Samstag, 28. September 2019

Polytoxikomanie III

Auch (gerade) das Alter feit nicht vor Suchtgewohnheiten


Bevor wir zum Abschluss dieser kleinen, vierteiligen Serie kommen, hier noch zwei weitere Bausteine der kleinen Reihe über Polytoxikomanie. Es fehlen nämlich noch wichtige, nicht zu unterschätzende Aspekte in der kleinen Artikel-Serie. 

Betrachtete der erste Artikel einen jungen Menschen, so drehte sich der zweite um eine Frau aus dem klassischen „Mittelalter“. Aber auch die Altersgruppe der „Alten“ sollte nicht vernachlässigt werden, da auch hier in ganz besonders hohem Umfang Polytoxikomanie vorkommt. Und last but not least sollten wir auch diejenigen im Blick haben, die für die Gesetzgebung zuständig sind, und die theoretisch legislativ den Weg für die Legalisierung von Cannabis vorgeben könnten. Hierbei wollen wir es allerdings bei einem eher untypischen Beispiel belassen, das aber so oder so ähnlich in der Wirklichkeit auch vorkommt. Wie gesagt: Alle Personen in der Artikel-Serie über Polytoxikomanie sind zwar Fiktion, aber die lehnen sich stark an in der Realität vorhandenen Beispielen an und entspringen nicht alleine der schriftstellerischen Fantasie.

Nochmals kurz zur Erinnerung – oder für diejenigen, die den ersten oder zweiten Artikel nicht gelesen haben und erst jetzt einstiegen. Polytoxikomanie meint den multiplen Gebrauch unterschiedlicher Substanzen oder von Substanzgruppen, die insgesamt die Merkmale eines Abhängig-Werdens aufweisen. Es geht also um Menschen, die nicht oder nur unter ganz schweren Bedingungen in der Lage sind, ihren Alltag ohne den dauerhaften Konsum ebenjener Substanzen zu meistern. Noch einmal die Zahlen, um sie sich sprichwörtlich auf der Zunge zergehen zu lassen. Es wird davon ausgegangen, dass mindestens jede 100. (!) Person in Deutschland von dem Phänomen der Polytoxikomanie betroffen ist. Dabei geht es aber nicht selten „nur“ um Abhängig-Sein, sondern es ist auch irgendwann eine Sache von Leben und Tod. Denn jährlich sterben in Deutschland mindestens 2.000 Menschen von den direkten, indirekten, kurz- oder langfristigen Folgen von Polytoxikomanie.

Im ersten Fall geht es um ein „altes Eisen“, das von der Sucht nach verschiedenen Substanzen geplagt wird. Erna M. feiert bald ihren 75. Geburtstag und wohnt in einer kleinen Zweizimmer-Altbau-Wohnung in Berlin-Wilmersdorf. Leider ist ihr Mann vor einigen Jahren an den Folgen eines jahrelangen Alkoholabusus gestorben. Sowohl Leber als auch das Herz- und Kreislaufsystem hatten die jahrelange Tortur für den Körper und Geist nicht mehr mitgemacht, sodass Erna seitdem Dahinscheiden ihres Gatten ihren Alltag alleine meistern muss. Ihre Tochter und deren beide Kinder sieht sie selten, da diese inzwischen in Hessen leben. Erna bemüht sich trotz ihrer Einsamkeit um ein emsiges soziales Leben. Sie hat Freund*innen, mit denen sie Ausflüge und Wandertouren unternimmt. Für das Kaffeetrinken und Kuchenessen in einem vornehmeren Berliner Café reicht das Geld nicht, es sei denn, eine ihrer Freund*innen lädt Erna dazu ein. Da Erna zeit ihres Lebens Hausfrau, Mutter und Ehefrau war, kann sie sich wirklich kein bisschen Luxus leisten. Auch aus dieser Art von Verzweiflung begibt sie sich nicht in die Abhängigkeit verschiedener Substanzgruppen. Durch die Aufstockung vom Amt lebt Erna quasi auf HARTZ-IV-Niveau. Das Geld reicht weder zum Leben noch zum Sterben.

