Dienstag, 17. September 2019

Cannabis-Legalisierung à la SPD

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach will Cannabis-Konsumenten mit Bußgeldern läutern

Cannabis
© Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), 2019-04-10-Karl Lauterbach-Maischberger-5321, Hintergrund, CC BY-SA 4.0

 

 

Ein Kommentar von Sadhu van Hemp

 

 

„Ich bin dafür, den Cannabis-Konsum zu entkriminalisieren“, verriet Gesundheitspolitiker Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Wir sollten ihn zu einer Ordnungswidrigkeit herabstufen.“

Nach deutschem Recht heißt das, wer gemütlich auf der Parkbank sitzt, einen Haschkeks knabbert und von der Polizei erwischt wird, begeht nach wie vor eine rechtswidrige Handlung, die großzügigerweise nur mit einer Geldbuße geahndet wird. Wer nicht zahlen kann oder will, muss mit Erzwingungshaft rechnen. Die Haftdauer darf sechs Wochen nicht übersteigen. Bei mehreren Geldbußen, die in einem Bußgeldbescheid zusammengefasst sind, können bis zu drei Monate Haft als Beugemittel verhängt werden. Wer also regelmäßig beim „entkriminalisierten“ Kiffen ertappt wird und pleite ist, hat gute Chancen, ein paar Monate im Jahr auf Staatskosten Urlaub zu machen.

 

Mit Lauterbachs „Cannabis-Entkriminalisierung“ ist es also nicht weit her. Das Stigma bleibt, und die Polizei kann weiter nach Herzenslust auf Kifferjagd gehen. Folglich drängt sich der Verdacht auf, dass der 56-Jährige, der „Germanys next SPD-Parteichef“ werden will, nur so tut, als schlüge in seiner Brust ein Herz für Kiffer. Im Grunde veräppelt er die Bürgerinnen und Bürger, die sich ein Ende der Cannabis-Prohibition wünschen, wenn er zugleich den Handel mit Haschisch und Marihuana weiterhin als Straftat ahnden will: „Ich plädiere hier dafür, die bestehenden Regelungen des Strafgesetzbuchs anzuwenden.“

In nur wenigen Sätzen schafft es der SPD-Bundestagsabgeordnete, sich ein Armutszeugnis auszustellen, das ihm jegliche Kompetenz in der Cannabis-Debatte abspricht. Ob aus Kalkül, Dummheit oder Ignoranz, Lauterbach drückt sich, Position pro Cannabis zu beziehen und ein vernünftiges Konzept vorzulegen, wie sich Deutschland mit Hilfe der SPD aus dem War on Drugs verabschieden kann.

 

Wieder einmal zeigt sich, dass die SPD-Bundestagsfraktion in der Cannabis-Politik – wie bei vielen anderen politischen Themen – weder Fisch noch Fleisch ist. Zwar mehren sich die Stimmen in den Reihen der SPD, die den Prohibitionswahnsinn als solchen wahrnehmen und gerne beendet sähen, aber zuletzt sind es die gewichtigen Parteibonzen wie Karl Lauterbach, die sich der Realität verweigern und somit ein konsequentes Handeln ausbremsen,

 

Die Parteibasis in den Landes- und Ortsverbänden ist da weiter als die SPD-Führungsriege im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Außerhalb der Hauptstadtblase begreifen die SPD-Lokalpolitiker die Notwendigkeit, den Anti-Cannabis-Krieg gegen die eigene Bevölkerung einzustellen. In Stadt und Land wollen viele Genossen die Sache nicht mehr aussitzen, weil sie wissen, dass die Repressionspolitik der Partei mehr schadet als nutzt. Während Lauterbach herumeiert, um das anrüchige Thema aus karrieretechnischen Gründen möglichst elegant zu umschiffen, lehnt sich sein SPD-Heimatverband schon fast suizidal weit aus dem Fenster. Die Kölner Genossen haben einen ganzen Katalog von Forderungen der SPD-Bundestagsfraktion vorlegt – mit der freundlichen Bitte, „sich für eine kontrollierte und bedachte Legalisierung von Konsum, Anbau und Handel von Cannabis für Erwachsene einzusetzen“. Gewünscht wird die Zulassung von Cannabis-Fachgeschäften und der straffreie Anbau von drei Hanfpflanzen.

