Sonntag, 19. Januar 2020

„Legalize it“ statt Cannabis-Regulierung!

Eine staatlich kontrollierte Cannabis-Abgabe wird den Konsumenten nicht gerecht

Von Sadhu van Hemp

Fragt man einen ganz normalen Cannabis-Konsumenten, wie er es denn gerne hätte mit der Freigabe der Heiligen Pflanze, er würde antworten: Frei soll der Hanf sein, so wie alle anderen Genussmittel, die im Rahmen des Jugendschutzgesetzes frei erhältlich sind. Schließlich kommt ja auch niemand auf die Idee, den Handel mit Wein, Bier und Tabak staatlich zu kontrollieren bzw. willkürlich zu beschränken. Jeder Bürger kann so viel Bier-, Wein- und Cognacfässer im Keller einlagern, wie er will, und keine Staatsanwaltschaft sähe sich veranlasst, deswegen Razzien anzuordnen und die Schluckspechte und Schnapsdrosseln wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz einzukerkern.

Ebenso wenig müssen Grossisten und Importeure von Alkoholika und Tabak fürchten, von einer Hundertschaft schwerbewaffneter Polizisten Besuch zu bekommen und wegen ihrer globalen Handelstätigkeit im großen Stil zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt zu werden.

Die Legalität der o.g. Genussmittel macht’s möglich, dass Vater Staat erst dann die Repressionskeule schwingt, wenn Produzenten und Händler Steuern hinterziehen oder die Zollbestimmungen ignorieren. Auch hat der Staat klar geregelt, ab welcher Menge die Herstellung von Alkohol und der Anbau von Tabak gewerbsmäßiger Natur ist und der Steuerpflicht unterliegt. Erst ab 100 Tabakpflanzen bzw. vier bis sechs Kilogramm Rauchtabak könnte es passieren, dass ein Finanzbeamter einen Steuerbescheid fertigt.

Auch Privatleute, die für den Eigenbedarf aus ihren Gartenfrüchten eine Maische ansetzen und daraus Wein gewinnen, müssen keine Angst vor Strafe haben. Nur wer pro Jahr mehr als 0,5 Liter Schnaps brennt, muss sich beim zuständigen Zollamt eine Brenngenehmigung ausstellen lassen.

Das Reglement, den Besitz der oben genannten Genussmittel ohne die Festsetzung von zulässigen Höchstmengen und die Herstellung für den Eigenbedarf  zu gestatten, würde in dieser Form auch den Cannabis-Konsumenten im gesetzgeberischen Umgang mit dem guten alten Hanf gefallen. Konkret würde das dann so aussehen, dass es in jedem größeren Ort Deutschlands neben Weinhandlungen und Tabakwarengeschäften auch Hanf-Reformhäuser geben würde, die Marihuana und Haschisch zu Genusszwecken feilbieten. Handelsgesellschaften würden aus aller Herren Länder edelste Rauchwaren importieren, und jeder könnte für den Eigenbedarf gärtnern. Das Cannabis-Sortiment böte eine grenzenlose Auswahl vom Himalaja-Haschisch bis hin zum Jamaika-Gras, und niemand würde mehr unter der Paranoia leiden, jeden Moment Opfer von Polizeigewalt zu werden.

Die Freigabe des Hanfes rückt angesichts der gescheiterten weltweiten  Prohibition immer mehr in Fokus der Öffentlichkeit. Mit Dollarzeichen in den Argusaugen blickt die systemrelevante Elite Deutschlands nach Uruguay, Kanada und in jene Bundesstaaten der USA, wo Herstellung und Handel unter staatliche Kontrolle gestellt wurden. Auch auf anderen Kontinenten ist von Hanf die Rede und neue Wege werden gesucht, um das „Problem Cannabis“ aus der Welt zu schaffen. Dabei zeichnet es sich immer deutlicher ab, dass nicht der kompletten Freigabe, sondern der staatlichen Regulierung der Vorzug gegeben wird. Freier Anbau und Handel nur unter zollamtlicher Überwachung wird nicht angestrebt. Stattdessen sollen Kapitalgesellschaften die Massenproduktion übernehmen, während der Import von Haschisch und Marihuana weiterhin als schwere Straftat geahndet wird. Auch der Anbau für den Eigenbedarf  bleibt ein Vabanquespiel, das Polizei und Staatsanwaltschaft bei der kleinsten Unachtsamkeit für sich entscheiden.

