Freitag, 24. Januar 2020

Auf den Spuren der alten Hanfrassen – Mammuthanf in Nepal entdeckt

Wer kranke Pflanzen konsumiert, kann nicht gesund werden


Das Hanf Journal im Gespräch mit Leon Soede, digitaler Nomade, CEO von Canaveda und Produktdesigner, z.B. der Hanf Modemarke SEED FASHION, Weltreisender Österreicher, Nutzhanf-Influencer.

Hanf Journal: Wann hast du zum ersten Mal Kontakt mit Cannabis gehabt?

Leon Soede: Zum ersten Mal im Alter von 14 Jahren, wie meine Großmutter an Brustkrebs erkrankt war. Damals hat ihr ein Verwandter aus Holland ein Paket mit Cannabisblüten geschickt, und sie hat sich damit einen sehr sehr starken Tee gekocht, von dem sie drei Tage nicht aus dem Bett gekommen ist. Zusätzlich verzichtete sie komplett auf Eiweiß und machte eine Fastenkur. So heilte der Krebs vollständig. Zur selben Zeit entdeckte ich die Hanf-Bibel, als ich im Warteraum einer Massagepraxis auf meinen Termin warten musste. Diese zwei Erlebnisse öffneten mir die Augen, dass Cannabis doch keine gefährliche Pflanze sein kann. Bis zum ersten persönlichen Kontakt mit der Pflanze dauerte es nicht mehr lange. Doch erst zehn Jahre später wurde mir bewusst, was für ein industrielles und ökologisches Potenzial diese Pflanze in sich trägt.

Hanf Journal: Also hattest du nicht sofort ein Schlüsselerlebnis?

Leon Soede: Nein, ich saß viele Jahre quasi auf einem Goldschatz und Allheilmittel, rauchte es und wusste nicht, was damit alles möglich ist. Das entscheidende Schlüsselerlebnis hatte ich kurz vor der Geburt meiner Tochter, als ich dringend nach einer Lösung für all die Probleme dieser Welt gesucht habe. Ich wollte, wie alle Eltern, meiner Tochter eine lebenswürdige Zukunft bieten und sie in eine gesunde Welt hinein begleiten. Auf dieser Suche bin ich ein zweites Mal auf die Wunderpflanze Hanf gestoßen. Mit ihr können wir beispielsweise die Böden reinigen, biologisch abbaubares Plastik herstellen, Lebensmittel und Textilprodukte produzieren sowie Häuser bauen und Medizin erzeugen. Es dauerte Jahre, alle Stigmata der Prohibition, die Dogmen und Glaubenssätze über Cannabis in meinem Kopf loszuwerden.

Hanf Journal: Wann warst Du das erste Mal in Asien auf den Spuren der Hanfpflanzen?

Leon Soede: Schon vor sechs Jahren war ich in Asien, um die hinduistische Cannabis-Kultur kennenzulernen, die dort in den Wurzeln aller Stämme zu finden ist. Vor einem Jahr habe ich mich aktiv auf die Suche nach Herstellern von Hanfprodukten, Hanf-Kochrezepten und Saatgut in Asien gemacht. Mit dem Ziel, das traditionelle Wissen und die ursprünglichen Samen wieder zurück nach Europa und in unsere Welt zu bringen.

Hanf Journal: Als Ur-Sorten oder legendär bezeichnen die Grower Sorten, die seit den 70ern, 80ern oder 90ern auf dem Markt sind, Du gehst bei der Suche nach alten Sorten weiter in die Vergangenheit. Warum?

Leon Soede: Ja genau, damals in den Siebzigerjahren wurden die ersten Landrassen-Samen aus dem Himalaya nach Amerika und Europa gebracht, um daraus potente, THC-lastige Sorten zu züchten. Bei diesen Züchtungen sind wichtige Cannabinoide und Terpen-Profile verloren gegangen. Dabei haben die UR-Sorten eine ausgeprägt harmonische Wirkung auf den menschlichen Körper und Geist. Das liegt an dem natürlichen Gleichgewicht von CBD und THC. Unsere Gruppe in Spanien arbeitet daran, mit Hilfe von Technologie den Urzeitcode der Hanfpflanzen zu aktivieren und somit Sorten rückentwickeln, die vermutlich schon vor der letzten Kaltzeit existiert haben.

