Montag, 19. Juni 2017

Cannabis-Legalisierung fördert Glück und Wohlbefinden

 

US-Studie widerlegt Lüge, dass „Hasch lasch macht“

 

 

Eine Studie des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts „BDS Analytics“ räumt gründlich mit all den Vorurteilen auf, die den Menschen mit Beginn der Hanfprohibition in den Kopf gepflanzt wurden. Bislang galt der Kiffer in Gänze als faul, träge und unterbelichtet. Wer einmal an der Tüte zieht, hat den Makel einer kriminellen und rauschgiftsüchtigen Verlierertype weg, der nichts auf die Reihe bekommt und geistig und körperlich verwahrlost.

 

Dass dem nicht so ist, wenn Cannabiskonsumenten entkriminalisiert und gesellschaftlich und kulturell integriert sind, belegen die Zahlen einer in Colorado und Kalifornien durchgeführten Studie.

Analysiert wurden die Antworten einer Befragung von Cannabiskonsumenten und -abstinenzlern zu ihren Lebensumständen. Das Zahlenwerk gibt detailliert Aufschluss über die psychische, soziale und finanzielle Situation der gegenübergestellten Gruppen – nach Ende der Hanfprohibition. Erstmals konnten die befragten Kiffer Antworten geben, ohne sich vor strafrechtlichen Folgen fürchten zu müssen.

 

Und so bringt das Ergebnis der Studie ans Licht, dass Kiffer alles andere als unterbelichtet sind. 20 Prozent der Potheads verfügen über einen Master-Abschluss, aber nur 12 Prozent der Hanfabstinenzler bringen den dafür erforderlichen Fleiß auf. Auch was das Haushaltseinkommen betrifft, haben die Grasraucher die Nase vorn. Mit durchschnittlich 93.800 Dollar haben die kiffenden Kalifornier ein deutlich höheres Jahreseinkommen als die Abstinenzler, die sich mit 75. 900 Dollar zufrieden geben.

Ähnlich verhält es sich in Colorado, wo 64 Prozent der Cannabiskonsumenten in Vollzeit beschäftigt sind, aber nur 54 Prozent derjenigen einen Fulltimejob haben, die sich des Cannabiskonsums enthalten und die Legalisierung ablehnen.

 

Auch die Lüge, dass die Wirkstoffe des Hanfs den Menschen unfruchtbar machen, wird von den Ergebnissen der Studie widerlegt: 64 Prozent der Eltern in Kalifornien sind Stoner, aber nur 55 Prozent der Legalisierungsgegner besitzen die nötige Fertilität, sich fortzupflanzen. Auch wachsen deutlich mehr Kinder unter zehn Jahren in „Kifferfamilien“ (37 Prozent) heran als bei Eltern, die mit Cannabis auf Kriegsfuß stehen (11 Prozent).

 

Hinsichtlich des allgemeinen Wohlbefindens gaben in Colorado fast fünf von zehn Marihuanakonsumenten an, heute mit dem Leben zufriedener zu sein als vor einem Jahr. Bei den Abstinenzlern sind es nur vier von zehn. Hanfgenießer sind auch naturverbundener als ihre Antagonisten (Colorado: 50 zu 36 Prozent. Kalifornien: 57 zu 26 Prozent.)

Dass gesündere Gewohnheiten und soziale Aktivitäten miteinander korrelieren, zeigen die Antworten aus Colorado. 36 Prozent der Cannabis-User beschreiben sich als „sehr soziale Menschen“, bei den Abstinenzlern sind es nur 28 Prozent, die ein großes Herz haben. Zudem ist ehrenamtliches Engagement bei Kiffern in Kalifornien deutlich angesagter als bei Leuten, die Cannabis ablehnen (38 zu 25 Prozent).

 

Die Macher der Studie ziehen das Fazit, dass Cannabiskonsumenten zu den am besten angepassten und erfolgreichen amerikanischen Erwachsenen gehören.

