Mittwoch, 10. August 2016

Potshops sind im Visier Krimineller

 

Geld statt Gras.

 

Foto: Su/Archiv
Foto: Su/Archiv

 

Am Sonntag versuchten sich zwei Kriminelle, an den Einnahmen eines legalen Marihuanahändlers zu bedienen. Um 10:20 Uhr abends stürmten sie in die Geschäftsräume der Have a Heart Medical and Recreational Cannabis Dispensary in Seattle und nahmen dabei sogar zwei Angestellte als Geiseln. Potshops sind im Visier Krimineller – ein Video zeigt den bewaffneten Einbruch im Detail.

 

Wie TheStranger.com meldet, konnte der Manager der Have a Heart Dispensary live davon in Kenntnis gesetzt werden, wie sich zwei bewaffnete Personen Zugang zu den streng gesicherten Räumlichkeiten verschafften. Via direkter Videoverbindung zu den Sicherheitskameras des Geschäftes in seine eigenen vier Wände, wurde er Augenzeuge, wie die Männer mit scharfen Pistolen auf seine Angestellten zwecks Einschüchterung zielten und sich anschließend an dem Bargeldsafe zu schaffen machten.
Glücklicherweise alarmierte der Manager sofort die Polizei von seinem Zuhause aus und sorgte für ein Aufgebot von Beamten, die den anscheinend nichts ahnenden Tätern beim Verlassen der Dispensary erfolgreich auflauerten. In einem polizeilich abgesperrten Sicherheitsbereich wurden die Täter auf der Flucht erwartet, wo man sie schnell zum Aufgeben zwingen konnte. Ein 36-jähriger und ein 47-jähriger Mann wurden daraufhin festgenommen. Sie hatten die Sicherheitskameras und das Anrücken der Polizei nicht bemerkt. Erst nach der Festnahme suchten die Beamten die Have-a-Heart-Filiale nach den Mitarbeitern der Dispensary ab und konnten beruhigt feststellen, dass sich die Angestellten bereits selbst befreit hatten und flüchten konnten.

 

Vergangenen Juni blockierten die Republikaner zuletzt eine Entscheidung, die es legalen Marihuanaverkaufsstellen erlaubt hätte, legal erwirtschaftetes Bargeld auf legal operierende Bankkonten abzulegen. Da sich ansässige Politiker jedoch das Ziel setzten, Banken vor den drohenden Staatssanktionen durch eine Beteiligung am Cannabusiness schützen zu müssen, zwingt es die Betreiber der Geschäfte, mit dem begehrten Bargeld weiterhin zu hantieren.
Oder wie es TheStranger.com ausdrückte: „They give zero fucks about human life.
Ein Sicherheitsmitarbeiter starb bereits eine Woche vor dieser gefällten Entscheidung während eines Überfalls auf eine Cannabis Dispensary in Colorado.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.