Aus Sicht der Cannabis-Befürworter im Deutschen Bundestag scheint eine staatliche Regulierung der richtige Weg. Doch führt dieser Weg wirklich ans Ziel? Kann der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden, indem alle Hänflinge dazu gezwungen werden, überteuertes Industriegras zu konsumieren? 

Nein, staatliche Regulierung legt den Hanffreunden nur neue verfassungswidrige Fesseln an, Der Staat darf nicht willkürlich wesentlich Gleiches ungleich bzw. wesentlich Ungleiches gleich behandeln.

So lange die gesundheitlich bedenklichen Genussmittel Tabak und Alkohol legal sind und außer einer zollamtlichen Überwachung keiner staatlichen Regulierung und Kontrolle unterliegen, gibt es keinen Grund, den Hanf ungleich zu behandeln. Das heißt, dass diejenigen, die der Hanffreigabe das Wort reden, sich nicht vom Konglomerat aus Politik und Wirtschaft hinter die Fichte führen zu lassen.

26 Antworten auf „„Legalize it“ statt Cannabis-Regulierung!

  1. Joint Freund

    Ich befürchte ja, das wenn Cannabis denn dann doch irgendwann mal in Deutschland legalisiert werden sollte, es unbezahlbar sein wird und der Schwarzmarkt weiter blüht.
    Denn es wird ja nicht nur der Preis für das Gras zu bezahlen sein, sondern die Steuern die darauf erhoben werden, werden wahrscheinlich nicht gerade gering sein, wenn man davon ausgeht, das die Regierung dann mit Steuereinnahmen von ca. 1 Milliarde € rechnet. Wer will schon für 1 Gramm Gras 18 – 22 € oder mehr bezahlen, wenn ich es auf dem Schwarzmarkt für 8 – 15 € bekommen kann.
    Sind welche der gleichen Meinung?

  2. Karli

    Super Artikel.
    @ Joint Freund Ja so wäre es dann.
    Die einzige Regel die es braucht lautet: Legal ab 18 Jahren. Werden Minderjährige mit Gras erwischt darf die Polizei es ihnen abnehmen und die Eltern informieren. Ohne Bestrafung! Das Gras muss dann den Eltern übergeben werden. Fertig! Die Erziehung liegt in Händen der Eltern.
    Spezielle Fachgeschäfte müssten doch beantragt, genehmigt und kontrolliert werden. Strenge kostspielige Auflagen müsste man einhalten. Diese Regulierungswut treibt nur die Kosten in die Höhe. Schwarzmärkte würde es weiterhin geben und die ersten speziellen Fachgeschäfte würden wohl kaum lange durchhalten können. Es gibt doch schon Grow- , Head- und Hanfshops. Die können doch den Grasverkauf übernehmen. Und wer ein spezielles Fachgeschäft eröffnen will der kann dies machen, aber bitte ohne staatliche Regulierungswut. Und es sollte jeder Volljährige so viel anbauen dürfen wie er möchte, auch hier ohne staatliche Regulierungswut!

  3. Lars Rogg

    Leider hat Sadhu recht. Wirklich gut geschrieben.
    Wenn überhaupt wird es eine Legalisierung nach kanadischem Vorbild geben. Die Industrie darf ihren Reibach machen, die Selbstversorger werden weiterhin kriminalisiert. Mehr dürfte von unseren gewählten Vertretern nicht zu erwarten sein. Und selbst das wird unsere christliche Regierung erst dann durchziehen, wenn alle anderen Länder in der Welt uns vorangegangen sind und die Pharma- und Agrarlobbyisten Angst um ihre Gewinne haben. Deutschland im Jahre 2030…ich könnte grad kotzen

