Montag, 21. Mai 2018

Als Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde

 

50 Jahre 1968 – als Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde

 

 

Ein Rückblick auf das Jahr, das als Sommer der Liebe in die Annalen einging – das aber in Wirklichkeit vielschichtiger war

Das Jahr 1968 hat sich unweigerlich in den Geschichtsbüchern und in unserem kollektiven kulturellen Gedächtnis einen festen Platz erobert. Dieses spezielle Jahr ist also auch aus dem globalen, kollektiven Bewusstsein nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zu Jahren wie 1967, 1989 oder 2017. Warum ist das eigentlich so? Und was macht 1968 so besonders? Da gibt es etliche Gründe aufzuzählen. 1968 steht exemplarisch wie kein anderes Jahr für den Aufstand der jungen Generation gegen die Alten. Es war ein Jahr voller friedvoller aber eben auch gewalttätiger Proteste. Besonders in Erinnerung geblieben sind aber Stichworte wie (freie) Liebe, Hippie-Kultur und Kiffen geblieben. Im Sommer der Liebe wurde Cannabis in Deutschland und anderswo auf der Welt salonfähig. Es wurde gekifft, was das Zeug hielt. Über die Studentenbewegung hinaus erreichte die bis dato eher unbekannte, grüne, euphorisierende Substanz die Mitte der Gesellschaft. Viele Bundesbürger kamen damals (und in den Folgejahren) zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Pflanze der grünen Götter in Kontakt. Diese Berührung konnte eigentlich nur in einem ganz besonderen gesellschaftspolitischen Klima passieren. Grund genug, dies nach 50 Jahren noch einmal in Erinnerung zu rufen.

 

Das, was heute als 68-er-Bewegung firmiert, ist der Höhepunkt der linksgerichteten Studenten- und Bürgerrechtsbewegungen. In den Vereinigten Staaten von Amerika stand die kommende intellektuelle Führungsschicht gegen den immer brutaler werdenden Vietnamkrieg auf. Ebenso kämpften die immer noch nicht gleichberechtigten afroamerikanischen Bürger (2. Klasse) für ihre Bürgerrechte – unterstützt von weißen linksliberalen Intellektuellen und Studierenden. Als Martin Luther King, der Anführer der afroamerikanischen Freiheitsbewegung im April 1968 erschossen wurde, kam es zu heftigen Rassenunruhen, die nicht friedvoll blieben, sondern ganze Wohnviertel dem Erdboden gleichmachten. Fokus Europa: Im zu Deutschland benachbarten Frankreich gab es die berühmt-berüchtigten Mai-Unruhen. Die linksgerichtete Revolution schien Paris erreicht zu haben, und der Fall der französischen Hauptstadt schien beinahe erreicht. Aber auch in der Bundesrepublik Deutschland tat sich so einiges. Die Studentenbewegung machte massiv gegen die Notstandsverfassung mobil. Es bildete sich außerdem eine außerparlamentarische Opposition (APO), die versuchte, (direkt-) demokratische Strukturen zu etablieren und eine politische Gegenmacht zum Parlament (Deutscher Bundestag) zu entwickeln, das als reine Fassade und Unterdrückungselement gesehen wurde. Aber auch in den ehemaligen kommunistischen Ländern des Warschauer Pakts gab es zahlreiche Unruhen und gravierende politische Querelen. In der CSSR fand ein Aufstand der Tschechoslowaken gegen den Kreml statt. Studierende und Bürger gingen auf die Straße, um gegen Kommunismus und für mehr bürgerliche Freiheiten zu kämpfen. Der Prager Frühling wurde aber brutal von sowjetischen Panzern beendet. Eine mögliche Annäherung der westlichen und östlichen Protestkulturen wurde somit im Keim erstickt.

