Mittwoch, 26. Oktober 2016

Erster Club für medizinisches Cannabis in Chile

 

Regierung wendet sich immer weiter von der Prohibition ab

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Anfang September hat Chiles erster Club für medizinisches Cannabis in der nördlich gelegenen Stadt Arica eröffnet. Der Club mit dem Namen „Botánica Orgánica Cannabis Internacional“ (BOCI) versorgt Patienten, welche ein Rezept für Cannabismedikamente haben, jedoch nicht selbst anbauen können, mit hochwertigem Cannabis. BOCI hat bisher 20 Mitglieder. Diesen fehlt entweder das nötige Wissen, der Platz oder ihre Krankheit gestattet es ihnen nicht selbst anzubauen. Daher wird ihre Versorgung zukünftig über den Club sichergestellt.

 

Die Eröffnung der Einrichtung ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich Chiles Regierung dazu entschlossen hat, sich von ihrem ehemals strikten Prohibitionskurs abzuwenden. Bereits im Jahr 2014 hatte die Daya Foundation in einem von der Regierung genehmigten Pilotprojekt die erste Ernte eingefahren, um mit dem angebauten Cannabis 200 Krebspatienten mit Cannabisöl zu versorgen. Im März 2016 wurden bereits knapp 7.000 geerntet. Das Projekt soll einmal rund 4.000 Patienten versorgen. Gleichzeitig wird in drei großangelegten wissenschaftlichen Studien die Wirkung bei Krebs, Epilepsie und chronischen Schmerzen untersucht.

 

Der gesetzliche Grundstein für die Durchführung wurde bereits 2005 gelegt, als Chile den privaten Cannabiskonsum entkriminalisierte. Zehn Jahre später wurde Cannabis dann von der Liste der gefährlichen Drogen gestrichen. Damit wurde der Verkauf von cannabishaltigen Medikamenten legal. Im Gegensatz zu den Pharmaunternehmen sind die Daya Foundation und BOCI nicht darauf aus Gewinne zu machen. Hier stehen die Zusammenarbeit mit örtlichen Gemeinden und kostenlose bzw. vergünstigte Versorgung von bedürftigen Patienten im Vordergrund.

 

4 Antworten auf „Erster Club für medizinisches Cannabis in Chile

  1. underground-grower

    Hehe und das Dank von vernünftigen Menschen aus der Poltik die Gesetze verabschieden und beschließen „adieu CRIMINALS“ auf der Südhälfte des Planeten „Kaputnik“ Erde.

    Die Chilenische Regierung hat das Canna-Heil-Kraut befreit und entkriminiliesiert.

    Bravo HJ eine gute Nachricht!!!

  2. underground-grower

    Woher Infos bekommen, wenn nicht selbst ein LABOR=GROW=INSTITUT oder CANNABIS-KLINIK zur Forschung ohne Einmischung der Pharma- oder Chemo KÖPFE! !!!! Nur Naturwissenschaftler bitte.

    Angeblich 4 Millionen Kiffer in Deutschland.

    Wenn nur 400.000 10euro einmal Spenden sind es 4.000.000.usw.

    Anders sehe ich wenig Chancen.

    Stellt euch mal vor man(n) hätte 4 Milliarden Euronen zur Verfügung…vergleichbar der Rüstungsindustrie der Brd jährlich….
    mit 320.000 Mitarbeitern.

    320.000grower in der Brd wahhhh.

    Zwangsumschulung zum „Hanf“ Gärtner an der freien Luft zum Wohle der Gesundheit, Fitness, Ernährung, Medizin und globales Denken, bitte.

    Was ich damit sagen will ist, Spenden und mit 40 Millionen Euronen lässt sich eine Klinik darauf bauen also Canna-Hospital,am besten Holland.
    ???????????????????????????????????????????

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