Trotz der materiellen Armut ist Erna seit Jahrzehnten von verschiedenen Substanzen abhängig. Niemand in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis würde dies aber so sehen und anzusehen ist Ernas äußerer Erscheinung auch nichts. 

Allgemein bekannt ist, dass Erna sich immer schon gerne ein Zigarettchen gegönnt hat. Mit Ausnahme der Schwangerschaft hat sie seit Beginn ihrer 20er-Jahre geraucht. Dabei hat sie es aber nie übertrieben. Ihr Zigarettenkonsum liegt bei durchschnittlich fünf Zigaretten am Tag. Niemand würde auf die Idee kommen, Erna deshalb grobes Suchtverhalten vorzuwerfen. Das Geld für die Zigaretten spart sie sich sprichwörtlich vom Munde ab. Denn in der Tat würde es Erna inzwischen nicht mehr schaffen, einen Tag ohne Nikotin zu überstehen – selbst bei schlimmsten Erkältungen und böser Grippe greift sie zu mindestens einem „Glimmstängel“ am Tag. Das bedeutet im Umkehrschluss aber eine durchaus vorhandene Nikotin-Abhängigkeit.

Hinzu kommt, dass Erna am Morgen eher Probleme hat, auf Touren zu kommen. Der Kreislauf hängt durch und je nachdem wie sie geschlafen hat, ist sie manchmal richtig neben der Kappe. Gegen diese Zustände gibt es ein veritables Zaubermittel, das Kaffee heißt. In einer italienischen Cafétiere braut sich Erna am frühen Morgen nach dem Aufstehen erst einmal ein Kännchen sehr starken Kaffee – auch dies ist ein Luxus, den sie an anderer Stelle wieder bitterlich einsparen muss. Das starke Gebräu trinkt sie mit sehr viel Milch als Café au Lait, sodass der bittere Kaffeegeschmack etwas verloren geht, die Wachmacher-Wirkung aber dennoch erhalten bleibt. 

Doch damit nicht genug, denn Menschen können auch – dies wissen wir seit Christof Wackernagels Suchtkolumnen an dieser Stelle – auch nach Zucker und Weißmehl süchtig werden. Die Sucht nach Koffein wird also durch den Konsum von wahlweise – äußerst günstigen – Schokoladencroissants oder – ebenso preisgünstiger – Brioche aus dem Discounter ergänzt. Nicht selten gönnt sich Erna auch noch den Luxus, das Stück Brioche zentimeterdick mit 50 % zuckerhaltiger Marmelade einer Billig-Supermarktkette zu bestreichen. Nach dem Frühstück überfällt Erna dann das eher angenehme Verlangen nach einer Zigarette. Diesem Bedürfnis gibt sie dann – meistens noch mit einer weiteren Tasse Milchkaffee bewaffnet – auch auf dem Balkon nach. 

Doch was bedeutet dieses Verhalten? Kein „normaler“ Mensch würde bei solchen Verhaltens- und Konsummustern ad hoc auf die Idee kommen und von Polytoxikomanie zu sprechen. Zumal es sich bei den süchtig machenden Substanzen und Substanzgruppen um völlig legale solche handelt.

