Freitag, 12. Juni 2020

Hannes Jaenicke spricht sich gegen das Cannabisverbot aus

Ein weiterer Prominenter wird dringend benötigter Botschafter für Weed

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Vor wenigen Wochen freute sich die deutsche Cannabis-Community darüber, dass sich der Schauspieler Armin Rohde positiv über die Legalisierungsgedanken vieler Befürworter der Hanfpflanze aussprach. Es gibt hierzulande schließlich viel zu wenige Personen aus dem öffentlichen Leben, die sich trauen, Kritik an der derzeitigen Drogenpolitik zu üben. Viele weitere Stars und Sternchen sind aber vonnöten, die aktuelle Situation bezüglich Cannabis zu kritisieren und der teils sich noch im Dornröschenschlaf befindlichen Bevölkerung zu vermitteln, dass es andernorts mit einer Freigabe des Rauschmittels weitaus besser funktioniert. Nun hat sich vor einigen Tagen Hannes Jaenicke bei der Talk-Runde Riverboat in Sachen Hanf geoutet und seine Sicht der Dinge näher erklärt, weshalb er glaube, dass Cannabis hierzulande noch immer verboten ist. Hannes Jaenicke spricht sich gegen das Cannabisverbot aus.

Die Frage ist, ob das Verbot von Marihuana tatsächlich richtig ist“, sagte der bekannte Schauspieler Hannes Jaenicke laut Tag24.de während der Talk-Runde beim Riverboat. „Holland hat es sehr früh freigegeben, Spanien auch, Südamerika, in einem Großteil der amerikanischen Staaten ist es erlaubt“, soll er gut informiert angefügt haben. Er halte die Kriminalisierung von weichen Drogen ab der Volljährigkeit für nicht besonders klug. Man dürfe schließlich ja schon ab 16 Jahren in Deutschland auch Alkohol trinken, obwohl viele Meinungen davon ausgingen, dass der Schaden, der durch Alkohol verursacht würde, viel größer sei, als der, den Marihuana anrichten könne. Er glaube daher, dass der Hauptkontrahent im Kampf für die Freigabe von Cannabis zu Genusszwecken Erwachsener die Pharmaindustrie wäre, da er von den vielseitigen Einsatzgebieten im medizinischen Sektor wisse. Bei der Schmerztherapie, bei Krebserkrankungen und gegen Epilepsie würde Cannabis in den USA massiv genutzt, sodass er davon ausgehe, dass hierzulande die Pharmaindustrie für die weitergehende Kriminalisierung sorge, da das Schmerzmittelgeschäft eine der größten Quellen für Geld der Unternehmen darstelle. Dies wäre seine „bescheidene Theorie.“ Seit Jahrtausenden wäre das natürliche Heilmittel schließlich bereits im Einsatz, beispielsweise bei Indianern.

Die Legalisierungsbewegung kann sich somit nur freuen, dass sich offensichtlich langsam die dringend benötigten Botschafter für Cannabis aus den Kreisen bekannter Künstler mehren und in aller Öffentlichkeit für einen Umschwung der politischen Situation werben. Wohl nur mit weiteren Persönlichkeiten aus Funk und Fernsehen, Kunst und Kultur, wird den bislang in dieser Frage noch nicht aufgeklärten Bürgern der Bundesrepublik die Augen geöffnet werden können, sodass eine Mehrheit der Bevölkerung die fadenscheinigen Begründungen für eine Aufrechterhaltung der strafrechtlichen Verfolgung ansonsten gesetzestreuer Konsumenten nicht länger akzeptieren wird.

Es wird Zeit für Klartext in den großen Medien – es wird dann wohl auch langsam einmal Zeit für Stefan Raab!

31 Antworten auf „Hannes Jaenicke spricht sich gegen das Cannabisverbot aus

  1. greenness

    „Es wird Zeit für Klartext in den großen Medien …“

    Was meint Ihr mit Klartext? Dieses hetzerische und zur Gewalt aufrufende Geblubber, das die „Legalizerszene“ hier andauernd zum Besten gibt?

    Glaubt Ihr ernsthaft, daß sich jemand mit diesen ganzen Haralds und R. Maestros solidarisiert?

    Die Diskussion ist von beiden Seiten aus vergiftet.

  2. Heisenberg

    Immer mehr Menschen wachen auf und erkennen das korrupte und faschistische System, dass hinter dem Cannabisverbot steht und das ist gut so.
    Die Öffentlichkeit erkennt zunehmend auf welcher Seite tatsächlich die Verbrecher stehen.
    Es wird für solche Dinosaurier wie CDU/CSU immer schwerer in der eigenen Partei eine Richtung zu erkennen. Aber bei der nächsten Abstimmung werden garantiet die Anweisungen der NGO`S wieder brav befolgt. Die Interessengruppen, welche dahinter stehen haben sich ja bereits das Abstimmungsergebnis, durch „Parteispenden“ besser gesagt Bestechung erkauft.
    Demokratieverständnis dürfen wir bei der CDU/CSU oder gar einer Frau Ludwig nicht erwarten, wozu auch, die Untertanen werden ja nur einmal in vier Jahren, zur Stimmabgabe benötigt.
    Das ist doch ein Demokratieverständnis, welches an dunkelste SED-Zeiten erinnert. Wie komme ich nur auf solch eine Querverbindung?
    Wahrscheinlich nur ein verückter Gedanke, oder doch nicht? Der Fisch stinkt immer…………………..!

  3. Fred

    Die Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Und wenn schon Schwiegermutters Liebling ( ich hätte ihm a. diese Meinung und b. die öffentliche Aussage dazu nicht zugetraut ) zu dieser klaren Meinung kommt, dann ist eine Änderung des Status Quo nicht mehr weit.

    Wir haben der Gesellschaft diese Diskussion nahegelegt. Und dieses Gesprächsangebot wurde angenommen.
    Und da gebe ich greennes weiter oben recht. Es hat nie einen Grund für gewalttätiges Reden, Beschimpfen oder Ähnliches gegeben. Hier findet einfach ein demokratischer Prozess statt, mit dem Ziel etwas zu verändern. Nicht mehr und nicht weniger. Und wie es aussieht, öffnen sich langsam aber sicher auch die Türen. Einem Hannes Jaenicke hören die Leute zu, er gehört sicher zu den Menschen in der Gesellschaft, die Meinungen beeinflussen können.