 

An einigermaßen tauglichen Konzepten für die Zeit nach der Prohibition mangelt es bei den SPD-Genossen aus der Provinz nicht. Ob in Bremen, Berlin oder Posemuckel, die SPD hat das Potential, den ersehnten Frieden mit den Cannabis-Konsumenten zu schließen – wären da nur nicht die Karrieristen und Lobbyisten im Deutschen Bundestag, die aus welchem Antrieb auch immer die Freiheit mehrerer Millionen Menschen beschneiden und wie Karl Lauterbach überhaupt nicht daran denken, dieses Unrecht konsequent aus der Welt zu schaffen. Wer Bußgelder für Kiffer fordert, ist ein Prohibitionist – und die SPD wird sich keinen Gefallen tun, den Ewiggestrigen und Unbelehrbaren die Parteiführung zu überlassen.

 

 

21 Antworten auf „Cannabis-Legalisierung à la SPD

  1. Egal

    …. Dann hoffe ich das Alkohol in der Öffentlichkeit auch mit einer owi belegt wird!
    Müsste sogar das doppelte drauf kommen da Alkohol auch gefährlicher ist

  2. Der Realist ohne Kraut

    So könnte der Staat sicherlich schneller und mehr Geld ‚erwirtschaften‘, als wenn’s Hanf legal besteuert würde.

    Viel Bürokratie fällt weg, viele Einberufene könnten so den üblen Kiffer und Genussler abstrafen. Dies ginge natürlich um einiges schneller, als es jetzt ist.

    Ein Herr Lauterbach sorgt dafür, dass die roten Lemminge nur noch weiter in den Keller rutschen und den Bezug zur Realität und zu ’seinen‘ Bürger weiter verlieren.

    Mir soll’s recht sein! Ob’s rot, schwarz oder blau aus der Politwelt schimmert, es bleibt ein Haufen von dummer Ignoranz.

    Leider macht’s da auch nicht besser, dass es bspw. in Köln mehr Verstand gibt. Die Führungsriege macht eh, was für sie das Beste ist. …und das sind sicherlich nicht die freien Hanffreunde!!

    Gebt endlich den Hanf frei, verdammt nochmal!

  3. R. Maestro

    Da wird mir Herr Lauterbach gleich sympatischer.
    Um der ganzen Debatte Nachdruck zu verleihen, wäre es halt gut, wenn sich alle Befürworter zusammenschliessen würden.
    Es sind ja viele Personen dabei, welche durchaus etwas zu melden haben.
    Sollte man zumindest meinen.
    Die Unionen sollen mit Mann und Merk, äh, Maus untergehen.
    Alten Menschen wird der Lebensabend versaut, jungen wird die Zukunft versaut/verbaut.
    Dies aus Motiven heraus, wie zu Anslingers Zeiten.
    Viele befassen sich mit soviel Schwachsinn, aber mal ein paar Minuten sich zu informieren fehlen?!
    Vermutlich ist vielen der Unions-Wähler die verlogene Vorgabe des käuflichen, regierenden Molochs wichtiger als die Zukunft ihrer eigenen Kinder.
    Seht mal über den eigenen schmalen Horizont hinaus und entscheidet:
    Unsere machtgeilen Unionen und ihre kranken Ideologien, oder der eigene Nachwuchs? Wer da noch überlegt, hat auch das Recht (Pflicht?) zur kostenfreien Kastration!

    Eine heisse Diskussion vor kurzem hat mir gezeigt: Vielfach herrscht die Meinung, was von oben kommt, kann nicht falsch sein.
    Der Diskussionspartner ist Baujahr 1938. Diese Alterklasse sollte es besser wissen.

    Im ersten Weltkrieg, den Karren an die Wand gefahren, im zweiten Weltkrieg, den Karren an die Wand gefahren und heute ohne Krieg, den Karren an die Wand gefahren.
    Die Natur, die Umwelt, die Zukunft der Jugend und nicht nur derer Zukunft.

    Wortspiel: Eine Karrenbauer wäre da nicht verkehrt?!
    Naja, Merkel hat aber auch nicht geMERKt, dass sie keine wirkliche Volkspartei anführt
    und BECKENbauer war auch kein Orthopäde.