Hanf Journal: Was hast du in Nepal entdeckt?

Leon Soede: Als wir im September nach stundenlangem Wandern über Stock und Stein diese Pflanze in einem abgelegenen Gebiet fanden, stockte mir der Atem. Sofort lief ich total fasziniert auf sie zu. Sie stand einzeln und wuchs in einer Mauer, wahrscheinlich konnte sie deshalb so stark und kräftig und etwa acht Meter hoch werden. Ganz aus dem Häuschen untersuchte ich ihren Stamm und sammelte Samen. Auf meinem Weg durch das Gebirge erblickte ich viele weitere große Pflanzen, die jedoch gemeinsam mit anderen Pflanzen wuchsen. So konnten sie sich nicht so ausbreiten wie dieser Solitärhanf. Ein halbes Jahr lebte ich im Himalaya und wartete auf die Erntezeit. Geduldig sah ich den Pflanzen beim Wachsen zu. Doch diesen Mammut-Hanf zu finden, war ein purer Glücksfall.


Hanf Journal: Erzähl bitte ein wenig über die Hanfnutzung in Nepal.

Leon Soede: Die Einheimischen pflegen seit Jahrhunderten eine Cannabis-Kultur. Fast in der Hälfte aller Dörfer wächst wildes Cannabis. Sie verarbeiten es zu Kleidung, Lebensmitteln, Medizin oder Haschisch weiter. Dort gibt es z.B. die köstliche Sauce, Bhang Chutney, mit Hanfsamen. In fast jedem Supermarkt gibt es Speise-Hanfsamen zu kaufen und die Nutzung der Hanffasern ist mindestens genauso alt wie die Zivilisation selbst. Die wunderschönen handgewebten Stoffe nehmen immer mehr an Beliebtheit zu. Deshalb habe ich mich entschieden, gemeinsam mit Nepalesen eine Hanf-Modekollektion zu entwickeln.
In Nepal, so wie in der hinduistischen Kultur überhaupt, ist Haschisch ein Bestandteil von religiösen Ritualen und wird einmal im Jahr kollektiv, in Form von einer Cannabis-Milch namens „Bhang Lassi“ konsumiert, in der Nacht des Shiva, der wichtigsten hinduistischen Gottheit.

Hanf Journal: Wie kannst Du Dir sicher sein, dass es wirklich ein Ur-Hanf ist und kein Tourist eine Handvoll Samen irgendwo hingestreut hat?

Leon Soede: Die Region in Nepal, in der ich den acht Meter hohen Ganjabaum gefunden habe, ist extrem unzugänglich, versteckt im Gebirge. Fast unerreichbar. Da gibt es keinen Tourismus. Wir vermuten, dass es eine vielleicht schon über 10.000 Jahre alte Sorte ist, die wir Mammut-Hanf getauft haben. Ich verrate nicht wo, damit niemand damit Schindluder treiben kann. Diese und andere naturbelassene Regionen müssen geschützt werden, damit uns die Genetik nicht nur der Hanfpflanzen, sondern vieler weiterer Gewächse und Tiere erhalten bleibt. Im Vergleich zu anderen Ländern ist Nepal ein biologisches Paradies. Dort wachsen über 65.000 Pflanzenarten, 800 Vogel- und fast 600 Schmetterlingsarten leben in dem Land. Es steht an erster Stelle des Tigerschutzes und das sehr seltene Panzernashorn ist dort zuhause. Momentan befinden sich die Samen, die wir gefunden haben, im Labor, um sie genau zu untersuchen. 


Hanf Journal: Kannst Du bitte für alle Nicht-Grower erklären, warum Du es wichtig findest, die alten naturbelassenen Sorten nach Europa zu holen?