    Also weitermachen. Es ist der richtige und einzig gangbare Weg.

  4. DIE HANFINITIATIVE

    Ich verfolge ja mit Interesse die derzeitigen Debatten zu den Bedrohungen der Menschheit. Durch die Viruspandemie ist uns hart unsere Vergänglichkeit und Verletzbarkeit augenscheinlich (geworden), also direkt sichtbar und seelisch fühlbar geworden. Angst hat sich ausgebreitet. Todesangst war das zum Teil m. E., weil viele Menschen bewusst zum ersten Mal in ihrem Leben (vor allem in den reichen Industrienationen) mit dem Tod auf eine Art und Weise konfrontiert waren, die ihnen unter die Haut geht/ging. (Und im tauenden Permafrost lauern noch ganz andere „Dinge“, nur mal so am Rande).

    Leider kann es keine Ruhe geben, denn die (multiple) Katastrophe schreitet fort (nur in Super-Zeitlupe, aber der Crash ist erfolgt) und die Viruspandemie ist nur eine von vielen kommenden Bedrohungen für das Überleben unserer Kinder und Enkel auf dem „Raumschiff Erde“.

    Insofern finde ich es nicht lustig Cannabis (die Hanfpflanze) nur als das Mittel zu einer sanften Berauschung anzuzehen, sondern stets das gesamte Potenzial dieser Pflanze im Auge zu behalten. Ein paar Beispiele findet IHR hier: https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/42-activism-works und JA – ES WIRKT! 😀 😀 😀

    Aber freuen dürfen und sollen wir uns trotzdem, über jeden kleinen Lichtstrahl der Liebe und Zuneigung zu uns und unseren Anliegen. Sie sind gut und dienen dem Allgemeinwohl. Dafür liebe ich die Menschen – danke Hannes 😀 für die „bescheidene Theorie“ – die sich auf die eine oder andere Art für eine gute und gesunde und lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder und Enkel einsetzen. Egal in welchem Bereich. In diesem Sinne: Liebe und Empathie ist die Antwort auf viele Fragen.

    Ich weiß nicht welchen Pfad die Menschheit ohne diese Fähigkeiten beschreiten wird. Wir werden sehen…
    Hanf hilft. Hanf heilt. Hanf lindert.

    Nur haben wir genug Zeit für den „Heilungsprozess“? LG 🙂 🙂 🙂

  5. Heisenberg

    Was soll man von solch einer „Staatsmacht“ erwarten?
    https://www.spiegel.de/panorama/justiz/brandenburg-polizisten-sollen-obdachlosen-schikaniert-und-ihn-dabei-gefilmt-haben-a-a8cae490-e370-477d-aa4c-e4b13056f684
    Eine faire Behandlung oder Rückgrat gegen eine verfassungs-und grundgesetzwidrige Verfolgung Unschuldiger Cannabisuser.
    @ Greeness
    Du hast vollkommen Recht, mit solchen Leuten ist ein normales Gespräch oder eine Diskussion, die etwas bringt, leider unmöglich. Es fehlt der Charakter und die sittliche Reife. Ein weiteres Hindernis ist die einspurige Strasse im Gehirn.
    Solche Charaktere sind willfährige Auftragnehmer und anschließend Täter bei der faschistischen und gnadenlosen Verfolgung einer unschuldigen Gesellschaftsgruppe.
    Dies erinnert an dunkelste Stasi-und NS Zeiten. So eine Sachlage kann man wirklich als vergiftet bezeichnen. Gut erkannt!!!!

  6. H'79

    Es gab längst diverse klare Worte und es geht bei der Cannabis-Prohibition nunmal um Gewalt, Freiheitsberaubung, Nötigung, Plünderung, Überwachung, Entmündigung, Entwürdigung, Schädigung der Volkswirtschaft etc vonseiten unserer Gegnerschaft, die sich zu keinem Zeitpunkt fair uns gegenüber verhält und so tut als würde sie helfen. Von uns geht nicht diese angreifende und perfide Gewalt aus. Ich will hier meine Meinung äußern, mit Klarheit und angemessener Schärfe. Gerade weil ich hier zumindest weitgehend in einer Demokratie lebe und mir ihre empfindlichsten Werte höchst wichtig sind, möchte ich nicht verharmlosen, was uns schwerverbrecherischerweise vom vermeintlichen Rechtsstaat seit etlichen Jahren millionenfach angetan wird. Ich verhehle nicht meinen Zorn über unsere selbstverliebte und selbstgerechte politische Elite, der wir egal sind und die indirekt über Leichen geht.
    Die meisten Menschen sind nicht so unklug dass sie die Kriminalisierung von Cannabis richtig fänden … Ich möchte aber klarmachen, dass es ein denkbar wichtiges Thema ist, das keinen Aufschub gewährt. Indem berühmte Menschen mitteilen, dass oder wir (manchmal etwas drastischer) erklären, warum die Re-Legalisierung erforderlich ist, setzen wir die Debatte fort. Das ist gelebte Demokratie. Ich verzichte nicht freiwillig auf ein Menschenrecht (das der Meinungsfreiheit) in der wohlfeilen Hoffnung dann ein anderes (das der allgemeinen Handlungs und somit auch Konsumfreiheit) vielleicht irgendwann gnädigerweise zugestanden zu bekommen nachdem ich ein ums andere Mal als braver, unschuldiger Bürger bestraft worden bin. Es ist meine Erachtens nicht im Sinne der Demokratie, wenn eigentlich Gleichgesinnte andeuten
    – wir würden für noch längere Zeit das andere Recht aufs Spiel setzen weil wir das eine in von uns jeweils individuell gewählter Weise wahrnehmen
    – sie hätten Verständnis dafür dass anti-demokratisch Gesonnene (denn das sind Prohibitionisten freilich) uns unsere Handlungsfreiheit noch länger vorenthalten.
    Ich bitte euch im Namen der Demokratie und unserer Geschlossenheit solche Ermahnungen einschließlich der implizierten Behauptung, wir riefen zur Gewalt auf, einzustellen.
    Bitte ruft die eigentlichen Verbrecher dazu auf, uns gegenüber nicht so weiterzumachen. Ihr solltet nicht nur wissen auf welcher Seite ihr steht sondern auch Prioritäten setzen, wen ihr ermahnt denn was ist schlimmer: Seinen berechtigten Ärger verbal auszudrücken oder unsereins anzutun, was man prohibitionistischerseits unsereins antut?!

