Sonntag, 31. Mai 2020

Reste von Cannabis auf einem Altar entdeckt

Cannabis ist in Israel seit 2700 Jahren als rituelles Rauschmittel im Gebrauch

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Seit 2008 weiß die Wissenschaft, dass Cannabis in frühen Kulturen der Menschheit als Rauschmittel und spiritueller Begleiter Einsatz fand. Ganze 2700 Jahre konnte die Zeit zurückverfolgt werden, als in China Menschen nach dem Tod noch eine Grabbeigabe in Grasform erhielten. Im Parmirgebirge wurde dann 2019 die Entdeckung gemacht, dass auch hier Cannabis als Rauschmittel bereits vor 2500 Jahren verwendet wurde. Jetzt gibt es einen neuen Fund aus Israel, wo man in einem alten Heiligtum Marihuana entdeckte. Dies stellt den wohl frühsten Nachweis dar, dass auch im Nahen Osten schon vor gut 2700 Jahren das natürliche Rauschmittel bekannt war und eingesetzt worden ist. Es wurden schließlich Reste von Cannabis auf einem Altar entdeckt.

Wie Scienxx.de und auch die Jerusalem Post melden, haben Forscher in den Ruinen von Tel Arad, einer judäischen Festungsstadt im Beersheba-Tal, eindeutig Cannabis entdeckt, das ihrer Meinung nach für kultische Rituale bewusst eingesetzt worden sei. Schon während der Entdeckung des alten Heiligtums im Jahr 1960 wunderten sich die Archäologen über eine Senke in der Oberseite der Altare, doch erst jetzt überprüfte man die dort noch immer vorhandenen Rückstände in diesen. Herauskam dabei, dass auf dem kleineren der beiden Altäre Reste der Cannabinoide Teterahydrocannabinol (THC); Cannabidiol (CBD) und Cannabinol (CBN) nachgewiesen werden konnten. Zusammen mit Tiermist scheint das verwendete Cannabisharz damals gemischt worden zu sein, um ein fachgerechtes Erhitzen während der Rituale zu ermöglichen. Die Forscher gehen davon aus, dass die berauschende Wirkung der verbrannten Cannabisharze voller Absicht eine Verwendung fand. „Die Entdeckung von Cannabis auf den kleineren der beiden Altäre war eine Überraschung“, sagte Eran Arie vom Israel Museum zu den Entdeckungen. Zwar kenne man halluzinogene Substanzen aus Nachbarkulturen, aber dies sei der erste Nachweis eines solchen Rauschmittels aus dem Königreich Juda – und der früheste Nachweis von Cannabis im Nahen Osten, erklärte er dazu. Da man keine Pflanzenreste auffand, geht man nun davon aus, dass es sich bei dem aus Hanfpflanzen gewonnenen Material um Haschisch gehandelt haben müsse, das eigens für die religiösen Zwecke importiert worden sein muss. Da der Geruch alleine wohl kaum eine aufwendige und wohl auch kostspielige Beschaffung gerechtfertigt haben könne, sei es äußerst wahrscheinlich, dass man bewusst auf die Rauschwirkung zielte, um Teilnehmer der Rituale schneller in einen Rauschzustand zu versetzen.

Der zweite Altar besaß zwar keine Rückstände der Cannabispflanze, dafür aber Weihrauchreste, die bislang auch noch nicht in den archäologischen Fundstätten der Levante nachgewiesen werden konnten. Mit höchster Wahrscheinlichkeit wurden die rituell eingesetzten „Kräuter“ über den südlichen Teil Arabiens von reisenden Händlern bezogen, schließlich soll es zu dieser Zeit eine Handelsroute in der Gegend von Beersheba gegeben haben.

Cannabis bahnte sich also schon vor langer, langer Zeit einen Weg über alle Grenzen hinweg – und auch alle spirituellen Beschränkungen!

10 Antworten auf „Reste von Cannabis auf einem Altar entdeckt

  1. Heisenberg

    Na ihr korrupten Berliner Hohlköpfe, habt doch immer behauptet Hanf wäre kulturell nicht verankert. Das zeigt nur eins, dass ihr von eurem Bildungsnieveau, weit unter eurer Einkommensklasse liegt. Ihr seid kulturell genau so unterbelichtet, wie moralisch verkommen. Ich hoffe es kommt der Tag, wo sie euch rausholen und dann ist geschissen auf eure Immunität. Ich hoffe dann lernt ihr Hanf auf eine ganz neue Art kennen, in Form eine Hanfseils. In den USA haben die Menschen auch genug von dieser Mischpoke, der ihr auch angehört. Niemand braucht so korruptes Gesindel wie euch. Ihr schadet so vielen Menschen und nützt nur, auf kriminelle Art, gegen die Menschen, einigen wenigen Verbrechern, die euch bezahlen!!!
    Weg mit euch!!!!!

  2. Simon

    Na das ist doch mal eine erfreuliche Nachricht. Ausgerechnet von der „Kirche“ – auch wenn es diese damals in jener Form noch nicht gab. Kultur ist es trotzdem, und irgendwie auch sehr verwandt mit der Kirche. Vielleicht bekommt das ja der ein oder andere Christdemokrat mit und überdenkt seine Lage.

