Sonntag, 30. April 2017

Parlament in Mexiko stimmt für Medizinalhanf

 

Weg für Einfuhr, Anbau und Nutzung für Forschungszwecke geebnet.

 

 

Da sich mexikanisches Marihuana nicht mehr besonders gewinnbringend in die USA bewegen lässt und neue Gefahren für das vom Drogenkrieg gebeutelte Land drohen, dachte die Regierung unter Präsident Pena Nieto im vergangenen Jahr endlich auch darüber nach, wenigstens medizinisches Marihuana in Mexiko zu legalisieren. Nun stimmte das Parlament vergangenen Freitag über den bereits im Dezember 2016 vom Senat angenommenen Gesetzesentwurf ab und entschied sich mit eindeutiger Mehrheit. Das Parlament in Mexiko stimmt für Medizinalhanf.

 

371 Abgeordnete überstimmten sieben Gegner des Vorhabens, in Bälde Cannabis als medizinisch einsetzbares Arzneimittel in Mexiko freizugeben. Zeitgleich wurde auch der Weg für die Einfuhr, den Anbau und die Nutzung zu Forschungszwecken geebnet. Regeln seitens des Gesundheitsministeriums werden zu diesem Zweck noch entwickelt, doch soll bereits bekannt sein, dass der Anbau von Cannabis mit THC-Werten von unter einem Prozent ermöglicht werden wird. Solange der Anbau ausschließlich für Forschungszwecke stattfinden würde, wäre keine verfolgbare Straftat mehr im Gange.
Obwohl Präsident Nieto in der Vergangenheit eher einen Gegner des Legalisierungsgedankens mimte, verlangen wohl nun auch die veränderten Umstände des großen Nachbarlandes USA einen annähernden Kurs in Richtung Cannabis, weshalb seine noch benötigte Unterschrift als sicher gilt.

 

Medizinalhanf in Mexiko ist immerhin ein Anfang und bietet greifbare Hoffnung für viele mexikanischen Patienten.

5 Antworten auf „Parlament in Mexiko stimmt für Medizinalhanf

  1. M. Nice

    „… doch soll bereits bekannt sein, dass der Anbau von Cannabis mit THC-Werten von unter einem Prozent ermöglicht werden wird.“

    Schmerzpatienten hilft das bestimmt !

  2. Frank

    Wenn`s so läuft wie in Deutschland, hat Mexico auch den Finger im Po !!

  3. U-G

    Muss ich den Mexikanern widersprechen das unter 1 % TH>C-Gehalt die gesundheitliche Situation eines Patienten verbessert.
    Ich greife, obwohl ich kein Mediziner bin, viele Mediziner auf die mit der Pharma-Medizin ein Problem haben…

    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/cannabis-todkranker-heilt-sich-selbst-von-krebs

    Tja, die Kommentare sind auch nicht ohne…was die Professionellen Handlanger davon halten, Pharma-Lobby, die den kranken Menschen nicht helfen können, außer Pharma-Chemo-Strahlen-Immun-Therapie, weiß ich nicht????

    Krebs macht vor keiner Nationalität halt, also bitte..

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