  4. Hannes Müller

    Sehe ich nun nicht so. Auch bei einer Regulierung, z.B. nach kanadischem Modell, dürfte der Konsument zuhause ein paar Pflanzen anbauen, was für den Eigenbedarf vollkommen reichen sollte. Solange man natürlich nicht schwerstabhängig ist und mehr als 20 g pro Tag braucht. Angesichts dessen, dass es sogar mit der Entkriminalisierung schon sehr schleppend vorangeht, würde ich mich mit einer Legalisierung in Form einer staatlichen Regulierung vollkommen zufrieden geben. Traurig wären wohl nur die Menschen, die gerne Privathandel betreiben würden. Zu diesen Personen gehöre ich glücklicherweise nicht, da ich mein Geld auch auf andere Weise verdienen kann.

  5. Fred

    Grundsätzlich richtig, die völlige Freigabe zu fordern. Es liegen hinsichtlich der Gefahren, zumindest nach meiner Meinung, keine Gründe vor, irgend etwas regulatorisches vorzunehmen. Den Hanf also so zu händeln wie alle anderen Konsumgüter und wie im Artikel beschrieben, wäre absolut in Ordnung.

    Nur leider wird wohl an der staatlichen Regulierung kein Weg vorbeiführen. Das man sich hier einfach hinstellt und sagt, „macht was ihr wollt „, ist wohl nur Wunschdenken. Eine Legalisierung mit offiziellem Verkauf in Fachgeschäften wird es nur mit Staat geben. Und wahrscheinlich ist der Eigenanbau dann eine Frage der Gerichte. Ich sehe jedenfalls keinen Grund oder eine juristische Rechtfertigung, Eigenanbau in üblicher Eigenbedarfsmenge zu verbieten, wenn ich anderseits die Produkte völlig legal kaufen kann.

    Die Legalisierung auch unter staatlicher Kontrolle zu fordern, ist also kein “ sich hinter die Fichte führen lassen “ sondern das Erkennen des ( maximal ) Machbaren. Und da man sich offensichtlich auf der anderen Seite entschlossen hat, die Propagandamaschine wieder in Betrieb zu nehmen ( Siehe Monitor München Cannabisbericht ) wird das wohl noch ein “ nettes Kämpfchen “ bis es mal soweit ist.

  6. Lars Rogg

    @Hannes Müller
    Also soweit ich weiss ist der Eigenanbau in Kanada nicht legal. Kann mich jemand erhellen…??
    Eigenanbau ist aber für viele ein wichtiger Teil der Cannabiskultur. Für mich war es das wenigstens bis 15 Polizisten bei mir aufgetaucht sind. Mal davon abgesehen das Eigenanbau wesentlich billiger ist und höchstwahrscheinlich auch in Zukunft sein wird. Ich will auch in Zukunft mein Geld nicht für Industriegras ausgeben, sondern ein schönes Hobby haben, dass mich mit günstigem, hochwertigen Gras versorgt.

  7. greenness

    @Sadhu van Hemp

    heul Ich darf nur eine Unze kaufen. Ich will aber 4 Kilo.

    Wie, glaubst Du, wirkt dein Geschriebenes auf Menschen, die (irrationalerweise) Angst vor Cannabis und einer Legalisierung haben?

    Wenn Du mal was Konstruktives tun willst, dann setz dich hin, recherchiere und zerpflück sachlich die letzten Aussagen von unserem Prohibitionsguru in HH-Eppendorf. (Statistik, Konsumentenzahlen, „Cannabis-Fälle“)

    Ich wiederhole mich: Mit hysterischem Gezeter und sinnlosen Maximalforderungen kommt man nicht weiter. So klopfen dir 4 Leute auf die Schulter (z.B. Lars, Harald, Ralf und Rainer Thomasius) und 100 wenden sich ab.

    Auch wenn Ihr es nicht hören wollt: Cannabis ist schon längst weit über irgendwelche Revoluzzer-Szenen hinaus verbreitet. Ihr seid, so wie „das Establishment“ mit seinem Verharren an der Prohibition, ein paar Jahrzehnte zu spät dran.

