Donnerstag, 4. August 2016

Medizinisches Cannabusiness kann 44 Milliarden Dollar schwer werden

 

Vom Pfeifchen bis zum Haus.

 

Foto: Susanne Winter/Archiv
Foto: Susanne Winter/Archiv

 

Die Legalisierung in den USA lässt sich nicht mehr aufhalten. 25 von 50 Bundesstaaten veränderten bereits die Gesetzeslage auf Wunsch der Bewohner, sodass neben einer rechtlich sicheren Versorgung für Patienten sogar teilweise der Genusskonsum von Cannabis erlaubt werden konnte.
Eine Hochrechnung von Marijuana Business Daily ergab nun den Wert, den einzig das gesamte medizinische Marihuanageschäftsfeld in den nächsten vier Jahren einnehmen könnte:
Medizinisches Cannabusiness kann 44 Milliarden Dollar schwer werden – alleine in den USA.

 

In 2016 sollen bereits 14 – 17 Milliarden Dollar durch legale Cannabisgeschäfte erwirtschaftet werden. Bis 2020 rechnen Analytiker mit einer Verdoppelung dieser Umsätze, oder sogar noch höheren Werten. Dabei beschränken sich die Rechenkünstler nicht nur auf die Gelder, die durch den direkten Handel mit Pflanzen oder medizinischen Wirkstoffen gemacht werden, sondern sie betrachten die gesamten ökonomischen Aspekte, die durch das Cannabusiness entstanden sind und noch entstehen.
Das gesamte Portfolio – von Paraphernalien und Gartenequipment bis hin zum Häuserbau für umziehende Amerikaner – wäre in die Rechnung eingeflossen, deren Ergebnis eine Prognose für die Marktgröße von medizinischem Marihuana hinterlässt. Das medizinische Cannabusiness kann 44 Milliarden Dollar schwer werden – in den nächsten vier Jahren.

 

Das sind die Fakten.

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4 Antworten auf „Medizinisches Cannabusiness kann 44 Milliarden Dollar schwer werden

  1. Cosmo

    Was ist mit den Geldern, die dann an anderer Stelle nicht ausgegeben werden. Ich will nicht, dass Manager von Pharmaunternehmen ihren Kindern zum Geburtstag nicht mehr drei, sondern nur noch ein Fahrrad kaufen können. Wer denkt den an die Manager…

  2. Huabameier

    TTIP und Konsorten sind zwar nicht gerade wünschenswert aber eventuell könnte CETA dazu beitragen in Deutschland eine Legalisierung eher in Gang zu bringen. Es könnte durchaus sein dass kanadische Cannabusiness Unternehmen ein Interesse daran hätten ihre Produkte auch hier verkaufen zu können wodurch Gespräche zwischen beiden Regierungen geführt würden. Frau Merkel hat mehr als einmal bewiesen dass Sie ihre Überzeugungen sich je nach politischer Wetterlage drehen wie das sprichwörtliche Fähnchen im Wind

  3. Sternsch I. Gard

    Es kann und es wird unter einer schwarzen Regierung, egal ob die mit rot oder grün koalieren, keine Legalisierung geben. Frau Merkel hat mit ihrer Politik des „Wir schaffen das“ (die ja an sich richtig ist), die CDU geschwächt und somit aber eben auch dafür gesorgt, dass die Stammwähler nun noch härter und verbissener an alten Modellen ihrer Partei hängen. Solange wie diese Partei weiterhin einen oder eine Bundeskanzler/in stellt, wird es kaum eine Möglichkeit geben, dass Canabis in den nächsten Jahren legal wird. Sollte eine schwarze Regierung eine Legalisierung voran treiben, dann nur, weil die Basis das fordert, nachdem man 10-15 Jahre zugeschaut hat wie es in anderen Ländern funktioniert und dort die Kohle nur so aus der Bong sprudelt!

  4. Jemand

    @Sternsch I. Gard

    Interessant ist ja solange Merkel quasi für rein garnichts stand ham sie alle geliebt! Viel reden nix sagen war Merkels Markenzeichen! Das andre war/ist ihre Meinung bei Bedarf nach Belieben zu ändern.
    Jetzt sagt die Frau mit „wir schaffen das“ mal ausnahmsweise was bei dem man als halbwegs empathischer inteligenter Mensch aus Überzeugung hinter ihr stehen kann und zack mag sie keiner mehr!
    Verkehrte Welt!

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