 

Was macht denn heute immer noch die Faszination der 68er-Bewegung aus? Was war sie überhaupt? Insgesamt können als 68-er-Bewegung linksgerichtete, soziale Bewegungen zusammengefasst werden. Einen ihrer bundesdeutschen Ursprünge hatte die Bewegung in West-Berlin. Die Kommune I um die Protagonisten wie Dieter Kunzelmann und Rainer Langhans sorgte dort schon seit längerem mit aufsehenerregenden, medienwirksam in Szene gesetzten Aktionen für reichlich Furore. Am 2. Juni 1967 mobilisierte die Kommune I wie andere Teile der Berliner Studentenschaft auch gegen den Besuch des persischen (iranischen) Schahs, der als brutaler Unterdrücker, Vasall des westlich-imperialistischen Staatensystems (insbesondere der USA) und Personifizierung persönlicher Habgier galt. In Berlin kam es zu heftigen Protesten und Unruhen gegen den offiziellen Staatsbesuch des Schahs und seiner sagenumwobenen Gattin Farah Diba. In der Folge der eskalierenden Proteste (die von der Polizei brutal niedergeknüppelt wurden) wurde der friedliche Student Benno Ohnesorg von einem Westberliner Zivilpolizisten nach Zeugenberichten mehr oder weniger offen hingerichtet. Später wurde bekannt, dass ausgerechnet dieser Polizist informeller Mitarbeiter der Staatssicherheit (Stasi) war – alles weitere dürfte Spekulation bleiben (zum Beispiel die Frage, ob bzw. welche Instruktionen er von der Stasi für seinen Einsatz gegen die Studierenden erhalten hat).

 

1968, ein Jahr später schien sich die Gewalttätigkeit vorerst in Luft aufgelöst zu haben. Es herrschten zwar nicht Friede, Freude, Eierkuchen, aber die Protestkultur hatte vorläufig andere, weniger gewalttätige Formen angenommen. 1968 kann als gleichbedeutend mit einer kulturellen Überformung des westlichen Lebensstils gedeutet werden, bei gleichzeitigem Protest gegen den globalen Kapitalismus. Denn die 68er-Bewegung richtete sich auch in erster Linie gegen kapitalistischen Konsumterror, Polizeiherrschaft und institutionelle Unterdrückung. Letzteres wurde besonders am Beispiel der Universitäten deutlich. Die Studierenden forderten, dass die stark hierarchischen, überkommenen Strukturen an den Universitäten geändert werden. „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren!“ wurde zum geflügelten Sprichwort und wies auf die Kontinuität der Geschichte von Universitäten im 3. Reich bis zur Bundesrepublik Deutschland (BRD) hin. Gefordert wurden mehr studentische Mitbestimmung, die Verbannung von Ordinarien, die bereits unter Hitler das Sagen hatten und demokratischere Strukturen. Ob der Versuch erfolgreich war, bleibe bei der heutigen universitären Hochschullandschaft einmal bis auf weiteres dahingestellt.

 

Wer die frühen Comics von Gerhard Seyfried kennt, dem stechen die gesellschaftspolitischen und antikapitalistischen Komponenten dieser Frühwerke ins Auge. In „Wo soll das alles enden?“ wird deutlich: die deutsche alternative Gesellschaft spielt nicht nur gerne der Ordnungsmacht Streiche, indem sie Polizeisterne sammelt, sondern sie kifft auch für ihr Leben gerne. Hier wird einer nach dem anderen gedreht, geraucht und danach wird sich an Pudding oder anderen Süßigkeiten gütlich getan (heute scheint die kapitalistische Snack-Vielfalt deutlich vielfältiger geworden zu sein). Auch auf YouTube und anderswo einsehbares Filmmaterial vermittelt teilweise einen guten Überblick über die damalige Lebensweise in deutschen Wohngemeinschaften. Beinahe feierlich wurde das Kiffen hier zelebriert – so wie der Sonntagsbraten bei der Elterngeneration. Beim heimischen Kiffen kamen abenteuerlich lange Pfeifen, Chillums, Joints und anderes Rauchwerkzeug zum Einsatz. Auch wenn die Bilder aus der Retrospektive etwas „gestaged“ wirken, so vermitteln sie dennoch nach wie vor auch viel spontane Lebensfreude, positive Vibes und Aufbruchsstimmung. Und ganz egal wie Mann oder Frau politisch zur 68er-Bewegung steht, es dürfte wenig Zweifel daran geben, dass Cannabis in erster Linie durch die links-alternative politische Bewegung in Deutschland massenwirksam Einzug erhalten hat – ein Trend der bis heute anhält.