  8. Joint Freund

    Ich lese hier oft von „Eigenanbau“ für den eigenen Gebrauch. So etwas wird es meiner Meinung nach dann auf keinen Fall geben, weil die Regierung auch mit den entsprechenden Steuereinnahmen rechnet, die sie aber nicht bekommt, wenn ich es zu Hause selbst anbaue und es deshalb nicht irgendwo in einen „Shop“ oder Ähnliches kaufe.

  9. Lars Rogg

    @greeness
    uiiii…hast Du heute noch kein Bäuerchen gemacht…?? Schnuller runtergefallen…??
    Hast Du schon mal versucht nicht zu übertreiben und sachlich zu bleiben..??
    Er hat geschrieben: „Das Reglement, den Besitz der oben genannten Genussmittel ohne die Festsetzung von zulässigen Höchstmengen und die Herstellung für den Eigenbedarf zu gestatten, würde in dieser Form auch den Cannabis-Konsumenten im gesetzgeberischen Umgang mit dem guten alten Hanf gefallen“ Nicht von Kiloware oder hat sonstige Maximalforderungen gestellt. Kannst Du auch mal ohne persönlich zu werden und anders denkende als zurückgeblieben Revoluzzer darzustellen, argumentieren..??
    Das der Thomasius ein Dummschwätzer ist, weiß inzwischen jeder und wurde ausgiebig dargestellt. Zuletzt auch beim DHV. Aggressive Leute wie Du, die ihren Frust über anders denkende freien Lauf lassen, aber noch nicht mal in der Lage sind einen Artikel richtig zu lesen sind viel eher der Grund das wir uns spalten anstatt an einem Strang ziehen. Keiner der Angst vor der Legalisierung hat, würde freiwillig auf diese Seite oder auf die des DHV gehen. warum auch er hat ja seine Meinung gebildet und läßt seiner Angst freien Lauf, ähnlich wie Du.
    Also…warum sollte er sich die Mühe machen sich objektiv weiterzubilden..?? Objektivität ist ja sogar für einen selbstverliebten Kiffer wie Dich ein Unwort. Als Nichtkiffender Legalisierungsgegner würde ich mich eher von solch feindlichem Geschreibsel wie das von Dir abschrecken lassen, nicht von einem sachlichen Artikel, der eben „sympathischen“ Dummkiffern wie Dir, mal wieder nicht gefällt. Du solltest echt mal weniger rauchen und versuchen soziale Kontakte zu knüpfen die Dir einen menschlichen Umgang beibringen.
    Du tust mir immer mehr leid….aber…Du weißt was kommt….Ich verzeihe Dir und wünsche Dir gute Besserung..!!!
    Liebe Grüße vom bösen, hysterischen Lars 🙂

  10. greenness

    @Lars Rogg

    Nein, ich tue dir nicht leid.

    Du regst dich darüber auf, daß es Leute gibt, die nicht wollen, daß Legalisierungsbemühungen durch deinen persönlichen Möchtegernrachefeldzug vereinnahmt werden. –

    Aus deinem Text: (Rechtschreibfehler korrigiert)

    „Daß der Thomasius ein Dummschwätzer ist, weiß inzwischen jeder und wurde ausgiebig dargestellt.“

    Ist dir entgangen, daß dieser Herr vor ein paar Tagen grottenfalsche Statements zum Besten gegeben hat? Die weit durch die Medien gegangen sind? Und das, obwohl „jeder“ weiß, daß es Mumpitz ist?

    Es ist genau umgekehrt. Es wissen viel zu wenige, daß es Mumpitz ist. Komm mal aus deiner Rogg’schen-Blase raus.

    Zu meinem sozialen Umfeld: Akademisch, nicht konsumierend. Ich weiß, wie diese Leutchen auf deine „Argumente“ reagieren. Die hören dir nicht mal zu.

    Es wird erst dann zu einer Legalisierung kommen, wenn einem Großteil der Bevölkerung klar ist, daß Du und deine „Kumpels“ einen verschwindend geringen Anteil der Cannabiskonsumenten darstellen.

    Ich weiß es. In den USA und in Kanada wissen es 60% und 80% der Bevölkerungen. Hier geht noch das Schreckgespenst der 68er-/Hippierevolution um, das von den Prohibitionisten und Leuten wie dir befeuert wird.

