Samstag, 3. November 2018

Francis Ford Coppola steigt ins Cannabisgeschäft ein

 

Neben Wein gibt es nun auch Marihuana vom bekannten Filmschaffenden käuflich zu erwerben.

 

 

Seitdem Cannabis in den Vereinigten Staaten immer weiter aus der Schmuddelecke herauskommt und in gewissen Teilen des Landes mit dem grünen Kraut gutes Geld verdient werden darf, finden immer häufiger Persönlichkeiten aus der Medien-, Musik- oder Sportwelt in das Geschäftsfeld, welche von dem Nutzen der pflanzlichen Produkte überzeugt sind. Zuletzt überraschte wohl Mike Tyson, als dieser in Kalifornien zum Spatenstich für eine seiner Firmen antrat, um dort zukünftig ein vollständig auf Cannabis konzentriertes Unternehmen aufzubauen. Jetzt hechtet eine bekannte Persönlichkeit aus Hollywood hinterher, die sich mit Filmen wie Apocalypse Now, The Godfather oder Koyaanisqatsi einen mehr als ehrfürchtigen Ruf erarbeitet hat. Francis Ford Coppola steigt ins Cannabisgeschäft ein.

 

Der bereits schon im Winzer- wie Hotelgeschäft agierende Francis Ford Coppola hat am vergangenen Donnerstag bekannt gegeben, dass nun auch mit Marihuana der Markt erobert werden möchte. Eine eigene „Cannabis Lifestyle Marke“ wurde zu diesem Zweck kreiert, die auf den Namen Grower’s Series getauft wurde. Dabei soll es sich im Endeffekt um drei unterschiedliche Marihuanasorten handeln, welche durch einen zustande gekommenen Lizenzdeal aus den Händen der Humboldt Brothers stammen. Diese Hanfvarietäten sollen das Gesicht von Humboldt County widerspiegeln, weshalb die verschiedenen Sorten an komplett anderen Orten gedeihen. Eine Sativa dominante Pflanze wachse auf 1700 Meter Höhe in den Tan Oak Farms, wo Wärme und Sonnenschein die Regel darstellen; eine Indica dominante Hanfsorte, welche Geist und Körper entspannen könne, werde dagegen auf 600 Meter Höhe von der Benbow Farm gezüchtet. Die Salomon Creek Farm pflegt eine weitere Varietät auf 2400 Meter Höhe, deren Wirkung als den Fokus und die Stimmung steigernd beschrieben wird und die von den kühleren Temperaturen sowie der reichhaltigen Erde dort profitieren soll. Eine Sprecherin der Familie Coppola erwähnte, dass für diese Tätigkeiten im Cannabusiness eine neue Gesellschaft von Francis Ford Coppola gegründet wurde, die den Namen von Marihuana in Sanskrit trägt: Sána Company LLC. Der anscheinend enthusiastisch in das neue Projekt involvierte Filmregisseur und Produzent ließ dagegen eigene Worte weiterleiten, welche die Überzeugung des 79-jährigen Amerikaners aufzeigen: „Wein und Cannabis sind zwei alte und sehr reichhaltige Geschenke von Mutter Natur, welche durch viel Obhut, Terroir und klimatische Gemäßigtheit verbunden sind. Es gehört viel Sachverstand dazu, das eine mit dem anderen zu verknüpfen“, sagte Coppola am Donnerstag in einer vorbereiteten Erklärung. „Wie bei dem Anbau von Weintrauben ist der Standort von enormer Bedeutung; und die Grower’s Series spiegelt die landwirtschaftliche Expertise aus Kalifornien wider, die eine wahre Mischung aus Kunst und Wissenschaft darstellt.“

 

Wohl aus diesem Grund werden die drei Gramm Gourmet-Cannabis enthaltenden Produkte der Grower’s Series auch nur in ausgesuchten Marihuanageschäften zu einem Preis von 99 Dollar den Besitzer wechseln und werden zudem in einem auffälligen Weinflaschen-Design gehandelt – inklusive Papers und Pipe.

