Mittwoch, 19. Oktober 2016

180 Kilo Marihuana an den Strand gespült

 

Grenzschutz warnt davor das Treibgut zu behalten

Titelbild mit Quellenangabe !!

 

Manche Strände in der Karibik aber auch in den USA sind dafür bekannt, dass die Strömung hier immer wieder Drogenpakete – meist Cannabis oder Kokain – anspült. Diese wurden entweder von Schmugglern vor Kontrollen durch Grenzpatrouillen ins Wasser geworfen oder sind durch Unfälle ins Wasser gelangt. Die Strömung und der Wind erledigen dann den Rest. Während der US Zoll- und Grenzschutz (CBP) 2015 lediglich 49 dieser Funde beschlagnahmte, waren es 2016 bereits 95.

 

Allein im Zeitraum vom 15. September bis 12. Oktober hat der CBP über 180 Kilogramm Cannabis an den Stränden Floridas eingesammelt, wie die Behörde auf ihrer Internetseite berichtet. 15 Mal seien dabei mehrere Pakete mit Cannabis gefunden worden. Laut Schätzungen des Grenzschutzes liegt der Straßenverkaufswert bei umgerechnet knapp 300.000 Euro. „Es gab eine deutliche Zunahme an Drogen, die ans Ufer gespült wurden“ berichtete der für Miami zuständige Chef der US Border Patrol Todd Bryant. „Das lässt sich zumindest teilweise auf die verbesserte Zusammenarbeit der Behörden zurückführen.“ Bryant räumte jedoch ein, dass es sich dabei auch um eine neue Methode der Schmuggler handeln könnte.

 

Wie viele Pakete von Zivilpersonen oder eben Schmugglern eingesammelt wurden, lässt sich schwer sagen. Die CBP hat die Bevölkerung dazu aufgerufen verdächtige Pakete auf dem Wasser oder am Ufer umgehend den Behörden zu melden. Wer das Paket behalte, begehe nicht nur eine Straftat sondern würde sich auch selbst in Gefahr bringen, da die kriminellen Vereinigungen versuchen würden, ihre Drogen wieder zu bekommen, so Bryant.

 

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