 

Doch noch einmal zurück zur weltpolitischen Bühne von 1968. Hier manifestierte sich eine transnationale Bewegung, die existenziell gegen das Establishment aufbegehrte. Es war ein Protest der Kinder- gegen die Elterngeneration. Ein Protest der Kleinen gegen die Großen. Sowohl in Prag als auch in Paris gingen jung und klein gegen groß und alt auf die Straße. Sowohl im Kommunismus als auch im Kapitalismus wurden diese Protestbewegungen durch repressive Staatsgewalt unterdrückt, klein gehalten und falls anders nicht möglich, gewaltsam zerstört. Aber der Protest hatte ein starkes antiimperialistisches Element, das für die Dekolonialisierung und die Freiheit vor allem der afrikanischen und asiatischen Kolonien eintrat. Hier trafen sich auch die großen Theoretiker der 68er-Bewegung: Che Guevara und Frantz Fanon seien an dieser Stelle stellvertretend genannt.

 

Für Deutschland forderte der Soziologe und Philosoph Herbert Marcuse den Ausstieg aus dem kapitalistischen System und, sich insgesamt nicht mehr systemopportunistisch zu verhalten. Die Marcuse-Rezipienten und -Adressaten stammten weniger aus der Unter- und Oberschicht. Vielmehr ging die deutsche 68er-Bewegung von der Mittelschicht aus. Der Protest gegen die Gesellschaft wurde von der Mitte der Gesellschaft getragen – und genauso auch abgelehnt, wobei die Unterschicht (die Werktätigen) sich weitgehend neutral verhielt und die Oberschicht alles dafür tat, die Protestbewegung unterdrücken zu lassen. Für die Mittelschicht hingegen waren die Protestformen eine Frage des Alters und der Perspektive. Ziel war es, die gesellschaftlichen Mechanismen der Beherrschung und Unterdrückung offenzulegen und zu beseitigen. Dabei hat sicherlich auch Cannabis einen wichtigen Dienst geleistet. Münden sollte das Projekt in der Errichtung einer vernünftigen Gesellschaft mündiger Bürger.

 

Was bleibt? Die gesellschaftlichen Probleme heute sind andere als die von 1968. Heute finden geschichtsrevisionistische Ansätze statt, die 1968 zu einer Bewegung der Rechten umdichten wollen. Demnach wäre der gesellschaftspolitische damalige Diskurs in Wahrheit von Rechten dominiert gewesen und Rechtspopulisten à la Identitäre Bewegung (IB) hätten damals ihre geistige Patenschaft erhalten. Dies mag ein Teilausschnitt der gesellschaftspolitischen Wahrheit sein, aber genauso zutreffend ist, dass die 68er-Bewegung von linksalternativen Diskursmustern, Gedankengut und Einstellungen geprägt wurde. Und dazu gehörte auch der Einsatz von bewusstseinserweiternden Substanzen wie Cannabis. Und von diesem Verdienst profitieren Cannabis-Konsumenten heute noch. Denn ohne 68er-Bewegung hätte sich die grüne Pflanze niemals derartig flächendeckend und nachhaltig in unserer Gesellschaft etablieren können. Heute ist Kiffen kein durchgehend politisches Statement mehr – im Gegensatz zu 1968. Damals war es das in gewisser Weise schon noch. Denn wer damals kiffte, der lehnte sich automatisch gegen die ältere Generation und die herrschenden Gesellschaftsstrukturen auf. Das kann heute jeder für sich selbst entscheiden.

 

Aber viel wichtiger ist, dass Cannabis 50 Jahre nach 1968 so weit in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, dass hiervon keine systembedrohende oder –negierende Gefahr mehr ausgeht. Und das haben die Politiker und Herrschenden meines Erachtens 2018 immer noch nicht verstanden. Für sie ist nach wie vor Cannabis mit Rebellion, Aufstand und Bedrohung des Status Quo verbunden. Deshalb wird unter dem Deckmantel der Fürsorge für die Gesellschaft und das Individuum Cannabis weiterhin verboten. Erst wenn dieser Mythos entglorifiziert wird und den Herrschenden klar wird, dass von Cannabis keine gesellschaftsumstürzlerische Gefahr mehr ausgeht, erst dann kann von einer umfassenden Aufhebung des Cannabis-Verbots in Deutschland die Rede sein. Und so ist die 68er-Generation Segen und Fluch zugleich. Sie hat Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig gemacht, verhindert heute aber immer noch die vollkommene Legalisierung.

