 2019
    Verfasst: Franziska Quadri

    Schon von Anfang 2019 an war MEDCAN gefordert und an allen Fronten im Einsatz. Auch während des Jahres nahm die Arbeit des Vereins nicht ab. Das Wissen der Patientinnen und Patienten war und ist sehr gefragt. Cannabis für die medizinische Anwendung ist inzwischen regelmässig in den Medien ein Thema. Dadurch steigt das Interesse bei der Schweizer Bevölkerung rasant.

    Keine Anlaufstellen bei Fragen

    Möchten kranke Menschen Cannabis ausprobieren, ist es heute immer noch sehr schwierig und teilweise auch mit Sonderbewilligung vom BAG nur illegal bezahlbar. Die Fachpersonen wissen selten etwas über die medizinische Anwendung. Oft sind sie eher kritisch eingestellt und zweifeln an der Wirkung. Die am häufigsten gestellte Frage an MEDCAN ist: Wo finde ich eine Ärztin oder einen Arzt? Immer noch sind die Hürden für eine legale Cannabistherapie hoch und die wenigen erhältlichen Cannabis-Medikamente enorm teuer. Es gibt noch die Möglichkeit mit den legal erhältlichen CBD-Produkten selber herum zu experimentieren. Diese reichen aber bei vielen Krankheiten nicht aus. Es braucht alle Cannabinoide der Pflanze. Zudem ist es den Verkäufern nicht erlaubt, Angaben zur Verwendung der CBD-Produkte zu machen. Die Betroffenen müssen sich selber informieren und sind teilweise sehr unsicher. Viele von ihnen finden hilfreiche Infos auf unsere Webseite und wenden sich mit ihren Fragen an uns. …
    + Unsere Mailbox ist täglich gefüllt…
    + Unsere Vereinsmitglieder – ein Expertenteam…
    + MEDCAN – die immer lauter werdende Stimme der Patientinnen und Patienten…
    + Es braucht eine professionellere Vernetzung und Aufklärung…
    + Der «medizinische» Weg funktioniert nicht…
    + Die Schulmedizin überzeugen…
    + Wann wird es endlich besser werden?…
    + Medical Cannabis Social Club – eine unbürokratische Lösung…

    MEDCAN wünscht allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Die Stimme der Cannabis-Patientinnen und Patienten wird auch 2020 nicht verstummen.
    […]
    Quelle: https://www.medcan.ch/de/news/104-rueckblick-und-ausblick

    Diesen guten Wünschen schließen wir uns an, liebe Franziska und liebe Patienten und Patientinnen, groß und klein. 😀 Lieben Dank und seid behütet und (hoffentlich) liebevoll umsorgt. 🙂

    Ich wußte nicht, das der Mensch, der uns diese „Hanfprohibition“ (sicher nicht allein) gebracht hat, ein Schweizer war… Hmmm, obwohl ich seit 2011 dazu recherchiert und geschrieben habe. Da sieht man es mal wieder, wir alle haben eine selektive Wahrnehmung. Auch ich. 😀 Die Frage ist nur, ob sich die eigene Wahrnehmung mit der Wirk-lich-keit in Übereinstimmung bringen lässt?

    Also sagt uns bitte, wo unsere Recherchen, Fakten und Schlüsse unkorrekt oder unzutreffend sind, [„www.diehanfinitiative.de“] wir werden das dann in einer neuen Version der „HANFINITIATIVE“, mit evidenten, journalistisch überprüften Fakten, (an der wir gerade für den Menschenrechtsgerichtshof und das Bundesverfassungsgericht arbeiten) übernehmen.
    +++
    Was wurde eigentlich aus der Anfrage beim deutschen Ethikrat zur „Hanfprohibition und deren Ursachen und Folgen“, – ULTIMA RATIO – BtMG – zweierleich Recht für das Gleiche? – usw. – durch das Einheitsabkommen von 1961?
    +++
    Das ist auch schon etwas älter – hab es gerade hier gefunden: „https://de-de.facebook.com/gruenehilfe/posts/4271814849501398“

    Am Anfang der weltweiten Verteufelung des Hanfs stand ein Schweizer in den USA

    von christoph bopp – Nordwestschweiz

    27.2.2016 um 13:00 Uhr

    Ein Schweizer in Amerika, Harry Jacob Anslinger, steht am Anfang der weltweiten Marihuana-Prohibition.

    © Nordwestschweiz

    Harry J. Anslinger war der Chef des Federal Bureau of Narcotics (FBN). Er führte einen lebenlangen Kampf für die Kriminalisierung von Hanf.

    Einer der eifrigsten Eiferer gegen den Hanf war der «Schweizer» Harry J. Anslinger (1892-1975). Sein Vater war 1881 in die USA ausgewandert, weil er offenbar in der Schweiz keinen Militärdienst leisten wollte. Der «Secondo» Anslinger jr. machte in den USA Karriere, indem er die Nichte des Multimlliardärs Andrew Mellon heiratete. Sein Schwiegeronkel wurde dann 1930 Finanzminister der USA und holte Anslinger in seine Behörde. Zuerst sollte er mithelfen, die Prohibition durchzusetzen. Dann wurde er Chef des «Federal Bureau of Narcotics» (FBN), das Mellon in seinem Finanzdepartement gegründet hatte.

    1933 wurde die Prohibition in den USA wieder aufgehoben, aber Anslinger hatte längst einen neuen Feind entdeckt: den Hanf. Verschiedene Quellen geben an, dass Anslinger sich selbst in einem erbitterten Konkurrenzkampf sah mit J. Edgar Hoovers FBI. Dieses Büro war eigentlich für die Drogen und die damit verbundene Kriminalität zuständig. Unter Drogen verstand man vor allem Opiate wie Opium, aber auch Morphin, Kokain und das künstlich hergestellte Heroin. An Hanf (englisch «hemp») als Rauschmittel verschwendete damals niemand allzu viele Gedanken. Als Nutzpflanze erlebte Hanf gerade in den 30er Jahren einen Boom. Und als die Japaner die Philippinen besetzten, wurde es unverzichtbar für die Herstellung von Tauwerk. Denn der «Manilahanf» war nicht mehr erhältlich.

    Hanf ist doch keine Killerdroge

    Anslinger inszenierte eine rhetorisch geschickte Kampagne. Es galt, aus dem Cannabis eine gefährliche «Killerdroge» zu machen, damit es auch nach dem Alkohol etwas zu überwachen und zu bekämpfen gäbe. Aus Mexiko stammt das Wort «Marijuana», eine Zusammensetzung aus «Maria» und «Juana» (Johanna) – das Mittel sollte sogar als Aphrodisiakum gute Dienste leisten. «Hanf» – ist alltäglich und harmlos. «Marihuana» hingegen das klingt verrucht und gefährlich genug. … […] hier weiterlesen: „https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/am-anfang-der-weltweiten-verteufelung-des-hanfs-stand-ein-schweizer-in-den-usa-130092700“

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