Mittwoch, 27. Februar 2019

Wingman für den Joint

Promotion – Eine Neudefinition der Cannabisrauchkultur

Wingman von Eybna


Wenn man nach einer Alternative zum Tabakkonsum während des Cannabisgenusses in Joints Ausschau hält, stößt man mit Sicherheit einmal auf die Entwicklung eines R&D-Start-ups aus Israel, welches seit 2016 eine bemerkenswerte Lösung anbietet. Man entdeckt Wingman für den Joint, die weltweit erste Kräutermischung mit einem reichhaltigen Terpenangebot.

Warum überhaupt Tabak?

In Deutschland ist der Prozentsatz von Menschen, welche Cannabis mit Tabak mischen, ungefähr acht Mal zu hoch wie in den USA, und circa 82 Prozent der deutschen Cannabiskonsumenten mischen ihr Marihuana mit Tabak, anstatt das Cannabis komplett pur zu konsumieren. Diese schockierenden Zahlen führen zu weiteren überraschenden statistischen Erhebungen, welche den Konsum von Gras folglich mit den negativen Folgen des Rauchens in Verbindung bringen können. Wie ist diese weitverbreitete, aber schädliche Gewohnheit, Cannabis mit Tabak zu mischen, überhaupt entstanden und konnte sich daraufhin längerfristig durchsetzen? Die Antwort ist einfach: Alte Rituale werden schwerlich aufgegeben.

Es begann wohl während der sechziger und siebziger Jahre, als Cannabis in Europa schwer zu bekommen, Haschisch jedoch überall verfügbar war. Dies lag daran, dass Europa von exquisiten Haschischproduzenten nahezu umzingelt wurde, wie Marokko, das heute noch als Weltmarktführer der Haschischproduktion gesehen wird. Aus der Perspektive von Schmugglern ist Haschisch selbstverständlich das lohnenswertere Produkt im Vergleich zu Cannabisblüten. Zusätzlich hielt Haschisch damals die höheren Konzentrationen von THC bereit, welche in den Knospen der Pflanzen noch weit weniger vertretbar waren. Während Haschisch seinerzeit schon drei bis elf Prozent THC aufwies, enthielten Knospen der Hanfpflanze meist nur einen bis knapp vier Prozent der Rauschsubstanz pro Gramm. Aufgrund der hohen Potenz und der klebrigen Struktur war es unmöglich einen Joint komplett aus Haschisch herzustellen, der anschließend zum Konsum geeignet war, weshalb die Nutzer damit anfingen, der selbst gedrehten Tüte etwas Tabak hinzuzufügen. Seitdem Purjoints mit Gras jedoch einen Effekt aufweisen können, der zu stark für manche Konsumenten ist, schaute ein Großteil der Cannabisraucher sich nach einer Möglichkeit um, die Dosierung des Marihuanas besser kontrollieren zu können. So griff man daher wohl zum gewohnten Tabak, um ein angenehm wirkendes Mischverhältnis zu erhalten. Dies ist vergleichbar mit dem Genuss von Gin, dem viele Menschen etwas mehr Tonicwater untermischen, damit der Konsum eine geschmeidigere und kontrollierbarere Genusserfahrung darstellen kann.

Von den vielen schädlichen Giften, die in Tabak gefunden werden können, hält Nikotin den ersten Platz der langen List ein, auch aufgrund der stark süchtig machenden Eigenschaften. Mischt ein Konsument von Marihuana daher sein Gras mit Tabak, setzt er sich selbst dem hohen Risiko aus an einer psychischen Nikotinsucht zu erkranken. Unglücklicherweise gibt es für den Cannabisraucher von heute noch nicht besonders viele Alternativen zu diesem schädlichen Streckmittel namens Tabak.

Wingman stellt sich vor!

In Israel war die Situation einst sehr ähnlich wie in Deutschland. Die meisten Medizinalhanfpatienten, welche ihr Cannabis unter der Aufsicht des israelischen Gesundheitsministeriums erhielten, mischten ihre Medizin auch sehr oft mit schädlichem Tabakkraut. Eybna Technologies, eine von Israels ersten lizenzierten Cannabis R&D Firmen, bemerkte dieses kontraproduktive Problem und bekam die Idee von der Entwicklung einer neuen Rauchkultur, in welcher Tabak keinen essenziellen Bestandteil eines Joints mehr darstellt, ganz besonders, wenn es um die medizinische Verwendung geht.

Wingman wurde von Eybna im April 2016 herausgebracht, fast drei Jahre nachdem man das Produkt im eigenen Research und Development auf alle Notwendigkeiten testete. Ungefähr 250 israelische Cannabispatienten nahmen an der Entwicklung von Wingman teil. Sie assistierten Eybna in der Herstellung einer akkuraten Kräuter- und Terpenformel, welche den Präferenzen des Marktes geschmacklich entsprachen. Wingman ist eine natürliche, nikotinfreie Kräutermischung, welche unter dem Aspekt hergestellt wurde, perfekt mit Cannabis gemischt werden zu können. Was Wingman einzigartig macht, ist der Fakt, dass es mit natürlichen Terpenrezepturen angereichert wird, die von Eybna exklusiv dafür entwickelt wurden.