Leon Soede: Als Erstes frischen wir den Genpool auf und zweitens bringen wir schwache und natürliche Sorten in Umlauf, die alltagstauglich sind. Durch die vielen Überzüchtungen, Kreuzungen, die Feminisierung von Samen und das Klonen sind genetische Schäden entstanden. Es müssen übermäßig viel Pestizide und Düngemittel in der Großproduktion für die Herstellung von Cannabis-Blüten verwendet werden. Dem genetischen Pool des verfügbaren Saatguts starke und kräftige Landrassen einzuspeisen, kann uns nur guttun: Wer eine kranke Pflanze konsumiert, kann nie vollständig gesund werden.

Hanf Journal: Wie unterscheiden sie sich von denen, die hier im Handel sind?

Leon Soede: Der Unterschied zu den im Handel erhältlichen Samen ist, dass Landrassen-Samen extrem ursprünglich und wild sind, also noch Zwitter vorkommen und nicht die natürlichen Eigenschaften heraus gezüchtet wurden. Jeder Same, den man von der Pflanze gewinnt, weist unterschiedliche Phänotypen auf. Somit bieten wilde Landrassen Möglichkeiten für neue Züchtungen oder Kreuzungen. Landrassen-Samen sind optimal, um einen F1-Hybriden – d.h. eine stabilisierte Landrasse – zu züchten. Dafür muss man bis zu mehrere Jahre selektieren, um eine stabile Genetik zu erhalten. Ein weiterer gravierender Unterschied ist natürlich der Preis. Ur-Hanf-Samen kosten nur ein Zehntel bis ein Hundertstel von selektierten, stabilisierten oder feminisierten Samen, die im Handel erhältlich sind.

Hanf Journal: Was ist deine Mission, die dich antreibt?

Leon Soede: Die Mission, die mich antreibt, ist es, Hanf vollkommen salonfähig zu machen und Erdölprodukte so wie andere umweltschädliche Erzeugnisse komplett mit Hanf zu ersetzen. Ich sehe in Hanf die Lösung für viele Probleme der modernen Welt! Genauso ist es mir wichtig, Hanfsorten auf den Markt zu bringen, die dem Klischee einer starken Droge auf keinen Fall entsprechen, quasi „Cannabis light“ für Manager, Berufstätige und Patienten zu entwickeln, die sogar Jugendlichen ab 18 zur Verfügung gestellt werden können, also alltagstaugliche Produkte auf den Markt zu bringen und einen neuen Standard zu setzen. Wir fordern eine stufenweise und geregelte Cannabis-Legalisierung und bieten dafür ein durchdachtes Programm, das den nötigen Saatgut-Katalog mit milden und medizinischen Sorten beinhaltet.

Hanf Journal: Was sind die nächsten Schritte und welches Ziel verfolgst du?

Leon Soede: Momentan bauen wir eine Samenbank in Spanien auf, um diese Ur-Hanfsamen und andere Landrassen oder CBD-Nutzhanfsamen miteinander zu kreuzen und spezielle Sorten zu entwickeln. Wir arbeiten an einem Hanfhaus Hotelprojekt auf den Kanarischen Inseln, wo wir aus Nutzhanf ein ökologisches und nachhaltiges Hotel bauen wollen. Über unsere Hanf-Modemarke SEED FASHION wollen wir ab dem Jahr 2020 die wilden Landrasse-Samen in der ganzen Welt verbreiten, denn für jede Tasche gibt es eine Packung Samen geschenkt dazu! Unser globales Ziel ist eine Gesellschaft, die auf der Nutzpflanze Hanf aufgebaut ist – gleichsam ein weltweites Hanf-Öko-Dorf und Hanf zum Rohstoff Nr. 1 zu machen!

Das Gespräch führte Amandara M. Schulzke

10 Antworten auf „Auf den Spuren der alten Hanfrassen – Mammuthanf in Nepal entdeckt

  1. Karli

    Hier kann man sehr schön sehen wie gefährlich dieses Turbocannabis ist! Dieser acht (!!!) Meter hohe gefährliche Turbocannabisbaum könnte doch glatt den Dackel vom CSU-Förster erschlagen. 😉
    Eine Internetseite der Firma scheint es noch nicht zu geben. Kommt sicher noch? Bleibt bitte dran.