 

Christian Rausch

5 Antworten auf „Als Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig wurde

  1. Axel Muc

    Lieber Christian, ich glaube, dass es bei PolitikerInnen diese Ängste sehr wohl gibt.
    Dennoch glaube ich nicht, dass deren Beseitigung der Legalisierung im Wege steht.
    Den Hauptinteressenten und -profiteuren der Prohibition gehen nämlich mE die Befindlichkeiten „unserer“ PolitikerInnen am Arsch vorbei. Solange letztere die Interessen ersterer durchsetzen.
    Angesichts massiver Interessen von Chemielobby, Pharmalobby, Alkohollobby und Justiz/Polizei sind die Interessen der PolitikerInnen schlicht nachrangig. Mit weitem Abstand.

  2. Fred

    – Für sie ist nach wie vor Cannabis mit Rebellion, Aufstand und Bedrohung des Status Quo verbunden. Deshalb wird unter dem Deckmantel der Fürsorge für die Gesellschaft und das Individuum Cannabis weiterhin verboten –

    Da ist was dran. Das würde das Verbot in den 60er Jahren erklären. Ob man allerdings damals dem Stoff Cannabis eine weltverändernde Wirkung zuschrieb, und heute noch zuschreibt…ich lasse das mal dahingestellt.

    In jedem Fall hatte man was, um “ die Langhaarigen “ dran zu kriegen. Quasi eine ( Ersatz ) Bestrafung für das Aufbegehren gegen den Muff in Staat und Gesellschaft.Also, n.m.M eher ein Mittel zum Zweck, kritische Zeitgenossen für eine gewisse Zeit ruhig zustellen, indem man sie einfach mit einem Strafverfahren beschäftigte.

    Heute sind die Gründe andere. Man schützt durch die Ächtung von Cannabis bestimmte Wirtschaftbereiche. Wer kifft, säuft nicht oder weniger. Und das ist allen Parteien mit einem C im Namen ein Dorn im Auge. Die Gründe haben sich geändert, die Mittel nicht. Immer noch bestraft man Andersdenkende. Und rechtfertigt das ganze mit dem Schutz der Bevölkerung. Und wer da mal genau hinsieht, erkennt das Märchen.

  3. Otto Normal

    @Fred ja genauso sehe ich das auch
    Im übrigen sollte man die 68er Generation nicht kritiklos hochjubeln.
    Die Grünen haben sich aus der damaligen Entwicklung gebildet, quasi eine 68er Partei.
    Was haben wir mit den Grünen alles Negative erlebt:
    1. die Grünen haben D zusammen mit der SPD ohne Not Deutschland in den ersten Krieg nach dem 2. Weltkrieg gebracht (Bombardierung Belgrads). Joschka Fischer war zu der Zeit Außenminister.
    2. das Hanfsamenverbot sowie weitere Verschärfungen in der Drogenpolitik
    3. Winfried Kretschmann

    Heute sind die ehemaligen 68er längst saturiert und fest ins korrupte System eingebunden. Sicher gibt es noch einige sehr wenige Grüne die noch eigenständig denken, aber der Rest ich würde mal schätzen 98% der Parteisoldaten haben nur noch im Sinn wie sie sich am besten die Taschen vollstopfen so wie alle.
    Die Flintenweiber der Grünen haben nur eines vor Augen:
    Die Abschaffung des vermeintlichen Patriachats und Etablierung eines Matriachats.
    Aber eines haben die meisten 68er gemeinsam:
    Fragst Du heute einen, wollen die alle von damals nix wissen vor allem vom Kiffen nicht, sie labern dumm rum, wiegeln ab, beschönigen usw. …. geht ja auch nimmer wenn man Teil des korrupten Systems geworden ist und die Taschen voller Geld hat, Frau mit Familie, Eigenheim, dicker SUV mit BIO-Diesel.