  4. Maik

    Wievil Alk ist eigendlich nötig um auf so eine Schnaps-Idee zu kommen und diese auch noch Raus zu hauen Heer Genosse?
    Ich weiß schon warum ich seit Schröder einen Bogen um die SPD mache. Wann merkt der Haufen eigendlich das da ein Riesen A vor ihren Partei Namen prangert?

  5. Otto Normal

    So isses! Guter Artikel!

    „Die Parteibasis in den Landes- und Ortsverbänden ist da weiter als die SPD-Führungsriege im Willy-Brandt-Haus in Berlin.“

    Jaja, der Fisch stinkt immer vom Kopfe her!

    Diese Partei hat doch schon seit langem fertig. Nur noch Zombies wählen die.
    Lauterbach ist auch schon vorher negativ aufgefallen als es um die Finanzierung der Mütterrente ging und die Regierung sich an dem Eigentum der Beitragszahler in der Rentenversicherung vergriffen hat – so wie Hitler es einst tat zur Finanzierung des 2. Weltkrieges. Auf den Griff in die Sozialkassen angesprochen sagt der Typ doch frech in die Kamera: „Wir hätten das Geld ansonsten nicht bekommen.“
    Falls jemand von Euch mal einen Bankraub begeht, z.B. um sich ein leckeres Törnpiece zu kaufen, wißt Ihr nun was Ihr dem Richter sagen könnt: „Tut mir leid Euer Ehren aber ich hätte das Geld sonst nicht gekriegt.“ 🙂

    Sehr interessant ist die Rechtsansicht dieses Professors. Eine Ordnungswidrigkeit zu begehen ist für ihn also nicht kriminell. Seine Interpretation von „entkriminalsieren“ ist sehr gewöhnungsbedürftig. Kein Wunder da der Raub unserer Rentenkassen ihn ja auch nicht sonderlich gekümmert hat (er bezieht später mal übrigens keine Rente sondern eine fette Politiker Pension und ist deshalb davon nicht betroffen), für den Mann ist sowas alles völlig normal.

    Übrigens war es die Regierung ROT/GRÜN die sofort nach der Machtergreifung in 1998 die Prohibition verschärft hat und da war dieser Typ schon eine große Nummer in dem Sauladen.

    Schließlich möchte ich nochmals darauf hinweisen das die SPD der einstige Totengräber unseres Sozialstaates ist und daraus eine neoliberale Kloake gemacht hat, mit
    verfassungswidrigen militärischen Kampfeinsätzen auf dem gesamten Globus,
    Menschenhandel in Form von Leiharbeit,
    1-Euro-Sklaven,
    Mindestlohnsklaventum,
    Mietsklaventum durch Einstellung des sozialen Wohnungsbau,
    Hass4
    ect. usw. die Liste ist noch viel länger wenn man alles aufzählen würde. – zusammen mit den Grünen (das dürfen wir ebenfalls niemals mehr vergessen)!

    Auch die drohende Altersarmut haben wir den Genossen zu verdanken, den die waren es die das Rentenniveau um 20%-Punkte gesenkt haben, also um rund 1/3 – allerdings nur in der allg. Deutschen Rentenversicherung – d.h. die Renten der Parteibonzen (heißen ja auch extra anders nämlich „Pension“, das klingt schön bescheiden) wurde nicht angetastet und jetzt jammern sie über die drohende Altersarmut, nachdem sie unsere Beiträge für politische Wahlgeschenke verpulvert haben, – natürlich nur die der kleinen Leuten deren Interessen sie vorgeben vertreten zu wollen.

    Wer hat uns verraten?
    SOZIALDEMOKRATEN!
    Sozialdemokraten sind Verräter, schon immer gewesen, links blinken und dann rechts abbiegen und es sind mittlerweile Räuber die sich am Eigentum der kleinen Leute vergreifen, ganz so wie es Hitler auch getan hat.

    Ich hab die sogar mal gewählt, heute schäme ich mich dafür in Grund und Boden, aber da war ich jung und unerfahren – erst 18 – da habe ich noch nicht so lange gekifft und hatte deshalb die Weisheit nicht die mir das Cannabis in all den Jahrzehnten gab.