Terpene sind natürliche aromatische Moleküle, die in vielen Pflanzenarten sowie den Trichomen der Cannabispflanze aufgefunden werden können. In Cannabis wurden bereits über 100 verschiedene Terpene entdeckt, welche für charakteristische Eigenschaften des Marihuanas bezüglich Geruch und Aroma verantwortlich sind. Terpene bestimmen die einzigartigen Merkmale von Geruch und Geschmack der unterschiedlichen Marihuanasorten. Zudem wird vermutet, dass Terpene mit Cannabinoiden interagieren, was man als Entourage-Effekt bezeichnet. Ebenso heißt es dank neuster Forschung, dass Terpene die gesamten Effekte gewisser Sorten Cannabis beeinflussen könnten. Auch fanden sie schon seit Dekaden Einsatz in der Aromatherapie, wo sie potenzielle Eigenschaften für den medizinischen Gebrauch boten. Die Verringerung von Stress, ein schnelleres Einschlafen, sowie weiterer Nutzen soll durch Terpene erwirkt werden können.

Diese Vorstellungen stellten die Basis der Studien dar, welche von Eybna zwecks der Herstellung von Wingman angestellt wurden. „Während unserer Forschung haben wir die unterschiedlichen Profile von Terpenen der in Israel von Patienten verwendeten Medizinalhanfsorten untersucht“, erläutert der Mitgründer und CEO von Eybna Nadav Eyal. Durch diesen speziellen Forschungsablauf konnte Eybna große Mengen an Daten über die jeweiligen chemischen Strukturen der verschiedenen Sorten sammeln, sowie die genauen Effekte, die die verschiedenen Cannabisvarietäten auf den Konsumenten haben, festhalten. „Dies ist aber erst der Anfang und es gibt eine Menge weiteres Wissen über diese einmaligen Bestandteile herauszufinden“, betont der CEO von Eybna zusätzlich.

Wingman gibt es daher erst einmal nur in drei unterschiedlichen Varianten: Sativa, Indica und Natural. Jede Version von Wingman ist aber schon mit eigenständigen natürlichen Terpen-Formeln angereichert, um eine synergetische Verbindung mit den verschiedenen Cannabissorten zu erreichen. Bei dem einzigartigen Herstellungsprozess der Kräutermischungen greift man einzig auf qualitativ hochwertige Ausgangsprodukte zurück, weshalb man eine schmackhafte, geschmeidige und reichhaltige Raucherfahrung als Endergebnis erhält.

Wingman ist derzeit in Israel, Österreich und den Vereinigten Staaten von Amerika erhältlich, wird aber in Bälde in weiteren Ländern der Europäischen Union sowie in Kanada verfügbar gemacht.

Für weitere Information zu den unterschiedliche Terpene enthaltenen Kräutermischungen der Marke Wingman besucht man am sinnvollsten einfach einmal: www.wingman.co.il

2 Antworten auf „Wingman für den Joint

  1. Rainer Sikora

    Wenn man nur eine Teelöffelspitze Tabak benutzt,und dann etwas auflegt,ist es nicht so schlimm.

  2. Steve

    Als ehemaliger Raucher sowohl von Tabak, Cannabisprodukten und auch der Kombination aus beidem, rate ich generell vom verbrennenden Konsum ab.

    Einerseits verfälscht der Tabak in Rauchmischungen die Wirkung von Weed und auch Haschisch, ob es am Nikotin liegt weiß ich nicht, denn gedampftes Nikotin aus Vaporizer tut das nicht, doch gewisse Bestandteile des Rauches sehr wohl.

    Nach über 20j des rauchens bin ich vor 5j auf das Thema Dampfen/Vaporisieren gestoßen und habe eine komplett neue Art der Konsumation gefunden. Aromen welche klar und schmackhaft die Sinne verzaubern. Ein Wirkspektrum entdeckt welches weit entfert von der Plattheit, gebrauchten Cannabis liegt.

    Vorbei sind auch die Zeiten stinkenden Buden, stinkender Kleidung und Haare.

    Warum weiterhin Produkte bewerben welche Rauchgas und Kohlenmonoxid erzeugen, welche nachweislich die Wirk- sowie Rauscherfahrung mindern und massiv die Gesundheit der Konsumenten gefährdet.
    Der Kick den Kiffer so gerne suchen ist mittlerweile als Rauchgasvergiftung identifiziert.

    Eine Kampagne gegen Rauchen wäre auch hier wirklich angebracht, da es seit Jahren viel effizientere Formen des Konsums gibt.

    Seit ich dampfe und die Trennung Cannabis / Tabak vollzogen habe, ist der massive Suchtdruck gesunken, permanent stoned zu sein. Ich konsumiere nur noch einen Bruchteil dessen was zuvor einfach in Rauch aufging und nehme über E-Liquids trotzdem Nikotin zu mir. Kreuztoleranzen treten hierbei keine auf und auch hierbei wurde mein Konsummuster komplett verändert, hin zu weniger Inhalation von Schadstoffen.

    Raucherhusten ist komplett verschwunden. Blutsauerstoffwerte wieder im grünen Bereich und generell ein viel besseres Körperempfinden und Gesundheit als zu Zeiten des rauchens.

    Rauchfreie Grüße aus Österreich 😉

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