Doch damit ist Ernas polytoxikomanisches Potenzial noch längst nicht erschöpft. Denn mit dem Alter haben sich einige „Zipperlein“ eingestellt, die Ernas Meinung nach der medikamentösen Behandlung bedürfen. Erna hat, seitdem sie das 50. Lebensjahr überschritten hatte, Probleme mit dem Rücken. Ständig plagen sie hier Schmerzen. Je nach Jahreszeit und Witterungslage können die Schmerzen beinahe unerträglich werden. Wegen ihres Rückenleidens hat Erna einige Ärzte aufgesucht. Keiner konnte sie von ihrem Leiden befreien. Während ein Arzt von physiologischen Problemen und Fehlstellungen sprach, meinte ein anderer, dass das eine Alterserscheinung sei und ein Dritter war der Meinung, dass es sich um eine psychosomatische Erscheinung handle, und wollte sie schon zum Psychologen überweisen, was Erna aber ablehnte. Die ärztlichen Diagnosen halfen Erna nicht wirklich weiter. Die Ärzt*innen hatten ihr gegen das Rückenleiden unterschiedliche Substanzen verschrieben. Der erste Arzt Paracetamol, der zweite Ibuprofen und die dritte Ärztin Gelonida. Erna hat sich nie die Mühe gemacht, über die ihr verschriebenen Substanzen nachzuforschen. Denn dann hätte sie festgestellt, dass die Wirkstoffe Paracetamol (dies ist auch der Hauptbestandteil von Gelonida, wobei hierin auch noch ein kleiner Anteil Codein vorhanden ist) und Ibuprofen durchaus sehr schädlich sind und fatale Nebenwirkungen haben können. Paracetamol zerstört – in hohen Maßen und über lange Zeit eingenommen – die Leber und in geringerem Umfang auch die Nieren. Ibuprofen schädigt insbesondere die Nieren und die Leber. Zudem geht ein dauerhafter und umfangreicher Konsum stark zulasten des Herz-Kreislauf-Systems. Nicht wenige Schlaganfälle und Herzinfarkte (insbesondere bei Männern) werden angeblich auf den zu hohen Dauerkonsum von Ibuprofen zurückgeführt. Wenn Erna „ihre“ Schmerztabletten aber weglässt, hat sie das Gefühl, dass die Schmerzen zu stark werden, um damit durch den Tag kommen zu können. So nimmt sie jeden Tag mindestens eine der genannten Tabletten – manchmal sind es sogar bis zu fünf Stück. Da die Substanzen auch ohne ärztliches Rezept erhältlich sind, können doch ihrer Meinung nach die Auswirkungen dieser Medikamente gar nicht gravierend oder schädlich für den Menschen sein. Hier begeht sie, wie viele ihrer Mitbürger*innen auch, einen schwerwiegenden Fehlschluss. Nur der Umstand, dass ein Medikament ohne Rezept vom Arzt frei erhältlich ist, bedeutet nicht, dass dieses Medikament auch harmlos ist. Und natürlich bilden weder Ibuprofen noch Paracetamol veritable Suchtzwänge aus. Die Stoffe verursachen – egal in welcher Menge konsumiert – keinen Rausch im Kopf. Die verquere Logik des Gesetzgebers lautet, dass diese Stoffe dann auch ohne ärztliche Verordnung erworben werden können. Das stimmt so auch – aber nur bedingt. Denn wie gesagt: Erna hat sich durch die jahrelange Einnahme so an die Tabletten gewöhnt, dass ihr Gehirn automatisch in den „Schmerz-Modus“ schaltet, wenn sie diese weglässt. Anders formuliert: Paracetamol wirkt zum Beispiel so entzündungshemmend im Körper, dass nach Weglassen der Einnahme die potenziell entzündeten Körperstellen dem Gehirn das Vorhandensein von Schmerzen melden, auch wenn diese – ohne die vorige langjährige Einnahme des Wirkstoffs – so gut wie gar nicht signifikant wären. Einen Vorteil haben die Schmerztabletten: Sie zügeln etwas den Hunger. So kann Erna das Geld, das sie für die Arztgebühr und die Rezepte bezahlen muss, an anderer Stelle wieder einsparen, was auch dringend nötig ist.

Doch damit noch nicht genug. Schließlich ist Erna der Meinung, dass sie auch etwas „vom Leben haben soll“, denn sie ist ja kein Ding, das vor sich hinvegetieren soll. So kommt es, dass Erna sich am Abend vor dem Fernseher auch ein Gläschen Sekt gönnt. Der Schaumwein ist zwar der billigste vom Billigen, aber gut gekühlt schmeckt er ihr dann doch ganz gut. Sie trinkt nie viel mehr als das eine Glas, aber manchmal schenkt sie sich nach dem ersten Glas auch noch einen zweiten, kleineren Schwung Perlwein ein. Aber danach ist dann wirklich Schluss.