    S – Scheiß
    P – Politik
    D – Deutschlands

  6. Rainer Sikora

    Karl Lauterbach weiß nicht über den Umfang und Details und Facetten dieser ganzen Problematik bescheid,muß aber eine Idee zu der Angelegenheit ablassen.Die taugt aber nur zum Grimm meinerseits.

  7. Stan

    Warum macht Ihr Euch Sorgen über die SPD ? Es wird nicht mehr lange dauern, und die SPD wird in keinem Bundesland die 5 % erreichen. Aber das hat sie sich selbst zuzuschreiben..

  8. Greenkeeper

    Eine Herabstufung zur Ordnungswidrigkeit hat mit Entkriminalisierung nichts zu tun. Warum soll ich ein Bußgeld dafür bezahlen, dass ich mir Haschmuffins backe, um einen moderaten Rausch vor dem Fernseher zu genießen, von dem mein Nachbar überhaupt nichts mitbekommt? Der Nachbar, der währenddessen seinen Rotwein schlürft, was aber nach Lauterbach-Logik im Gegensatz zum Haschmuffin in Ordnung sein soll. Nein Danke! Wer sowas als fortschrittliche Drogenpolitik verkauft, sollte sich lieber Themen zuwenden, von dem er hoffentlich mehr versteht.

  9. Christian

    Man wir Menschen Leben auf dieser Weltkugel und dürfen nicht das machen was wir wollen was soll das. Warum verbietet ihr das lasst doch jeden Menschen selber entscheiden was er zu sich nimmt oder fangt ihr bald an Menschen Wasser und Brot zu verbieten wenn jemand Marihuana rauchen will dann lasst ihn das machen. Gegen Leute die sich in ihre Wohnung zu tote saufen sagt und macht ihr auch nix. Was ist aus unserm Deutschland nur geworden

  10. R. Maestro

    Mortler, Merkel ihr habt viel mehr zerstört, als ihr in eurem Irrglauben gerettet habt.
    Suffnasen, hört endlich auf alles kaputt zu machen.
    Andererseits seid ihr nie für Zukunft und Vortbestand in Erscheinung getreten!!!
    BLENDER!!!, Lügenmäuler!!

  11. robin Pfeiffer

    Also finde ich schon krass…… Ordnungswirdrich heißt ja dann das mann zb seine Zigarette ausmachen muss seine Schachtel aber behalten kann wenn ich das richtig in errinerung habe

    Also wenn jemand mit 100g und einem joint erwischt wird muss er ihn prav ausmachen und sein Bußgeld bezahlen und darf weiter laufen….

    Jeder dealer wird nun 1 mal seine Packs abwiegen und dann schmeißt er seine wage in den Müll und ist nur noch Konsument verklickert der Polizei das das seine Tages Packet sind und diese angepackt hat…

    Somit nur Bußgeld keine Straftat……

    Aber das sind alles nur dumme Sprüche von Politikern die sich keine Gedanken machen was sie damit lostreten.

    Die neue Drogenbeauftragte

    Da gibt es zb dieses zitat: muss sich der Justizminister mit Mord auskennen nein aber haben alle Richter schon mal eine Straftat begangen?

    Ich glaube als Justizminister sollte mann ahnung vom Gesetz haben und sehen das zb. Die Gesetzgebung in Deutschland mehr kosten verursacht als effektiv kriminelle gezügelt werden oder weniger rückfällig…….

    Ich glaube das Problem liegt in einer ganz anderen Sache

    Und zwar will die USA ein Monopol auf Cannabis Produkte wenn sie das aber öffentlich bekannt geben würden, würden einige Staaten das gleiche versuchen zb England und Frankreich genau so wie Deutschland weil das kapitalistische an Cannabis noch mind. 80% Potenzial hat

    Und deshalb beziehen alle fein Cannabis aus Kanada für alle Apotheken

    Firmen und Auftrags Vergabe: Aurora?

    Wie viele Firmen haben Lizenzen bekommen?
    Und wo fließt das Geld hin?

    Ich finde es Mega das Cannabis als Medizin in Deutschland nun erlaubt ist!
    Ich finde es aber unmoralisch und verräterrisch dem Zustand klein bei zugeben und fein fremde Staaten finanziert weil wir immer noch unterdrückt werden!

    Politik 2+4 Vertrag…………….

