Sonntag, 15. Dezember 2019

Alle Jahre wieder

Gewöhnung ist das halbe Leben


Alle Jahre wieder feiern die Christen – und meisten Menschen in der westlichen Welt – das Weihnachtsfest. Nicht weil man unbedingt die Geburt Christi zelebriert, sondern mittlerweile eher, da man es einfach gewöhnt ist, am 24. Dezember die Kerzen am Christbaum zu entfachen und sich gegenseitig mit Geschenken zu überschütten. Anstatt die Nächstenliebe innerhalb der Familie das gesamte Jahr über als Prämisse ins gewöhnliche Leben einzubauen, konzentriert man die guten Taten und lieben Wünsche auf die speziellen drei Tage der Weihnachtszeit, damit die folgenden 362 Tage gewöhnlich gelebt werden kann. Gerade zu dem eine Woche später stattfindenden Silvester wird teilweise dann schon wieder fast zwanghaft die Sau raus gelassen und man frönt dem Rausch im Beisammensein von Freunden. Alles eine Frage der Gewöhnung.

Ähnlich sah es lange Zeit mit der Legalisierungsdebatte von Cannabis aus. Da über Jahre die negativen Aspekte des Konsums der Knospen der Hanfpflanze medial und politisch übertrieben vermittelt wurden, hörten viele Menschen schon von vornherein nicht zu, wenn jemand damit begann berechtigte Kritik über die Situation zu äußern. Die Beschäftigung mit der Thematik alleine galt schon irgendwie als Thema aus der Schmuddelecke, weshalb niemand freiwillig über den Tellerrand zu blicken wagte, vor Angst, weitere Negativaspekte zu erblicken. Gewöhnung. Mittlerweile ist die Diskussion aber über derartig viele Jahre präsent, dass sich nun wohl auch die konservativsten Kreise einmal tatsächlich einmal die Tatsachen vor Augen führten, die in allen Teilen der Welt die Gleichen sind. Nach Dekaden der gescheiterten Prohibition, den vielen positiven Beispielen aus Ländern wie Portugal, Uruguay, Kanada und vielen Bundesstaaten der USA, scheint nun auch bei einem Großteil der deutschen Bevölkerung endlich der Knoten geplatzt, sodass ein anderer Umgang im Bezug mit Cannabis von einer nicht zu verachtenden Wählerschaft gewünscht wird. Die Umgewöhnung in diesem Bereich ist von mancher politischen Partei schon länger verstanden worden; selbst die Union lässt ihre verkrampfte Haltung bezüglich des Hanfverbotes erstmalig öffentlich auf den Prüfstand stellen (was leider noch gar nichts heißt). Sicher sollte jedoch sein, dass das typisch menschliche Verhalten namens Gewöhnung auch in dem Themenbereich der Bevormundung und Verbotspolitik irgendwann nicht mehr als natürlicher und weiterzuführender Standard angesehen wird und eine Zeit für neue Wege beginnt.

Vielleicht schafft es daher endlich das Jahr 2020, dass die schon lange bröckelnden Teile der zu lange aufrecht erhaltenen Prohibitionspolitik das gesamte Konstrukt zum Einsturz bringen und fortan auf der Ebene der Vernunft sowie dem Zeitgeist angemessen Fortschritte für Cannabiskonsumenten beziehungsweise die gesamte Gesellschaft gemacht werden können. Mit drohenden Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht, einem US-Wahlkampf der die bundesweite Legalisierung zum Thema haben kann, sowie dem nicht zu verachtenden wirtschaftlichen Aspekt, der selbst in Asien zum Umdenken anregt, dürfte eine Gewöhnung an legal verfügbares Cannabis möglicherweise auch hierzulande verhältnismäßig schnell vonstattengehen, als es derzeit noch den Anschein macht. Und das wäre dann wirklich einmal ein greifbarer Grund zum ausgiebigen Feiern. Guten Rutsch!

Eure Redaktion

7 Antworten auf „Alle Jahre wieder

  1. Fred

    Vielleicht schafft es daher endlich das Jahr 2020, dass die schon lange bröckelnden Teile der zu lange aufrecht erhaltenen Prohibitionspolitik das gesamte Konstrukt zum Einsturz bringen….

    Ich bin davon überzeugt.

  2. Großväterchen

    Deinen Optimismus möcht ich haben. Seit 50 (!) Jahren rauche ich illegal – und so wird es auch bleiben, bis ich ins Gras beiße.