Dennoch gehört auch dieses Trinkverhalten in Sachen Alkohol dann zu dem Gesamtthemenkomplex Polytoxikomanie dazu. Denn ohne ein Glas Sekt möchte Erna am Abend nicht sein, und es gibt für sie keinen Grund, damit aufzuhören. Der wenige Alkohol am Abend ist für sie ein Stück Lebensqualität, das sie nicht missen möchte. Da ihr Mann in Sachen Alkoholkonsum alles andere als ein leuchtendes Beispiel war, sieht sie vernünftigerweise davon ab, mehr zu trinken. Aber das eine „gepflegte“ Glas Schaumwein ist für sie ein essenzieller Bestandteil ihrer Lebenskultur.

Würde man Erna fragen, ob sie von irgendetwas abhängig sei, so würde sie diese Frage vehement verneinen. Alkohol, Zigaretten, Tabletten und so weiter sieht sie als integrale Bestandteile ihres Alltags an, die nötig sind, ihr Wohlbefinden und ihre Körpergesundheit zu erhalten. Aber wir wissen, dass Erna letztlich auch ein Fall von Polytoxikomanie ist – ebenso wie das nächste, kurze Beispiel.


Iven M. ist einer der jüngsten Bundestags-Abgeordneten überhaupt. In seinem Wahlkreis hat er aufgrund seines Charismas, seines jugendlichen Eifers und einem unwiderstehlichen Charme die anderen Kandidat*innen weit hinter sich gelassen. Hinzu kommt, dass seine Partei in seinem Wahlkreis seit ihrem Bestehen sehr gut abschneidet. Es handelt sich sozusagen um eine Hochburg.

Für Iven ist der Alltag als Bundestagsabgeordneter sehr aufregend, zumal es sich um seine erste Legislaturperiode handelt. Da er am Abend nach der Teilnahme an Sitzungen, Partei-Events und Basis-Arbeit vor Ort in seinem Wahlkreis Probleme hat, „herunterzufahren“, benötigt er eine Einschlafhilfe. Iven hält – so wie das viele seiner Parteikolleg*innen auch tun – nichts von deutscher Chemie der Pharmaindustrie und nimmt ein sehr starkes Baldrian-Hopfen-Gemisch, das ihm hilft, einzuschlafen. Dennoch wacht er in der Nacht mehrfach auf und hat dann Probleme, wieder in den Schlaf hineinzufinden, da sein Gehirnkino anspringt. Dann denkt er an die anstehenden Probleme und Aufgaben, die er am nächsten Tag bewältigen muss. Nach solchen Nächten benötigt Iven dann am Morgen sehr viel Koffein. Er trinkt mindestens zwei starke Espresso. Doch dabei bleibt es nicht. Iven hat Angst, im Bundestag dadurch aufzufallen, dass er zu müde ist oder einen wenig dynamischen Eindruck hinterlässt. Das kommt schließlich weder bei den Wähler*innen noch bei den Abgeordneten-Kolleg*innen gut an. Deshalb ist der Koffein-Konsum von Iven beinahe besorgniserregend und alles andere als gesund. Abgesehen davon, würde es Iven momentan nicht schaffen, auf Koffein zu verzichten. Da ihm manchmal vom vielen Koffein schlecht wird, trinkt er zusätzlich viel Kamillentee, was ihm gegen die Bauchbeschwerden hilft. Und da sein Herz, nach seinem Empfinden, nach zu viel Kaffee manchmal viel zu schnell schlägt, nimmt Iven auch tagsüber Baldrian-Tabletten, die ihn beruhigen sollen. Und so hat sich Iven durch Koffein und Baldrian in einen zwar noch ungefährlichen Teufelskreislauf begeben, aber in einen, der durchaus auch schon als Polytoxikomanie durchgehen könnte. Doch damit noch nicht genug, denn Iven gehört einer Partei an, die seit ihrer Gründung sehr hanfophil ist. Da THC-haltiger Cannabis in Deutschland nach wie vor illegal ist, hat er sich einen Dealer seines Vertrauens zugelegt. Für Iven ist es zum allabendlichen Ritual geworden, nach Erledigung seiner offiziellen Termine, erst einmal einen fetten Joint zu bauen. Dabei verlangt er vom Fachhändler seines Vertrauens immer die stärkste verfügbare Cannabis- und Haschisch-Sorte. Das Geld spielt in dieser Sache für ihn keine Rolle, da er ja als Bundestagsabgeordneter recht üppig verdient. Das Gras raucht Iven pur und nur mit Bong. Da er aber auch gerne Haschisch konsumiert und jeden Abend Wert darauf legt, sowohl Gras als auch Haschisch zu rauchen, muss er dem Hasch etwas Tabak beimischen, um daraus einen kleinen, aber feinen Joint zu bauen. Manchmal benötigt er noch einen zweiten Hasch-Joint und die Anzahl der von ihm gerauchten Köpfchen bleibt zwar immer im einstelligen Bereich, aber es sind auch beinahe nie weniger als fünf. Insofern schließt sich bei Iven der polytoxikomanische Kreislauf. THC und das im Tabak enthaltene Nikotin sind zwei weitere Substanzen, ohne die Iven seinen Tag und die in ihm enthaltenen Anforderungen nicht meistern könnte. Iven ist aus der Zunft der Bundestagsabgeordneten sicherlich noch ein eher harmloses Beispiel für Polytoxokomanie. Ab und an lässt sich ja einer der werten Abgeordneten beim Kauf und/oder Konsum von richtig scharfen Sachen erwischen, was zwar kurzzeitig medial für Wellen sorgt, aber nie zu irgendwelchen ernsthaften Konsequenzen führt. Auch hier scheint leider ein durch nichts zu rechtfertigender „Standesunterschied“ zwischen den „Otto-Normal-Bürger*innen“ und den Volksvertreter*innen zu herrschen.

