Donnerstag, 30. März 2017

Cannabis weiterhin nicht im Blickfeld der US-Regierung

 

Trump stellt Anti-Opioid-Team voller unterschiedlicher Gemüter zusammen.

 

 

Da Cannabis seitens der Landesweit agierenden DEA weiterhin als Klasse-1-Substanz gelistet ist, fragt sich die gesamte Branche, wie die neue Trump-Regierung die geltenden Bundesgesetze achten wird, nach denen Marihuana in 30 Bundesstaaten (inkl. dem District of Columbia) medizinisch verwendet werden darf. Noch fraglicher sind die kommenden Amtshandlungen ludisches Marihuana betreffend, das in acht Bundesstaaten zu Vergnügungszwecken legal über die Ladentheken wandert. Doch anscheinend ist Cannabis weiterhin nicht im Blickfeld der US-Regierung, die gerade eine Anti-Opioid-Truppe zusammenstellt, welche sich wohl aus äußerst unterschiedlichen Personen zusammensetzen wird, um verstärkt gegen den Missbrauch von Opioiden in den USA anzukämpfen.

 

So soll unter anderem der Schwiegersohn Donald Trumps, Jaron Kushner, mittels seiner „Innovation Office“ bereits im Vorfeld mit dem bekennenden Marihuanafeind und aktuellem New Jersey Gouverneur Chris Christie unter heftigeren Spannungen zusammengearbeitet haben, wovon Letzterer die offizielle Drogenkommission in Zukunft leiten solle. Dazu gesellten sich Justizminister Jeff Sessions – ein weiterer Kritiker von Cannabis – sowie der Minister für Gesundheitsfürsorge und Wohlwahrt Tom Price. Ebenso David Shulkin, der Minister für Veteranenangelegenheiten und der Verteidigungsminister James Mattis.
Tom Price, der über die Wirkung von Weed bei Posttraumatischen Störungen Bescheid weiß, sprach schon in der Vergangenheit von dem Problem der Substanzklassifizierung, die es unmögliche mache, leidenden Veteranen hilfreiche Cannabismedizin zu besorgen. Er verstehe vollkommen, dass die ehemaligen Soldaten ihre Interessen vertreten sehen wollen, weshalb natürlich auch die Frage über Cannabis geklärt werden müsse. Da dem sinnvollen Einsatz des natürlichen Krautes über 52.000 Tote durch Opioidsucht gegenüberstehen – gegen die Marihuana auch gut wirkt – muss daher selbst die Benennung Richard Baums zum neuen US-Drogenzaren noch nicht das Ende der wiederentdeckten Heilpflanze einläuten.

 

Sollte die Regierung zukünftig jedoch tatsächlich die demokratisch gefällten Entscheidungen der eigenen Bevölkerung untergraben versuchen, und alle legalen Marihuanageschäfte schließen wollen, haben die ersten Bundesstaaten bereits einen Notfallplan für den Fall der Fälle entwickelt: In Colorado würde beim Eintreten der ungewollten Situation wohl einfach jeder noch so kleine Hanfstängel sofort ein medizinisches Produkt – oder eben ein Medizinalhanfpatient. Ungeachtet der Folge, sofort 15 % Prozent weniger Steuereinnahmen einzuheimsen, mit denen man Amerika „great again“ machen könnte.

 

Eine Konzentration auf die vermeidbaren Opioid-Opfer klingt daher nach einem größeren Trumpf für den medial geschundenen US-Präsidenten Donald.

2 Antworten auf „Cannabis weiterhin nicht im Blickfeld der US-Regierung

  1. Frank

    Seht mal alle her, Ihr DEUTSCHEN Polit-Fussies……………SO wird s gemacht !!!
    Legalize it – KARTOFFEL-Köpfe
    Greets

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