Sonntag, 11. November 2018

Bremer Polizei bustet Cannabis-Fabrik in Weltkriegsbunker

 

 

SEK-Elitepolizisten stürmen Hochbunker und zerstören Indoor-Grow mit 10.000 Cannabis-Pflanzen

 

 

 

 

Eine tagesaktuelle Glosse von Sadhu van Hemp

 

 

Luftschutzbunker sind schon eine feine Sache, wenn Krieg herrscht. In den Bombennächten des 2. Weltkrieges fanden Millionen Menschen in den Bunkeranlagen der Großstädte weitgehend sicheren Schutz. Heute sind es Hanfgärtner, die sich hinter meterdicken Betonwänden verschanzen, um dem Staatsterror des Anti-Cannabis-Krieges zu entfliehen.

Doch so stabil ein Kriegsbunker auch ist, klopfen die Angreifer erst einmal an der Tür, ist alles zu spät. So geschehen letzten Donnerstagmorgen in Bremen-Hemelingen, als rund fünfzig bis unter die Zähne bewaffnete Anti-Drogen-Krieger einen Weltkriegsbunker mit lautem Hurra stürmten und im Handumdrehen knackten.

 

Die Kriegsberichterstatter von Radio Bremen waren live dabei – und die Öffentlichkeit bekam Bilder der Kampfhandlungen zu sehen, die den Eindruck erwecken, als schaue die Bremer Polizei zu oft und zu viele SOKO-Serien im Vorabendprogramm des deutschen Fernsehens. Doch das erwartete Feuergefecht mit schießwütigen Hanfgärtnern und etlichen Toten blieb in Ermangelung schießwütiger Hanfgärtner aus. Schutzlos wurden rund 10.000 Cannabis-Pflanzen auf einer Nutzfläche von gut 3000 Quadratmetern zurückgelassen, die kurz davor waren, den Anti-Hanf-Krieg im Hochbunker bis zu ihrem natürlichen Ableben zu überstehen.

 

Was folgte, war ein mehrtägiges Cannabis-Massaker der Polizei – und das völlig zu Recht, da die Hanfgiftpflanze auf deutschen Boden laut Betäubungsmittelgesetz keine Existenzberechtigung hat und mit Stumpf und Stiel auszurotten ist. Das Feindbild ist klar definiert – auch für den Chef des Bremer Landeskriminalamtes, Daniel Heinke, der im illegalen Hanfanbau ein „wachsendes Kriminalitätsfeld“ der Bandenkriminalität sieht. Die zuständige Staatsanwaltschaft spricht von einer industriellen Produktion, die in dem Hochbunker betrieben wurde, und schreibt die Auftraggeber der Cannabis-Plantage der organisierten Kriminalität zu, da eine Anlage dieser Größenordnung besondere Kenntnisse und finanzielle Mittel erfordere, über die eine Einzelperson nicht verfüge.

Weitere Stellungnahmen und Informationen gab es von Seiten der Ermittler nicht. Auch die Fragen der Presse, ob es Festnahmen gab, wie lange die Großgärtnerei betrieben wurde und wie es zum Bust kam, blieben wegen der laufenden Ermittlungen unbeantwortet.

Bekannt ist nur, dass der Hochbunker am Bahnhof Sebaldsbrück 1942 gebaut und 2016 bei einer Auktion an eine Privatperson für rund 330.000 Euro versteigert wurde.

 

Ob die entdeckte Indoor-Plantage der bislang größte Cannabis-Fund in Bremen ist, will die Polizei noch nicht verraten, da erst alle Pflanzen gezählt, gewogen und auf ihren THC-Gehalt untersucht werden müssen. Klar ist aber, dass immer mehr Hanfgärtnereien mit immer mehr Pflanzen entdeckt werden. Laut Polizei konnten in Bremen vor drei Jahren 31 Grows mit 2790 Pflanzen vernichtet werden, 2016 waren es bereits 44 mit 4821 Pflanzen und 2017 sogar 49 Plantagen mit 16.815 Cannabis-Pflanzen.

 

Die Bremer Polizei ist fraglos voll auf dem Quivive, was den Anti-Cannabis-Krieg betrifft. Der Umfang der Kriegsbeute ist mehr als beachtlich. Jedoch ist die Vernichtung des Raubguts reinster Frevel. Jeder einigermaßen klardenkende Plünderer würde die erbeuteten Suchtgiftpflanzen meistbietend weiterverhökern – zum Beispiel nach Kanada, wo die Heilige Pflanze zur Freude der Menschen eine legale Handelsware ist und jedes Gramm dringend, sehr dringend benötigt wird.

 

 

8 Antworten auf „Bremer Polizei bustet Cannabis-Fabrik in Weltkriegsbunker

  1. Rainer Sikora

    Ich habe von weiträumiger Cameraüberwachung im Bahnhofbereich Bremen gelesen.Jetzt wird die Bekämpfung dort sehr aggressiv angegangen.Im Visier sind Dunkelhäutige und Nichtdeutsche die durch ihren Anblick den guten Deutschen erschrecken oder belästigen.Man stört sich auch daran,von denen Gras angeboten zu bekommen,was mir leider noch nicht passiert ist.

  2. Transaktions-Steuer

    Das Staatsversagen bleibt dennoch sichtbar , nur nicht mehr am Bahnhof in Bremen ,aber an der von Ratten Zerfressenen Ausrüstung ,der SEK-Beamten . Ein Staat, der nur die Realwirtschaft besteuert , nicht aber die Finanzwirtschaft und gleichzeitig ,den Bürgern das Recht auf Arbeitslosigkeit abspricht , ist ein Ziel Demokratischer Angriffe . Das Kapitalvolumen der Globalen Finanzwirtschaft beträgt 700 Billionen Dollar , das der Realwirschaft nur 60 Billionen Dollar .

  3. Gerhard Roloff

    Tja, depperte Bremer männliche Rinderhorden, also die Herrschaften der äußeren Sicherheit der größten transatlantischen Demokratie hätten damit ihren inneren Haushalt aufgebessert! Die 3 Buchstaben dürfen Sie jetzt raten!

  4. DDR Jurist

    Boah Krass ! Wenn ich beim SEK wäre , dann, würde ich immer übelst, rumballern und die Dachrinne Hoch Kriechen und so , nur damit meine Aktien , von Heckler und Koch steigen .

  5. Egolego

    Offensichtlich handelt es sich hierbei , um ein besonders Obskures Aufnahmeritual , für Neueinsteiger . Schließlich haben ,die Medial Abgeschirmten Beamten vom SEK , ihren Dauereinsatz , zwichen den blauen Regalpfosten der Asservatenkammer des Drogendezernates , extra unterbrochen .

  6. Filamente und Voids

    @Transaktions-Steuer
    Das Volumen , Volumen ,der Globalen Finanzwirtschaft , beträgt 700 Billionen Dollar , das Volumen der Realwirschaft nur 60 Billionen Dollar .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.