  11. Rainer Sikora

    Wenn es wenigstens nur eine Regulierung gäbe,bei der die ungeeigneten und geldgierigen Menschen profitieren,wären wir einen Schritt weiter.Aber ich fürchte,selbst das ist unerreichbar.Wenn schon vor harmlosen CBD Produkten gewarnt wird.

  12. Harald

    Es gibt einige Wenige, die genau wissen wie alles funktioniert. Dann kann sich der Rest ja zurücklehnen, genau diese Leute machen lassen, zuschauen und hinterher danke sagen. Und das war wieder mal das Wort zum Sonntag.

  13. Lars Rogg

    @greeness
    Danke für die Korrektur meiner Schreibfehler. Du Akademiker…rrrrr….ich hab ne richtige Gänsehaut bekommen :). Wenn Du tatsächlich Nichtkiffer sein solltest, dann ist dein kleiner Geist gar nicht mehr zu rechtfertigen. Du schreibst wie einer dessen Hirn in Rauch aufgegangen ist…beängstigen…aber gut…
    dann ist das eben so.
    Der Thomasius schreibt diesen Unsinn schon seit Jahrzehnten, ist also nix neues…daher alt bekannter Unsinn, der nun wirklich nicht ständig kommentiert werden muss..ausser von lächerlichen Akademikern, die ihr peinliches Geschreibsel für Manna fürs Volk halten. Im Übrigen hab ich meine Meinung kürzlich dazu geäußert…hier. Aber mit dem richtigen lesen scheinst Du ja deine Probleme zu haben…Du Akademiker 🙂
    Was Du nicht alles weißt…tztztz… wer mir alles zuhört und wie hoch der Prozentsatz an dummen Hörigen ist, die sich um und in meiner Blase tummeln…Wahnsinn…ich bin echt beeindruckt !!
    Bist Du ein Seher oder doch nur das selbstverliebte, sich selbst überschätzende Würstchen für das ich Dich halte..??? Wir werden es wohl nie erfahren 🙂
    Es wird dann zu einer Legalisierung kommen, wenn die Politik und deren Lobbyisten es wollen, nicht die Bürger. Dass das Verbot und das Gefasel des Herrn T. Mumpitz ist, wissen tatsächlich zu wenige. Dein in die Kommentare geschriebener Dünnpfiff wird da sicherlich für Aufklärung sorgen…Bei allen Gegnern und Kritikern. Aufklärung tut Not, nicht deine Illusionen und Anfeindungen gegen anders denkende…kapier es endlich…oder lass es bleiben. Die AfD hätte in Dir einen tollen Mitstreiter. Große Klappe, keine Ahnung, aggressiv. Das wars dann…
    Aus deinem hochakademischen Text: „Du regst dich darüber auf, daß es Leute gibt, die nicht wollen, daß Legalisierungsbemühungen durch deinen persönlichen Möchtegernrachefeldzug vereinnahmt werden. “ Rachefeldzug..?? echt jetzt…?? Hast du Wahnvorstellungen..?? Oder glaubst Du mich damit verwirren zu können..?? Man bin ich jetzt durch den Wind… 🙂 Ich hab keinerlei Rachegedanken…das ist mir zu billig und ausserdem Zeitverschwendung…genau wie dein Unsinn den Du hier absonderst. Aber das wirst Du wohl nie verstehen.
    Könntest Du mir bitte wieder eine Korrektur zukommen lasssen ?? Lektoren wie Dich braucht das Land :):)
    Gaaanz viele mitleidige Grüße, Vergebung und möge der friedfertige Geist auch irgendwann Dich beseelen. Du Akademiker…ich lach mich schlapp :):)

  14. greenness

    @Lars Rogg

    Genau so wenig, wie ich dir vorher leid getan habe, lachst Du dich gerade über mich schlapp.

    Du ärgerst dich gerade und hast eine hochemotionale Tirade abgelassen.

    Aber mach ruhig weiter. Mir geht es nur darum, den Leuten zu zeigen, daß die Mehrheit der Cannabiskonsumenten nicht so sind wie Du. Wenn das nur ein paar Leute sehen, habe ich für unsere Sache schon mehr erreicht als Du es jemals wirst.