    Augen auf so läuft das mit allem wenn die Menschen / das Volk das nicht rafft dann ist das so! Aber Bitte liebe Kiffer steht auf!

    Und hier steht noch nicht mal was wegen der Gesundheit! Einem Vergleich mit legalen Drogen! Usw

    Dies ist meine politische Meinung!
    Und soll nicht aufhetzen oder anderst ihrgent jemanden schädigen!

    Heutzutage kann mann sehr viel über das Internet heraus finden bitte nutzt es nicht nur für manipulative Dinge wie Facebook usw Bildet euch eure eigene Meinung also am besten beim Springer/ Bild oder so 😉

  12. Greenhawk

    Ich hasse gesunde Gesundheitsexperten die selber nie die Erfahrung gemacht haben mal schlecht dran zu sein. Die wissen immer alles besser und sind sich zu 100% sicher bei dem was sie machen. Man kann Vorschläge machen aber wenn man weiß das eine Mehrheit der Deutschen zwar nicht für eine Legalisierung ist aber schon länger für eine Entkriminalisierung dann entlarvt man sich mit so kriminalisierungs Vorschlägen als Anti-Demokrat. Lasst die Suchtkranken in Ruhe sonst zeigen wir uns mal alle zeitgleich an damit ihr mal seht wen und wieviele ihr kriminalisiert. Alkoholiker verlangen niemals Alkohol vom Arzt weil er legal ist. Kiffer und Heroinabhänige fragen öfters mal nach originalstoffabgaben weil sie keine legale Möglichkeit haben an den Stoff zu kommen. Darum beschweren sich Alkoholiker auch nicht darüber das die Suchttherapien garnichts ich wiederhole absulut garnichts bringen sondern es eher die persönlichen Motivationen sind die Menschen zum entzug bringen wo die Therapie dann nur eine Unterstützung ist. Alkoholiker leben selbstbestimmt. Kiffer müssen zuhause bleiben. Herr Lauterbach ist für mich nicht die Meldung wert. Aus so jemanden sollte man kein Politikum machen der gibt und nimmt uns nichts. Penner!

  13. R. Maestro

    Jetzt äussere ich mich mal.
    Scheissdrogenpolitik.
    Mein Bruder wurde von einer S-Bahn halbiert! Er wollte einem Steuerzahler das Leben retten. Das hat er geschafft.
    Das zählt nicht, weil ich aufgrund Konsums selbst ein Verbrecher bin?!
    Alles, was ein Mensch erlebt hat zählt nicht, ausschlagebend ist Psyychologen und deren Gift zu fressen.
    Was soll das, Chemie zu fressen, bis man sich selbst nicht mehr kennt?
    Die Drecks-SSRI haben zu einer Abhängigkeit derer geführt.
    DANKE! Diese haben zu einer Abhängikeit geführt welche es bei Grünzeug nicht gibt.
    Aber unsere Pharmamafia will uns weis machen ohne diesen Scheiss könnte man nicht leben?
    Dies führt zur Erkenntis: Der Staat frisst/verheizt/verkauft allles, auch Leben, solange das eigene Konto nicht leidet.
    Niedere Beweggründe welchem einem Konsumenten umgehend unterstellt werden.
    Verlogenen Drogenbeauftragten nicht?
    Dass viele sich unter Mortler noch so verarschen lassen, wie unter Hitler?
    Gestern wie heute!
    Sorry, denen welche es verstanden haben …..
    dass man hier verarscht wird.

  14. Fred

    Herr Lauterbach sollte sich mit den Facheinrichtungen und Suchtkliniken kurzschliessen. Die empfehlen inzwischen reihenweise die Legalisierung. Warum machen die das ? Weil es die beste Lösung ist ! Und die sollte jetzt endlich umgesetzt werden.

    Es ist wirklich nicht zu fassen, wie man sich um die einzig vernünftige Lösung drückt. Eine solche Reaktion hängt vielleicht aber auch mit der bevorstehenden Verfassungsbeschwerde zusammen. Eine Herabstufung auf eine OWI bringt die mit ziemlicher Sicherheit verfassungsrechtliche Unverhältnismässigkeit in der derzeitigen Gesetzgebung zurück ins Legale, ändert aber nichts an der Problematik.