„Cannabiskonsumenten sind weit entfernt von den Karikaturen, die historisch verwendet wurden, um sie zu beschreiben“, sagte Linda Gilbert, Leiterin der Consumer Research Division bei „BDS Analytics„. „In der Tat sind die positiven Lifestyle-Indikatoren bei Cannabiskonsumenten, zumindest in Colorado und Kalifornien, am höchsten.“

 

4 Antworten auf „Cannabis-Legalisierung fördert Glück und Wohlbefinden

  1. Martina Gagsch

    Ich leide seid Jahre unter schweren Depression….seid dem ich rauche und die Medikamente weglasse geht es mir Viel besser..Mit freundlichen grüßen Martina Gagsch

  2. Ralf

    Ich leide unter Depressionen seit ich im Alter von etwas über 20 Jahren von dem Drecksschergen Hatzenbühler aus Germersheim am Rhein, die Knarre an den Kopf gehalten bekommen habe, und dieser wörtlich zu mir gesagt hat: “ Wenn du dich noch mal bewegst knall ich dich ab“! Seit diesem Tag kann ich die Polizei nur noch als dreckige Mörderbande sehen, die permanent mein Leben bedroht. Übrigens habe auch ich, gerade zu dieser Zeit, die Energie aufgebracht auf dem 2.Bildungsweg Abitur und danach ein Studium zu machen. Ich habe mich auch deswegen so angestrengt um mir zu beweisen, daß dieses Inquisitionsgesockse von vorne bis hinten lügt. Nun, der Beweis ist mittlerweile nicht nur von mir geliefert worden. Sie (hauptsächlich die Politiker von SPD,CDU und FDP und alle ihre durchgeknallten Wähler) sind eine verlogene Prohibitionsverbrecherbande ähnlich wie Hitler und sein Nazi-Gewürm.

  3. Ralf

    Übrigens bezeichne ich genau diese Machenschaften in Deutschland, die seit der Judenverfolgung bekannt sind, nämlich die Cannabiskonsumenten über die Wegnahme des Führerscheines, Berufsverbote und andere Hindernisse auszubremsen und sie daran zu hindern erfolgreich zu sein, als „verbrannte Erde“ hinterlassen.Vor der Kapitulation noch möglichst viele KZ-Insassen zu ermorden oder wie in unserem Fall, möglichst vielen Cannabiskonsumenten ihr Leben zu ruinieren, ist die selbe Methode, die diese Naziloser schon immer angewandt haben, um uns schlecht aussehen zulassen und sich für die Niederlage zu rächen. Wenn man uns das Leben ausreichen kaputtgemacht hat, kann man wunderbar mit dem Finger auf uns zeigen und uns verwarlosten Sozialschmarotzern den Rest geben, da die nicht erwischten Erfolgreichen sich ja verstecken müssen und das Bild nicht korrigieren können, da ihnen ja dann das selbe droht. Es ist einfach ein braunes, perfides System, das nur der Teufel persönlich erfunden haben kann.

  4. rainer sikora

    20 Jahre war das Autofahren im mehr oder weniger bekifften Zustand(1983 bis 2003)für mich das normalste auf der Welt.Dann erfuhr ich von der Gefahr des neu eingeführten Verfolgungsterrors.Von da an war jede Autofahrt von Angst und Sorge begleitet.Davon wurde ich durch Führerscheinentzug(2014) befreit.Zum Glück bin ich kein Harzempfänger, sonst würde ich durch Sanktionen verpflichtet werden, mit Zwangsabstinenz meinen Führerschein zurückzuholen.Das eigene Umfeld kann,wenn man Pech hat,ebenso Druck ausüben.Das Ganze ist eine schlau erdachte Erziehungsmaßnahme.Maßgebliche Beeinträchtigungen, durch Cannabiskonsum, bei verantwortungsbewustem Umgang, hat es bei mir nicht gegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.