  7. Heisenberg

    @ H’79
    erstklassig formuliert. Deine Ausführungen treffen den Kern der Sache ganz genau. Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass alle die hier schreiben, das gleiche Ziel, die Legalisierung verfolgen.
    Ich verfolge die Kommentare und die Seite schon sehr lange und bin der felsenfesten Überzeugung, dass manche Leute hier, im Auftrag von Ludwig und Konsorten, formulieren. Eine politische Macht, die so mit ihren Bürgern umgeht, wie wir es beschreiben, der ist jedes Mittel recht, um die Beendigung der Prohibition, zu verhindern.
    Korrupt bleibt korrupt und Faschisten bleiben Faschisten. Die CDU/CSU beweist dies seit vielen Jahren. Das sind keine Politiker, sondern gekaufte Stimmen um bei Abstimmungen das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Das sind kriminelle Individuen ohne jeglichen Charakter und Moral, die sich nicht scheren um Menschenrechte und Moral.

  8. Fred

    @H79
    ich kann allen Ärger und auch Wut vollkommen nachvollziehen. Ich könnte machmal auch…. denke aber an die Sache selbst und beherrsche mich.

    Die anderen als Faschisten Verbrecher Nazis oder ähnliches zu beschimpfen, ist schlicht falsch und ändert nichts an den geltenden Gesetzen. Auch wenn wir uns alle moralisch auf der richtigen Seite und als völlig unschuldig betrachten, haben wir dennoch ein nicht zu verachtendes Problem.
    Wir verstossen gegen geltendes Recht.
    Gesetze, die absolut rechtsstaatlich zustande gekommen sind, und die 1994 vom Verfassungsgericht nach Prüfung als Verfassungskonform anerkannt wurden. So bitter das jetzt vielleicht ist, aber wer sich dabei erwischen lässt lernt halt den Gesetzgeber kennen und hat keinen Grund, Leute am Brückengeländer aufzuhängen ( Gewaltphantasien von einem Kommentator mit Namen Harald, mit reger Unterstützung von hier Kommentierenden vor ca. 1 Jahr ) oder hier von Naziverfolgung zu faseln.

    Wer etwas an dieser Situation ändern will, sollte sich grundsätzlich von diesen Typen distanzieren. Aufrufe zur Gewalt, wirre Verschwörungstheorien oder ähnlicher Unsinn dient nicht der Sache sondern bestätigt nur Vorurteile und verzögert den Weg zu einer vernünftigen Lösung nur unnötig.

    Das ist jedenfalls meine Meinung zu dem Thema.

  9. buri_see_käo

    „Klartext“ ist ein selbsterklärender Begriff, meint u.A. evtl. die deutliche Darstellung von Tatsachen.
    In der Bedeutung unterscheidet sich „Klartext“ unmissverständlich von Lügenglotze; damit ist die von rtl.de am 29.05.2020 17h23 verbreitete Behauptung beispielhaft, „Laut Drogensuchtbericht starben dadurch (Cannabis(-Konsum)) im Jahr 2018 1.276 Menschen“. Bei solchem Dünnschiss ergeben sich mathematisch und geografisch nicht lösbare Probleme: Im o.g. Jahr sind auf diesem Planeten (einschliesslich Deutschland) 0 Personen am Cannabis-Konsum gestorben.
    Korruption findet in großem Ausmaß statt, aus eigener Erfahrung kenne ich das für den Bereich Auftragsvergabe… Anlagenbau, Automobil-Industie. Für den Bereich Politik, Justiz… habe ich vor einer Woche auf einen Fall in einer Sendung des NDR (Spiegel-Affäre) verlinkt. Der Fortbestand des Nazitums lässt sich unter den Stichworten „große Strafrechtsreform, E. Dreher“ recherchieren. Die Ausbildung/Prüfung von Richtern geschiet im abgeschottetem Raum der richterlichen Unabhängigkeit, somit bleibt die Gesinnung über Generationen erhalten.
    Wenn jemand (evtl. mit eigenen Erfahrungen der Strafverfolgung auf Grund von Cannabis-Konsum) hier verbal über die Stränge schlägt, kann ich das nachvollziehen.
    Aber, unser Anliegen sollten wir in Medien ausserhalb HJ sachlich, überspitzt, humorvoll anbrigen/debattieren.

    Reisewarnungen | Erleichterungen | Dolce-Vita-Italien | Hanfpflanzen zu Hause dort | versus Kasernenhof Deutschland

    Ich habe monentan überhaupt gar keine Zeit, sowas zu tun, bedaure das sehr, bei dieser derzeitigen Themenvielfalt/Ansatzmöglichkeiten.
    Die Regierung hat Steuererhöhungen für Spritschlucker/3t-Idiotenpanzer (SUV = Schwanz-Upgrade-Vehicle) angeleiert, die Grünen sind seit 20 Jahren zu blöde dazu, NGOs (Greenpeace, Attac, BUND,…) haben öffentlich Zeichen gesetzt, Frage: Was sagen „Fridays for Future“ dazu?, diese neuen Grünen-Fans.
    Man kann medial z.Zt. viel agieren.

