Sonntag, 3. Februar 2019

Begründer der International Curch of Cannabis wurde für die erste Predigt bestraft

420-Festivitäten im Jahr 2017 mit Undercovercops gespickt.

Cannabis


Am 20.04.2017 zelebrierte die erste Cannabiskirche in Colorado ihren Eröffnungstermin mit einer berauschenden Veranstaltung. Nur geladene Gäste sollten sich eigentlich in dem eigens umgestalteten Gebäude versammeln, doch anscheinend schlichen sich auch mehrere Polizisten undercover zu den circa 200 eingeladenen marihuanagläubigen Elevationists, welche gemeinsam am Welt-Kiffer-Tag ihre Spiritualität mittels Cannabiskonsum in der neu gegründeten Glaubensgemeinschaft verstärken wollten. Natürlich mussten die amerikanischen Cops in Denver ihren heimlichen Fahndungserfolg weiterleiten, sodass der für das gesamte Spektakel verantwortliche Initiator sich jetzt vor Gericht erfolglos gegen zwei Anklagen mit folgender Urteilsverkündung zu wehren hatte. Der Begründer der International Curch of Cannabis wurde für die erste Predigt bestraft.

Steve Berke – einer der Gründer der International Church of Cannabis in Denver, Colorado – nahm am 01. Februar gelassen die verhängte Strafe des Denver County Courts in Empfang, nachdem man vier Tage lang über die bereits einmal nicht zu einem Urteil führenden Situationen des 20.04.2017 debattierte. Bereits im letzten Jahr sollte über den möglichen Gesetzesbruch – in der Öffentlichkeit Cannabis konsumiert zu haben – per Gericht entschieden werden, doch damals wurde aufgrund zu weniger Geschworenen keine Schließung des Falls erreicht. Auch wurde seitens potenzieller Juroren der Zweifel ausgedrückt, ob eine Ressourcenverschwendung aus der Stadtkasse für einen derartigen Fall angemessen wäre. Nun hat man aber erneut den öffentlichen Konsum zum Weltcannabistag sowie die Verstöße gegen ein Gesetz zur Sicherung sauberer Luft innerhalb von Gebäuden durchgekaut und ein Urteil gegen den Gründer der International Church of Cannabis ausgesprochen. In beiden Fällen ist Steve Berke schuldig gesprochen worden und sieht sich nun einer Zahlungsaufforderung von insgesamt 71 Dollar gegenüber. 50 Dollar werden für die Missachtung der Gesetzeslage fällig – 21 Dollar werden zur Deckung der Gerichtskosten verlangt.

Nach der Urteilsverkündung beschwerte sich Berke darüber, dass die niedergeschriebenen Worte der amerikanischen Verfassung nicht beachtet worden seien, welche Bewohnern der USA zusichern ihre Religion stets frei und ungestört ausleben zu dürfen. „Soweit ich es das letzte Mal überprüft habe, haben wir in diesem Land eine Religionsfreiheit. Da ich glaube, dass Cannabis mir auf meiner spirituellen Reise hilft, gibt es keinen anderen Menschen, der mir sagen darf, dass dieser Glaube keine gültige Religion ist.“ Doch die Stadt Denver widersprach dieser Überzeugung bereits in einem Schreiben, welches vor der im kleinen Kreis geplanten Veranstaltung in der Kirche an die Gründer ging. Darin hieß es, dass einzig der Glaube an den Nutzen von Marihuana noch lange keine gültige Religion daraus entstehen ließe. Auch weil der Gottesdienst in der Kirche der Elevationisten dennoch fortgeführt werden soll, zeigte sich der Mitbegründer Lee Molley enttäuscht, dass keine eindeutige Klarheit durch den Prozess geschaffen wurde, sodass er und ein weiteres Gründungsmitglied wohl in Bälde einen weiteren bereits am Ende des Monats anstehenden Gerichtstermin pflichtbewusst wahrzunehmen haben werden.

Obwohl Zaungäste am 20.04.2017 ohne Einladung nicht in die Räumlichkeiten der International Curch of Cannabis gelangten, reichte der unbemerkte Besuch von eingeschlichenen Zivilpolizisten, um die Anklagen gegen die Cannabisgläubigen in genannten Fällen einzuleiten. Richtig religiös.

7 Antworten auf „Begründer der International Curch of Cannabis wurde für die erste Predigt bestraft

  1. Harald

    Diese psychopathischen Drecksäcke gibt es auf der ganzen Welt. Diese miesen Zecken meinen noch, sie tun was Gutes. Solche Aktionen zeigen die Unfreiheit des System in seinem ganzen Elend. Wenn einem Menschen oder einer Organisation nur solche Methoden übrig bleiben, sollte sie ihr Handeln überprüfen. Das dürfte aber schwer fallen , ohne Hirn als ferngesteuerte Maschine.

  2. Rainer Sikora

    Es ist aber bemerkenswert,daß diese Kirche zugelassen wurde.Und leben dürfen die obendrein, trotz systemfeindlichem Verhalten weiterhin.Auch ein Erfolg. Aber wenn jemand Wut auf bestimmte Menschenfeinde kriegt,kann ich das verstehen.

  3. R. Maestro

    Mortlerin, in deinen Augen ist jeglicher Konsument der Verdammnis ausgegeben. Das schlimmste ist Cannabiskonsum.
    Umso fraglicher erscheint wie ein ehemaliger Cannabis-Kosument eine millionen-schwere Firma wie Pesika leiten kann.
    In deinen Augen kaum lebensfähig. In deinen Augen blöd. Geld bringt es, das reicht!
    Sages ihm! Es geht nur um Geld. Sages ihm.
    Gemäss deiner Beurteilung ist jeder Konsument ein Arschloch.
    Dein Zögling ist somit ebenfalls ein Arschloch.
    Vielleicht ist man in der Familie Mortler besser, oder gleicher.
    Kehre vor der eigenen Tür, vor`m verurteilen.
    Dann kannst das Maul aufreissen.
    Verlogenes Teil (du Judas).

  4. R. Maestro

    Himmi hargott, is doch woar.
    De grosskopfartn spinna doch vom Boa weg.
    Gradbei uns.
    Da brennt da doch da Huat! Zefix no a moi!
    Deppen hamma scho gnua, trotzdem hamma d
    Wies`n.
    Grias vo de Minga!

  5. R. Maestro

    Auf jeden Fall, finde ich es super, dass man hier auf Kompetenz und Aufgeklärtheit trifft.

    Der Mainstream und die offiziell verbreitete Meinung lassen dies bislang kaum zu.

  6. Der Realist ohne Kraut

    Meine erste Reaktion wegen der Strafe, war reinstes Lachen.
    Wenn man davon absieht, dass der ganze Quatsch reine Schikane ist, wäre es ein guter Witz geblieben.

    Da hat sich der Prozess ja voll ausgezahlt!

    Es gibt Sachen…

  7. Irgendwer

    Solche Cops haben alle eine spezielle Bescheinigung

    stupidedia.org/stupi/Diverses:Merkbefreiung

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