  3. Geld aus dem Nichts

    Ob Staatliche SchutzPflicht ,Nächstenliebe oder Grundrechte ,so genau nimmt es die Regierung in Berlin nicht . Der schöne schein der Deutschen Demoktratie soll die Interessen der Turbokapitalischen Konzerndiktatur verbergen .
    Statt sein Grundrecht auf Privatsphäre ,in der eigenen Wohnung, einzuklagen , wird für Bezahlbaren Wohnraum demonstriert .? Die Bonzen erben weiter ihre Bildung und jeden zweiten tag, wird in Deutschland, eine Frau (geopfert)von einem Alkoholiker ermordet und Alkoholwerbung sowie öffentlicher Konsum sind legal . Und wen Alkoholiker nicht Morden , dann Pöbeln sie , bauen Unfälle ,Belasten das Gesundheitssytem , verscmutzen sich und die Umwelt

  4. Krake

    Oh Deutschland, welch ein Jammer…..Das bundesweite Versagen unserer Deutschen Politik ist beispiellos…dieses klägliche Versagen, ebenso!!! Das diese Verbotspolitik, dem Staat nur im Weg steht, wird mit einerm verächtlichen, überhblichen, arrogantem Blick dieser Person, Merkel, abgetan!!! Wer sich so gegen sein Volk stellt, ist in Meinen Augen….

  5. H.R. Schwert

    @Redaktion
    „Alle Jahre wieder feiern die Christen – und meisten Menschen in der westlichen Welt – das Weihnachtsfest. Nicht weil man unbedingt die Geburt Christi zelebriert, sondern mittlerweile eher, da man es einfach gewöhnt ist, am 24. Dezember die Kerzen am Christbaum zu entfachen und sich gegenseitig mit Geschenken zu überschütten. Anstatt die Nächstenliebe innerhalb der Familie…..“

    Ja, viele haben leider nicht verstanden, dass sich jemand als Jesu Christi als Mensch auf Erden inkarniert hat, für uns ! Die Nächstenliebe, Moral und Ethik ist nicht mehr vorhanden, i.d.F. zB.: auch die Prohibition. Es ist ja auch nicht nicht nur die Union, der das Christliche abhanden gekommen ist, sehr viele der anderen Parteien ebenso ! Viele jammern schon über den allgemeinen Zustand Deutschlands, sehen aber nicht über den Tellerand hinaus.

    Warum tun spezielle Politiker so etwas- höchste Stellen unserer Regierung, die tieferen politischen Stellen machen es nur des Geldes/Macht wegen mit – und der, der es geschaft, dass die Menschheit nicht sieht, nicht sehen wollen, dass es ihn gibt und er WIRKT über uns hinweg ! Satanismus – zB.: so funktioniert die Rache Honeckers…….

    Erklärund dazu, bitteschön:
    Das „Dritte Geheimnis“ von Fatima

    Eine Botschaft Mariens an die ganze Menschheit

    Bei der dritten Erscheinung in Fatima am 13. Juli 1917 erhielt die Seherin Lucia drei Botschaften = „Geheimnisse“ übermittelt, die sie gegebener Zeit der Menschheit zugänglich machen sollte.

    1942 schrieb sie auf Veranlassung ihrer kirchlichen Oberen mit Zustimmung Mariens die drei „Geheimnisse“ auf und übergab die ersten beiden dem Erzbischof von Leiria zur Veröffentlichung, das dritte in einem versiegelten Umschlag zur Weiterleitung an den Papst, der diese Botschaft erst 1960 verkünden sollte. Weder der damals regierende Papst Johannes XXIII. noch seine Nachfolger kamen dieser Aufforderung Mariens bisher nach.

    Mitte Dezember 1988 wandte sich Mutter Maria auf dem Weg einer medialen Kundgabe erneut mit einer eindringlichen Warnung an die ganze Menschheit und wiederholte sinngemäß diese von der offiziellen Kirche zurückgehaltene Botschaft von 1917, die höchst wichtige Hinweise und Aufschlüsse über Weltlage und die Zeichen der Zeit enthält:

    Kind, ich habe dich auserkoren zu dieser Mitteilung, die ich dir geben werde. Gehe hin und veröffentliche sie der ganzen Welt, der ganzen Menschheit !

    Habe keine Sorge und keine Angst; ich werde dir beistehen. Man wird dich zwar anfeinden, aber je stärker du im Glauben bist, umso weniger wird diese Anfeindung dir zu schaffen machen.

    Siehe: Was ich dir jetzt sagen werde, ist für die ganze Menschheit bestimmt. Darum fürchte dich nicht, denn die Menschheit soll erfahren, wie es um sie steht und in Zukunft um sie stehen wird ! Höre gut zu und merke dir, was ich dir jetzt sage.

