Freitag, 25. Januar 2019

Weed Company verschenkt Marihuana an Angestellte der US-Regierung

Medizinisches Marihuana für Staatsbedienstete in Not.


Die am 22. Dezember 2018 einsetzende Regierungsschließung in den USA – der Government Shutdown – hatte nicht nur beiläufig zur Folge, dass Präsident Donald Trump aktuell auf den Veranstaltungen in Davos mit Abwesenheit glänzt, sondern auch, dass circa 800000 Staatsbedienstete nicht wissen, ob sie auf ihrem nächsten Gehaltscheck eine Ziffer über null erblicken werden. Da sich auch in diesem Arbeitsumfeld Menschen befinden, die auf medizinisches Cannabis aus gesundheitlichen Gründen angewiesen sind, möchte nun eine Firma aus dem Grasgeschäft allen von Shutdown betroffenen Bediensteten etwas Unterstützung in der finanziellen Dürreperiode anbieten. Eine Weed Company verschenkt Marihuana an Angestellte der US-Regierung.

Der Cannabis-Marktplatz BudTrader.com hat sich in einem öffentlichen Statement dazu bereit erklärt, allen vom Government Shutdown finanziell beeinträchtigen Medizinalhanfpatienten mit der kostenlosen Verteilung von medizinischem Marihuana zu helfen. „Für jeden Bundesangestellten, welcher aufgrund der Regierungsschließung nicht mehr in der Lage ist eigenständig für sein medizinisches Cannabis aufzukommen, wird BudTender die für den Gebrauch Erwachsener zulässige und nach kalifornischen Regeln gesetzlich begrenzte Menge Marihuana gratis zur Verfügung stellen, um das Leid in diesen schwierigen Zeiten ein wenig zu lindern“, wurde von dem Online-Marktplatz für Marihuanaknospen, Arbeitsplätze und andere dem Themenkomplex zugehörige Dinge via sozialen Netzwerken am Montag verbreitet. Man werde mithilfe von Anwälten dafür Sorge tragen, dass alle gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der medizinischen Spende eingehalten und alle ausgehenden Lieferungen an bedürftige Staatsbedienstete selbstverständlich vollkommen vertraulich behandelt werden. BudTrader CEO Brad McLaughlin fügte am Dienstag in einer auf die Aktion folgenden Pressemitteilung hinzu, dass er die Meinung vertrete, dass Angestellte der US-Regierung oft nicht genügend Liebe und Unterstützung erhielten, weshalb man die gestartete Aktion gerne so lange verlängere, solange der Government Shutdown anhielte.

2 Antworten auf „Weed Company verschenkt Marihuana an Angestellte der US-Regierung

  1. Der Realist ohne Kraut

    Der gute Wille zählt! Auch wenn’s natürlich eine hervorragende Werbung für den Konzern darstellt.

    Das es überhaupt so vielen Menschen so schlecht geht, ist einzig und alleine die Schuld eines Trump. Was dort seit einigen Wochen abgeht, grenzt schon an seelische Verletzung. Wie Trump dort mit teils seinen Leuten umgeht, passt zu seinem bisherigen Leben wunderbar. Ihm kann das alles ja nichts ausmachen. Er hat ja Milliarden* auf dem Konto.

    Im Großen und Ganzen ist die gratis Verteilung eine gute Sache. Dies lässt sich auf viele weitere Güter ausweiten!

    *das stimmt übrigens nur teils. Würde man alle Schulden mit seinem Kapital- und Grundstücksvermögen aufwiegen, wäre er ärmer als eine Kirchenmaus…

  2. Otto Normal

    Wenn man diese u.v.a. positiven Meldungen über die Legalisierung in den USA und wie rasant sie sich über den Kontinent verbreitet ließt, bekommt man eine ähnliche Sehnsucht wie sie die Menschen aus Afrika wohl überkommt wenn sie das reiche Europa sehen. Ich fühle mich dann jedenfalls wie ein Drittweltbewohner beim Gedanken an meinen in der Drogenpolitik rückständigen und armseligen CDU/CSU/SPD-Staat.

    Es gibt immer eine bessere Welt in die es sich zu flüchten lohnen würde, trotz Trump.

    Trump wird irgendwann gehen, die Legalisierung dort aber bleibt.

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