Montag, 29. Oktober 2018

Cannabis-Gärtner vor Growshop festgenommen

 

 

Zweifel am Wahrheitsgehalt einer Pressemitteilung der Berliner Polizei

 

 

 

 

Sadhu van Hemp

 

 

Es geschah am helllichten Tag. Letzten Mittwoch gegen 11 Uhr 00 soll in Berlin-Charlottenburg ein Mann aufgefallen sein, der sich zwischen den dort geparkten Fahrzeugen aufhielt und „nervös auf und ab lief“. Das soll für einige Passanten Grund genug gewesen sein, eine Polizeistreife zu alarmieren und die Schupos auf den Mann aufmerksam zu machen. Bei der Kontrolle des 36-Jährigen wollen die Beamten den Geruch von Cannabis wahrgenommen haben, so dass alle Verdachtsmomente für eine Überprüfung des Mannes vorlagen.

Zwar ging der Wunsch der Polizeibeamten nach einem Cannabis-Fund nicht in Erfüllung, dafür konnten aber ein Teleskopschlagstock, Pfefferspray und eine Pfefferspraypistole sichergestellt werden. Das genügte, um einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes aus dem Hut zu zaubern. Wie erwartet entdeckten die Beamten eine „Cannabis-Plantage“. Insgesamt konnten 20 Pflanzen mit beginnender Blütenbildung und 39 Setzlinge abgeerntet werden. Überdies wurden ein Kilo „getrocknete Blätter“, eine Feinwaage und Bargeld sichergestellt. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gewerbsmäßigen Handels mit Cannabis ermittelt.

 

Doch bei genauerem Hinsehen kommen Zweifel auf, ob die an die Presse gegebene Mitteilung über den Ablauf des Fahndungserfolgs stimmt. Die Polizei verschweigt nämlich, dass die Überprüfung und Festnahme in der Kaiserin-Augusta-Allee direkt vor der Haustür eines bekannten alteingesessenen Growshops erfolgte. Und genau dieser Umstand lässt Raum für Spekulationen. War es wirklich Kommissar Zufall, der mal wieder zugeschlagen hat?

 

Eine mögliche Variante des Ablaufs der Geschehnisse wäre diese: Ein paar Zivilfahnder kommen beim zweiten Frühstück in der Amtsstube auf den Idee, zur Abwechslung mal wieder dem Growshop in Charlottenburg einen Besuch abzustatten. Da alle Kunden des Growshops per se Haschgiftverbrecher sind, dauert es nicht lange, bis die Beamten einen geeigneten Kandidaten finden, der ihnen bis zum Feierabend um 18 Uhr 00 die Zeit vertreiben könnte. Sie beobachten den Mann beim Shopping und beschließen dann, als „Passanten“ eine Funkstreife anzufordern, die die Drecksarbeit der Überprüfung des ausgeguckten Verdächtigen übernehmen soll. Der Zugriff erfolgt und die Tarnung der Zivilfahnder wird aufrechterhalten. Zuletzt wird der Öffentlichkeit Kommissar Zufall präsentiert, der dank aufmerksamer „Passanten“ dem Verbrechen auf die Spur gekommen ist.

 

Eine andere Variante wäre, dass der 36-Jährige wegen seiner Tätigkeit als bewaffneter Cannabis-Fachverkäufer längst auf der Abschussliste der Polizei stand und diese nur auf eine passende Gelegenheit wartete, ihn in flagranti zu erwischen und gegebenenfalls neue Erkenntnisse hinsichtlich seiner Geschäftsverbindungen zu erlangen.

 

Wie dem auch sei, doch die Geschichte von einigen aufmerksamen „Passanten“ klingt wenig glaubhaft. Denn vergessen werden darf nicht, dass in Deutschland mehrere Tausend hoch spezialisierte Staatsdiener in Lohn und Brot stehen, die jeden Morgen pünktlich ihren Dienst antreten, um dem Betäubungsmittelgesetz Geltung zu verschaffen. Wie sich diese Arbeit gestaltet, bleibt Betriebsgeheimnis der Drogenfahnder. Der Presse wird nur das mitgeteilt, was genehm ist und der Öffentlichkeit als Information zu genügen hat.

 

 

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10 Kommentare
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Rainer Sikora
Rainer Sikora
3 Jahre zuvor

Wenn die B…… keine Waffen gefunden hätten,wäre er da rausgekommen.

Rainer Winkler
Rainer Winkler
3 Jahre zuvor

Ich hasse die deutsche Drogen-Politik… So viele Menschen, die unter diesem System leiden müssen und die Politiker haben keine Eier was zu ändern. Das Zins-System ist doch schon Qual genug, warum muss man denn alles kaputt machen, ich verstehe das einfach nicht….

gerhard bodner
gerhard bodner
3 Jahre zuvor

Klar, Mann!
Mich wundert es daß die nicht öfter vor solchen Geschäften rumlungern. Die sind auch nicht blöde.
Als Bullizist würde ich gleich selber einen Growshop aufmachen und Internetshop und bei jedem, der größer einkauft, mal so ca. nach drei Monaten, zum ernten vorbeischauen.
Aber die ham ja noch was anderes zu tun, nämlich vor Schulen und Bahnhöfen, Schüler und Jugendliche aufzulauern und aus den unerfahrenen Kids eine Aussage w.g.n. einem viertel Gramm rauszulocken.
Faul sind sie nicht, aber ich glaub die meisten Sterne verdienen sie sich nicht mit langjährigen Ermittlungen, sondern mit solch einen
„Glück“.(Kommissar Zufall)

Harald
Harald
3 Jahre zuvor

Dafür haben sie Zeit. Schwache zu terrorisieren und vor den Hardcore Jungs ziehen sie den Schwanz ein und halten den Mund. Was für eine armselige Truppe!!!!