    Die Verfolgung der Kiffer haben die 68er bis heute genauso mit Hingabe betrieben wie ihre faschistischen Kollegen von den C-Parteien und den verlogenen der SPD bzw. FDP.

    Zusammenfassend was ich von 68ern halte:
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    großen Abstand !

  4. Ralf

    Und so ist die 68er-Generation Segen und Fluch zugleich. Sie hat Cannabis in Deutschland gesellschaftsfähig gemacht, verhindert heute aber immer noch die vollkommene Legalisierung.

    So einen Schwachsinn habe ich selten gelesen. Die Mortler und ihre kriminellen protektionistischen Spießgesellen verhindern die Relegalisierung und sonst niemand, schon gar nicht nicht ein 68-er wie ich, der nichts weiter tut als die Wahrheit zu verbreiten und verhindern will daß Täter und Opfer in einen Topf geworfen werden und wenn die Würdigung der Opfer die Relegalisierung verhindert so geschieht das durch kriminelle Machenschaften der staatsterroristischen, latent nazistischenTäter.
    @Fred
    „Heute sind die Gründe andere. Man schützt durch die Ächtung von Cannabis bestimmte Wirtschaftbereiche. Wer kifft, säuft nicht oder weniger. Und das ist allen Parteien mit einem C im Namen ein Dorn im Auge. Die Gründe haben sich geändert, die Mittel nicht. Immer noch bestraft man Andersdenkende.“
    Jeder der nur ein wenig Durchblick hat weiß, daß die Gründe von damals immer noch die selben sind wie die von heute. Man konnte damals schon mehrere Fliegen (Schwarze,Linke, Antifaschisten und das Konkurenzprodukt zu allen Erdölprodukten wie der Chlor-Chemie zu allen Waldprodukten wie Papier) mit einer Klappe schlagen und sich gleich mehrere lästige Zeitgenossen und ihre Produkte vom Hals schaffen, genau wie heute. Daß sich mittlerweile noch andere Kriegsgewinnler wie z.B. die Testindustrie(z.B.Fresenius und andere Mittäter) auf diesen Zug geschwungen haben ändert an den ursprünglichen Gründen gar nichts.

  5. Ralf

    @Otto Normal
    Im übrigen sollte man die 68er Generation nicht kritiklos hochjubeln.
    Die Grünen haben sich aus der damaligen Entwicklung gebildet, quasi eine 68er Partei.
    Was haben wir mit den Grünen alles Negative erlebt:
    1. die Grünen haben D zusammen mit der SPD ohne Not Deutschland in den ersten Krieg nach dem 2. Weltkrieg gebracht (Bombardierung Belgrads). Joschka Fischer war zu der Zeit Außenminister.
    2. das Hanfsamenverbot sowie weitere Verschärfungen in der Drogenpolitik
    3. Winfried Kretschmann
    Da gebe ich dir zu 100% recht.
    Joschka Fischer und seine Kriegsverbrecherbande (Trittin, Kretschmann Müller Göbbels…..oder heißt die Göring???? und wie sie alle heißen) haben die Grünen regelrecht pervertiert, und getan haben sie es, wie die Politfratzen der anderen Parteien, für Geld und korrupte Pöstchen (z.B. Renzo Schlauch für die Atom-Mafia von EnBW). Dafür hat der charakterlose Verräter Fischer auch zu Recht beim Parteitag von einem mutigen Menschen einen Farbbeutel in seine verlogene Visage bekommen. Es ist eine vollkommene Fehleinschätzung daß alle 68er Grüne und später „Yuppies“, also skrupellose Geldsäcke geworden sind, denn viele, von diesen Verätern an`s Messer gelieferte, haben einfach nur resigniert, oder sind schon früh an den Auswirkungen der Prohibition gestorben. Vielleicht können wir uns darauf einigen, die beiden Sachen getrennt zu halten ,denn 68er wie ich, sind von den Grünen eiskalt an`s Messer geliefert worden und von mir, dank Cannabis, jung gebliebenem 68er würde Fischer noch was ganz anderes an den Kopf kriegen, deswegen möchte ich mit diesen Hohlcharaktern nicht in einen Topf geworfen werden.

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