Dienstag, 21. November 2017

Growing nach dem Mondkalender

 

 

Zurück in Marios Garten

 

Foto: der Budler

 

In der letzten Ausgabe habe ich euch den wundervollen Garten von Mario vorgestellt. Mario kultiviert selbst gezüchtete Autoflowering Genetik in einem Gewächshaus. Sein Garten war so eindrucksvoll und hatte es mir irgendwie angetan. Er war überaus vital und voller Leben, was man sehr gut an seinen kleinen Damen sehen konnte. Doch diese Vitalität kommt zumindest laut Mario nicht von ungefähr. Sondern durch Growing nach dem Mondkalender. Das hört sich zunächst etwas komisch an, aber es gibt viele Landwirte und Gärtner, die den Zyklus der Pflanzen an den Mond anpassen und so herrliches Gras oder köstliche Äpfel bekommen. Diese Vorgehensweise wird teilweise auch bei Demeter-Betrieben berücksichtigt. Allerdings gibt es für die Kraft des Mondes keine wissenschaftlichen Belege. Aber da Mario nicht der erste Gärtner war, der mir von dem Mond und seinen magischen Einfluss auf Pflanzen berichtet hatte, bat ich den guten Mann mich aufzuklären.

 

Der Mond und die Pflanzen

 

Das Wichtigste habe ich für euch im Folgenden zusammengetragen. Zunächst mal gibt es verschiedene Phasen, die der Mond immer wieder durchläuft. Vom Neumond bis zum Vollmond. Ein Beispiel für die Kraft des Mondes sind die Gezeiten Ebbe und Flut, die vom Mond abhängen. Bei Vollmond sind die Gezeiten viel stärker als bei Neumond. Zusätzlich kann die Flut noch stärker werden, wenn der Vollmond nah an der Erde steht. So gibt es auch im Garten je nachdem, wie der Mond steht, ob er abnimmt oder zunimmt Arbeiten, die für die Pflanzen wichtig sein können.

 

Grundsätzlich geht man davon aus, dass die Pflanze bei zunehmendem Mond vermehrt Energie für die Entwicklung der Blätter, Blüten und Stiele verwendet. Da vermutet wird, dass der Pflanzensaft in die Blätter und Blüten steigt. Während die Pflanzen bei abnehmendem Mond eher ihre Energie in das Wachstum der Wurzeln stecken. Daher sagt man auch, das Pflanzen wie Hanf besser im zunehmenden Mond gepflanzt werden sollen und Radieschen oder Kartoffeln eher bei abnehmendem Mond. Des Weiteren gibt es verschiedene Tage, an denen man unterschiedliche Arbeiten verrichten soll. Mario achtet vor allem darauf, wann er seine Samen in die Erde steckt oder umtopft. Diese Arbeiten versucht er immer an Wurzeltagen auszuüben. Dadurch erhofft Mario sich ein besseres und schnelleres Wurzelwachstum.

 

Foto: der Budler

 

Nachdem die Pflanzen eingepflanzt und umgetopft sind, liegt sein Augenmerk vor allem auf Blatt und Blütentagen. An diesen Tagen sollen die Pflanzen besonders gut wachsen. Deswegen versucht Mario auch so gut es geht, die Pflanzen an Blatt- und Blütetagen zu Düngen oder zu gießen. Der nächste wichtige Zeitpunkt ist selbstverständlich die Ernte. Dafür werden meistens Blütentage gewählt. Was für ein Tag wann stattfindet, hängt von den jeweiligen Sternzeichen ab, die im Mond stehen. Steht der Mond in den Erdzeichen Jungfrau, Steinbock und Stier, so sind das Wurzeltage. Steht der Mond also im Stier, ist dies ein guter Tag seine Pflanzen umzutopfen oder einzupflanzen. Die Feuerzeichen Löwe Schütze und Widder werden als Blütetage angesehen. Die Ernte bei Cannabis sollte am besten bei Blütentagen vorgenommen werden. Die Wasserzeichen Krebs, Skorpion oder Fische werden als Blatttage interpretiert.

 

Foto: der Budler

 

Für manche mag das alles nur Humbug sein, aber wie dem auch sei. Die Pflanzen von Mario sprechen für sich und auch in Kalifornien gibt es Gärtner, die auf die Kraft des Mondes und der Sterne setzen. Einer von ihnen ist Kevin Jodrey. Er baut schon seit Jahrzehnten Cannabis für medizinische Zwecke in Kalifornien (Humboldt County) an. Dadurch hat er eine lange Expertise, für die er auch international sehr geschätzt wird.

Mario vertraut auf seine Methode, die auf den Grundlagen der Aussaattage der Maria von Thun aufbauen. Maria von Thun befasste sich bereits in den 60er Jahren mit dem Mond im Zusammenhang mit der Landwirtschaft. Durch Jahre lange Experimente hat sie es geschafft, einen sehr empfehlenswerten Kalender mit nützlichen Tipps zu gestalten, der jährlich immer wieder neu erscheint. Dieser Kalender ist sicherlich eine gute Hilfe beim Anbau von allen Pflanzen und ist durchaus zu empfehlen.

 

Dieser Artikel dient zu Informations- und Aufklärungszwecken, Cannabis ist in manchen Ländern verboten.

Alles Gute der Budler

 

4 Antworten auf „Growing nach dem Mondkalender

  1. Drunkfail

    Gärtnern nach dem Mondrhythmen funktioniert sehr gut . Aber ,weil die gängigen Mondkalender ungenau sind , kann nur ein persönlicher Blick in den Sternen-Himmel oder ins Planetarium (Stellarium) , den genauen momentanen Standpunkt des Mondes zeigen .

  2. egal

    Ich weiß ja nicht… Sorry, ich bin ein skeptischer Mensch und hinterfrage gerne Dinge:

    Das Argument (Mond mit Anziehungskraft = Gezeiten) habe ich schon öfters gehört, aber der Zusammenhang von dort zu „ab- und zunehmendem Mond“ erschließt sich mir absolut nicht. Denn der Mond hat die selbe Anziehungskraft, egal ob ich ihn ganz sehe oder nur eine schmale Sichel! Es ist ja nicht so, daß er in echt abbnimmt 😉

    Somit würde ich behaupten, daß die unterschiedlichen Tätigkeiten bei zu und abnehmedem Mond auf keinen Fall etwas mit der Anziehungskraft zu tun haben dürften.

    Oft genug zieht der Mond ja auch am Tag vorbei, nur sieht man ihn dabei nicht wirklich…

    Ich möchte niemandem die Wahrnehmung absprechen, daß die Pflanzen besser wachsen, wenn man sich an irgendwelche Rhythmen hält, aber mit der Schwerkraft kann das ja wohl mal nichts zu tun haben, zumindest nicht, wenn es Tätigkeiten gibt, die man bei abnehmendem machen darf, aber nicht bei zunehmendem…

  3. Vakuumgarer

    Es wäre wichtig ,das nicht nur die Kirche und die Werbeindustrie , mit Hilfe der Mond-Energie ,Gewächse züchtet .

  4. Remove Ego

    Die unzähligen Megalithanlagen wie z.b. Stonehenge o. die Externsteine o. das neolithische Sonnenobservatoriums von Goseck zeigt wiklich klar und deutlich ,das Observatorien und Sternenwarten in verbindung mit Astrologie mehr ist ,als nur hokusPockus und Hammerkunst .

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