Dienstag, 16. August 2016

Warnungen der Diakonie Meißen

 

Sächsische Logik.

 

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Mandy Forst von der Suchberatungsstelle des Diakonie Meißen e.V stand der Sächsischen Zeitung zu besorgniserregenden Fakten Rede und Antwort. Ein gewaltiger Anstieg im Konsumverhalten von Cannabis sei bei Heranwachsenden feststellbar – Warnungen der Diakonie Meißen gegen fortschrittliche Legalisierungsgedanken folgten.

 

Während 2012 hätte es nur 16 in Beratung befindliche Jugendliche gegeben, von 2014 auf 2015 habe sich die Zahl auf mehr als das Doppelte erhöht. 59 Personen mussten sich zur Mitarbeit bereit erklären, denn freiwillig käme niemand, sagt Mandy Forst. Lehrer, Eltern und Ärzte wären in den vergangenen Jahren aber sensibilisiert worden und achteten stärker auf die typischen Symptome, die sich bei kiffenden Jugendlichen einstellten. In 2016 erreichte man die Teilnehmerzahl von 59 daher auch schon in der Mitte des laufenden Jahres.
Ein beachtlicher Leistungsabfall in der Schule, Löcher im Gedächtnis, allgemeine Aufmerksamkeitsdefizite und mangelnde Eigeninitiative seien erkennbare Zeichen hohen Marihuanakonsums. Auch sei es der gefährliche Einstieg in eine Abwärtsspirale. Aus diesem Grund spricht sich Mandy Forst auch gegen eine Legalisierungsdebatte aus, da diese zu einem großen Teil nach ihrer Meinung für das Wachstum der behandelten Jugendlichen verantwortlich sei. „Wenn in Medien und Politik von einer Nutz- und Heilpflanze mit Einsatzbereich Medizin gesprochen wird, glauben viele, dass es nicht schädlich sein kann“, erklärte die Suchtexpertin im Gespräch mit der Sächsischen Zeitung. Aus ihrer langjährigen Berufserfahrung schöpfe sie die Erkenntnis, dass alles, was legal wäre, verharmlost würde. Ein Anstieg der Kosumentenzahlen sei nicht zu verhindern, wäre Cannabis legal erhältlich. Das geltende Verbot würde viele Menschen davon abhalten, Cannabis auszuprobieren. Ein Wegfall dieser Hemmschwelle wäre schlecht – noch mehr Personen hätten mit den Folgen des gefährlichen Marihuanagenusses zu leben. Der Berufsweg würde verbaut werden, Psychosen häufig ausgelöst und der Besitz des Führerscheins rücke in ganz weiter Ferne. Auch da der Wirkstoffgehalt bei den gezüchteten Marihuanagewächsen von heute bis zu 15-mal höher sei, als noch zu Hippiezeiten, wären die Gefahren für ein sich erst noch vollständig entwickelndes Gehirn fatal.

 

Anstatt den neu gewonnenen Fakten, die im direkten Gespräch mit derzeitig Heranwachsenden gewonnen wurden, hat die sächsische Anti-Drogen-Baronin Mandy Forst anscheinend lieber die nicht mehr ganz zeitgemäßen Werke aussterbender Prohibitionisten studiert. Ein aufgezwungener Entzug durch autoritäre Kräfte stand bei Frankfurter Jugendlichen nirgendwo auf dem Wunschzettel, was die Aussage Frau Forsts über die freiwillige Teilnahme in ihren Kursen direkt erklären könnte. Auch fällt Frau Forst nicht auf, dass sich ihre Aussagen widersprechen, wenn sie besorgniserregenden Steigerungen im Konsumverhalten illegaler Substanzen anprangert, deren strafrechtlich verfolgtes Verbot aber für ein sinnvolles Instrument der Prävention erklärt.
Den Tiefpunkt in ihrer Karriere dürfte Mandy Frost aber damit erreicht haben, einen gesamten Zeitungsartikel gegen unerwünschten Cannabiskonsum angeleitet zu haben, dessen Ursache aber wohl eher in der Selbsttherapie von Nebenwirkungen synthetischer Drogen zu liegen scheint. Zahlreiche ihrer Patienten, die eigentlich ein Hauptproblem mit synthetischen Drogen wie Crystal hätten, würden ihre Entzugserscheinungen und entstehende Unruhe mit Haschisch oder Gras eindämmen …

 

… also eigentlich doch Medizin.