6 Antworten auf „Francis Ford Coppola steigt ins Cannabisgeschäft ein

  1. Harald

    Offensichtlich gibt es in diesem Bereich in den USA weniger dogmatische Hohlschädel als in der BRD. Aber an dem Tag als der Herr das Hirn, den Anstand und den Charakter verteilt hat, hat er offensichtlich den Reichstag und die darin befindlichen Personen übersehen. Als der Teufel das bemerkte hat er die Chance genutzt und stattdessen an diesem Fleck im Übermaß, Falschheit, Verlogenheit, Dummheit, Ignoranz und Gier verteilt.

  2. Andreas Meyer

    99 Dollar für drei Gramm Gras?

    Entschuldigen Sie, Sie Fuzzi.

    I sog Eahna oans:

    Naaaa, des is Geldschneiderei.

    Oba guad, dossd Dei Nama aweng für Gras steht.

    Am besdn is, wenns a eigene Plantage hosd.

    Der Münchner im Himmel 2018 dringt ned nua a Bia, sondern raaacht a amoi a Pfeiferl.

    Geh weida miad Deim Manna!

    Bia und Gras, des zsam, des is guad — aaaa, wennsd kotzen muasd.

    😉

  3. R. Maestro

    Do ko i bloss sogn, die ham alle zwoa recht. (Harald und Andreas.)
    Da Münchner im Himmi, dad si in der Kist`n umdrahn,
    bei dem Graffi, wos ma heit no zu hörn kriagt.

    Die heute noch zu weit verbreitete Ansicht, kann nur kranken Gestalten entsprungen sein.

    Bei der heutigen Vorgehensweise, könnte man sagen, dass sich die Geschichte wiederholt.
    Nein!
    Sie lebt immer noch!
    (Nachkriegszeit: Politiker, Firmen, deren Bosse, ….).
    Unterdrückung, Verfolgung, Hierarchien schaffen, …… .Davon profitieren.
    Drecks-Unionen und ähnliche, dass ist zum kotzen, was ihr bringt.
    Sich dann noch christlich schimpfen, unter aller Sau!

    Zum Glück ist ein breiter Kopf, vernünftiger, als ein alkoholgeschwängerter.
    Sonst würde den Anhängern der „brutalsten Lobby“ noch ganz anderes einfallen! 🙁 🙁 🙁

    Die Definition von Drogen, von der WHO:

    „Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert jede Substanz als Droge, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser umfassende Drogenbegriff erfasst nicht nur illegale Substanzen wie: Cannabisprodukte, Halluzinogene, Opiate und Kokain, sondern auch legale Substanzen wie: Alkohol, Tabakerzeugnisse, Schmerzmittel, Schnüffelstoffe, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Er bezieht sich auch auf die Alltagsdrogen wie z.B. Kaffee und Tee und grenzt Drogen einerseits sowie Genuss- und „Lebens“-mittel andererseits nicht mehr trennscharf voneinander ab.“

    Also, sind wir ALLE Drogenkonsumenten und abhängig.

    Speisen und Getränke, welche erstgradig das Hunger- und Durstgefühl ändern, …. . Jeden Tag. Ein Überleben, ohne dies?!

    Aber bei Cannabis gibt es halt noch zu viele, welche vom Verbot profitieren.

    Heute noch solch eine Volksverarschung? Es kann am Ende nur noch peinlicher werden, falls man so weiter macht.

    De spinna ja vom Boa weg.

  4. Rainer Sikora

    Vor zwanzig Jahren sah es in der BRD schon mal vielversprechender aus als heute.Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  5. Ralf

    Apokalypse Now ist ein übles den Vietnamkrieg verherrlichendes Machwerk, nicht zu vergleichen mit z.B. Platoon von Stone oder Full Metal Jacket von Kubrick.Es ist voller Rasissmus gegen die Nordvietnamesen die den Scheiß Amis ein einziges mal in den arroganten Arsch getreten und ihnen gezeigt haben, daß ihnen eben nicht die ganze Welt gehört. Die Filme von dem sind Scheiße und die Art und Weise wie dieser Geldsack jetzt noch mehr Kohle machen will auch.

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