Icke
Icke
3 Jahre zuvor

Ist es nicht Kommisar Zufall, kommt halt ein HaJo Herausgeber daher und erledigt die Drecksarbeit. Soll es so ähnlich ja schon gegeben haben

Der Realist ohne Kraut
Der Realist ohne Kraut
3 Jahre zuvor

@ Harald
Das stimmt mit den ‚Hardcore-Jungs‘. Denken wir hier nur an die AfD-Anhänger, die auf den Straßen umherlaufen und willkürlich auf Ausländer/ Flüchtlinge losgehen oder die Albaner, die nach Herzenslust durch zahlreichen Spektren der Verbotsliste Verbrechen begehen. Und ‚dein Freund und Helfer‘ schaut seelenlos zu und nichts passiert.
Das sind die Beamten eher nur der Aufräumtrupp der Szene und simulieren das Geschehene nur vor.

Lieber den kleinen Mann greifen, das geht schließlich deutlich schneller, einfacher und so können bessere Erfolge verzeichnet werden.

Rudolf Oberhauser
Rudolf Oberhauser
3 Jahre zuvor

@Der Realist ohne Kraut Du meinst sicherlich, die antifa, die AfD Wähler überfällt. Etwas anderes hat es nämlich noch nicht gegeben. Du solltest wirklich nicht den Staatsmedien trauen. Oder die ganzen Vergewaltigungen durch Migranten, die alle krank sind. Und lächerlichste Urteile bekommen, wenn überhaupt. Von den ganzen Morden ganz zu schweigen. Die Berliner Polizei tanz halt lieber für die Araberclans, statt sie hochgehen zu lassen. So ein „gefährlicher“ Kiffer muss dann aber mit allen Mitteln des Gesetzes angegangen werden. Vor Islam und Co haben sie die Segel gestrichen. Man übt wohl schon für die Zukunft, wenn nach dem 11.12.2018 an die 200 Millionen Afrikaner das Recht erhalten zu uns zu kommen. Dank des Migrationspaktes, welches an dem Tag mit Sicherheit… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
3 Jahre zuvor

@Rainer Winkler
Die Politiker im Bundestag sind zu über 40% ein Haufen korrupter Rechtsverdreher, die einen Teufel tun werden sich ihre Einnahmequelle zu versauen, denn alle diese Schmarotzer mästen sich wie die Made im Speck an unserem Unglück, ganz leicht zu verstehen oder !?
Folge dem Fluß des Geldes und du verstehst alles!

Ralf
Ralf
3 Jahre zuvor

@Rudolf Oberhauser Nein @Der Realist ohne Kraut meint sicher AfD Wähler und andere Nazis die linke Parteizentralen verwüsten und Ausländer killen, dem Dummvolk weis machen das sie für die Untergebutterten in diesem Lande stehen sie permanent dazu aufhetzen, so wie du, nach unten zu treten, aber bei Godmann und Sachs arbeiten und für diese Verbrecher die Drecksarbeit der Volksverhetzung erledigen, damit man die Masse der vielen, durch Springer und Bertelsmann Verblödeten, wieder mal in einen Krieg hetzen kann. Die „vielen Morde“ gehen ja wohl eindeutig auf das Konto von rechts z.B. die NSU Morde, die alleine schon die Morde von Links um ein vielfaches übertreffen,die anderen, z.B. durch Reichsbürger oder den rechten Oktoberfestmörder Gundolf Köhler (14 Tote, auch im Konzert… Weiterlesen »

Rudolf Oberhauser
Rudolf Oberhauser
3 Jahre zuvor

Du wirfst hier alles in einen Topf. Zuerst einmal sind die Nazis nicht rechts, sondern links. Die NSDAP (NAZIS) ist eine stramm linke Partei gewesen… Goebbels 1931: „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Bürgerblock.“ Der muss es wissen… Also Nazis nicht rechts zu suchen, sondern links zu finden. Die AfD hat mit der NSU nichts zu tun. Immer wieder entsetzlich zu lesen, wenn der Staatsfunk mit der Gehirnwäsche fertig ist. Wie wohl bei Dir? Wessen Infostände werden den angegriffen? Wessen Häuser beschmiert? Autos verbrannt? Menschen geschlagen? Menschen denunziert? Das sind immer AfD Mitglieder. Die antifa auf ihrer Webseite ruft zum Mord gegen AfD Mitglieder auf. Aber denke mal… Weiterlesen »