Sonntag, 2. April 2017

Berater von Trump unterstützt die fortgeschrittene Cannabislegalisierung

 

Roger Stone hat Kuchen da!

 

 

Immer noch sind keine klaren Richtungen in der Regierungslinie Donald Trumps gegenüber der Marihuanagesetzgebung erkennbar. Während das gesamte Cannabusiness dank Hardlinern wie Jeff Sessions und Mike Pence begründete Ängste vor den geltenden Bundesgesetzen verspürt, setzt sich ein passionierter Stellvertreter des US-Präsidenten für die getroffene Wahl der amerikanischen Bürger ein. Ein Berater von Trump unterstützt die fortgeschrittene Cannabislegalisierung und bezieht sich dabei auf Teile der Bibel und auf Aussagen von Thomas Jefferson.

 

Auf einem Blog veröffentlichte Roger Stone, ein äußerst wichtiger Berater Donald Trumps während des wilden Wahlkampfs, seine Ansichten über die Cannabisdebatte. Da der amtierende Justizminister Jeff Sessions Marihuanakonsum einzig schlechten Menschen unterstellte, widerspricht Stone dieser Aussage deutlich und unterstreicht die gegenteilige Meinung in der gesamten Bevölkerung. Sessions würde mit seiner Aussage einzig seinen ausrangierten Wissensstand demonstrieren. Da Sessions auch ein „Produkt des religiösen Südens“ sei, gäbe es zwar wohl nur wenig Raum für fachgerechte Debatten mit dem versteinerten Justizminister, doch das „Genesis“ solle der Jurist bitte noch nicht vergessen haben. Aus diesem Grund zitiert Roger Stone die Bibelverse, in denen über die göttlichen Gaben gesprochen wird, die den Menschen als nutzbare Früchte geschenkt wurden (Genesis 1:29). Ebenso wären die Worte von Präsident Thomas Jefferson angebracht, die gegen eine derartige Bevormundung der Bürger durch den Staat wettern und darin den Beginn der Tyrannei prognostizieren. Insgesamt gäbe es einfach auch wesentlich wichtigere Aufgaben für die Hüter des Gesetzes, als steuerzahlende Geschäftsleute und Farmer zu verfolgen, die unter ihren Landesgesetzen legale Arbeit verrichteten. Klar erinnert Roger Stone auch an die Worte des gewählten Präsidenten, der medizinisches Marihuana vor seiner Wahl noch für gut befand und die Gesetzeslage der Cannabislegalisierung eigentlich doch besser von den jeweiligen Bundesstaaten entschieden sähe. Auch wenn Mitglieder seines Kabinetts eine andere Meinung vertreten würde, habe Donald Trump die Aufgabe sein Wort diesbezüglich einzuhalten.

 

Wie standhaft der Bestsellerautor und Trump Berater Roger Stone seinen Standpunkt vertritt, konnten Zuschauer der HBO-Show „Real Time“ mitverfolgen, als er Gastgeber Bill Maher einen schneeweißen Space-Kuchen mit grüner Marihuanablattverzierung und saftigem 420-Schriftzug während der Sendung überreichte. Moderator Maher und Showgast Stone teilten sich bei der Ausstrahlung zuvor die Meinung, dass US-Justizminister Jeff Sessions einen ziemlichen Fehler machen würde, ein solcher „Hard-Ass“ im Bezug zur Marihuanafreigabe zu sein – den Kuchen teilte man sich erst daraufhin.

 

Real Time Episode 420.

2 Antworten auf „Berater von Trump unterstützt die fortgeschrittene Cannabislegalisierung

  1. Gesundheitsministe...

    Trump findet eine Kriminalisierung von allen Drogen sinnlos, habe ich mal gelesen.

    Drogen + Konsumentem + menschliche Fehler wird es immer geben, eine Jagd ist aussichtslos und reine Tyrannei !!!

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