Samstag, 20. Mai 2017

Cannabisanbaulizenzen von führenden Herstellern angepeilt

 

Bionorica bewirbt sich für den Medizinalhanfanbau in Deutschland mit guten Chancen.

 

Foto: Schmiddie

 

Das forschende und mittelständische Unternehmen Bionrica verwertet in Wien für die Herstellung des vertriebenen Cannabispräparates Dronabinol potente Hanfpflanzen. Unter einer Monopolstellung wurde dem Hersteller pflanzlicher Arzneimittel in Deutschland gewährt gutes Geld zu verdienen, vom dem sich der vorausschauende Geschäftsführer Prof. Michael Popp mehrfach sinngerecht zu trennen wusste. Spendengelder an CDU und FDP bescherten Zugang zu den richtigen Personenkreisen, die unter anderem auch die Regeln für die angewandte Cannabispolitik ausfechten. Da die dort geschaffenen Voraussetzungen für die Medizinalhanfversorgung in Deutschland lebender Patienten unüberwindbare Hürden für Neueinsteiger aufstellten, bewirbt sich Bionorica jetzt wohl als einziges deutsches Unternehmen für die zu vergebenden Anbaulizenzen mit sehr guten Chancen. Dabei werden alle Cannabisanbaulizenzen von führenden Herstellern angepeilt, wie Wirtschaftsmagazine nun auch erschrocken feststellten.

 

So erwartet die Wirtschafts Woche das holländische Unternehmen Bedrocan sowie den israelischen Anbieter Tikun Olam auf der Liste der Bewerber zu sehen, während auf Wallstreet Online auch die Kanadier eine Erwähnung finden. Deutsche Unternehmen – neben Bionorica – hätten laut den Aussagen eines Anwalts, der eine Gruppe interessierter Geschäftsleute berät, einzig eine Chance, würden sie mit erfahrenen ausländischen Unternehmen kooperieren. Der zuvor bereits spendabel agierende Geschäftsführer und Eigentümer von Bionorica Prof. Micheal Popp hingegen, wird sein jetzt erst vor der Presse ausgedrücktes Interesse – „Medinzinalhanf in pharmazeutischer Qualität in Deutschland anzubauen“ – mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit auch ohne derartige Zugeständnisse umsetzen können.

 

Es läuft wie geschmiert beim legalen Marihuanamonopoly.

2 Antworten auf „Cannabisanbaulizenzen von führenden Herstellern angepeilt

  1. Sascha

    Ihr lebt in einem Land mit ausgeprägter politischer Bestechungskultur. Da freut man sich über jeden gestorbenen CDU/CSU/FDP/SPD/Grünen Politiker. Denen habt ihr die Scheiße zu verdanken.

  2. Ralf

    Das war zu erwarten. Es bleibt also für die kriminalisierten und stigmatisierten Cannabiskonsumenten alles beim alten. Tja, welche Mafia sollten wir also nun los werden, die legale, die über Jahrzehnte hinaus unser Kraut ausrotten wollte und mit diesem Gesindel unter einer Decke steckt, oder die illegale die bei ihnen Milliarden investiert hat und auch mit diesem Gesindel unter einer Decke steckt? Auf der Strecke bleiben in Deutschland wie immer alle kleinen Gärtner und User, die nun auch noch Steuern (an ihre langjährigen Peiniger, die Schergen und Schandrichter) und überhöhte Preise bezahlen sollen, damit soche Farmaabzocker mit Professorentitel (die genau wissen wo das Gefahrenpotenzial bei Cannabis liegt, es aber nicht mal geschnallt haben, daß 1000 bis 5000 Menschen jährlich alleine an ihrem Aspirin, zweckentfremdet als Schmerzmittel und Rezept freie Alltagsmedizin, krepieren) in Zukunft so richtig die Krankenkassen ausplündern können, so wie das ja bei uns dank korrupter Politiker schon immer die Regel ist. So (über die medizinische Schiene) wird das Problem der Kriminalisierung der kleinen Cannabisuser jedenfalls nicht gelöst werden, schon weil es auf dem Schwarzmarkt weiterhin auch gute, nicht überteuerte Qualität (aus Ländern wie Marokko ,biologischer Anbau unter freiem Himmel, Pflanzenschutzmittel sind viel zu teuer für den normalen marokkanischen Bauern) geben wird. Ich werde sie der legalen Abzocke jedenfalls immer vorziehen und meinem langjährig erworbenen Urteilsvermögen werde ich jedenfalls weiterhin vertrauen, und nicht irgendwelchen Gütesiegeln für die Pestizid und Herbizid verseuchte Massenproduktion und schon garnicht werde ich diese Verbrecher unterstützen indem ich ihren Dreck rauche.

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