Dienstag, 22. Mai 2018

Berliner verkauft Haschisch-Gebäck aus dem Bauchladen

 

 

Polizei ergreift auf dem Karneval der Kulturen fliegenden Haschkekshändler – und staunt bei der anschließenden Hausdurchsuchung nicht schlecht

 

 

 

 

Der Zeit ein bisschen zu weit voraus war am Sonntag ein Berliner Hanffreund, der den alljährlich zu Pfingsten stattfindenden Karneval der Kulturen zum Anlass nahm, die Besucher mit einem Catering zu überraschen, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. Statt Dosenbier und Stadionwurst bot der 29-Jährige am Rande des Karnevalumzugs feinstes Schokogebäck an – komponiert nach einem Rezept, das ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Ewiggestrigen ist.

 

Und so ging der Plan des jungen Mannes, das Partyvolk mit Haschisch-Gebäck vom übermäßigen Alkoholkonsum abzuhalten, nicht auf. Zwar florierte das Geschäft anfänglich, doch mit der Dämmerung dämmerte ein paar Ordnungshütern, dass es bei dem Verkauf der Leckerei aus dem Bauchladen nicht mit rechten Dingen zugeht. Gegen 21 Uhr 00 war dann Schluss mit dem Haschkeks-Sonderverkauf in der Kreuzberger Gneisenaustraße. Die Handschellen klickten, und beschlagnahmt wurden 200 Schokoladenkugeln, von denen knapp 100 mit Haschisch vergiftet waren.

 

So pfiffig und kackfrech die Geschäftsidee auch ist, Haschisch-Gebäck aus einer umgehängten Kiste feilzubieten, am Ende war es ein Schuss in den Ofen, der überdies auch noch nach hinten losging. Die Polizei ließ es sich nämlich nicht nehmen, die Wohnung des fliegenden Haschkekshändlers unter die Lupe zu nehmen. Zum Glück mussten die Freunde und Helfer von der Polizei nicht lange suchen und unnötig wüten, denn 28 Cannabis-Pflanzen und das dazugehörige Equipment lassen sich nur schwer verbergen. Nach der Beschlagnahmung des Grows und der Feststellung der Personalien wurde der 29-Jährige wieder in die Freiheit entlassen – ausgestattet mit einer Strafanzeige, die dem jungen Hanffreund vergegenwärtigt, dass die Zukunft in Deutschland noch in weiter, sehr weiter Ferne liegt.

 

7 Antworten auf „Berliner verkauft Haschisch-Gebäck aus dem Bauchladen

  1. Alpacalypse

    „Die Handschellen klickten, und beschlagnahmt wurden 200 Schokoladenkugeln, von denen knapp 100 mit Haschisch vergiftet waren.“

    mit haschisch vergiftet? ja, ne, is‘ klar.

  2. Otto Normal

    Ich frage mich gerade was passieren würde wenn das alle 4 Mio. Kiffer ebenfalls gleichzeitig machen. Auf die Straße gehen mit Haschkeksen und einfach eine lecker duftende Tüte im Mundwinkel hängen haben.
    Was würde unsere Führerin Frau Merkel dazu sagen?
    Würde die Gestapo (Polizei) der Massen Herr werden?
    Kann unser Staat 4 Mio. Menschen wegschließen und bewachen?
    Ein Versuch wäre es wert.

  3. Filamente und Voids

    Anti-Alkoholismus hat , viele Gesichter . Bereits geringe und regelmässige mengen Alkohol ,verursachen eine alkoholhalluzinose . Die Grenzwerte eines sog. verträglichen Alkoholkonsums sollten jetzt endlich angepasst werden, um Alkoholabhängige Entscheidungsträger (Politiker , Richter , Piloten , Ärzte und Polizisten ) auszutauschen

  4. Supercluster

    @Filamente und Voids . Multiple Sicherheitsrisiken ,in Form Alkoholsüchtiger Politiker, Richter ,Piloten usw. sind auch für Wirtschaftliche Belange nicht ganz unerheblich und müssen behoben werden . Schließlich zahlen Bürger Steuern z.b. Mehrwertsteuer, für eine CDU Regierung ,die behauptet mit einem Staatlichen Gewaltmonopol , Bürger Beschützen zu können ohne Wirtschaftliche Interessn ,gegen Soziale auszuspielen . .

  5. Ralf

    @Filamente und Voids
    Und aus der Alkoholhaluzinose resultierend etabliert sich in dem vom Zellgift geschädigten Gehirn die Cannaphobie, eine der schlimmsten und am weitesten verbreiteten Geisteskrankheiten der heutigen Zeit, vergleichbar mit den bösen Geistern und Dämönen in der kranken Fantasie der Inquisitoren des Mittelalters.

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