    mfG  fE

  10. H'79

    Danke dir, Heisenberg …
    Noch eine Ergänzung zu meinem obigen Text, denn ich möchte nicht dass es falsch beim einen oder anderen ankommt:
    Wir können hier gerne diskutieren wenn ich etwas sachlich Unhaltbares schreibe und natürlich nehme ich auch inhaltliche Korrekturen an aber pauschale indirekte Maulkörbe ohne konkretes Zitat tragen eher zu einer Vergiftung bei als zu einer sinnhaften Auseinandersetzung. Wir sollten auch davon ausgehen dass alle hier Schreibenden mehr oder weniger gute Gründe haben weshalb sie das so tun wie sie es tun. Ich kann guten Gewissens von mir sagen dass ich ehrlich bin, reflektiert bin wenn auch sicherlich etwas launisch und dass ich relativ fundierte Kenntnisse habe. Was ich mir nicht (mehr) abverlange, ist grenzenlose (bzw weitere) Geduld und übermäßiges Verständnis für die Gegenseite … Und dafür dass ich bin wie ich bin und schreibe wie ich schreibe habe ich gewisse Gründe. Ich bin kein skrupelloser, brutaler Draufgänger und auch nicht der Nachsicht unfähig aber die Regierung, die Union besonders, macht mir es in der CannabisFrage gelinde gesagt schwer, irgendeinen Hauch von Verständnis aufzubringen. Es ist eigentlich selten dass mich Menschen in eine solche Lage bringen, aber es gibt CSU-Politikerinnen, die schaffen das im Prinzip die ganze Zeit. Es ärgert mich wenn sie ungetadelt an Haftstrafen, FE-Entzüge und Berufsverbote für CannabisDelikte generationenlang festhalten und ich als von solchen Menschen mehrfach Geschädigter sehe dass für jede etwas gröbere Meinungsäußerung seitens der Legalizer eine – bisweilen strenge -„Zurecht“weisung aus den eigenen Reihen erfolgt. Dafür bitte ich nicht nur um Verständnis – ich erwarte es eigentlich von meinen politischen Genossen. Wir sollten uns einhelliger positionieren. Wir sind nicht irgendwie ein bisschen für Legalisierung, sondern wir verlangen ein Ende der ewigen Unterdrückung einschließlich einer Überarbeitung des verstümmelten Gesetztes für medizinisches Cannabis. Ich stehe auch ganz klar aufseiten von Patientinnen, die Cannabis überteuert und zu hohen Eigenkosten verschrieben bekommen oder zu spät oder in zweifelhafter (chemischer sowie anderweitig zu ihrem Ungunsten manipulierter) Qualität oder garnicht legal bekommen oder denen auch nur suboptimalerweise andere Medikamente stattdessen aufoktroiert werden oder aber wenn man bei der Frage nach medizinischem Cannabis andere Blicke erntet als bei jedem anderen noch so schlechten Medikament, das nicht als BtM einge“stuft“ ist. Es gibt Patienten die keinen Hehl daraus machen an ihrer verschriebenen Medizin auch Freude zu haben (die übrigens beim Thema Gesundheit zweifellos dazugehört). Letztlich – und das wissen viele Patienten und Patientinnen auch – ist es nicht nötig und nichtmal sinnig, zwischen Medikament und Genussmittel in jedem Fall zu unterscheiden (das sollte auch mal bei der kompletten Ärzteschaft endlich durchsickern! Ich meine wenn wir das wissen ist es schön aber die Ärzteschaft befasst sich mit Gesundheitswesen beruflich und hat da natürlicherweise gewisse Autorität!).
    Es muss noch so unglaublich viel passieren – dass man uns pauschal zum (Noch)brav(er)sein aufruft (sogar wir uns gegenseitig) halte ich hingegen für verzichtbar und es wird glaub ich nicht wider meine Überzeugung gelingen.
    Lieben Dank an Herrn Jaenike! Freilich können wir Mitstreiter wie Sie mehr als gut gebrauchen!
    Ich wünsche unserem vielfach schätzenswerten deutschen Wohn- und Heimatland dass wir zu einem humandemokratischen, ökoliberalen Hanfland aufsteigen mit einem dualen System aus
    – sehr preisgünstigem Hanf, für die Breite der Konsumentenschaft großflächig angebaut
    – etlichen Klein- und Eigenanbauern für individuelle bis mittelständisch-unternehmerische Zwecke.
    Cannabis darf nicht für die Bevölkerung zu teuer sein und es muss leicht sein, an gute und transparente Qualitäten zu kommen. Die Menschen müssen gut aufgeklärt werden und auch erfahren dass Alkohol nicht oder zumindest nicht immer alternativlos ist.

  11. H'79

    @Fred
    Danke für deine konkrete Kritik, die du auch begründest. Ich stimme dir überwiegend zu. Aber ich finde es durchaus verbrecherisch was mit uns gemacht wird und wenn du von geltendem Recht sprichst, beziehe in deinen obigen Erklärungen bitte insbesondere das GG Artikel 1-3 ein.
    Wo genau die Grenzen zu Faschismus sind weiß ich nicht genau aber ich denke dass auch Heisenberg sich mit seinen Ansichten nicht etwa disqualifiziert und vielleicht mit seinen Nazi-Vergleichen weniger daneben liegt als mancher glauben mag. Und selbst wenn er hier und da übertrieben haben sollte, finde ich das nicht wichtig und sehe auch nicht dass er unseren Zielen hinderlich agiert. Ich habe nicht jede seiner Aussagen auf Falsifizierbarkeit hin überprüft und finde das auch nicht nötig weil ich ihn in der Sache insgesamt auf jeden Fall im Recht sehe und mich ihm insbesondere in unserer gemeinsamen berechtigten Ungeduld verbunden sehe. In 20 Jahren möchte ich allenfalls darüber sprechen dass wir das Unrechtssystem in puncto Hanf überwunden haben und sehe bei keinem denkbaren Szenario dass manche unserer Übertreibungen – so es welche sind – eine bedeutsame Rolle spielen. Viel schlimmer als Überspitzungen unsererseits fände ich wenn wir in fünf Jahren immer noch seelenruhig zu erklären bemüht sind, was längst selbstverständlich sein sollte und unser aller (ich spreche hier von allen Proleglaziern die hier schreiben) gemeinsames Anliegen ist.
    Danke für eure aktuellsten Diskussionsbeiträge (auch an buri), ein solcher Meinungsaustausch ist finde ich vereinbar mit dem Gebot der Geschlossenheit.

  12. H'79

    Ohman, ich hab echt wochenlang nicht Cannabis konsumiert – kann es sein dass ich zu krass bin? Also ich finde mich zu krass 😉

  13. Rainer Sikora

    Gegen das Cannabisverbot werden sich noch sehr viele noch viele Jahre aussprechen,ohne daß das was ändert,weil das nicht reicht.Man müßte gewissen Leuten dauerhaft auf die Füße treten,eine Änderung mit wirksamen Druck erzwingen.Die Leute über eine Pandemie zu informieren, war für die Regierung kinderleicht.Die hat die Mittel und Möglichkeiten etwas zu verbreiten und in jeden Kopf zu implantieren.Diese Macht fehlt uns,auch deshalb ist es schwierig,die Bevölkerung mit in unser Boot zu holen.Deshalb sind wir noch zu Wenige um was zu bewegen.

