Mittwoch, 31. August 2016

Dealer verkaufen Tannenzapfen statt Cannabis

 

Angeklagte müssen sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten

Abbildung 12; Foto Grimaldi
Abbildung 12; Foto Grimaldi

 

Zwei junge Männer im Alter von 21 und 22 Jahren wollten durch Drogenhandel schnelles Geld machen. Um ihren Gewinn zu maximieren, beschlossen sie dem Kunden kein echtes Cannabis auszuhändigen, sondern ihn über den Tisch zu ziehen. Dies berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung heute Morgen. Als der Kunde für 250 Euro bei den beiden Marihuana erwerben wollte, zeigten sie ihm zunächst ein Tütchen mit echten Cannabisblüten. Nachdem die beiden Männer das Geld erhalten hatten, händigten sie dem ahnungslosen Kunden ein mit Alufolie umwickeltes Tütchen mit einem Tannenzapfen aus.

 

Der Vorfall ereignete sich bereits im August 2014 Damme (Kreis Vechta). Am 8. September müssen sich die beiden Männer vor dem Jugendschöffengericht Osnabrück verantworten. Da die beiden nicht tatsächlich mit Cannabis gehandelt haben, lautet die Anklage“ gemeinschaftlicher Betrug“. Dies teilte ein Gerichtssprecher gestern mit. Darüber ob der Kläger sich ebenfalls für den Versuch des Marihuana-Erwerbs vor Gericht verantworten muss, macht der Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung keine Aussage.

 

 

5 Antworten auf „Dealer verkaufen Tannenzapfen statt Cannabis

  1. Littleganja mit Ausnahmeerlaubnis

    Wie kann man jemanden bei einem Illegalen Geschäft, das eh kein Rechtsbestand hat betrügen????
    Das würde ja bedeuten wenn jemand von der Mafia anstatt Koks Backpulver verkauft bekommt, kann er die Mafia dann bei der Staatsanwaltschaft anzeigen wegen Betrug????
    Wenn ein im Darknet bestellter Auftragskiller die Zielperson nicht umbringt und die Kohle behält ist das dann auch Betrug????
    Wenn die ISIS Atomwaffen bestellt, bezahlt und Nordkorea liefert nicht oder nur Müll, können die ISIS Lutscher dann in Den Haag klagen????

    Einfach nur Lächerlich, die Angeklagten sorgen doch auf ihre Art dafür das keiner Drogen nimmt (ausgenommen Tannenzapfen), Bundesverdienstkreuz!!!!
    Over and out

  2. Rainer

    Es gibt weder Vertragsbedingungen noch Bestimmmungen,Vorschriften,Anordnugen oder Auflagen für ein solches Geschäft.Woher leitet man einen angeblichen Betrug ab?

  3. interessiert keinen

    Im Umkehrschluss würde das bedeuten, das Cannabis als legale Handelsware/Gut betrachtet wird.

  4. Mörnest

    Ist doch ganz einfach Leute. Sie haben jemanden bewusst etwas verkauft, was es nicht Wahr. Für den Straftatbestand ist es unerheblich ob es ein illegales Geschäft war oder nicht. Betrug bleibt Betrug, nur geht normalerweise niemand zur Polizei, DIE Blöden Gesichter hätte ich gerne gesehen, DAMIT hätten sie niemals gerechnet. Find ich Geil. So sollte es eigentlich auch sein, nur mit dem legalitäts Unterschied.

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