Montag, 26. September 2016

Soldaten dürfen nicht zu Cannabis-Events

 

US-Armee spricht Verbot für in Alaska stationierte Soldaten aus

 

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Soldaten, die ihren Dienst an der Waffe in Alaska leisten, dürfen seit vergangenem Donnerstag nicht mehr an Cannabis-Veranstaltungen Teil nehmen. Das Verbot bezieht sich auf „Marihuana-, Cannabis- und Hanf-Messen, Festivals, Verkaufsausstellungen und ähnliche Events“ hieß es in einer Bekanntmachung der Armee. Die neue Regelung wurde von Maj Gen. Bryan Owens, der in Alaska die Soldaten im aktiven Dienst befehligt, in Kraft gesetzt, wie Armeepressesprecher John Pennell mitteilte. „Wir tun alles, was wir können, um die Soldaten darüber zu informieren, wofür sie Ärger bekommen können“, so Pennell.

 

„Die Teilnahme an derartigen Veranstaltungen ist nicht mit dem Militärdienst zu vereinbaren, da sie sich potenziell negativ auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Ordnung und Disziplin der hier stationierten Soldaten auswirken könnte“ hieß es in der Erklärung. In der Vergangenheit hatten einige Cannabis-Organisationen Soldaten-Rabatte angeboten. „Dabei handelt es sich um Menschen, die es gut meinen und die Soldaten und ihre Familien unterstützen wollen,“ sagte Pennell. Dennoch hat sich die Arme dazu entschlossen, ihre Soldaten von Ereignissen, die mit Cannabis in Verbindung stehen, fernzuhalten.

 

Dabei handelt es sich um eine präventive Maßnahme. Derzeit gibt es in Alaska nur sehr wenige der besagten Veranstaltungen. Mitte September wurden die ersten Marihuana-Geschäfte durch den Staat zugelassen. Mit der stetigen Wachstum der Cannabis-Industrie in Alaska rechnet man auch mit einer Zunahme an Messen, Festivals u.ä. Die Regulierung gilt nur in Alaska stationierte Soldaten. Mitglieder der Army National Guard oder der Reservearmee seine von dem Verbot ausgenommen, so Pennell.

 

 

5 Antworten auf „Soldaten dürfen nicht zu Cannabis-Events

  1. Sebastian

    Das gilt dann sicher auch für irgendwelche Schnaps-Feste/Messen oder BBQ-Festivals… oder etwa nicht?

  2. Chillo

    Klar könnte ja sein, das einer der Systemverteidiger auf so einer Veranstaltung zufällig diesen speziellen Rauch einatmet, der einem die Augen öffnet. Und plötzlich laufen den Kriegstreibern die Männer zu den Pazifisten über. Tja die böse Pflanze der Erkenntnis.
    Was als nächstes wollen sie ihren soldaten verbieten für die Legalisierung zu sein? Eine eigene Meinung ist in den USA im allgemeinen und der US-Armee im speziellen ja ohnehin sehr ungerne gesehen.

  3. Cosmo

    Mir hat der Rauch nur die Fresslade geöffnet. Mal ehrlich, für etwas mehr Erkenntnis bedarf es schon Albert Hoffmann…

  4. Ralf

    @Rainer
    Ich auch ! Gott sei Dank ! Mir haben diese Mörder damit einen Gefallen getan, denn ich war schon im Begriff mich das einzige mal in meinem Leben für Geld zu prostituieren. Ich hatte mich für zwei Jahre verpflichtet und mich freiwillig zur Kriegshure gemacht, schon den Unteroffizierslehgang bestanden und stand 3 Wochen vor der Beförderung. Der Hanf (und welche Ironie, die Schergen) haben mich gerettet, so daß ich heute ein reines Gewissen haben darf.

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