Samstag, 26. Januar 2019

Neues Jahr, neues Glück!

2019 lässt es weiter wachsen.

Bild: Archiv

Das vergangene Jahr war ein bewegtes. Derartig viele positive Veränderungen in der Hanfdebatte hatte es wohl kaum jemals zuvor gegeben. Kalifornien stieg im Januar in den legalen Handel mit Cannabis, Kanada legalisierte Marihuana im Oktober, Verfassungsgerichte in Mexiko und Südafrika zeigten anschließend die Verfassungswidrigkeit des Hanfverbotes auf und sogar nah der deutschen Grenzen kam man bezüglich der Freigabe von Ganja zu Genusszwecken den benötigten Umständen näher. Luxemburg wird die Herstellung, den Kauf, den Besitz und den Konsum von Cannabis für den persönlichen Gebrauch straffrei stellen und künftig nicht länger friedliche Kiffer verfolgen. Selbst in Neuseeland und Thailand hat man noch vor der Beendigung von 2018 verstanden, dass der nachwachsende Rohstoff Hanf zumindest für medizinische Zwecke unbedingt zum Wohl von chronisch kranken Patienten eingesetzt werden muss, sodass auch dort greifbare Verbesserungen vor dem Jahreswechsel von der Politik geplant und umgesetzt worden sind. England legalisierte zuvor auch schon Medizinalhanfprodukte. In den USA ließ Präsident Donald Trump am 20. Dezember hingegen gleich noch landesweit Hanf als Rohstoff legalisieren, als er den Farm Bill im Sinne seiner fleißigen amerikanischen Farmer unterzeichnete, was man als einen letzten, besonders großen Paukenschlag aus dem Jahr 2018 bezeichnen kann.

Der einst so verpönte Hanf hat sich innerhalb von zwölf Monaten global recht weit ausbreiten können und konnte zeitgleich Gegnern der Legalisierung beweisen, wie verkehrt ihre steinalten Argumente bei einer realistischen Betrachtung der aktuell stattfindenden Gegebenheiten sind. Nicht nur aus diesem Grund, sondern besonders auch wegen der finanziellen Interessen alteingesessener Konzerne – welche neuerdings schamlos ins Cannabusiness einsteigen – wird sich die Betrachtungsweise über legal verfügbares Marihuana in den kommenden zwölf Monaten erneut rasant verbessern und weitere Veränderungen schon in Bälde möglich machen. Wie groß das Interesse an der grünen Hanfpflanze geworden ist, zeigen alleine die vielen anstehenden Veranstaltungen für Konsumenten und Befürworter des Rausch- und Heilmittels, deren Netzwerk sich mittlerweile auch über den gesamten Planeten spannt. Auf nahezu jedem Ort der Erde werden Hanfmessen und Cannabisevents veranstaltet, die immer eine große Anzahl interessierter Besucher anlocken und diese mit neuem Wissen über Hanf zu Botschaftern der Legalisierung machen. Werden im privaten Umfeld dann die Erkenntnisse über die fehlgeleitete Prohibition ausgesprochen und die Vorteile der Hanffreigabe näher erklärt; legt man fundierte Beweise über den Nutzen von Cannabis sich bislang verschließenden Personen vor die Augen, so bröckelt die jahrzehntelang aufrechterhaltene Fassade des Hanfverbotes, bis sie endlich auch hierzulande vollständig zu Staub zerfällt. 2019 wird daher ein weiteres großes Loch in dieser Mauer des Denkens hinterlassen, sodass bis zur vollständigen Abkehr von der bisherigen Herangehensweise nicht mehr wirklich viel Zeit vergehen kann. Die Vernunft wächst!

Eure Redaktion

3 Antworten auf „Neues Jahr, neues Glück!

  1. Marley

    Hoffentlich schaffen wir es in Deutschland auch dieses Jahr 🙂 Es ist mittlerweile offensichtlich – Das Verbot macht Probleme, wo es keine Probleme gibt und es hat viele gesunde Vorteile für die, die es gerne konsumieren möchten. Es ist jeden falls besser, als diese riesige Anzahl an Menschen und vor allem Kinder einfach dem Schwarzmarkt zu überlassen.

  2. Der Realist ohne Kraut

    Schöner Artikel.

    Daran, aber auch schon Jahre vorher, kann ein jeder Mensch sehen, dass das Verbohrte der Gegner eine klare Farce ist und auch weiterhin bekämpft werden muss.

    Wenn wir unseren Vorzeige-Jugendrichter, Herr Müller den Glauben schenkt, wäre die Prohilbition in Deutschland schon Mitte 2019 beendet. Ich möchte seiner gerne folgen, aber bleibe da realistisch. Auch mit der Aussage einer Nahles…

    Ich lasse mich aber sehr gerne überraschen und hoffe weiterhin aufs freie Hanfgut!

  3. Rainer Sikora

    Eine Änderung in Deutschland ist nur mit weltbewegenden,umwälzenden Ereignissen denkbar.Die Verhinderungstaktik und Blockade in der Politik,würde ansonsten keine Änderung zulassen.

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