9 Antworten auf „Warnungen der Diakonie Meißen

  1. Christoph Rossner

    Diakonie, sind das nicht die mit dem Fred der Wasser in Wein verwandelt und dann übers Wasser gehen kann? Luther, der angeblich die Bibel übersetzt hat, hatte auch ordentlich einen sitzen und musste den Teufel bekämpfen und hat aber dann im Suff, das Wort Hanf angeblich falsch in Süßgras/Kalmus übersetzt. Was will man von so einem Verein da auch noch in ehrlicher Aufklärung erwarten? Lügengebäude erhalten, das ist für Monotheisten wichtiger wie Aufklärung und Wahrheiten. Deshalb sind sie ja auch „Gläubig“, denn glauben heißt nichts wissen! LG Rossy

  2. Fred vom Jupiter

    „Das geltende Verbot würde viele Menschen davon abhalten, Cannabis auszuprobieren.“

    Woher will die das wissen!? Kommen etwa auch Leute zu ihr in die Drogenberatung und erzählen ihr davon, wie sie aufgrund des Verbots keine Drogen nehmen, oder was? Das ist doch Mumpitz! Die sieht doch mit eigenen Augen, dass sich niemand vom Verbot abhalten lässt. Konsum ist eh nicht verboten. Und der Handel lohnt sich finanziell umso mehr, je riskanter er ist. Je verbotener, desto mehr Schwarzmarkt, desto leichter der Zugang für Kinder und Jugendliche. Cannabis ist ja auch nicht weniger verboten – es kiffen aber mehr Minderjährige. Allein daran sieht man doch schon, dass das Verbot keinen Einfluss hat…eher den Zugang Minderjähriger zu Cannabis sogar noch begünstigt. Denn die können sich selbst was auf dem Schwarzmarkt kaufen.

  3. greenness

    Jeder, der sich mit der Materie Sucht/Substanzmißbrauch beschäftigt hat, weiß, daß die Dame „Stierkacke“ redet. Mir ist es auch relativ egal, welche Horrormärchen da der/die eine Gläubige (katholisch/evangelisch/muslimisch/prohibitionistisch o.ä.) dem/der Anderen erzählt. Die können wegen mir verteufeln, was sie wollen.

    Was nicht geht, ist, daß im Namen eines solchen Glaubens Menschen per Gesetz mit staatlicher Gewalt überzogen werden. Mir ist völlig schleierhaft, wie in einer angeblich humanistisch-aufgeklärten(?) Gesellschaft diese fortgesetzten Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch nur toleriert werden können. „Drogensüchtigen“ wird, auch in der BRDeutschland, täglich völlig unnötige Gewalt angetan. Was soll das bringen? Glaubt jemand wirklich, daß das effektiv sein soll?

    Es wurde im Artikel angedeutet, manchmal wird auch deutlicher ausgesprochen, daß manche „Fachleute“ schon das schiere Debattieren über dieses Thema für gefährlich halten und sich dieses verbitten. Man stellt eine unbewiesene Behauptung mit großer Tragweite in den Raum und will keine Diskussion darüber führen? Ein starkes Stück.

  4. patrick

    Einfach nur erbärmlich und anmaßend was ihre geistigen Ergüsse angeht!

    Die Probleme die Sie aufführt kommen ohnehin durch die Prohibition, und es gibt genug unmotivierte Kids die nicht Kiffen, aber scheiss drauf so einen bornierten Menschen muss man nicht belehren dafür fehlt Ihr einfach die geistige Reife und Horizont!

    Vielleicht kassiert die ******* ja für jeden zugewiesenen Fall?! Dann ist doch klar woher der Wind weht, GIER und bereicherung auf Kosten anderer (Wobei hier mit Existenzen bezahlt wird!).

    PFUI Frau Mandy Forst von der Suchberatungsstelle des Diakonie Meißen e.V Sie sind wirklich ein widerlicher Mensch!

  5. Marci

    … und bald noch das Fahren eines Kfz für jeder Mann verbieten, denn ist ja sogar bewiesen, dass jeden Tag Menschen sterben und enorm viele unbeteiligte mit rein gezogen werden.
    Das ist doch mal gefährlich liebe Politik und Kruzifix(er)… also alles mit gleichen Klingen wetzen

  6. Kevin

    @Bertold „Ernie“ Heisterkamp, bei all der Dummheit der Diakonie Meißen.

    Diese Stigmatisierung von Namen ist weder witzig, noch zutreffend und langsam echt richtig ätzend…

    Führt nicht gerade dazu das folgende Studien Ergebnisse sich mal zum positiven verändern:
    http://www.zeit.de/wissen/2009-9/vorurteile-namen-grundschullehrer

    Sucht „euch“ doch mal nen neuen Gag

    Sorry für´s Offtopic, aber das musste mal raus.

    hightere Grüße

  7. Mörnest

    Aber sie gibt wenigstens zu, dass die Leute nur gezwungener Weise zu ihr kommen. Die Bayern geben das nicht zu. Dort wird zwar auch jeder gezwungen dorthin zu gehen, aber danach wird behauptet es kämen immer mehr Leute wenn Cannabis in Therapie.

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