    Nach wie vor blüht der Schwarzmarkt, es gibt nach wie vor nicht die Spur von Jugendschutz, keinerlei Qualitätskontrolle usw. Nicht zu verstehen. So allmählich wirkt das ganze pathologisch. Man sollte vielleicht mal zur Heilpflanze greifen.

  15. Lacrimis

    Cannabis KONSUM entkriminalisieren?????? Und stattdessen ein Bußgeld für Konsum verordnen????

    Also eine neue Strafe gegen Konsumenten entwerfen – noch mehr Prohibition noch mehr Krieg gegen Kiffer

    Was für Konsum entkriminalisieren? Es gibt gar keine Kriminalität im Konsum es gibt auch keine Ordnungswidrigkeit beim Konsum… Bislang darf ich konsumieren was ich will und für Cannabis soll ich jz blechen oder in knast wenn ich mir was rauche + stgb Anwendung also bestraft für den Besitz werden

    Ich finde die ganze Debatte sowieso permanent am Thema verfehlt… Wenn wir von Legalisierung reden wird nie gegen das Verbot argumentiert sondern ausschließlich gegen die legale Handlung „Konsum“…
    Der Besitz, Herstellung und Weitergabe ist verboten, Konsum ist legal..
    Also warum soll Besitz eines Gegenstandes verboten sein? „weil der Konsum schädlich ist“ okay, warum ist der Besitz von Erde, Steine, Plastik, textilien usw dann nicht verboten? Denn schließlich ist der Konsum davon schädlich!
    Das ist als sagt man der Besitz von Messer ist verboten, das Messern (abstechen) hingegen erlaubt…

    Was ist also eine Begründung warum der BESITZ und WEITERGABE verboten sein soll?
    Argumente AUSSCHLIEßLICH gegen das VERBOT kann nur sein das die trichome den hausstaub festhalten, der Gegenstand nicjt richtig zu reinigen ist und es eine hausstauballergie begünstigen kann… Im Gegensatz zu einem Gegenstand aus Plastik, lässt sich cannabis halt nicht so gut reinigen… Aufgrund den Kosten schmeißen es viele nicht weg auch wenn sich schimmel darauf bildet (anders als bei den letzten zwei Scheiben Wurst – die landen im Müll wenns schimmelt)….
    Ja, es ist totaler bullshit was ich hier laber aber REIN GEGEN DAS VERBOT sind diese Argumente noch mit am nachvollziehbarsten… Ich darf es ja konsumieren also „so schädlich kanns nicht sein“ wenn die schädlichkeit das Grund für das Verbot sein soll, dann muss die Gefahr ja vom Besitz ausgehen und nicht vom Konsum (welcher mir erlaubt ist!)

    Es wird ständig am Thema verfehlt argumentiert…
    Thematik: ein VERBOT aufheben
    Argumentation: etwas LEGALES ist schädlich…
    Wir reden aber nicht über die legale Handlung sondern über das Verbot! Wäre schön wenn unsere Regierung zumindest das Thema beibehält und nicht ständig davon abweicht…
    Wenn wir über den Berliner Zoo reden, dann nutzen uns Beiträge über die stürmte in Miami auch nichts – ist einfach nicht das Thema…

  16. Fred

    In jedem Fall ist Druck im Kessel. Die DHV Aktion Verfassungsgericht schlägt Wellen. Das Thema ist wieder in Politik und Medien.

    https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/diskussion-um-cannabis-verbot-104.html

    Hier ein Sicherheitshinweis. In dem oben verlinkten Fernsehbeitrag gibt u.a ein gewisser Prof. Thomasius sein gesichertes Fachwissen zum Besten. Menschen mit per se schon hohem Blutdruck sollten vor der Ansicht des Beitrages ihre Werte kontrollieren und ggfls den Artikel nicht ansehen.

  17. Jemand

    Typisch SPD…Wählerfang mit (scheinbar) vernünftigen Vorschlägen die aber im Endeffekt nichts weiter sind als eine „Verschlimmbesserung“ der aktuellen Situation!

    Daher : Bloß nicht SPD wählen!

  18. Harald de Lamotte

    Um hier mal beleidigend zu werden:
    Lauterbachs Mutter hat mit Sicherheit während der Schwangerschaft gesoffen!
    Anders kann ich mir seine Hirnausfälle nicht erklären.

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