  15. somanl

    das hanfjournal wieder mit seinem reefer madness
    sucht euch richtige arbeit , ihr habt es nicht drauf

  16. Lars Rogg

    @greeness
    da isser wieder…mein Akademiker 🙂 meine „Kumpels“ haben schon gefragt ob Du neues aus der Welt der Cannabiskonsumenten hast. Erstaunlich wie schnell Du so eine Umfrage machen kannst. Oder ist es nur deine Meinung, die Du selbst überschätzend als allgemein gültig deklarierst…?? Ich denke wir kennen beide die Antwort 🙂
    Ich hatte schon gehofft, dass Du mir mehr von Dir erzählst…jetzt wo wir gute Freunde geworden sind… 🙂
    Also über dein soziales Dasein weiss ich ja schon etwas. Aber wie sieht´s mit der Familie aus..?? Einzelkind..?? Höchstwahrscheinlich. Single…?? Anzunehmen…um eine Beziehung zu führen, muss man zuhören können, kompromissbereit sein und andere Meinungen zulassen können. Wohin geht’s in den nächsten Urlaub. Ungarn..?? Amerika..?? Türkei..?? Da Du schon begonnen hast mir dein Dasein zu erläutern, dachte ich, ich bekomme jetzt jedes mal ungefragt was aus deinem Leben zu hören. Muss ganz schön langweilig sein.
    Nein… hochemotional nicht, aber mit großer Freude dabei mich einmal die Woche mit Dir zu unterhalten. Öfter geht leider nicht, da ich echte menschliche Kontakte hab. Akademiker, Beamte, Bauarbeiter…alles Kiffer die denken können und Lebenserfahrung haben. Nicht wie die Leute wie Du. Frage : wer sind denn die Leute die Du oben erwähnst und glaubst für diese sprechen zu müssen..?? Und das mit dem hilflosesten und armseligsten Stilmittel. Nämlich indem Du versuchst andere klein zu reden und mit aller Gewalt versuchst deine Meinung oder Ansichten durchzusetzen. Erbärmlich 🙂
    Und genau das hab ich mit Dir…erbarmen…denn ich bin ja emotional…und zwar im besten Sinne..!!
    Und nur zur Korrektur…ich lach mich schlapp. 🙂 Immer noch…
    Willst Du ein Bsp für deine armselige Selbstüberschätzung..?? Hier : „Wenn das nur ein paar Leute sehen, habe ich für unsere Sache schon mehr erreicht als Du es jemals wirst.“ Hahha…Du tust mir leid… echt jetzt…gaaanz ernst gemeint. Leute wie Du werden irgendwann über ihre eigene Arroganz stürzen. Nur schade das ich es nicht erleben werde. Wäre ein hochemotionaler Moment…für uns beide 🙂
    Gaaanz liebe grüße…und wie immer…Vergebung und Respekt für Dich und deine ausgegorene Meinung. 🙂

  17. Joachim Jahn

    Eins steht jedenfalls schon fest. Wenn Cannabis in Deutschland legal werden sollte und man es dann nur in Apotheken bekommen kann, dann wird man es nicht mehr bezahlen können, weil dann 1 Gramm minderer Qualität mit Sicherheit nicht unter 30€ zu haben sein wird.

  18. Johann

    Mit Fehler meine ich meinen Beitrag. Habe aus versehen auf Kommentar absenden geklickt. Aber super Artikel. Ich stimme mit Sadhu überrein. Der Micha propagiert aber immer die Cannabisregulierung.

  19. Hans Dampf

    Leute ihr irrt euch. Es wird in DE keine Legalisierung geben. Jedenfalls nicht so bald. (D.L. -2030 noch verboten.) Es wird eine einheitliche Menge von sechs Gramm geben. Als O.W. mit sattem Bußgeld und Konfizierung der Ware. Ist ja verboten. Wiederholungsfälle und das Übersschreiten der Menge landen vor Gericht.

