Mittwoch, 14. September 2016

Gefahren des legalen Hanfanbaus

 

Feld verbrennt.

 

Bild: Exzessiv.tv
Bild: Exzessiv.tv

 

Dank einer leichten Lockerung der Hanfrestriktionen in den vergangenen Jahren, trauen sich wohl auch immer mehr Landwirte industriellen Faserhanf anzubauen. Viele nützliche Produkte lassen sich schließlich aus dem natürlichen Material herstellen und die Nachfrage in der Industrie nach Hanffaser wächst. Sogar High-Tech-Materialen sollen aus den gewonnenen Hanfernten hergestellt werden können. Auch profitiert ein Acker von den biologischen Faktoren, die wachsender Hanf in diese ökologische Nische mit einbringt. Doch es existieren auch natürliche Gefahren des legalen Hanfanbaus.

 

In Obersiebenbrunn in Österreich musste vergangenen Samstag ein Großeinsatz von Feuerwehrleuten einen solchen Acker von lodernden Flammen befreien, da auch die Gefahr bestand, dass das entfachte Feuer auf einen nahe gelegenen Windschutzgürtel übergreifen könne. Glücklicherweise habe ein anderer Landwirt den Rauch frühzeitig bemerkt und geistesgegenwärtig eine Brandschneise vor den Windschutzgürtel mit seinem Grubbersaatgerät gesetzt. Die zuvor alarmierte Feuerwehr benötige dann neun Feuerwehrwagen und 48 Löscharbeiter aus drei unterschiedlichen Feuerwachen, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen und fachgerecht zu löschen. Ungefähr eine Stunde habe der wohl durch überraschend hohe Sommerhitze entflammte Hanfacker gebrannt – die daher herrschende Trockenheit erschwerte das Löschen des Feuers.

 

High wurden durch die vielen verbrannten Faserhanfgewächse weder Anwohner noch Feuerwehrleute; der Acker war auch kurz zuvor von seinem Betreiber abgeerntet worden. Gefahr gebannt.

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