  2. Harald

    Es wird Zeit umzudenken und wenn man sich die Welt anschaut, höchste Zeit. Hanf und Bambus, zwei kolossal wichtige Pflanzen zur Rettung unseres Planeten. Die Politiker, die sich aus korrupten Gründen querstellen, müssen aus unserem Alltag entfernt werden. Sie haben kein Recht in unserer Gesellschaft eine Rolle zu spielen. Für solche Spinner und Verhinderer ist und muß die Zeit abgelaufen sein.

  3. R. Maestro

    @Harald
    Treffend. Dies schwirrt mir schon länger im Kopf herum.

    Das jetztige pflanzen von Bäumen. Okay, aber es braucht zu lange. Weitaus effektiver, weil schneller wäre Hanf.
    Zählt man eins und eins zusammen kommt man zum Schluß:
    Unsere Führer, Herrscher, Vordenker, Entscheider, Vormünder sehen das Gras (den Rasen) längst von unten wachsen, wenn sich ihre kurzsichtige Politik als schwachsinnig, sowie eigensinnig herausstellt.

    Vielleicht sehe ich es falsch und unser Staat will mit dem §29 nur das beste für alle. lol, rofl.
    Dieser Paragraph ist in erster Linie eine ABM für Gundel Gaukelei und auch die jetztige Nachfolge.

    Vielleicht hätte ich auch nur die rote statt der blauen Pille nehmen sollen, oder umgekehrt, zumindest glaubt man täglich in der verkehrten MATRIX aufzuwachen!

  4. Johann

    Absolut korrekt, der Hinweis mit der Rettung des Planeten.

    Habe erst kürzlich einen ähnlichen Kommentar auf der „Deutschen Hanfverband“ Seite – auf Facebook gelesen, welcher völlig untergegangen ist.

    Die Frage lautete:

    „Wie klimaschädlich ist eigentlich die Cannabisprohibition?“

    In heutigen Zeiten ist gerade diese Frage essenziell. Wenn ich die Mittel hätte, würde ich Klimaexperten damit beauftragen, diese Frage auszuleuchten.

  5. Pinocchio

    An solchen Tagen wünscht man sich eine italienische Sardine zu sein ,
    die zumindest das Menschenrecht hat dass “eigene“ Canapa aus gesundheitlichen Gründen
    zu nutzen!!!!

  6. Manni diskriminiert

    Auch hierzulande gab es bis vor dem Krieg eine bedeutende Hanfkultur. Dass es dem Bürger verboten ist, nicht berauschenden Hanf anzubauen ist eine Umweltsünde. Wälder für Papier zu verschwenden ist eine Folge, für Futtermittel konventionelle Flächen zu verschwenden, wenn das Futter am Feldrand wachsen könnte, eine andere. Die Prohibition hat zudem Früchte getragen, die bitter schmecken. Unzählige Ersatzdrogen wurden entwickelt und zerstören die Charakter der nächsten Generation. Und dennoch geht es weiter, obwohl die Akzeptanz für ein Hanf-Verbot gegen Null tendiert.
    Und wieder marschieren Medien und Politiker mit den mächtigen aus Wirtschaft, diesmal mit der Pharmabranche, in der Hoffnung den CBD-Boom in andere Bahnen zu lenken. Beispiel Scobel, Spiegel, Welt. Nein, keine Lügenpresse, eher das Werk von Süchtigen nach Geld und Einfluss.
    Gut, dass nicht alle so deppert sind wie die Deutschen, importieren wir eben Hanfprodukte zum Bauen, zum Anziehen, zum Essen, zum Heilen, zum Genießen. Oder wir verschwenden wertvolle Energie und heizen das Klima auf, weil das „böse“ Hanf in deutschen Kellern und Dachstühlen gedeihen soll.