  20. H'79

    Ich finde auch, sehr guter Artikel, denn so ist es. Wir werden ungleich behandelt. Wenn die hohen gnädigen herrschaften Abgeordneten sich endlich zur Freigabe bequemen, dann wird es so gemacht dass es Privilegierte zu teuer verkaufen (dürfen) und wir normaler betuchten Menschen im Land werden bzgl Cannabis so behandelt als seien thc und co was gaaaanz gaaanz krasses und kriegen bei kleinsten formellen Übertretungen gehörig Ärger und wenn wir mal bisschen tiefer ins Gras langen macht der tolle tolle Staat uns das Leben weiterhin zumindest für Jahre zur Hölle. Wir werden wie mehr oder weniger unzurechnungsfähige Verbrecher behandelt und Jugendliche werden durchs Verbot eben auch nicht geschützt.
    Ich will dass es für garnichts Mengenbeschränkungen gibt oder für jeden scheiß aber auf keinen Fall und in keinster Weise allein für Cannabis.

  21. greenness

    Und wenn es eine Regelung wie in Teilen der USA geben wird, dann bist Du auch dagegen?

  22. Maui

    Ich denke das größte Problem bei der Legalisierung von Cannabis, stellt die aktuelle StVO dar. Solange dubiose Abbauwerte zur Ermittelung der Fahrtüchtigkeit herangezogen werden, wird ohnehin niemand Kiffen können (und fahren), ohne permanent einen Beutel „Clean-Urin“ im Genitalbereich rum-schwappen zu haben. Mal abgesehen von dem monströsen Wirtschaftszweig MPU, MPU Vorbereitungskursen, Drogenlaboren etc. die bestimmt auch alle gar nicht begeistert wären, sollte sich die Gesetzgebung ändern.

  23. Lars Rogg

    @Maui
    ja das ist eine echte Bonusstrafe. Obwohl ich seit über 10 Jahren kein Auto angemeldet hatte und auch nie in dieser Zeit gefahren bin, wollten die A…meisenbären vom Landratsamt mich zur MPU schicken. Es lag kein Beweis vor, dass ich je berauscht in ein Auto gestiegen und gefahren bin. Dennoch haben die mein Trennungsvermögen in Frage gestellt. Und das obwohl ich als Kiffer absichtlich kein Auto mehr angeschafft, geschweige denn ein Motorisiertes Fahrzeug bewegt habe. Ich konnte also sehr wohl trennen.
    Ich hätte Unmengen an Geld für die W….aschbären von der MPU zahlen müssen, damit irgend so ein
    H…amstersohn von Psychoanal-fritze mir bescheinigt, dass ich Konsum und Autoführen trennen kann und mein FS behalten darf. Zusätzlich zu dem harten Urteil, mußte ich ne Menge Kohle abdrücken, bzw an Sachwerten vernichten lassen. Wegen dieser fehlgeleiteten Prohibitionspolitik zahlt man dann als Zusatzstrafe nochmal, um den FS zu behalten und muss sich vor diesen W…urmfortsätzen erniedrigen und demütigen lassen- mit offenem Ausgang.!! Ich hab´s anders gemacht. Ich hab einen halben Tag meine uralten FS (rosa) gesucht…ihn dem Landratsamt zukommen lassen und einen netten Brief dazugeschrieben, wo sie mit dem Wisch bleiben können. Inzwischen mache ich leidenschaftlich weiterhin einen auf Greta, rette die Welt und tu gleichzeitig was für meinen Körper indem ich nur Rad fahre. Für einen gesunden Menschen ist das auch kein Problem. Mein Leben spielt sich zum großen Teil im Umkreis von 10 Km ab. Das läßt sich leicht mit Fahrrad und Anhänger bewältigen. Selbst in dieser Jahreszeit. Amazon, Bus und Bahn erledigen den Rest. Das kann ich anderen auch nur empfehlen, denn als Radler mit einem Verkehrssicheren Rad wird man in der Regel auch nicht von den Menschen in blau behelligt. Außerdem weiß ich von früher, dass nach einer halben Stunde schnaufen und strampeln, unser Hobby doppelt so viel Spass macht 🙂
    Lasst euch nicht erwischen 🙂

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