  14. Fred

    @H79
    Danke für deine Antwort. Du argumentierst emotional, ich nicht. Deshalb haben wir vielleicht ein Verständnisproblem. Ich bin selbstverständlich auch der Meinung, das die Grundrechte in der Drogenpolitik, ganz im Speziellen beim Hanf, nicht geachtet werden. Allerdings ist das – rational betrachtet – kein Verbrechen sondern nichts anderes als eine Meinungsverschiedenheit.

    Die Gesundheitsfrage ist da ein gutes Beispiel. Die anderen sind der Meinung, das 0,5 % Kranke in stationärer Behandlung Grund genug sind, die Grundrechte aller anderen wie bekannt einzuschränken bzw gleich ganz in die Tonne zu kloppen.
    Wir sind der Meinung, das 0,5 % Kranke ein sicherer Beleg für die Harmlosigkeit von Cannabis ist, und die Einschränkung unserer Grundrechte unzulässig ist.

    Genau darüber wird das Verfassungsgericht- hoffentlich – entscheiden. Damit die Meinungsverschiedenheit klären. Sollte das Gericht in unserem Sinne entscheiden, und die Politik setzt das Urteil nicht um…. erst dann können wir von einem “ Verbrechen “ hinsichtlich eines Verfassungsbruches reden und ich stehe jedem zur Seite der den Knüppel auspackt. Nur jetzt sind diese Beschimpfungen falsch und nicht angebracht.

    Soviel zur Entkriminalisierung. Geht es um die Legalisierung, also Gras im Laden, brauchen wir die geneigte Öffentlichkeit. Eine Mehrheit pro ist wahrscheinlich unumgänglich, damit das geschieht. Und da ist es pures Gift für die Sache, sich hier in absolut öffentlichem Raum in der Form wie es geschieht, gehen zu lassen. Wer hier rumschimpft und alle Andersdenkenden als Nazis Faschisten usw beschimpft und zur Revolotion aufruft, bestätigt leider nur ein Vorurteil. Nämlich das des durchgeknallten Kiffers mit Verfolgungswahn.

    Ich will ja keinem zu Nahe treten und jeder hat natürlich auch das gute Recht seiner Verärgerung Ausdruck zu verleihen. Selbstverständlich auch wie es ihm passt. Aber mal kurz über die Aussenwahrnehmung nachzudenken, ist nicht verkehrt.

  15. Heisenberg

    Ich bleibe dabei, eine unschuldige Minderheit, antidemokratisch, mit allen Mitteln zu verfolgen und Menschen wider besseres Wissen, einzusperren, die in keinster Weise der Gesellschaft einen Schaden zufügen ist faschistisch. Die Verfolgung unschuldiger, in dem Wissen, das sie unschuldig sind ist faschistisch und kein Unterschied, zur Judenverfolgung unter den Nazis.
    Auch wenn das dem einen oder anderen nicht passen mag. Es ändert nichts an der Tatsache, dass es so ist.
    Mir ist vollkommen klar, das diese Ausssage nicht gern gehört wird, denn dadurch hören wesentlich mehr Menschen zu, als beim Thema Cannabis.
    Wenn sie sich die Gesellschaft dann frägt, warum werden diese Menschen verfolgt und sich einige mit dem Thema Hanf und Cannabis beschäftigen werden sie sehr schnell registrieren, was hier in Deutschland abläuft.
    Ein Staat, der ein potenziell tödliches Zellgift wie Alkohol mit Steuern belegt, Werbung erlaubt und des weiteren den Besitz dieses Zellgiftes in unbeschränkter Menge erlaubt und im Kontrollfall nur nach den Steuern schaut und im gleichen Atemzug ein nicht tödliches und erwiesenermaßen weitaus weniger schädliches Pflanzenprodukt wie Cannabis, verfolgt, mit allen Mitteln, ist ein Unrechtsstaat. Was hier oft vergessen wir sind die über 100.000 Toten jedes Jahr und die daraus resultierenden Unkosten für die Gesellschaft in Millardenhöhe. Ich bin nicht mehr bereit meine stark erhöhten Krankenkassenbeiträge für diesen Umstand so einfach zu akzeptieren.
    Gehen wir jetzt zum Thema Tabakwerbung -und Konsum. Hier sprechen wir nochmals über mehr als 150.000 Tote pro Jahr. Auch hier kassiert der gleiche Staat Steuern und hat als letztes Land in Europa die Tabakwerbung immer noch nicht abgeschafft. Auch hier zahle ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen diesen Umstand mit. Auch das sind wiederum Kosten im Millardenbereich.
    Ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol und wen ich heute 50 Gramm Cannabis hätte wäre ich ein Krimineller. Warum???????
    Die Verfolgung und Entrechtung einer unschuldigen Minderheit, in dem Wissen darum, dass diese Menschen unschuldig sind, ist Faschismus und genau so einzuordnen wie die Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Auch dort wurden unschuldige Menschgen entrechtet und mit allen Mitteln verfolgt. Wo ist der Unterschied????
    Ein Unrecht bleibt ein Unrecht und ein Staat der dieses Unrecht nicht beendet und abschafft ist per se ein Unrechtsstaat.

  16. Klaus

    Natürlich wird der Hanf politisch genutzt, um Angst und Repression (Gewaltmonopol) als Druckmittel durchzusetzen. Aber bitte nicht in Verbitterung verfallen, ein Hänfling wird immer die Sonne im Herzen verbreiten und die Saat der Erkenntnis säen wo immer er auch sei. Jeder an seinem Platz, dann werden wir es schaffen. Corona wird Türen öffnen, die Betonköpfe einst zumauerten!
    Bleibt heiter und lasst uns starten in eine neue Zeit der Cannabinoide,

  17. H'79

    Also ich kann Heisenbergs Argumentation nachvollziehen. Wir leben in einem partiellen Unrechtsstaat, Verdacht auf Korruption. Wenige interessieren sich für Cannabis und das ist auch nicht nötig. Zu hoffen ist dass möglichst viele dafür interessieren, diktatorische Elemente wie inform des BtmG mit dem nötigen Widerstand überwunden werden. Derzeit wird zur Abwechslung mal wieder ein bisschen mehr über das Cannabisverbot gesprochen aber wenn das BVerfG nicht einigermaßen zeitnah Richtigstellung betreibt und ich weiß dass Gerichte oft eher populistisch als gesetzes- bzw verfassungstreu motiviert sind. Freilich hoffe ich dass sich das BverfG ans GG hält aber um sicherzugehen ist ein bisschen verbaler Druck vielleicht nicht verkehrt.

