Freitag, 9. Juni 2017

350 Exemplare der Gattung „Marihuna-Pflanze“ gefasst

 

Jagd auf den Zeitgeist.

 

AAAAAAAHHHH
Grafik: Schmiddie

 

Auch wenn das Thema Cannabis heutzutage eigentlich schon eine große Nummer an der Börse ist, oder sich etablierte Parteien versammelt hinter die derzeit eher im Stich gelassene Gruppe der Cannabispatienten stellen, geht die Jagd auf gewöhnliche Schwarzmarktgeschäfte unerbittlich weiter. In Münster wurden jetzt drei Männer festgenommen, welche eine Großplantage für Hanfgewächse aufgebaut hatten, die circa 350 Exemplare der Gattung „Marihuna-Pflanze“ fasste.

 

Die drei Herren aus Münster und Hürth im Alter zwischen 40 und 43 Jahren fielen den Riechorganen ihrer Nachbarn zum Opfer, obwohl „professionelle“ Beleuchtungs- und Belüftungsanlagen von ihnen verbaut worden sein sollen. Der erschnüffelte Verdacht der Anwohner wurde letztendlich der Polizei gemeldet, die bei dem folgenden Besuch fündig wurde, weshalb sich die drei Straftäter nun vor dem Landgericht Münster verantworten werden müssen. Geständig waren sie schon im Vorfeld, da die Aussage, man habe einen Weg aus finanziellen Schulden finden wollen, in Medien bereits verwertet werden konnte. Ebenso gaben die aufgeflogenen Schwarzmarktcannabisproduzenten wohl schon freiwillig an, sich dreimal wöchentlich um die illegale Cannabisplantage gekümmert zu haben, wobei sie nicht wirklich gewusst hätten, wie man die vielversprechenden Gewächse überhaupt züchte …

 

Dass die Münsteraner-Cannabis-Bande mit dem zuletzt getätigten Geständnis weit hinter den aktuellen Zeitgeist rückt, bewies gerade nicht nur ein aus Versehen getätigtes Outing über vergangene Konsummuster seitens des CDU-Politikers Jens Spahn, sondern zeigen auch gerade stattfindende Schulprojekte im sonnigen Südtirol, wo Hanf auf zwei Versuchsfeldern von Schülern ausgesät wird.

 

Etwas Hintergrundwissen gehört beim Marihuana Pflanzen heute dazu.

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