Donnerstag, 13. Oktober 2016

Modellprojekt im Wahlprogramm der NRW Grünen

 

Coffeeshopähnliche Abgabestellen für Nordrhein-Westfalen

 

"Der Grüne Daumen, diesmal anders" -

 

Die GRÜNEN haben ihr Wahlprogramm für die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 vorgestellt. Darin ist auch ein Konzept für die legale und kontrollierte Abgabe von Cannabis enthalten. Diese solle laut Vorstellung der GRÜNEN über zertifizierte Abgabe- bzw. Verkaufsstellen, die nach dem Modell der Coffeeshops in den Niederlanden gestaltet sind, stattfinden. „Für NRW wollen wir die Möglichkeit eröffnen, im Rahmen von Modellprojekten die kontrollierte Abgabe von Cannabis an Volljährige vorzunehmen“, lautet die Formulierung im Wahlprogramm, welches die Partei am Dienstag vorstellte. „Unser Ziel ist eine kontrollierte, legale Abgabe an zertifizierten Verkaufsstellen, die die Einhaltung des Jugend- und Verbraucherschutzes garantieren.“ so die Intention der GRÜNEN.

 

Auch in anderen Städten wird versucht derartige Modellprojekte ins Leben zu rufen. Allerdings scheiterten die GRÜNEN bereits in Berlin mit ihrem Vorhaben einen Modellversuch für die legale Abgabe von Cannabis zu starten. Das der Bedarf für derartige Modelleinrichtungen da ist steht außer Frage. Solange die Politik sich quer stellt, wird der Bedarf weiterhin durch illegale Dienstleister gedeckt werden. Erst kürzlich wurde ein 39-jähriger Mann von der Polizei in der Nähe von Rheine angehalten. Der Wagen kam aus Belgien und der Mann gab an Freunde in Hamburg und Lübeck besuchen zu wollen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges faden die Beamten jedoch zwei Taschen mit insgesamt 21 Kilo Marihuana im Wert von 200.000 Euro. Gegen den Fahrer würde daraufhin Haftbefehl erlassen.

5 Antworten auf „Modellprojekt im Wahlprogramm der NRW Grünen

  1. Dalai Galama

    …aber den Antrag der Piraten haben die Grünen abgelehnt. Was für widerliche Heuchler.

  2. Gasterl

    Den Grünen glaube ich seit langem kein Wort mehr! Was die vorher immer versprechen, um Wählerstimmen abzugreifen – und gehalten haben sie bisher nichts….im Gegenteil sogar!
    Wer diese Partei wählt – dem ist nicht mehr zu helfen, meiner Meinung nach.

  3. www.diehanfinitiative.de

    Wahlen stehen bevor. Versprechen werden gemacht! Jedoch werden diese auch eingehalten, wenn die Wahlen vorbei sind? Das ist unsere Messlatte, die wir anlegen.

    Welchen Fingerabdruck hinterlassen wir?

    Wir, als eine (von vielen) Hanfinitiative(n), sind weiter aktiv.

    1. Hilfe zur Selbsthilfe: Wir haben nun eine Selbsthilfegruppe im Aufbau („Cannabis als Medizin“). Diese dient dem Informationsaustausch vor Ort, der gegenseitigen Hilfestellung, der „Rückenstärkung“ und Unterstützung von Patienten und Patientinnen, die Hanf als Medizin für ihre Leiden einsetzen wollen. Dazu möchten wir gerne eng mit anderen Organisationen zusammenarbeiten, bzw. uns einbinden. Denn zusammen sind wir stark! 🙂

    2. Antrag auf Eigenanbau: wegen „rechtfertigendem Notstand“ und Dokumentation dieses Ablaufes und der Eigenversorgung.

    3. Gang durch die Instanzen der Justiz: Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, die sich uns bieten, vor den Bundesgerichtshof, bzw. den Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen. Wir sehen unsere Grund- und Menschenrechte durch die „Gesundheitspolitik“ und die Prohibition verletzt.

    Wir haben nun unsere investigativen Recherchen soweit abgeschlossen. Diese Recherchen werden zur Zeit juristisch geprüft und dann ggf. in den kommenden Prozessen verwendet. Eine Anwaltskanzlei hat diese Aufgabe übernommen. Klage wird eingereicht.

    Ggf. wird „DIE LINKE“ diese Aktion begleiten und öffentlichkeitswirksam unterstützen. Wir freuen uns, unabhängig von der politischen Ausrichtung, über jeden Menschen, der uns hilft diese Rechte, für gerade die Ärmsten und Schwächsten, durchzusetzen.

    Einen kleinen Teil unserer Recherchen und Hintergründe (globale Betrachtung der Prohibition insgesamt) haben wir hier veröffentlicht: https://diehanfinitiative.de/ In den Beiträgen ist u. E. viel politischer „Sprengstoff“ enthalten.

    Das Weitere werden wir in den Verhandlungen offen legen, bzw. unsere Fragen stellen. Für den Gang durch die Instanzen brauchen wir finanzielle Mittel. Diese werden wir durch Sponsoring, Crowdfunding und Bündnisse zu bekommen versuchen. Die Vorbereitungen für diese Projekte laufen. Öffentlich gestartet wird Anfang 2017.

    An alle Menschen die eine Allianz des Anstandes bilden wollen: Ahmt uns nach. Macht uns nach. Verbündet EUCH. Vernetzt EUCH. Haltet zusammen. Gemeinsam schaffen wir diese Aufgabe. Die Welle rollt und ist nicht mehr aufzuhalten. Weltweit. Nur Taten zählen, der Worte haben wir so viel gehört, besonders vor Wahlen und besonders leider auch von den Grünen, die fast nichts davon umgesetzt bekommen haben. Warum? Fragt sie selbst.

    Liebe Grüße
    EURE Hanfinitiative (eine von VIELEN) 🙂

  4. Egal

    Stehen den wieder Wahlen an??
    An die Wähler: lasst euch nicht täuschen!!
    Ich schließe mich Dalai Galama und Gasterl an.
    Heuchler, Lügner, Wähler verarsch…
    das habt ihr im Lauf der Jahrzehnte gelernt. Ihr habt euch gut an anderen großen angepasst… reden, reden und nichts sagen.
    Macht einen Mais Shop auf grüsse an Herrn Özdemir.
    Ich kann gar nicht so viel essen , wie ich kotzen könnte. Bei euren vielen Lügen und der Heuchelei.

    Ach stimmt ja, ihr braucht Wähler stimmen. Damit ihr im Spiel bleibt, was der Bürger will ist euch doch egal. Macht Erhaltung um jeden Preis.

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