    @Fred
    Ob du rational und deshalb auch richtiger argumentierst sei mal dahingestellt; jedenfalls teile ich deine Auffassung zu den Begriffen Verbrechen und (vor allem) Meinungsverschiedenheit nicht so ganz …
    Aber ich bin auch gespannt auf die Reaktion des Normenkontrollantrags in Karlsruhe sowie die nächste Btw. Ich hoffe dass sich wirklich sehr Großes in unserm Sinne tut. Das CannabisMedizinGesetz in der jetzigen Fassung hat mich nur noch mehr auf den Plan gerufen … !

  18. buri_see_käo

    @Heisenberg, Dein Absatz zur „Tabakwerbung“; ca. 700 Tage + Bockigkeit der Tabak-Industrie und die Tabak-Werbung ist in DE Geschichte. (Man sollte DE weit vorher bei der EU anscheissen, wegen des Fortbestandes der Tabak-Werbung als einzigem Land Europas (seit > 10 J.) – aber DEs Politiker sind sh. Charakterisierungen z.B. heute hier u.A. auch Schlappschwänze und Waschlappen.) Es braucht dann noch ca. 2(, 3)-mal die Quartals-Zahlen der Tabak-Industrie und dann werden die dem Michel-Government aber gehörig den Marsch blasen und es spurt, frag‘ nicht wie, kennen wir ja. Dann gibt es Gras-Kippen vom Onkel mit dem Gaul, was ist mit Selbstanbau? Und Zweifel bleiben: Im Bundesgras könnte zur Endlösung der Cannabis-Frage Blei gefunden werden; die Isotpenverteilung werde ich nicht bestimmen können, schade, denn dann wäre klar, mit welchem radioaktiven Material/Elemenmt es zuvor versetzt wurde. [makabrer Scherz OFF]

    Verbündete wären wichtig; „Fridays for Future“ sollten mangels Umsetzung durch die Grünen/Pustekuchenversprechen ihrer Mitgliedschaft bei denen abschwören, das ausgedruckte Handy-Foto vom Termin im BK-Amt vor’m halben Jahr kann auch wieder von der Wand im Klo entfernt werden. Die vorher von mir beschrieben Steuererhöhungen für Mächtigkeitspanzer erwiesen sich in späteren Nachrichten als Lachnummer, weil +50€/Jahr, ab +500€ könnte ich langsam anfangen, es ernst nehmen. Das Ökologie-Thema der FfF muss dort mit realen Beispielen nähergebracht werden. die Schadstoffemissionen durch (Urlaubs-)Reisebewegungen ansprechen: Warum in die z.T. mit mehr individuellen Freiheiten den Menschen zugestandene Ferne schweifen, wenn doch der Kasernen-Hof Deutschland shycae ist?

    Angedacht ist, Kürzungen/Einsparungen im Bereich sozialer Versicherungsleistungen, Kürzungen/Einsparungen im Bereich öffenlicher Leistungen (Löcher in den Strassen). Wir können durch Verzicht auf Verfolgerung unseren Beitrag leisten, frei nach Merkel. „Wir stemmen das“.

    mfG  fE

  19. buri_see_käo

    die nächste BTW, vorher kommen in dem Jahr noch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlen_2021
    Wenn es jemand aus der Politiker-Kaste wagt, sich pro Cannabis-Legalisierung zu äußern, so sollte der, falls sich kein belastbarer Beleg für ein solches Vorhaben in der Vergangenheit von ihm finden läßt, als Bauern-/Fliegen-Fänger vorgeführt werden; in allen Medien, in denen über seinen Vorschlag berichtet wird. An seine Dienst-Email eine Stellungnahme und Beleg (bearbeitete/ausgefüllte Briefwahl). Eine Copy davon sollte auch in Kommentaren von Medien verbreitet werden, die über den „Vorschlag“ berichteten. Wo die Docs ablegen?, kostenfrei?, zur Not bei mir, muss ich aber einrichten, ich habe wenig Zeit.

    mfG  fE

  20. Otto Normal

    @Fred
    Was hättest Du denn im 3. Reich einem Juden gesagt?
    „Die einen müßen halt in die Gaskammer, das ist nunmal geltendes Recht. Da kann man mal friedlich drüber diskutieren aber das ist dann nur eine Meinungsverschiedenheit. Die Gesetzeslage ist gerade eben ungünstig für Euch aber es ist nunmal so und nun aber ab in die Kammer, es warten noch weitere Millionen die vergast werden müssen“ ?

    Wie weit muß Toleranz und absolute blinde Staatstreue eigentlich gehen? Bis in den Tod?
    Früher Gaskammer heute lebendig begraben im Knast. Lebenszeit die weg ist für immer!
    Grundrechte wurden schon oft mit Füßen getreten und noch nie friedlich erkämpft.
    Ich wundere mich über eine solche Meinungen genau wie über die Freude über jedes kleine Kinkerlitzchen in Sachen Hanf. Es herrscht doch bereits Krieg „War on Drugs“, die Gewalt die durch Mißbrauch der Staatsgewalt auf die Hänflinge ausgeübt wird kam zuerst, nicht etwa die nun (Gottseidank) häufiger auftretenden Aufrufe zur Gewalt, denn genau davor hat das korrupte Schweinepack Angst, das sollen sie auch, sie sollen Abends wenigsten mit Angst ins Bett gehen das sich Kassel immer häufiger wiederholt. Mir kommen die Friedensaufrufe vor wie Worte der 70er Jahre Hippies „Du das aber ganz doll das wir da mal drüber reden durften, ich gebe gerne meinen Führerschein ab, hier haste ihn.“ Geht doch mal nach Afrika zb. nach Mali, was glaubt Ihr würde es bringen den dort (mit unseren Waffen) kämpfenden Kriegsparteien zu sagen „Ey Leute Gewalt bringt gar nix ey“?
    So ich hör jetzt auf ich fange wieder an mich zu ärgern und das bekommt mir zur Zeit nicht. Legalisiert mal weiter in der Zwischenzeit ich wünsche Euch viel Glück denn nur noch mit ganz viel davon werdet Ihr Erfolg haben.

