Mittwoch, 12. Februar 2020

Sanity Group erhält eine heftige Finanzspritze dank funktionierendem Cannabishandels

Berliner Start-up sichert sich 20 Millionen Euro bei Finanzierungsrunde


Während in der Regel eine Jagd auf Cannabiskonsumenten und Versorger seitens der Polizei gemacht wird, hat sich spätestens mit der gesetzlichen Erlaubnis für Medizinalhanf einiges in der Gesamtkonstellation verändert. Sind Menschen nicht in den Schwarzmarkthandel, sondern in professionellem Maße und legal mit Cannabis beschäftigt, blühen gut bezahlte Karrieren und keine Gefängnisstrafen. Ist man im Besitz der entsprechenden Lizenzen zum Import von medizinischem Cannabis, stellt frei verkäufliche CBD-Waren her, oder lässt EU zertifizierten Faserhanf großflächig wachsen, ist der Weg nach oben derzeit fast schon garantiert geebnet. Ein gerade einmal ein Jahr altes Unternehmen aus Berlin zeigt aktuell eindrucksvoll, was man in dem Geschäftsfeld alles erreichen kann, unternimmt man die richtigen Schritte. Die Sanity Group erhält eine heftige Finanzspritze dank funktionierendem Cannabishandels, die sich auf 20 Millionen Euro beziffern lässt.

Wie die im medizinischen Cannabis- und CBD-Handel agierende Sanity Group am 10. Februar in einer offiziellen Mitteilung auf der firmeneigenen Webseite mitteilte, konnte man eine Finanzierungsrunde äußerst erfolgreich abschließen und die Einnahmen von gut 20 Millionen Euro feiern. Der unter anderem durch TQ Ventures – und damit auch von Justin Biebers Entdecker Scooter Braun – vorgeschossene Geldbetrag soll seitens Sanity Group dazu eingesetzt werden, sich weiter auf dem europäischen Markt einzurichten und in kommender Zukunft den vielversprechenden Sektor als Spitzenreiter anzuführen. Genauere Aussagen machten die jungen Gründer Finn Hänsel und Fabian Friede nicht, was mit der beachtlichen Summe angestellt werden soll, die auch durch VC Cherry Ventures sowie die drei Berliner Gründer der Agentur HEIMAT zustande kam. Die Sanity-Gruppe ist vollständig lizenziert und derzeit in zwei Geschäftsbereichen tätig: Sanatio Pharma, ein medizinisches Cannabisunternehmen, das sich der Entwicklung neuer Therapien und Arzneimittel widmet, und die Wellnessmarke VAAY. Selbst die unter anderem von Cannasseur Calvin Broadus – aka Snoop Dogg – betreute Risikokapitalgesellschaft Casa Verde Captial weiß über den guten Stand der Sanity Group zu berichten, die mit den genannten 20 Millionen Euro die bislang wohl größte Finanzierungsrunde im Bereich Cannabis zustande brachte. „Die Sanity Group konnte sich schnell an die Spitze der Innovationen in Deutschland, des am schnellsten wachsenden Cannabismarktes in Europa, etablieren“, sagte Karan Wadhera, Managing Partner von Casa Verde Capital. „Mit einer starken Marktpräsenz in den Apotheken in ganz Deutschland, einer Vielzahl von THC- und CBD-Formeln für das medizinische Cannabissegment, einer Reihe bereits auf dem Markt befindlicher Wohlfühlprodukte und einem versammelten Team von erstklassigen wissenschaftlichen und operativen Experten glauben wir, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um weltweit führend in den Kategorien medizinisches Cannabis und Wellness zu werden.

Die Finger von „Drogen“ lassen, wenn es sich bereits auch um geschätzte Arzneimittel oder Wellness-Produkte handelt, klingt heutzutage also eher nach einem ganz besonders schlechten Rat.

5 Antworten auf „Sanity Group erhält eine heftige Finanzspritze dank funktionierendem Cannabishandels

  1. Otto Normal

    Jetzt müßte es auch dem Dümmsten langsam dämmern warum es auf keinen Fall sein darf, daß sich die Menschen das Kraut selber anbauen dürfen, selbst nach einer Legalisierung.

    Cannabis das Milliardenkraut!

  2. Grotesk

    Wieso schreibt eigentlich nirgendwo jemand über den SPD Bundestagsfraktion Beschluss vom Dienstag?

  3. Hans Dampf

    Am Dienstag dem 11.02.2020
    wurde von der SPD endlich Position bezogen.
    Zwar längst überfällig, dafür aber Pro Cannabis. ( Papier ist geduldig. )
    Somit stehen die unwählbaren braun und schwarzen Parteien mit ihrer Menschen verachtenden Politik allein da.
    Hoffentlich wird was daraus.
    Wir werden es sehen.

  4. R. Maestro

    Wird nix mit der SPD.
    Die SPD ist eine Mitläuferpartei, haben sich mit dieser Aussage versucht ein wenig ins Licht zu rücken und NoWaBo und Saskia E. sind zu unscheinbar dahingehend etwas in Bewegung zu setzen.
    Ausserdem sind Modellprojekte so unsinnig, damit will man Zeit gewinnen.
    Die Ergebnisse gefallen den Unionen nicht, sie werden mal wieder verheimlicht
    und ein Luder, äh, Ludwig haut jetzt schon unglaublichen Unsinn heraus: „… da wird Gift unter die Leute gebracht“.
    Sarkastischen Dank, korrupte Ratte!
    (-: (-: (-:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.