Die drei hier veröffentlichten Artikel über Polytoxikomanie haben deutlich gezeigt, dass Polytoxikomanie nicht zwingend bedeuten muss, dass jemand den ganzen Tag über „high“ im Bett liegt und die heimische Höhle nur dann verlässt, wenn er/sie Nachschub der legalen und vor allem auch illegalen Substanzen benötigt. Zudem begehen Polytoxikomanen nicht ständig „krumme Dinger“, um ihre diversen Süchte zu finanzieren. Vielmehr sind viele Polytoxikomanen ein funktionierender und essenzieller Bestandteil unserer Gesellschaft. Vielleicht sollten wir uns alle mal fragen, wie viel von einem Polytoxikomanen in uns steckt und was das für den/die einzelne(n) für uns bedeutet. Vor allem aber soll die Artikel-Serie den Politiker*innen einen Denkanstoß geben, wie sinnvoll die Verbote von sogenannten „Drogen“ sind. Die UN hat ja bereits das bis vor kurzem noch proklamierte Ziel der drogenfreien Welt aufgegeben. Die Menschheit scheint nicht auf die ihr lieb gewordenen Substanzen verzichten zu wollen und zu können. Und ob es vor diesem Hintergrund Sinn macht, Menschen für den Konsum von verbotenen Stoffgruppen zu betrafen, mag an dieser Stelle kritisch hinterfragt werden. Zumindest in Sachen Cannabis, das sicherlich eine der oder sogar die harmloseste/n verbotenen Substanzen ist, scheint die Absurdität der reinen Verbotspolitik evident zu sein. Insofern ist es an der Zeit für einen Wechsel. Und das möglichst schnell.

Christian Rausch

2 Antworten auf „Polytoxikomanie III

  1. R. Maestro

    Solange es ein Produkt des Pillensyndikates ist bekommt man nahezu alles.
    Auf die Frage nach einem Cannabisrezept, den Vorschlag zu einer Suchttherapie.
    Wenn Medizinalhanf vielleicht tatsächlich einmal auf deutschem Boden spriesst und deren Produzenten vergleichbar korrumpieren wie die Pharmamafia bisher, werden es auch die Ärzte gerne verschreiben.
    Damit hätten die korrupten Parteien (der gekaufte Komikerhaufen) nicht gerechnet, dass ihnen ihr eigener Scheiss zum Verhängnis wird!? rofl, lol

    Folge dem Weg des Geldes und du findest die Wahrheit!

  2. R. Maestro

    Naja, spriessen tut es ja bereits.
    Aber ob es letztendlich wirklich bis zum Patienten gelangt, seeeeeehr fraglich!

    Beim winzigsten, geschaffenen Verfahrensfehler wird die Ernte vernichtet.

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