  21. Fred

    @Otto Normal

    Wer Gewaltaufrufe toleriert und selbst zur Gewalt aufruft, ist für mich durch. Wenn du also in Zukunft Redebedarf hast, lass mich bitte aussen vor. Ich will nicht mit Typen wie dir in Verbindung gebracht werden. Zumal man wohl kaum mit Zeitgenossen, die nach Möglichkeit alles platt hauen wollen, über Demokratie und Rechtsstaatlichkeit diskutieren kann.

  22. Heisenberg

    @ Otto Normal
    Das was Cannabisusern die letzten 40 Jahre angetan wurde ist keine Gewalt. Was für ein Bullshit manche Leute absondern ist mittlerweile unerträglich. Wenn dir vom Staat Gewalt angetan wird ist dies offenbar in Ordnung. Das hört sich an wie law and order alla Ludwig bzw. CDU/CSU.
    Otto mach dir nichts draus und hake es ab. Es bringt nichts, mit diesen Leuten kannst du nicht diskutieren. Sie wollen verhindern und nicht ändern.
    Gedanken- und Sprachkontrolle ist angesagt. Wer sich dem unterwirft ist selber schuld und hat im Kopf bereits aufgegeben.

  23. H'79

    @Fred
    Wir tolerieren doch schon seit Jahrzehnten Gewalt, Gewalt seitens der Regierung.
    Der War on Drugs ist ein Angriffskrieg wider unseresgleichen. Er schützt vorgeblich Gesundheit – in Wirklichkeit zerstört er sie.

  24. Lars Rogg

    Nun, eins ist wohl klar….mit Gewalt oder per Umsturz werden wir nie eine Legalisierung erreichen. Die Wut, Hilflosigkeit und gigantische Frustration über die seit Jahrzehnten andauernden Repressalien und Gewalttaten seitens der Regierung und deren Schergen von der Judikative und Exekutive können einen aber durchaus in Gewaltfantasien abdriften lassen….ich selbst kann mich da nicht ausnehmen. Denn eins ist klar… dieses schreiende und menschenverachtende Unrecht, welches nicht kriminellen Bürgern seit Urzeiten angetan wird, hat nichts mit dem Anspruch unserer Regierung zu tun ein Rechtsstaat zu sein. Klar, wenn Gesetze erst mal in die Bücher geschrieben sind und sich dann das niedere Gesindel, die oben genannten Schergen, daran halten und orientieren, dann handeln sie rechtsstaatlich. Doch ich trenne gesetzeskonform strikt von Recht im Sinne des gesunden Menschenverstandes. Wenn man etwas Geschichtsbewusstsein hätte und ein guter Bürger dieses Staates wäre, also im Sinne der Menschen und nicht von menschenverachtenden Gesetzen agieren wollte, dann müßten sich die oben genannten Schergen weigern solche Gesetze umzusetzen. Aber man geht nicht zur Polizei oder wird Karrierejurist weil man selbständig denken will. Man hat den einfachen Weg gewählt und läßt sich sagen was man zu tun hat. Die leisten nix produktives oder kreatives wenn sie Wohnungen durchsuchen und Existenzen wegen Cannabis zerstören….aber sie können ja immer auf den Gesetzgeber zeigen, die Hände in Unschuld waschen, und sagen ich führe ja nur Befehle aus. Das meine ich mit dem leichten Weg. Toller Job !!! Ihr A….meisenbärchen könnt stolz auf euch sein. Diese Einstellung und Staatstreue ist ja noch niiieee schief gegangen…Ironie aus !! Sie nehmen kleine Grower hoch die ein Highend Produkt herstellen. Sie wollen es ja selber konsumieren. Deren Kunden, sollten sie denn verkaufen, können sich glücklich schätzen weil sie kein Pestizid- oder Fungizid oder Blei- oder Haarspray- oder Brixverseuchten Dreck bekommen. Von den NPS will ich gar nicht erst anfangen. Doch diese werden in der Regel hochgenommen…die kleinen. Bravo liebe Polizei….ihr zwingt den Kleinkonsumenten wieder den Dreck von der Strasse zu rauchen und potenziert damit die Gewinne der Mafia, die damit wieder den Staat kauft…toller Kreislauf, tolle Arbeit !!! (und nochmal Ironie aus !!)
    Doch zurück zum Thema Gewaltfantasien und heftigste Aggressionen gegen die Obrigkeit und deren Vertreter. Tatsächlich ist es kontraproduktiv solche Gefühle zuzulassen oder gar zum Ausdruck zu bringen. Ihr gebt und liefert der Exekutive lediglich Argumente, aufgrund von vermeintlichem Selbstschutz und Angst vor eurem aggressiven Potenzials, aus euch einen neuen Mr. Floyd zu machen. Das die damit null Probleme haben und es ja auch gängige Praxis ist wissen wir…ich sage nur Kopfschuss in Burghausen…von hinten…in einem Innenhof wo Kinder auf einem Spielplatz hätten gefährdet werden können. Diese Killer sind straffrei davongekommen…wenige Tage später haben die wieder bewaffnet so Leute wie euch gefickt….!!! Das nennt sich Rechtsstaat. Und ja, es ist eine unverschämte Frechheit. Aber unsere Staatsanwaltschaft arbeitet nun mal nicht für Kiffer, sondern mit Killern im Dienste des Staates. Deshalb, haltet eure Emotionen unter Kontrolle. Bei einer Durchsuchung oder rassistischen Standartkontrolle dürft ihr nicht als potentiell gefährlich in Erscheinung treten. Denn so wollen sie uns darstellen. So wie sie uns die letzten Jahrzehnte diffamiert und gefährlich geredet haben…mit freundlicher Unterstützung der Effektgeilen Presse. Wir sollten dem keinen Vorschub leisten. Denn den Bullen ist durchaus im Klaren das wir keine ernste Gefahr darstellen. Sie treten zwar martialisch, laut und polternd auf, aber nur weil sie wissen, dass wir eben keine gewalterprobten Verbrecher sind und wir uns, zum Teil, davon beeindrucken lassen…ganz doof sind die ja auch nicht. Schließlich wissen die ja ganz genau, dass es leichter ist, einem Kiffer den Joint aus der Fresse zu treten, als einen Rocker zu bitten die Waffe niederzulegen und sich freiwillig zu ergeben. Als Verbrecher gelten beide…Punkte bekommt man mit beiden Verhaftungen…aber man läuft nur bei einem Gefahr verletzt zu werden und einen echten Dienst an der Gesellschaft zu leisten. Welchen Weg unsere tollen Ordnungshüter wählen ist allen bekannt.
    Aber gut. Fakt ist, keine Gewaltfantasie oder gar Umsturzgedanken wird Gras legalisieren, sondern nur unsere stetigen Bemühungen ein Umdenken in den Köpfen der Menschen zu erwirken, damit die Regierung, sobald ihnen die Lobbyisten befehlen, dass sie es jetzt legalisieren dürfen, wir dafür einen Rückhalt in der Bevölkerung geschaffen haben. Denn nur die Angst vor dem Wähler, alle 4 Jahre, könnte sie dann noch davon abhalten es nicht zu legalisieren. Es wird also eine Gemeinschaftsanstrengung von uns allen von Nöten sein damit es gelingt. Auf der einen Seite müssen wir mit Promis und Unterstützung von Vereinen und Organisationen die für unsere Sache kämpfen, dafür sorgen, dass dem Volk endlich die Augen geöffnet wird und dem Dreck den diese ekelhafte Ludwig verbreitet etwas entgegensetzen. Dann haben die Lobbyisten auch die Möglichkeit genug Druck auf unsere obersten Entscheider aufzubauen ohne das die Angst haben müssen deswegen bei der nächsten Wahl dafür abgestraft zu werden.
    Ich hab mindestens soviel Wut und Verachtung für diese ekelhafte Regierung und ihr bigottes System wie jeder andere, der aufgeklärt ist und schon Menschen in diesem ungleichen, menschenverachtenden Kampf gegen friedfertige Mitbürger verloren hat, oder sich selbst als Opfer in diesem Drogenkrieg gegen die eigenen Bevölkerung wiedererkennt. Aber es wird uns nicht weiterbringen. Nur und ausschließlich der sachlich Umgang und überzeugende Aufklärung im Sinne von Menschlichkeit und Ehrlichkeit wird die Menschen auf unsere Seite ziehen. Keine Gewaltaufrufe…auch wenn ich sie verstehe. Will sagen… seid die besseren Menschen !!!
    Bleibt in Deckung…