    Über die GANZE Menschheit wird eine große Züchtigung kommen; nicht heute und nicht morgen, jedoch vor dem Ende dieser Erden-Endzeitperiode.

    Die Menschheit hat sich nicht so entwickelt, wie Gott, unser himmlischer Vater, es von ihr erwartete. Sie hat die Geschenke Gottes, ihres Vaters, mit Füßen getreten, ja sie hat gegen diese Geschenke gefrevelt.

    Nirgends auf Erden ist mehr Ordnung; überall, selbst von den höchsten Spitzen der Regierungen und Kirchen, wird Satan Besitz nehmen. Er wird nicht haltmachen, die Spitzen der Regierungen und der Kirchen in seinen Bann zu schlagen.

    Er wird nicht haltmachen, die Gehirne der Wissenschaftler so zu verwirren, das sie mächtige Waffen erfinden, die in wenigen Minuten Millionen und Abermillionen von Menschen, ja die Hälfte der Menschheit, töten können. Er wird nicht haltmachen vor den Mächtigen dieser Erde und sie aufstacheln, dass sie diese Waffen in Massen erzeugen, damit er seine Macht gebrauchen kann, um die Menschheit zu vernichten.

    Wehe aber, wenn die Mächtigen dieser Erde und die Spitzen der Kirchen diesem Treiben nicht Einhalt gebieten !

    Dann werde ich den mächtigen Arm meines Sohnes Jesus, des Christus, fallen lassen.

    Wehe, wenn die Mächtigen der Erde und die Spitzen der Kirchen es nicht ernst meinen mit ihren Bestrebungen, die Ordnung wiederherzustellen ! Dann werde ich Gott, meinen Vater, bitten, er möge das große Gericht über Menschheit kommen lassen, das ärger sein wird, als die Sintflut damals war.

    Überall auf Erden regiert Satan. Es wird unter den Kirchenführern zu gegenseitigen Kämpfen kommen, denn Satan tritt in ihre Reihen. In Rom wird es zu gewaltigen Veränderungen kommen, denn was faul ist, fällt, und was fällt, soll nicht gehalten werden, denn die Lehren der Kirchen sind verdunkelt.

    Über die gesamte Menschheit und über die ganze Erde wird furchtbare Bedrängnis kommen. Feuer und Rauch werden vom Himmel fallen, und alles wird verdunkelt sein. Die Wasser der Ozeane werden verdampfen, und es wird eine hohe Temperatur herrschen, dass die Gischt zum Himmel strahlt.

    Alles, was noch aufrecht steht, soll niedergerissen werden, und von einer Stunde zur anderen werden Millionen und Abermillionen Menschen sterben. Alle, die noch am leben sind, werden jene beneiden, die bereits tot sind. Elend wird sein, wohin man schaut, und die ganze Erde wird erbeben.

    Die Zeit schreitet vorwärts, und die Kluft zwischen dem geistigen Reiche und den Diesseits wird immer größer. Denn die Menschen in Irrtum haben dem geistigen Tod zu seinem Triumph verholfen, und die Knechte Satans haben ihn emporgehoben. Er wird dann der einzige Herrscher auf Erden sein.

    Aber all die, die im irdischen Leibe überleben, werden dann nach Gott rufen, und es wird so sein, dass Gott sie segnet und einen anderen Zustand herbeiführt. Dieser Zustand wird so sein wie jener auf Erden, als die Menschheit und die Welt noch nicht verdorben waren.

    Ich rufe alle Nachfolger meines Sohnes Jesus, des Christus, auf, sowie alle Christen, die es ernst meinen: Scharet euch um Christus ! Er ist der einzige Garant, der euch diese Zeit im Geiste überleben lässt !

    Die Zeit der Zeiten kommt immer näher, und das Ende aller Enden kommt immer näher. Wehe den Mächtigen und den Spitzen der Kirchen, wenn nicht von Ihnen eine rasche Bekehrung ausgeht ! Wehe, wehe, wenn es so bleibt, wie es jetzt ist ! Dann wird es noch viel schlimmer werden, als ich es jetzt dir sagen konnte.

    Geh hin, mein Kind, und sage es denen, die die Macht haben, es der ganzen Menschheit zu sagen ! Ich werde bei dir sein und für dich, jetzt und immerdar.

    Bedenke, dass ich dir all das sage, merke es dir und sorge dafür, dass es veröffentlicht wird !

    So sprach die Mutter Jesu zu Lucia.

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