  3. M. H. Haschberg

    Nicht nur im damaligen Heiligen Land, sondern auch in ägyptischen Pharaonengräbern, sowie in Begräbnisstätten verschiedener asiatischer Völker und sogar der Wikinger, hat man Cannabisrückstände, bzw. Samen gefunden.
    Das führt uns vor Augen, welch hohen Stellenwert diese einzigartige Kultur, – Heil – und Genusspflanze schon in früherer Zeit innehatte.
    Zweifellos war sie ein wichtiger Bestandteil vieler Hochkulturen und hat aufgrund ihres vielfältigen Anwendungsspektrums zu deren Entwicklung einen wesentlichen und unerlässlichen Beitrag geleistet.
    Dagegen wirkt die banale Aussage unseres Gesundheitsministers Jens Spahn, „Jesus hat schließlich den Wein gepredikt und nicht den schwarzen Afghanen“, geradezu lächerlich und volksverdummend!

  4. Rainer Sikora

    Ich weiß es zwar nicht mit Sicherheit,kann mir aber gut vorstellen,daß das Gleichnis vom Senfkorn so nicht stimmen kann.Ich habe auch Senf angebaut,aber es entstand kein riesiger Baum in kurzer Zeit.Vielleicht war es die falsche Senfsorte?Ich denke die heuchlerische Priesterkaste hat aus Hanf Senf gemacht.

  5. Hermes

    Man wusste in der Menschheitsgeschichte noch nie so viel über diese Pflanze wie heute
    und die Vorteile überwiegen bei weitem!
    Sie ist zu gut für diese Welt.

  6. Daniel Csavojetz Sommer Holler

    . .. … . . . . . . . . : Ihre Aller Allepflanzenwirtschaftslizenz…. . . . . . . . …. . . . . . . . . & Youtube Danielviraheit

  7. DIE HANFINITIATIVE

    Blödes Titel-Bild 🙁 IHR diffamiert EUCH gelegentlich schon mal selber – oder ist das Selbstironie? – da braucht es keinen „Spiegel“ und keinen „Christian Stöcker“. Nein IHR tretet EUCH m. E. gelegentlich selber in den Hintern! 😀

    […] Die Branche verhält sich derweil wie ein Junkie, der immer wieder um Geld für noch einen letzten Schuss bettelt. […]

    Was ist das für ein dreckiger, menschenverachtender, abwertender, die Menschenwürde mit Füßen tretenter Vergleich?!

    Naja, Spiegel halt. Pfui Deibel! 🙁 🙁 🙁 Dreckszeitung auf hohem Roß? Das der Stöcker sich für sowas hergibt wundert mich.

    Quelle (schamhafterweise): 🙁 „https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/coronavirus-und-klimawandel-geldbuendel-fuer-die-zuendler-kolumne-a-c98b8516-2029-4eef-ba29-17b4a8300f41“

    Weitere Infos und (für die Regierung bekannte, aber) schockierende Fakten: 🙁 https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/18-system-paradoxon mit der Bitte um Faktencheck!

  8. DIE HANFINITIATIVE

    Weil wir grade bei spirituellem/n Werten und Wissen sind – und weil ich den Heribert Prantl so gerne mag, – noch ein paar Anmerkungen zu Pfingsten und dem Sinn des Festes für Christen, oder welche, die sich so nennen. 😉

    […] … Als „Staatsbürger hinter Gittern“ redete er die Gefangenen bei seinen Besuchen in Haftanstalten an – und forderte den Strafvollzug dazu auf, die Grundrechte der Gefangenen zu achten: Der Schutz der Familien der Gefangenen, die durch Briefzensur und Besuchsverbote alles andere als gefördert werde, müsse endlich verstärkt werden.

    In der Gefangenenzeitung der Anstalt „Meisenhof“ in Castrop-Rauxel war der Bundespräsident 1970 wie folgt liebevoll angekündigt worden: „Der Justav ist der Vater aller, oder?“ Zum Abschied überreichte ein Gefangener dem Bundespräsidenten ein handgedrechseltes Kranichpärchen mit den Worten: „Aus Verehrung für den Mann, der die Freiheit so liebt.“ Von solchen Leuten, die die Freiheit lieben, kann es auch heute gar nicht genug geben. […] https://www.sueddeutsche.de/politik/prantls-blick-geheimdienste-kontrolle-1.4923272

    Bei aller Liebe, lieber Heribert Prantl, die „Drogisten“ dürften (meiner bescheidenen Meinung nach) gar nicht eingesperrt werden/worden/sein. pUnKT.

    LEUTE, das ist ein Aufruf, wir müssen sie da raus holen! Die, die wegen grund- und menschenrechtswidriger UN-Rechtsgesetze des Deutschen Staates, sozusagen „Kriegsgefangene“ des Nixonschen „Total War On Drugs“ sind. 🙁

    Das ist schreiendes UN-Recht! WO sind SIE, die JUSTAVE?

    Verlassen sind wir!

    Oder, wer hilft UNS, lieber Heribert Prantl? Sollen WIR 🙂 oder 🙁 für die „Kriegsgefangenen“ des „Drogenkrieges“ (nach Nixon und Anslinger)?

    WO, WO SEID IHR, WENN MAN EUCH BRAUCHT? WO? Herr Steinmeier? Huhu, Frau Merkel? Herr Spahn? Herr Söder? Frau Reimann? … wir wünschen UNS Antworten auf UNSERE Fragen. 🙂 🙂 🙂

    Home/Politik/Prantls Blick/Prantls Blick: „Der Justav ist der Vater aller, oder?“
    24. Mai 2020, 17:56 Uhr
    Prantls Blick:“Der Justav ist der Vater aller, oder?“

    Wer es vergessen hat, bitte ganz dringend lesen!: „https://www.gesetze-im-internet.de/gg/index.html“

  9. absolut egal

    Heißt das, daß unser geliebtes Kraut vielleicht an der religiösen Verblendung der Menscheit schuld ist?

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