  25. H'79

    Ja lieber Lars, ich finde deinen Kommentar trefflich und schließe mich an.
    Ich glaub mit NaziVergleichen schwächen wir unsere Position. In Wirklichkeit leben wir in den meisten anderen Belangen in einem humanen, freien und sozialen Staat. Wir sollten unseren Staat an seinen guten Beispielen messen – leider hält der politische Umgang mit Drogen einem Vergleich mit seinen guten Beispielen derzeit immer noch nicht stand. Aber Nationalsozialismus oder auch das DDR-Regime waren ungleich schlimmer. Es gibt aber auch weniger schlimme Beispiele als solche harten Diktaturen, die deshalb längst nicht legitimiert bleiben. Wenn uns die Menschen in unserer Republik verstehen sollen, müssen wir erklären, inwiefern man uns Unrecht tut – wie es günstigerweise sonst hier garnicht üblich ist.
    Auch unsere Wut werden die Menschen verstehen aber lasst sie uns bitte angemessen und zugleich deutlich artikulieren mit realistischen Vorwürfen, sachlich und geistreich argumentieren, fair und zugleich scharf. Wenn wir uns nicht disqualifizieren, werden unsere Gegner immer mehr ins politische Abseits geraten. Lasst uns wahrheitsgemäß argumentieren, unsere Gegner werden sich dann schon recht bald in den Augen der nicht unbedingt fachkundig aufgeklärten gesellschaftlichen Mitte enttarnen. Jaenicke ist ein exzellenter Mitstreiter für unsere Sache: Gut informiert, wohlgesonnen, klar in der Sache. Er klärt Menschen auf.

  26. Fred

    @H79
    // Wenn wir uns nicht disqualifizieren, werden unsere Gegner immer mehr ins politische Abseits geraten //

    Perfekt. Genau das ! Wenn ich etwas geben kann, aber nicht muß bekommt kein Mensch irgendwas von mir, wenn er mich beschimpft. Wenn wir die Legalisierung wollen, werden wir uns auf den demokratischem Weg, also das Gespräch suchen und zur Not aufdrängen, begeben müssen.
    Einen Rechtsanspruch auf Gras im Laden gibt es nicht. Es ist leider Gottes vom Willen des Gesetzgebers abhängig. ( Wohlgemerkt die Legalisierung, nicht eine mögliche Entkriminalisierung )

    Daran sollten unsere Wutbürger, die hier ständig mit obskuren Vergleichen oder Beschimpfungen “ glänzen „, nachdenken, bevor Sie das Erreichte ( und das ist eine ganze Menge ) mit ihrer Dummheit wieder in Gefahr bringen.

  27. Harald de Lamotte

    Seit 50 Jahren diskutiere ich mit Politikern und Mitstreitern – demokratisch ist das Problem nicht zu lösen. An die Panikattacken muß man sich halt gewöhnen; Gesundheitsschäden durch Streckmittel aushalten, beruflichen Abstieg wg. Strafverfolgung hinnehmen und das nur wegen der Alkohol bedingten Hirnathrophie der Politiker.

  28. Fred

    Der Pessimist hat immer recht und der Optimist hat deutlich mehr vom Leben
    – Richard David Precht –

    Niemals aufgeben und weitermachen.

  29. Krake

    Schluß – aus – vorbei. Ich fordere auch ein Ende der schon auf immer und ewigen, Haschköppe vonne ganzen Welt!! Diese Unterdrückungsscheiße MUSS ein ENDE haben !!! Wehrt euch gegen dieses rassiss-
    tische Gesetz!! Der Hanf, gehört den Bürgern!!! Der Hanf, bringt Jobs, zeigt der Arbeitsargentur den dicken Stinkefinger, der Hanf, bringt dem Staat viel Geld, sehr viel Geld, der Hanf hilft jedem, auch dem Staat!!! Ihr müsst es endlich verstehen!! Und auch zulassen!!
    Greets

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