  7. Schnabel

    Also in Sachsen Anhalt gibt’s jemand der einen alten Hof bewirtschaftet mit Schafen, Ziegen und Rindern.
    Der hat jeden Sommer solche Mammuts mit mehr als faust dicken Stämmen und 2-4 Metern Höhe.
    Es kommt vor allem auf den Boden und die Nährstoffe darin an.
    Gedüngt wird mit Tier Mist jedes Jahr eine andere Fläche auf der im folge Jahr gepflanzt wird. Die Reste bekommen dann die Tiere. Ein lockerer Boden ist sehr wichtig dann klappt das auch 😉

  8. Harald

    @ Manni diskriminiert
    stimmt genau, was du schreibst und wenn du bedenkst, dass es bereits im Jahr 1941 die erste hanfverstärkte Karosserie von Henry Ford gab, dann weiß man ganz genau was diese Polit-und Prohibitonsverbrecher dem Planeten angetan haben und immer noch antun. Dieses charakterlose und gewissenlose Gesindel muß weg, sonst hat unser Planet keine Zukunft.

    Wir müssen die ganze Angelegenheit aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die Verhinderer stehlen uns jeden Tag Ressourcen und damit ein Stück von unserem Leben und wir sollen dafür noch die Rechnung bezahlen. Nieder mit diesen Verbrechern, bekämpft sie wo immer ihr könnt, denn das sind Feinde eines zivilisierten Lebens und einer freien Gesellschaft!!!!!!!!!!!!

  9. Leon Soede

    Hallo liebe Hanf Freunde, hier ist Leon Soede aus dem Interview, und ich möchte euch herzlichst nach Nepal einladen! Cannabis wird bald legal, in Nepal und vielen Teilen der östlichen Welt ist es jetzt so weit!!! So wie momentan Italien bei uns der Vorreiter ist, war es in Asien Thailand, und jetzt folgen die anderen nach… Gute Aussichten

    Hast du Management oder Marketing Skills? Kennst dich gut mit Hanf aus und wolltest immer schon mal nach Nepal? Dann melde dich bei mir! Office@Canaveda.eu

    Ich bin ab März wieder in Nepal und wir starten das erste Cannabis Institut in Kathmandu. Wir freuen uns über Ehrenamtliche Mitarbeiter, Sponsoren und Unterstützer!

    https://youtu.be/t94zIIoiDV0

    Ich arbeite seit Mai 2019 an einem Entwicklungsprojekt für Nepal, um mit Hilfe der Cannabis Pflanze die Missstände wie Armut, Hunger und Obdachlosigkeit zu beheben. Die Erdbeeben von 2015 haben schwere Schäden hinterlassen, in diesem 3te Welt Land wo an jeder Straßenecke „Gras“ wächst!! Also wollen wir den Industriellen Rohstoff Cannabis zum Leben erwecken. Hanfmode gibts es ja schon lange und als Nächstes werden Hanf Häuser gebaut. Auch eine Hanfplastik Fabrik und eine Terpenen Produktion sind in Planung. Wenn du mit einsteigen willst dann melde dich gerne bei uns!
    Hier der neueste Zeitungsartikel:
    https://apnews.com/6ff36d8c90a6f6a66bd5bab0762ca562
    KATHMANDU, Nepal (AP) – Gesetzgeber der Regierungspartei haben vorgeschlagen, Marihuana in Nepal zu legalisieren, wo es seit Generationen verwendet wird und in den 60er Jahren der Gegenkultur berühmt wurde.
    46 Mitglieder der regierenden Kommunistischen Partei Nepals reichten am Montag den Vorschlag ein, die Herstellung und Verwendung von Marihuana zu legalisieren, teilte der Parteigesetzer Birod Khatiwada mit.
    Er sagte, dass das gebirgige Gelände des Himalaya-Landes für die Ernte geeignet ist und es den Landwirten ermöglichen würde, es anzubauen, würde denjenigen, die verarmt sind, großen Nutzen bringen.
    „Die Legalisierung von Marihuana wird den armen Landwirten helfen und da der größte Teil der westlichen Welt, aus dem das Verbot ursprünglich gekommen war, das Verbot bereits beendet hat, sollte auch Nepal das Verbot aufheben“, sagte Khatiwada.

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